AT220683B - Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlußleitung - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlußleitung

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AT220683B
AT220683B AT56561A AT56561A AT220683B AT 220683 B AT220683 B AT 220683B AT 56561 A AT56561 A AT 56561A AT 56561 A AT56561 A AT 56561A AT 220683 B AT220683 B AT 220683B
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Siemens Ag
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  Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlussleitung 
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 diese mit der Teilnehmerschaltung TS verbunden sind. Jede der Teilnehmerstellen Tl bzw. T2 kann selbstverständlich auch mit einer gleichausgebildeten Teilnehmerstelle an die gemeinsame Leitung VL angeschaltet sein. 



   Während bei der Teilnehmerstelle T2 der Weckerkreis und der Funkenlöschkreis für den die Nummern-   stromstösse   aussendenden Impulskontakt 3nsi2 voneinander getrennt sind, dient der im Arbeitszustand parallel zum Nummemscheibenimpulskontakt nsil der Teilnehmerstelle   Tl   liegende Kondensator Kl gleichzeitig noch als die Wirkungsweise des Weckers   WI     unterstützendes Schaltelement. Ist   der Wecker   Wl     z.

   B.   durch Anwendung einer mechanischen Feder als polarisierter Wecker ausgebildet, so kann seine Wirkungsweise als durch pulsierenden Gleichstrom zu beeinflussender Wecker, durch Parallelschalten des Kondensators Kl verbessert werden, wenn der Wecker   WI   und der Kondensator Kl einen auf die Frequenz des pulsierenden Gleichstromes bzw. des Rufwechselstromes abgestimmten Schwingkreis bilden. Der Kondensator Kl kann dann- über einen Ruhekontakt des Hakenumschalters HU12   paralle1 zum Wecker Wl   und über einen Arbeitskontakt des Hakenumschalters HU12 parallel zu dem zur Abgabe der Nummernstromstossreihen dienenden Kontakt nsil geschaltet sein. 



   Im Ruhezustand ist die Anlassspannungsquelle WQ in der   Teilnehmer ! Chaltung   TS über Kontakte   It,   2t des gemeinsamen Trennrelais T mit den Adern aa bzw. a, bb bzw. b der gemeinsamen Leitung VL verbunden. Sieht man zunächst von den in Reihe mit den Weckern Wl und W2 der Stationen geschalteten Varistoren VI und V2 ab, so bestehen im Ruhezustand für die einzelnen Halbwellen des der   Weehselspan-   
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 der Stationen Tl und T2 erregt werden.

   Bei der erfindungsgemässen Einschaltung der Varistoren in die Stromkreise der Wecker wird eine Beeinflussung der Wecker durch die Wechselspannungsquelle WQ verhindert, wenn, wie hier vorausgesetzt werden soll, der Maximalwert der Spannung der Anlassspannungsquelle absolut gesehen unterhalb des Wertes liegt, bei dem die Kennlinie der Varistoren einen Knick aufweist. Unter Ausnutzung der Knickkennlinie der Varistoren ist es aber möglich, die Wecker unabhängig voneinander zu betätigen, wenn die Rufspannungsquelle in Reihe mit unterschiedlich gepolten Gleichspannungsquellen zwischen die Adern der Fernsprechleitung geschaltet wird. 



   Der Geheimverkehr zwischen beiden Teilnehmern einerseits und dem Amt anderseits wird gewährleistet durch die Gleichrichter Gl und G2 in   denAdern   bl und   a2. DieGleichrichter GI und G2, als   solche können beispielsweise Golddrahtdioden Verwendung finden, müssen zu diesem Zweck kapazitätsarm sein. Der Gleichrichter des wirksam an das Amt anzuschaltenden Teilnehmers wird durch die im Amt an die Sprechadern angeschaltete Speisespannung so vorgespannt, dass er für beide Halbwellen des Sprechwechselstromes durchlässig ist, während der Gleichrichter des von der gemeinsamen Verbindungsleitung wirksam zu trennenden Teilnehmers entsprechend entgegengesetzt vorgespannt und dadurch beide Halbwellen des Sprechwechselstromes sperrt. 



   Die den Teilnehmerstellen Tl und T2 zugeordneten Gleichrichter   GI G2   und Varistoren VI, V2 können jeweils paarweise in eine Vergussmasse eingeschlossen in den Stationsgehäusen oder, da es sich um sehr kleine Bauelemente handelt, in vorteilhafter Weise auch in den Anschlussdosen der Teilnehmer untergebracht werden. 



   Wünscht einer der Teilnehmer ein Gespräch aufzubauen, so schliesst er durch Abheben seines Hörers den ihm zugeordneten Hakenumschalter und bewirkt dadurch die wirksame Einschaltung des ihm im Amt zugeordneten Anrufrelais. Es soll im folgenden angenommen werden, dass der Teilnehmer, dem die Station T2 zugeordnet ist, eine Verbindung aufzubauen wünscht und den Hörer abgehoben hat. Der Haken- 
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Das Relais R2 bewirkt das Anlassen eines Anrufsuchers und schliesst mit seinem Kontakt 5r2 die Wicklung I des Relais R1 kurz. An den Kontakten 6r2,7r2 wird gleichzeitig die Kreuzung der Sprechadern und mit Kontakt 8r2 ein Haltestromkreis für das Relais R2 vorbereitet. Letzterer wird geschlossen, wenn sich der   angelassene Anrufsucher auf die Adem aas, bas, cas   der durch den Teilnehmer belegten Leitung eingestellt hat.

   In Reihe mit der Wicklung II des Relais R2 wird das Trennrelais T wirksam erregt. Das Relais Rl, dessen Wicklung II in demselben Stromkreis liegt, hat dagegen Fehlstrom. Nach Ansprechen des Re- 

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 lais T wird an den Kontakten lt, 2t der Stromkreis 2) unterbrochen und mit den Kontakten 9t, lOt die Ader aa mit der Ader bas und die Ader bb mit der Ader aas verbunden. Für die Station T2 ist der folgende Speisestromkreis geschlossen : 
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 EMI3.2 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wecker (W2) durch einen Kontakt des Hakenumschalters (HU12) von der Teilnehmerleitung abschaltbar ist.
AT56561A 1960-05-09 1961-01-23 Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlußleitung AT220683B (de)

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