DE303860C - - Google Patents

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DE303860C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/245Conception or fabrication of drafting cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

Die Anwendung von Walzenstreckwerken, bei welchen die Klemmlinien der Walzenpaare, welche die Verstreckung bewirken, näher aneinander gerückt werden als die Faserlänge beträgt und bei welchen die Oberwalze des langsamer laufenden Walzenpaares so leicht gemacht wird, daß die Fasern ohne zu zerreißen durchgezogen werden können, sind in der Spinnerei für verschiedene Faserstoffe,
ίο ζ. B. für Baumwolle, Kammwolle und Seide, bekannt. Bei diesen als Durchzugstreckwerke bezeichneten Streckwerkzeugen werden die Oberwalzen des langsamer laufenden Walzenpaares entweder als Hohl- oder als Vollwalzen ausgeführt.
Eine wesentliche Schwierigkeit besteht nun darin, daß die das Vorgespinst oder Faserband bildenden Fasern bei ihrem Durchzug durch das langsamer laufende Walzenpaar der leichten Oberwalze eine zusätzliche Diehung erteilen, die unregelmäßig und stoßweise erfolgt im allgemeinen aber um so stärker ist, je großer die Zahl der durchgezogenen Fasern ist und je größer der Verzug, d. h. das Veihältnis der ' Umfangsgeschwindigkeiten der die Verstreckung bewirkenden Walzenpaare gewählt wird. Aus diesem Grunde ist es notwendig, das Gewicht der leichten Oberwalze des langsamer laufenden Walzenpaares einerseits der durchgezogenen Faserlänge und andererseits der Größe des Verzuges anzupassen. Das Regeln des Walzengewichtes erfordert viel Sorgfalt und ist derart zeitraubend, daß im praktischen Betriebe auf die Erreichung der höchsten Verzugswirkung häufig zugunsten einer ungestörten fehlerfreien Erzeugung verzichtet wird.
Das vorliegende Duichzugstreckwerk macht die störenden Drehungswirkungen auf einfachste Weise unschädlich, es zeichnet sich durch einfachsten Bau aus und gestattet die Erreichung einer gleichmäßigen und hohen Verzugswirkung. Es ist geeignet für alle Faserstoffe, insbesondere für geringe Baumwollsorten und Baumwollabfälle, die mit einem relativ sehr hohen Verzug fehlerfrei: verstreckt werden können.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Schwerpunkt der leichten Oberwalze des oder der den Lieferwalzen vorgeordneten Walzenpaare unter ihren Mittelpunkt gelegt ist und während der Drehung in dieser Lage erhalten bleibt, um die von den durchgezogenen Fasern erteilten zusätzlichen Drehungswirkungen unschädlich zu machen.
Nach einer besonderen Ausführungsform dei Erfindung" ist die leichte Obeiwalze ganz oder zum Teil als Hohlwalze ausgebildet und teilweise mit frei rollenden Körpern angefüllt.
Fig. ι zeigt die beispielsweise Ausführung des neuen Stieckwerkes für geneigte Walzenanordnung,
Fig. 2 und 3 dienen zur Erläuterung des Erfindungsgedankens,
Fig. 4 und 5 sind Längsschnitte durch zwei verschiedene Ausführungsformen der leichten 65" Oberwalze.
In Fig. ι ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise an einem Durchzugstreckwerk für Baumwollspinnmaschinen mit nur einem Mitteloder Führungswalzenpaar dargestellt; . das Walzenpaar 1 ist das Speisewalzenpaar, ihm vorgelagert ist das Walzenpaar 2, welches

Claims (2)

gegenüber dem Verzugswalzenpaar 3 so eng eingestellt ist, daß die Fasern des Vorgespinstes gleichzeitig von. beiden Klemmlinien der Walzenpaare 2 und 3 erfaßt werden. Da das Walzenpaar 3 eine wesentlich größere IJmfangsgeschwindigkeit als das Walzenpaar 2 besitzt, werden die Fasern durch letzteres hindurchgezogen, wodurch der leichten Oberwalze des Walzenpaares 2 eine zusätzliche Drehung und durch durchlaufende Unreinigkeiten, Faserknötchen u. dgl. Stöße erteilt werden, die in der bereits beschriebenen Weise hindernd wirken. Man kann nun gemäß der Erfindung diese in der Richtung des Pfeiles 5 wirkenden Anstoße zur Drehung auf einfachste Alt dadurch unschädlich machen, daß man den Schwerpunkt der leichten Oberwalze wesentlich unter ihren Mittelpunkt ]egt und während der Drehung in dieser Lage erhält, indem man z. B. die hohl gestaltete Oberwalze zum Teil mit frei rollenden Körpern, wie Schrotkugeln aus beliebigem Metall, Glaskugeln, Sandkörnern, Quecksilber o. dgl. anfüllt. Derart ausgebildete Oberwalzen laufen infolge der tiefen Schwerpunktslage bedeutend ruhiger und störungsfreier als die gewöhnlichen leichten, überaus empfindlichen Vollwalzen oder Hohlwalzen und ergeben daher eine gleichmäßigere Verzugswirkung, die eine Steigeiung des Verzuges gestattet. Befindet sich das Streckwerk in Ruhe, so füllen nach Fig. 2 die frei rollenden Körper den Hohlraum der Ober walze von 2 bis zu einer gewissen Horizontalebene aus; im Arbeitszustand werden die frei rollenden Körperchen durch die äußerst langsame Drehung der Öberwalze von 2 ständig nach aufwärts geführt und rufen damit ein Drehmoment hervor, welches nach Fig. 3 in der Richtung 4 wirkt. Die zusätzlichen Drehungswirkungen, welche die durchgezogenen Fasern der Oberwalze von 2 in der Drehrichtung 5 erteilen und die zu Fehlerbewegungen der zu verstreckenden Fasern führen, werden somit unschädlich gemacht, weil die Drehwirkungen 5 die frei rollenden Körper höher anzuheben trachten, woduich das entgegenwirkende Drehmoment 4 selbsttätigverstärkt wird. . Die Oberwalzen des Erfindungsgegenstandes erweisen sich auch weniger empfindlich gegen Veränderungen der durchgezogenen Faserlänge ' und der Größe des Verzuges, so daß man ohne Änderung des Walzengewichtes die verschiedensten Verzüge und Durchzugslängen 2,ur Anwendung bringen kann. Wird dagegen bei großen Schwankungen der Faserlänge und des Verzuges eine Veränderung des Walzengewichtes dennoch notwendig, so kann dieselbe bei der beschriebenen Ausführung-form der hohlen'Oberwalze durch eine Vermehrung oder Verminderung ihres Inhaltes an rollenden Körpern auf leichteste Art herbeigeführt werden. Fig, 4 stellt als Beispiel die gebräuchlichste Äusführungsform einer hohlen und teilweise mit frei rollenden Körpern ausgefüllte Oberwalze im Längsschnitt dar. Fig. 5 ist eine andere Ausführungsart. Im übrigen können die seitlichen Verschlußzapfen der Hohlwalze in jeder zweckdienlich erscheinenden Weise durchgebildet sein. Auch durch pendelnde Gewichte, die bei Vollwalzen außen, bei Hohlwalzen im Inneren anzubringen wären, kann der Erfindungsgedanke verwirklicht werden. Werden an Stelle des in Fig. 1 dargestellten Baumwollstreckwerkes bei Kammwollen oder anderen Faserstoffen mehr als eine Mittelwalze zur Führung der Fasern angewendet, so können auch mehrere hintereinander liegende Oberwalzen gemäß der Erfindung ausgebildet werden. Patent-A ν Sprüche:
1. Durchzugstreckwerk ,zum Verstrecken von Faserbändern aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt der leichten Oberwalze des oder der den Lieferwalzen vorgeordneten Walzenpaare unter ihren Mittelpunkt gelegt ist und während der Drehung in dieser Lage erhalten bleibt, um die von den durchgezogenen Fasern, erteilten zusätzlichen DrehungsWirkungen unschädlich zu machen.
2. Durchzugstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leichte Oberwalze ganz oder zum Teil als Hohlwalze ausgebildet und teilweise mit frei rollenden Körpern angefüllt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT303860D 1917-09-07 Active DE303860C (de)

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