AT22024B - Drehbarer Kessel zur Behandlung von Asphalt u. dgl. - Google Patents

Drehbarer Kessel zur Behandlung von Asphalt u. dgl.

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AT22024B
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Austria
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boiler
asphalt
asphalt etc
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rotatable
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Antonin Montupet
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Antonin Montupet
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  Drehbarer Kessel zur Behandlung von Asphalt u. dgl. 



   Die bisher zur Asphaltbereitung verwendeten Kessel bestehen aus einem fest im Mauerwerk gelagerten, von unten her entweder unmittelbar odor durch Vermittlung von feuerfesten Ziegeln beheizten Zylinder, durch den eine mit Rührarmen versehene Welle   zum   beständigen Durchrühren des mit Sand und Kies untermischten Asphalts   hindnrchgeführt   ist. Bei einer solchen Anlage wird das stets dem Feuer ausgesetzte untere Blech bald überhitzt ; die Rührarme vertreiben und durchmischen die heisse Masse nicht genügend, was eine ungleichmässige Verteilung der Wärme und eine teilweise Überhitzung und Verbrennung des Asphalts oder eine teilweise Destillation des in ihm enthaltenen   Bitumens   zur Folge hat.

   Oft werden auch durch die ungünstige Beanspruchung der Rührwelle und Rührarm oder durch zwischen die   Rührarme   und das Mantelblech gelangende Steine oder dgl. Brüche und sonstige Beschädigungen hervorgerufen. Zur Erzielung einer besseren Verteilung der Wärme und Durchmischung der behandelten Masse verwendete man daher   (hebbare   Kessel mit in das Kesselinnere hineinragenden Einbuchtungen. Diese Einbuchtungen vergrössern die Heizfläche erheblich und leiten die Wärme mitten in die Masse hinein, dienen aber auch bei der Umdrehung des Kessels als äusserst wirksame Rührflügel, die selbst durch feste Beimengungen im Asphalt nicht beschädigt werden können.

   Nach vor- 
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 Rührflügel in drehbaren Kesseln zur Behandlung von Asphalt zu erhöhen, mit gezahnten Innenrändern versehen, die bei der Umdrehung des Kessels den geschmolzenen Asphalt zerteilen und vertreiben und dadurch wesentlich zur Erzielung einer guten Mischung und gleichmässigen Erwärmung der behandelten Masse beitragen. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein nach der Erfindung eingerichteter Kessel beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt : Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen feststehenden Kessel mit gleichfalls festem Herde nach der Linie   Ars   von Fig. 2 und Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie C-D von Fig. 1. 



     Der Asphaitkcssel   besteht ans einem aus Blech hergestellten, geschlossenen Be-   b : Uter .   der mittels zweier in   Lagern c geführter Hohlzapfen b   drehbar gelagert ist. Auf einen der Zapfen b ist ein Triebrad d   aufgekeilt,   das durch eine Schnecke e einer auch die Antriebsscheiben tragenden Querwelle g Bewegung erhält. Alle Punkte des Kessel-   mante) s werden   nacheinander der Flamme der Feuerung f ausgesetzt und die Kesselböden ebenso wie der Mantel beständig von den heissen Feuerungsgasen bestrichen, die natürlich   über einen für ihre vollständige Verbrennung hinreichend   grossen Raum entweichen ; auch   treffen   diese Gase auf ihrem Wege kein Hindernis, das die Rauchbildung begünstigen könnte.

   Im Kesselmantel sind nach innen ragende Einbuchtungen   h   ausgebildet, die je nach Bedarf in beliebiger Anzahl über die Umfläche des Kessels a verteilt sind und dazu dienen, den Asphalt gut durchzukneten und zugleich die   Wärme   in das Innere der an sich einen schlechten   Wärmeleiter bildenden Masse einzuführen. Diese Einbuchtungen/ <    laufen, und das ist der Gegenstand vorliegender Erfindung, im Inneren des Kessels a in je einen 
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 und dabei zwischen den   Zähnen i hindurchgloitet,   was ein fortgesetztes Zerteilen und Durchmischen der Masse veranlasst. Die durch die zylindrische Form des Kessels im Verein mit den Einbuchtungen" erzielte grosse.

   Heizfläche gestattet die Anwendung einer kleinen Feuerung : die einzelnen Teile können'sich frei und gleichmassig ausdehnen ; es kann weder eine Überhitzung, noch ein Wärmeverlust auftreten. Ein Bruch innerer beweglicher Teile ist ebensowenig zu   befJit'chten,   da solche gar nicht vorhanden sind. 
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 gelenkten Decke j bewirkt werden. Die hiebei verursachte Abkühlung ist kaum merklich, da die Beschickung innerhalb weniger Minuten vor sich geht. Ein ausserhalb des Kessels   a   befestigtes, durch einen der Hohlzapfen b in das Innere desselben   hineinragendes,   starres Rohr k ermöglicht das Entweichen des Wasserdampfes und der flüchtigen Öle ; die letzteren können später mit Leichtigkeit wieder verdichtet werden, was eine sehr   schätzenswerte   und zweckmässige Massnahme bedeutet.

   Auf dem Rohr k ist ein Ring   l   befestigt, der auf dem. entsprechenden Boden des Kessels schleift und eine sichere Abdichtung bewirkt. Das Rohr k ist durch einen von kleinen Löchern   w   durchbrochenen doppelten Boden m geschützt. 



  Unterhalb des Kessels und an seinen Böden angeordnete Metallbürsten o kehren bei seiner Umdrehung den Russ ab und sichern zugleich die zur Verhütung von Verlusten an Heizgasen erforderliche Abdichtung. Der Kessel a besitzt ausserdem einen die Beschickungsöffnung abschliessenden, angelenkten Deckel, eine durch einen Schieber oder eine Klappe q verschliessbare Ausflussöffnung und ein abnehmbares Rohr   1',   das an die Auslassöffnung angesetzt und mit einem Hebel zur Bewegung des Schiebers q versehen ist. 



   Derartige Kessel können ebensogut zum Erhitzen natürlicher Asphalte (Stampfasphalt) wie für Gussasphalt Verwendung finden. Auch die Reinigung und Behandlung der Zusatzstoffe bei der Zubereitung des Asphalts wird vorteilhaft in solchen Kesseln vorgenommen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Drehbarer Kessel zur Behandlung von Asphalt u. dgl. mit in das Kesselinnere hineinragenden Einbuchtungen, dadurch gekennzeichnet, dass letztere) mit gezahnten Innenrändern (i) versehen sind, zu dem Zwecke, ein besseres Durchrühren und Mischen der Masse zu erzielen.
AT22024D 1902-07-12 1902-07-12 Drehbarer Kessel zur Behandlung von Asphalt u. dgl. AT22024B (de)

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