AT220724B - Schleuderschutzeinrichtung für elektrische Lokomotiven oder andere Triebfahrzeuge - Google Patents

Schleuderschutzeinrichtung für elektrische Lokomotiven oder andere Triebfahrzeuge

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AT220724B
AT220724B AT372360A AT372360A AT220724B AT 220724 B AT220724 B AT 220724B AT 372360 A AT372360 A AT 372360A AT 372360 A AT372360 A AT 372360A AT 220724 B AT220724 B AT 220724B
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AT
Austria
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circuit according
skid
motor
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AT372360A
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English (en)
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Franz Dipl Ing Patteisky
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Elin Union Ag
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Description


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  Schleuderschutzeinrichtung für elektrische Lokomotiven oder andere
Triebfahrzeuge 
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 neren ohmschen Widerstand des Motors und Ek seine Klemmenspannung darstellt. Das gleiche Gesetz gilt auch bei Wechselstrom, nur tritt an Stelle des rein ohmschen Widerstandes der Scheinwiderstand z =   r-     + (ML) , also   Eg = Ek   Jz.

   In   beiden Fällen ist sofort erkennbar, dass durch Vergrösserung des ohmschen oder des ohmschen und induktiven Widerstandes des Motors eine Änderung der DrehzahlCharakteristik erzielt wird, besonders, da im Bereich der grossen Ströme, die bei den grossen Anfahrzugkräften auftreten, die Stromänderungen auch beim   Reihenschlussmotor,   der in erster Linie als Antriebsmotor in Frage kommt, nur geringere Änderungen der magnetischen Durchflutung ergeben. Daraus folgt, dass bei Einschaltung von ohmschen oder Scheinwiderständen in den Stromkreis der Antriebsmotoren der gewichtsentlasteten Achsen diese Motoren bei gleicher Drehzahl, die durch die Kupplung der Räder über die Schiene erzwungen ist, einen geringeren Strom aufnehmen und damit auch eine geringere Zugkraft am Radumfang entwickeln als die Motoren der nicht entlasteten Achsen.

   Durch Schalten auf höheren Strom ist es möglich, die Ausnutzung des Adhäsionsgewichtes der zusätzlich belasteten Achsen zu erreichen, ohne dass die entlasteten Achsen zum Durchschleudem kommen. Auf diese Art ist es also möglich, eine grössere Zugkraft im Anfahrgebiet zu entwickeln als bei Anfahrt ohne Kennlinienänderung für die Antriebsmotoren der entlasteten Achsen.

   Es kann für eine bestimmte Zugkraft der auf jede Achse entfallende Achsdruck errechnet und dementsprechend die Stromaufnahme jedes Motors festgelegt werden. 
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 motive der Bauart Bo'Bo'bei Vorwärtsfahrt die Achsen 1 und 3, bei   Rückwärtsfahrt   die Achsen 4 und 2 entlastet und jeweils die übrigen Achsen zusätzlich belastet), ist es zur Einsparung von Geräten zweckmässig, gleichzeitig mit dem Fahrtrichtungswechsel die Umschaltung im Motorstromkreis für die jeweils entlasteten Achsen im stromlosen Zustand vorzubereiten. 



   Die Einfügung der zusätzlichen Impedanzen in die Stromkreise der Antriebsmotoren der entlasteten Achsen kann z. B. durch in diese Stromkreise eingeschaltete (zusätzliche) elektropneumatische Schütze erfolgen, welche diese Impedanzen normalerweise überbrücken, im Bedarfsfalle jedoch geöffnet werden. 



  Zur Einschaltung dieser Schütze und Impedanzen in die Motorstromkreise der jeweils entlasteten Achsen kann ein Umschalter dienen, der etwa mit dem Fahrtrichtungsschalter unmittelbar gekuppelt ist. Gegebenenfalls kann bei mehr als einer entlastetenAchse denAntriebsmotoren dieser Achsen statt je einer getrennten eine gemeinsame, vom Summenstrom dieser Motoren durchflossene Impedanz vorgeschaltet werden. An Stelle elektropneumatischer Schütze lassen sich auch andere Schütze oder sonstige Starkstromschalter verwenden. 



   Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Schleuderschutzschaltung fUr zwei Motoren   M und M. BeiSchaltung auf"Vorwärts"   ("V")   oder "Rückwärts"   ("R") werden nicht nur die Reihen-   schlussfeldwicklungen   entsprechend gepolt, sondern auch die zunächst mittels des Schutzes S   überbrückt   bleibende Schleuderschutz-Impedanz Z, die, besonders bei Gleichstrom, auch ein reiner Wirkwiderstand sein kann, jeweils in den Motorstromkreis der bei der betreffenden Fahrtrichtung gewichtsentlasteten Achse eingeschaltet, nämlich bei "Vorwärts" in den Kreis des Motors   M,     bei"Rückwärts"in   den Kreis des Mo- 
 EMI2.2 
 Relais H einen Gleichstromsteuerkreis, der das, wie angedeutet,

   etwa elektropneumatisch zu betätigende Schütz S geschlossen hielt, so dass die Impedanz Z wirksam wird und das Schleudern der gewichtsentlasteten Achse verhindert. Dass der Motorstrom der jeweils stärker belasteten Achse überwacht wird, bringt, wie schon früher erläutert, den Vorteil   erhöhter Stabilität,   da dieser Strom im Gegensatz zum Motorstrom der entlasteten Achse durch die Impedanz Z nicht vermindert wird. 
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schleuderschutzeinrichtung für elektrische Lokomotiven oder andere elektrische Triebfahrzeuge mit einzeln angetriebenen Triebachse, bei der die auf die gewichtsentlastete (n) Triebachse (n) wirkenden Antriebsmomente auf elektrischem Wege gegenüber jenen der andern Triebachse (n) vermindert werden, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verminderung durch ein den Laststrom in einem oder mehreren Motorstromkreisen überwachende Relais od. dgl. herbeigeführt wird, welches anspricht, sobald ein bestimmter am Relais eingestellter Wert der Laststromstärke erreicht ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Schleuderschutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verminderung der Antriebsmomente der gewichtsentlastetenTriebachse (n) inAbhängigkeit vom Motorstrom einer oder mehrerer nicht gewichtsentlasteter Achsen erfolgt.
    3. Schleuderschutzschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verminderung der Antriebsmomente durch Einfügung eines oder mehrerer zusätzlicher Wirk-, Blind- oder Scheinwiderstände (Vorschaltimpedanzen) in den Motorankerkreis erfolgt.
    4. Schleuderschutzschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfügung der zusätzlichen Impedanz durch Öffnen einer sie kurzschliessenden Einrichtung, z. B. eines, elektropneumatischen Schütz es erfolgt.
    5. Schleuderschutzschaltung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise nur im stromlosen Zustand betätigten Umschalter, durch den die zusätzliche (n) Impedanz (en) samt einem etwa vorhandenen, sie kurzschliessenden Schalter oder Schutz jeweils nur in den oder die Stromkreise der Antriebsmotoren der entlasteten Achsen geschaltet wird.
    6. Schleuderschutzschaltung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfügung des zusätzlichen Widerstandes mit Kurzschlussschütz in den oder die Motorstromkreise der achsentlasteten Motoren zwangsläufig mittelbar oder unmittelbar mit der Fahrtrichtungseinstellung im stromlosen Zustand erfolgt.
    7. Schleuderschutzschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das die Verminderung der Antriebsmomente bewirkende Relais od. dgl. bei einem Wert des Laststromes anspricht, bei dem die Ausnutzung des Adhäsionsgewichtes der entlasteten Achse gerade noch ohne Durchschleudem möglich ist.
    8. Schleuderschutzschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verminderung der Antriebsmomente der entlasteten Achsen, z. B. die Öffnung eines Schützes, das eine diesem Zweck dienende Vorschaltimpedanz überbrückt hatte, über eine Relaiskombination derart erfolgt, dass ein Pumpen mit Zugkraftpendelungen vermieden ist.
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