DE964575C - Bremse fuer eine drehbar gelagerte Fadenspule, Papier- oder Textilstoffrolle od. dgl. - Google Patents

Bremse fuer eine drehbar gelagerte Fadenspule, Papier- oder Textilstoffrolle od. dgl.

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DE964575C
DE964575C DEM22751A DEM0022751A DE964575C DE 964575 C DE964575 C DE 964575C DE M22751 A DEM22751 A DE M22751A DE M0022751 A DEM0022751 A DE M0022751A DE 964575 C DE964575 C DE 964575C
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DE
Germany
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brake
spool
angle lever
axis
arm
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Expired
Application number
DEM22751A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Michael Michelitsch
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MICHAEL MICHELITSCH DR ING
Original Assignee
MICHAEL MICHELITSCH DR ING
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/02Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
    • B65H59/04Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package by devices acting on package or support
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Bremse für eine drehbar gelagerte Fadenspule, Papier- oder Textilstoffrolle od. dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Bremse für eine drehbar gelagerte, in Umlaufrichtung abzuwickelnde Fadenspule, Papier- oder Textilstoffrolle od. dgl., bestehend aus einem Winkelhebel, der an einem Arm ein Gewicht trägt und mit dem anderen Arm am Spulenumfang schleift.
  • Bei einer bekannten derartigen Bremse bilden der Berührungspunkt zwischen Spule und dem einen Winkelhebelarm, der Drehpunkt des Hebels und der Angriffspunkt des Belastungsgewichtes einen sehr stumpfen Winkel in der Größenordnung von ungefähr I500 Nimmt nun der Spulendurchmesser ab, so sondern sich der wirksame Hebelarm des Belastungsgewichtes und der wirksame Hebelarm der von dem zweiten Arm des Winkelhebels ausgeübten, die Spule bremsenden Druckkraft auf die Spulenoberfläche. Diese sich ändernden Belastungsverhältnisse ergeben jedoch keine bei sich änderndem Spulendurchmesser konstante, dem Fadenzug entgegenwirkende Fadenbremskraft.
  • Dieser Nachteil soll durch die Erfindung vermieden werden, und zwar dadurch, daß die am Spulen- bzw. Rollenumfang schleifende ebene Fläche des einen Winkelhehelarmes mit der senkrecht ober- oder unterhalb der Spulen- bzw. Rollenachse zu dieser parallel angeordneten Drehachse des Winkelhebels in einer Ebene liegt und mit dem Angriffspunkt des Belastungsgewichtes und der Drehachse des Winkelhebels als Scheitel einen rechten Winkel bildet. Verkleinert sich der Spulendurchmesser, so wandert der Berührungspunkt zwischen der Spulenoberfläche und der zugehörigen Winkelarmberührungsfläche nach außen. Damit wird die gleichzeitige Zunahme des wirksamen Hebelarmes des Belastungsgewichtes kompensiert, die anderenfalls bewirken würde, daß der Druck an der Spulenoberfläche zunähme und dadurch die Fadenspannung nicht konstant bliebe. Sieht man von der Wirkung des Eigengewichtes des Winkelhebels ab, so läßt sich durch einfache Rechnung leicht zeigen, daß bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Bremse der Druck auf die Spulenoberfläche und damit im wesentlichen auch die Bremsung des abgezogenen Fadens bei verschiedenen Spulendurchmessern die gleiche ist.
  • Nachstehend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • In dieser zeigt Fig. 1 schematisch eine Bremse mit unterhalb der Spule liegendem Winkelhebeldrehpunkt und Fig. 2 ebenfalls schematisch eine Bremse mit oberhalb der Spule liegendem Winkelhebeldreh punkt.
  • Um eine Achse I ist eine Fadenspule 2 drehbar gelagert. Mit 3 ist der in Spnlenumfangsrichtung ablaufende Faden bezeichnet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. I befindet sich senkrecht unterhalb der Achse 1 zu dieser parallel eine Achse 4 um welche ein Winkelhebel mit den Armen 6 und 8 schwenkbar ist. Der Winkelhebelarm 6 hat eine Fläche 7, welche unter der Wirkung des Belastungsgewichtes G an die Spulenoberfläche gepreßt wird und den Umlauf der Spule 2 bremst.
  • Die ebene Fläche 7 und die Drehachse 4 des Winkelhebels liegen in ein und derselben Ebene Et.
  • Durch die Achse 4 geht senkrecht zur Ebene eine EbeneE2. In dieser liegt der Angriffspunkt des Belastungsgewichtes G am Winkelhebelarm 8.
  • Die Ausführungsform der Bremse nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. I lediglich dadurch, daß die Achse 4 oberhalb der Spule 2 vorgesehen ist. Dadurch bedingt, liegen die Winkelhebelarme 6, 8 untereinander, während sie bei der ersten Ausführungsform seitlich nebeneinander angeordnet sind.
  • Die Wirkungsweise der Bremse ist folgende: Bei abnehmendem Spulendurchmesser schwenkt der Winkelhebel 6, 8 in Fig. I nach links bzw. in Fig.2 nach rechts. Dadurch nimmt der wirksame Hebelarm des Belastungsgewichtes G zu. Zugleich aber wandert der Berührungspunkt zwischen Spulenoberfläche und Bremsfläche 7 nach außen. Somit steht der Vergrößerung des wirksamen Hebelarmes des Gewichtes G auch eine Vergrößerung des Hebelarmes des Bremsdruckes D gegenüber. Da, wie sich aus einer trigonometrischen Überlegung ergibt, das Hebelarmverhältnis konstant bleibt, ferner auch das Gewicht G konstant ist, muß auch, wenn man die Wirkung des Winkelhebeleigengewichtes vernachlässibt, der Bremsdruck D konstant bleiben.
  • Ein konstanter Bremsdruck D ergibt aber auch eine konstante Spannung im ablaufenden Faden 3, wenn man annimmt, daß der Reibungskoeffizient zwischen der Spulenoberfläche und der Bremsfläche 7 konstant ist und die Reibungsverhältnisse an der Achse I der Spule 2 zu vernachlässigen sind.
  • Diese. Annahmen sind bei schweren Spulen und konstanter Fadengeschwindigkeit gerechtfertigt.
  • Die Wirkung des Winkelhebelgewichtes kann man außer Betracht lassen, wenn dieses im Vergleich zum Belastungsgewicht G klein ist.
  • Die Bremse kann nicht nur, wie vorstehend beschrieben, für Fadenspulen, sondern auch für Papier- oder Textilstoffrollen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremse für eine drehbar gelagerte, in Umlaufrichtung abzuwidlnde Fadenspule, Papier-oder Textilstoffrolle od. dgl., bestehend aus einem Winkelhebel, der an einem Arm ein Gewicht trägt und mit dem anderen Arm am Spulen- bzw. Rollenumfang schleift, dadurch - gekennzeichnet, daß die am Spulen- bzw. Rollenumfang schleifende ebene Fläche (7) des einen Winkelhebelarmes (6) mit der senkrecht ober- oder unterhalb der Spulen- bzw. Rollenachse (I) zu dieser parallel angeordneten Drehachse (4) des Winkelhebels (6, 8) in einer Ebene (E) liegt und mit dem Angriffspunkt des Belastungsgewichtes (G) und der Drehachse (4) des Winkelhebels (6, 8) als Scheitel einen rechten Winkel bildet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 582 747; schweizerische Patentschrift Nr. 227 333; britische Patentschriften Nr. 534 I82, I38 969.
DEM22751A 1954-04-16 1954-04-16 Bremse fuer eine drehbar gelagerte Fadenspule, Papier- oder Textilstoffrolle od. dgl. Expired DE964575C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB138969A (en) * 1919-01-21 1920-02-26 Walter Terence Barbour Improvements in means for tensioning yarn as it is unwound from bobbins in winding machines
DE582747C (de) * 1930-08-19 1933-08-24 Aeg Ablaufbock fuer Drahtwickelmaschinen, bei welchem auf eine mit der Vorratsrolle verbundene Bremsscheibe mit veraenderlicher, dem Durchmesser der Drahtfuellung auf der Vorratsspule entsprechender Bremskraft durch eine Feder eingewirkt wird
GB534182A (en) * 1939-01-19 1941-02-28 Us Rubber Co Improvements in cord stretching and winding machines
CH227333A (de) * 1942-08-21 1943-06-15 Schweiter Ag Maschf Abspulvorrichtung für Textilmaschinen.

Patent Citations (4)

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GB534182A (en) * 1939-01-19 1941-02-28 Us Rubber Co Improvements in cord stretching and winding machines
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