AT219640B - Rinnenabdeckungs- und Hinterschlichtungsstein sowie Rinnenabdeckung und/oder Hinterschlichtung mittels dieses Steines - Google Patents

Rinnenabdeckungs- und Hinterschlichtungsstein sowie Rinnenabdeckung und/oder Hinterschlichtung mittels dieses Steines

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AT219640B
AT219640B AT403160A AT403160A AT219640B AT 219640 B AT219640 B AT 219640B AT 403160 A AT403160 A AT 403160A AT 403160 A AT403160 A AT 403160A AT 219640 B AT219640 B AT 219640B
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AT
Austria
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stone
backing
masonry
gutter
covering
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AT403160A
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English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing Frotzler
Herbert Ing Spiegel
Original Assignee
Purator Klaeranlagen Grosshand
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Description


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    Rinnenabdeckungs- und Hinterschlichtungsstein sowie    Rinnenabdeckung und/oder Hinterschlichtung mittels dieses
Steines 
Zur Abdeckung von Entwässerungsrinnen bei Grundbauwerken wurden bisher nur für diesen Zweck ge- fertigte Formsteine verwendet. Die oftmals über dieser Rinnenabdeckung errichtete Hinterschlichtungs- mauer zum Schutze der Isolierung von Grundbauwerken wurde jedoch mit eigenen, besonders für diesen
Zweck geeigneten, eventuell mit Höckern versehenen Formsteinen errichtet. Weder erzeugungsmässig noch funktionell bestand bisher zwischen diesen beiden Steinarten Gleichartigkeit und   formmässiger Zusammen-   hang. Bei der herkömmlichen Ausführungsart wurde eine Entwässerung der Vertikalfläche erzielt, ohne sinngemässen Zusammenhang einer darunter befindlichen Entwässerungsrinne.

   Mit der gegenständlichen
Erfindung werden sowohl durch die Schaffung eines einheitlichen Steines zum Zwecke der Rinnenabdeckung und der Hinterschlichtung, als auch durch Erzielung eines funktionellen. klaglosen Zusammenhanges die- ser beiden Bauteile, die oben angeführten Nachteile zur Gänze vermieden, wobei besondere Wirtschaft- lichkeit durch die Verwendung des gegenständlichen Steines, der in seiner Formgebung äusserst einfach ist, erzielt wird. 



   Durch die Anwendung des   erfindungsgemässen   Steines wird beim Hinterschlichtungsmauerwerk ein vertikales Rinnensystem erzielt, welches in Schlitze in der Rinnenabdeckung mündet, die durch die erfin-   dungsgemässe Verlegung   der gleichen Steine hergestellt wurden. Zur Erzielung dieser   vorangeführien   zwingenden Zusammenhänge zwischen Rinnenabdeckung und Hinterschlichtung ist es notwendig, den erfindungsgemässen Formstein in ganz bestimmten Massverhältnissen auszubilden. Hiedurch wird auch erreicht, dass anderseits das Hinterschlichtungsmauerwerk so über den Schlitzen der Rinnenabdeckung liegt, dass die üblicherweise durchzuführende   Erdh. fnterfüllung   nicht In die Entwässerungsschlitze und in die Entwässerungsrinne eindringen kann. 



   Der erfindungsgemässe Rinnen- und Hinterschlichtungsstein für die Abdeckung von   Entwässerungsrin-   nen und/oder für die darüber befindliche Hinterschlichtung der Isolierung von Grundbauwerken zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass ein normaler Rechteckstein an einer   Längsfläche stufenförmig   abgesetzt ist und die zurückgesetzte Fläche der Stufe durch eine lineare und/oder   kurvenfÏrmig   gekrümmte Schrägfläche mit dem verbleibenden Teil der Längsfläche verbunden ist. 



   Wie schon   angeführt.   ist es notwendig den erfindungsgemässen Stein in besonderen Proportionen zu dimensionieren, u. zw. so, dass sich die Breite zur Länge des Steines wie 1 : 2 verhält, die Länge der verbleibenden Längsfläche 5/8, die Länge der zurückgesetzten Fläche 1/4 der Gesamtlänge des Steines und die abgestufte Breite 3/4 der Gesamtbreite beträgt. 



   Die Rinnenabdeckung mittels des oben beschriebenen erfindungsgemässen Steines erfolgt nun so, dass der Stein im Binderverband über einer Entwässerungsrinne verlegt ist und jeweils volle Längsflächen sowie zurückgesetzte Längsflächen paarweise aneinanderstossen, wodurch die Entwässerungsrinne überragende Längsschlitze in   Steinlängenabstand   gebildet sind. 



   Die auf die beschriebene Rinnenabdeckung üblicherweise aufzubauende Hinterschlichtung für Vertikalmauern isolierter Grundbauwerke mittels des erfindungsgemässen Steines hat nun so ausgeführt zu werden, dass die Steine im Läuferverband jeweils volle Breitseite an zurückgesetzte Breitseite verlegt und 

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 wobei die nächste Läuferschar voll auf Fug in umgekehrter Richtung der Absetzung verläuft, wodurch im gesamten Isoliermauerwerk vertikale Rinnen im Abstand der Steinlänge gebildet sind. 



   Wie schon zuvor kurz angeführt, wird nun bei einem Grundbauwerk die gemeinsame Rinnenabdeckung und   Hinterschlichtimg   mittels des erfindungsgemässen Steines und Steinverbandes in ihrem Aufbau so zusam- menwirken. dass die Rinnenabdeckung und Hinterschlichtung mittels eines Steines und Steinverbandes nach den vorhergehenden Ansprüchen, dergestalt, dass die Vertikalrinnen des Hinterschlichtungsmauerwerkes über den in die Entwässerungsrinne reichenden Längsschlitzen angeordnet sind, wobei die Schlitze der Rin- nenabdeckung gegenüber der   Erdhinterfüllung   durch die darüberliegenden Hinterschlichtungssteine voll abgedeckt sind, so dass ein Eindringen des Erdmateriales in die Entwässerungsrinne hintangehalten ist, wo- durch eine klaglose, bleibende Funktion der Entwässerung gewährleistet bleibt. 



   In der Zeichnung sind der   erfindungsgemässe     Rinnenabdeck- und Hinterschlichtungsstein,   die damit durchzuführende Rinnenabdeckung sowie das darüber zu errichtende Hinterschlichtungsmauerwerk in bei- spielhaften Figuren gezeigt,   u. zw.   zeigt die Fig. l den Stein, die Fig. 2 die Rinnenabdeckung, die Fig. 3 und 4 den Verband des Hinterschlichtungsmauerwerkes allein   J1nd   die Fig. 5 die gemeinsame Anordnung von Rinne, Rinnenabdeckung und Hinterschlichtungsmauerwerk in axonometrischer Darstellung. 



   In der Fig. l ist ein normaler Rechteckstein 1 gezeigt, dessen eine Längsfläche 2 einen stufenförmi- gen Absatz 3 aufweist. Diese beiden Flächen 2 und 3 sind durch eine Ebene und/oder gekrümmte Schräg- flächen miteinander zur Stufe verbunden. 



   In der Fig. 2 ist in   axonometrische   Ansicht eine Entwässerungsrinne 5 zu sehen, über welcher der er- findungsgemässe Formstein 1 in einfachem Binderverband verlegt ist. Die Steine 1 liegen über der Rinne 5 so, dass die abgesetzten   Längsflächen   2 paarweise zueinander gekehrt sind, wodurch die zurückgesetzten Flächen 3 einander gegenüberliegend einen in die Entwässerungsrinnen 5 ragenden Schlitz 6 bilden. 



   In der Fig. 3 ist ein einfacher Läuferverband aus den erfindungsgemässen Formsteinen 1 gezeigt, wobei die durch die Abstufung gebildeten kürzeren Breitseiten 7 des Steines 1 jeweils an die Normalbreitseiten 8 stossend verlegt werden. Die nächste Schar wird voll auf Fug auf die untere Schar verlegt, jedoch so, dass die Richtung der Abstufung entgegengesetzt zur unteren Schar, jedoch auf derselben Seite liegend, verläuft, wodurch sich im Abstand der Steinlänge vertikale V- oder halbkreisförmig durchgehende VertikalEntwässerungsrinnen auf der der Isolierung des Grundbaumauerwerkes zugekehrten Seite des Hinterschlichtungsmauerwerkes ergeben. Diese Schar ist in Fig. 3 strichliert eingezeichnet. Die Fig. 4 zeigt die angeführte Scharenfolge in umgekehrter Richtung. 



   In der Fig. 5 ist die Entwässerungsrinne 5 mit der darüberliegenden Rinnenabdeckung aus den erfindungsgemässen Steinen 1 gezeigt, wobei über diesen Abdeckungssteinen die Läuferscharen der Hinterschlichtungssteine so liegen, dass die durch dieses Mauerwerk gebildeten Rinnen 9 genau über den Schlitzen 6 zu liegen kommen, wobei der übrige Teil des Schlitzes 6 durch die Breite des Steines 1 abgedeckt ist.   Ble   Erdhinterfüllung 10 ist in der Fig. 6 andeutungsweise im Schnitt dargestellt, wobei das Grundbaumauerwerk 11 und die darüber befindliche Isolierung 12 ebenfalls im Schnitt angedeutet sind. 



   Es sei bemerkt, dass das erfindungsgemässe Hinterschlichtungsmauerwerk ausdrücklich bei vertikalen Mauern von Grundbauwerken anwendbar ist. h. d. dass die zu schützende Mauer ohne weiteres einen leichten Anzug aufweisen kann. Die Läuferscharen des Hinterschlichtungsmauerwerkes können dementsprechend geringfügig abgestuft übereinander verlegt werden. 
 EMI2.1 


Claims (1)

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    4. Hinterschlichtung für Vertikalmauem isolierter Grundbauwerke mittels eines Steines nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steine im Läuferverband jeweils volle Breitseite an zurückgesetzte Breitseite verlegt und wobei die nächste Läuferschar voll auf Fug in umgekehrter Richtung der Abstufung verläuft, wodurch im gesamten Isoliermauerwerk vertikale Rinnen im Abstand der Steinlänge gebildet sind.
    5. Rinnenabdeckung und Hinterschlichtung mittels eines Steines und Steinverbandes nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalrinnen des Hinterschlichtungsmauerwerkes über den in die Entwässerungsrinne reichenden Längsschlitzen angeordnet sind.
AT403160A 1960-05-27 1960-05-27 Rinnenabdeckungs- und Hinterschlichtungsstein sowie Rinnenabdeckung und/oder Hinterschlichtung mittels dieses Steines AT219640B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3525892A (en) * 1968-10-22 1970-08-25 Nat Video Corp Asymmetric pole pieces for color kinescope convergence cage

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