AT218927B - Verfahren zur Herstellung von Zwirnen aus zwei oder mehreren Einzelfäden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zwirnen aus zwei oder mehreren Einzelfäden

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  Verfahren zur Herstellung von Zwirnen aus zwei oder mehreren
Einzelfäden 
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 zielen, dass die Trägheit des Läufergewichtes beim Kreisen des Fadens gerade noch überwunden wird. In diesem Zustand wird der Läufer dann trotz hoher   Fadengeschwindigkeit mit na !' ganz   mässiger Geschwindigkeit nachgeschleppt und so in Umlauf gehalten werden. Damit ist eine geringe Drallzuteilung in einfacher Weise ermöglicht. 



   Das Vorzwirnen in der ersten Verfahrensstufe entspricht zum Teil in an sich bekannter Weise einer Schutzdrallzuteilung zur Festigung der Fäden für die Verarbeitung in der zweiten Verfahrensstufe. Das Vorzwirnen dient aber andernteils auch dazu, ungleiche Spannungen, die in den von den Einzellieferspulen kommenden Fäden auftreten, zu kompensieren, indem etwa in die Fachung lockerer einlaufende Einzelfäden in den Schutzdrall, also in die Fachvorzwirnung, übernommen und damit fixiert werden. 



   Es wird damit einem bekannten Übelstand entgegengewirkt, der stets eintritt, wenn die zu fachenden Fäden von Fachfaden-Lieferspulen ablaufen, die unterschiedlichen Durchmesser haben. Das ist in der Praxis fast ausschliesslich der Fall. 



   Im Wege der Durchführung des erfindungsgemässen doppelstufigen Zwinverfahrens ist sonach nicht nur angestrebt, sondern es wird auch erreicht, bei Einhaltung an sich hoher Fadengeschwindigkeiten während der Durchführung des Zwirnens in zwei Stufen ein Fadenerzeugnis mit einwandfreien Fadenlängen, d. h. gegenüber bekannten Zwirnungserzeugnissen mit wesentlich grösseren knotenfreien Fadenlängen zu erhalten. 



   In der fadenverarbeitenden Industrie ist das Verlangen nach solchen knotenfreien Erzeugnissen bekanntlich aus erklärlichen Gründen sehr stark vertreten. 



   Zwirnverfahren, die zum Ziel haben, bei der Durchführung des Zwirnens Fadenlängen einwandfreier Beschaffenheit, also mit einer vielleicht gerade noch tragbaren Häufung von Knoten zu erzielen, sind an sich bereits bekannt. Wo aber nach solchen bekannten Verfahren gearbeitet wird, geht dies stets auf Kosten der Wirtschaftlichkeit, weil mit verhältnismässig niedrigen Fadengeschwindigkeiten gearbeitet werden muss, um ein einwandfreies Zwirnen durchführen zu können. 



   Mit der in neuer Zeit überall, vor allen Dingen in der Textilindustrie, bestehenden Forderung nach hohen Leistungsziffern, die im Interesse einer Wirtschaftlichkeit schliesslich durchaus begründet erscheint, ist eine solche hohe Leistung bei dem bisher gegebenen Stand der Technik, also mit dem bekannten Zwirnverfahren, nicht vereinbar. Sie ist aus dem Grunde nicht vereinbar, weil das mit hoher Drehung zu versehende Fadenmaterial den ausserordentlich hohen Beanspruchungen bei Einhaltung hoher Fadengeschwindigkeiten nicht gewachsen ist. 



   Wenn aber nach dem erfindungsgemässen, doppelstufigen Zwirnverfahren gearbeitet wird, hat man mit irgendwelchen Schwierigkeiten nicht zu rechnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.
    Verfahren zur Herstellung von Zwirnen aus zwei oder mehreren Einzelfäden, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Verfahrensstufe die Einzelfäden mit hoher Liefergesch"ill1digkeit, beispielsweise von 400 m/min, doubliert bzw. gefacht und sodann mit einer geringen Zwirnung von etwa 30 Drehungen oder weniger pro Meter vorgezwirnt werden und die so vorgezwirnten Fäden anschliessend in einer zweiten Verfahrensstufe einer weiteren, u. zw. hohen Zwirnung, beispielsweise bis zu 1000 Drehungen pro Meter, unterworfen werden.
AT95159A 1958-05-22 1959-02-09 Verfahren zur Herstellung von Zwirnen aus zwei oder mehreren Einzelfäden AT218927B (de)

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