AT226784B - Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlußleitung - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je AnschlußleitungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlussleitung EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> 214985mernstromstösse aussendenden Impulskontakt 3nsi2 voneinander getrennt sind. dient der im Arbeitszustand parallel zum Nummernscheibenimpulskontaktnsilder Teilnehmerstelle Tl liegende Kondensator Kl gleichzeitig noch als die Wirkungsweise des Weckers Wl unterstützende Schaltelement. Ist der Wecker Wl z. B. durch Anwendung einer mechanischen Feder als polarisierter Wecker ausgebildet, so kannseine Wirkungsweise als durch pulsierenden Gleichstrom zu beeinflussender Wecker. durch Parallelschalten des Kondensators Kl verbessert werden. wenn der Wecker Wl und der Kondensator Kl einen auf die Frequenz des pulsierenden Gleichstromes bzw. Rufwechselstromes abgestimmten Schwingkreis bilden. Der Kondensator Kl kann dann über einen Ruhekontakt des Hakenumschalters HU12 parallel zum WeckerWlund über einen Arbeitskontakt des Hakenumschalters HU12 parallel zu dem zur Abgabe der Nummernstromstossreihen dienenden Kontakt nsil geschaltet sein. Im Ruhezustand ist die Anlassspannungsquelle WQ in der Teilnehmerschaltung TS über Kontakte lt und 2t des gemeinsamen Trennrelais T mit den Adern aa bzw. a und bb bzw. b der gemeinsamen Leitung VL verbunden. Sieht man zunächst von den in Reihe mit den Weckern W l und W2 der Stationen als Schwellwertdioden geschalteten Varistoren VI und V2 ab, so bestehen im Ruhezustand für die einzelnen Halbwellen'des der Wechselspannungsquelle WQ entnehmbaren Stromes folgende Stromkreise : EMI2.1 EMI2.2 Stationen Tl und T2 erregt werden. Mit Einschaltung der Varistoren in die Stromkreise der Wecker wird deren Beeinflussung durch die Anlassspannungsquelle WQ verhindert, wenn. wie hier vorausgesetzt werden soll, deren Maximalwert der Spannung der Anlassspannungsquelle WQ absolut gesehen unterhalb des Wertes liegt, bei dem die Kennlinie der Varistoren einen Knick aufweist. Unter Ausnutzung der Knickkenn- linie der Varistoren ist es aber möglich. die Wecker unabhängig voneinander zu betätigen. wenn die Rufspannungsquelle in Reihe mit unterschiedlich gepolten Gleichspannungsquellen zwischen die Adern der Fernsprechleitung geschaltet wird. Der Geheimverkehr zwischen beiden Teilnehmern einerseits und dem Amt anderseits wird gewährlei- stet durch die Gleichrichter Gl und G2 in den Adern bl und a2. Die Gleichrichter Gl und G2, als solche können beispielsweise Golddrahtdioden Verwendung finden. müssen zu diesem Zweck kapazitätsarm sein. Der Gleichrichter des wirksam an das Amt anzuschaltenden Teilnehmers wird durch die im Amt an die Sprechadern angeschaltete Speisespannung so vorgespannt, dass er für beide Halbwellen des Sprechwechselstromes durchlässig ist. während der Gleichrichter des von der gemeinsamen Verbindungsleitung wirksam zu trennenden Teilnehmers entsprechend entgegengesetzt vorgespannt und dadurch beide Halbwellen des Sprechwechselstromes sperrt. Die den Teilnehmerstellen Tl, T2 zugeordneten Gleichrichter G l, G2, und Varistoren VI, V2 können jeweils paarweise in eine Vergussmasse eingeschlossen in den Stationsge- häusen. oder. da es sich um sehr kleine Bauelemente handelt, in vorteilhafter Weise auch in den Anschlussdosen der Teilnehmer untergebracht werden. Wünscht einer der Teilnehmer ein Gespräch aufzubauen, so schliesst er durch Ahbeben seines Hörers den ihm zugeordneten Hakenumschalter und bewirkt dadurch die wirksame Einschaltung des ihm im Amt zugeordneten Anrufrelais. Es soll im folgenden angenommen werden. dass der Teilnehmer, dem die Station T2 zugeordnet ist, eine Verbindung aufzubauen wünscht und den Hörer abgehoben hat. Der Haken- EMI2.3 EMI2.4 EMI2.5 :adern und mit dem Kontakt 8r2 ein Haltestromkreis für das Relais R2 vorbereitet. Letzterer wird geschlossen, wenn sich der angelassene Anrufsucher auf die Adern aas, bas, cas der durch den Teilnehmer belegten Leitung eingestellt hat. In Reihe mit der Wicklung II des Relais R2 wird das Trennrelais Twirksam erregt. Das Relais Rl, dessen Wicklung II in demselben Stromkreis liegt, hat dagegen Fehlstrom. Nach Ansprechen des Relais T wird an den Kontakten lt, 2t der Stromkreis 2) unterbrochen und mit den Kontakten 9t. 10t die Ader aa mit der Ader bas und die Ader bb mit der Ader aas verbunden. Für die <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 An der gerufenen Teilnehmerstelle Tl wird nun der gestrichelt gezeichnete Teil der positiven Rufstromhalbwelle durch den Gleichrichter Gl gesperrt. Dieser Teil der Rufstromhalbwelle würde jedoch den bei Ruf des Teilnehmers T l gegebenenfalls einhörenden Teilnehmer T2 stören, da der Gleichrichter G2 während dieser Zeit durchlässig wird. Um eine derartige Störung zu vermeiden, sind im Amt amtsseitig von der Verzweigungsstelle der Anschlussleitung bzw. Verbindungsleitung VL Gleichrichter G5 und G6 in die Sprechadern geschaltet, deren Polung so gewählt ist, dass der Hörer eines einhörenden Teilnehmers während des Rufes des andern Teilnehmers nicht mehr mit dem den Spannungswert der Amtsbatterie überwiegenden Teil der positiven Rufstromhalbwelle beaufschlagt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondereFernsprechanlagen mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlussleitung, in denen an den Teilnehmerstellen in die Sprechadern den bei Anschaltung zweier Teilnehmerstellen an eine Anschlussleitung erforderlichen Geheimverkehr gewährleistende Gleichrichter geschaltet sind und in Reihe mit einem Wecker ein spannungsabhängiger Widerstand mit Knickkennlinie, z.B eine Zenerdiode liegt, dessen Kennlinienknick bei einem Spannungswert liegt, der abso- <Desc/Clms Page number 4> lutgenommen oberhalb der im Speisezustand an dem Widerstand abfallenden Spannung, jedoch unterhalb des Effektivwertes der Rufwechselspannung liegt nach Patent Nr. 214985, dadurch gekennzeichnet, dass amtsseitig von der der Verzweigung der bei Anschaltung zweier Teilnehmerstellen (tel, T2) beiden gemeinsam zugeordneten Anschlussleitung (VL) Gleichrichter (G5, G6) in die Sprechadern geschaltet sind, die so gepolt sind, dass bei Ruf eines Teilnehmers (z. B.Tl) eine Störung des andern nicht zu rufenden, seinen Hörer jedoch abhebenden Teilnehmers (T2) derselben Anschlussleitung (VL) durch den Teil der Rufstromphase verhindert ist, für den der an seiner Teilnehmerstelle (T2) in der Sprechader liegende Gleichrichter (G2) durchlässig ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT214985D | |||
| DE226784X | 1961-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT226784B true AT226784B (de) | 1963-04-10 |
Family
ID=25607911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT159462A AT226784B (de) | 1961-06-23 | 1962-02-26 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlußleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT226784B (de) |
-
1962
- 1962-02-26 AT AT159462A patent/AT226784B/de active
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