DE338993C - Zellstoffgarn-Spinnmaschine - Google Patents

Zellstoffgarn-Spinnmaschine

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DE338993C
DE338993C DE1920338993D DE338993DD DE338993C DE 338993 C DE338993 C DE 338993C DE 1920338993 D DE1920338993 D DE 1920338993D DE 338993D D DE338993D D DE 338993DD DE 338993 C DE338993 C DE 338993C
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Germany
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nitschel
spinning machine
leather
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Zellstoffgarn-Spinnm-aschine. Es ist bekannt, daß das Nitscheln der spinnfeuchten Zellstoff Bändchen große Vorteile bietet, weil es den breiten und zum Einreißen an den Seiten geneigten Querschnitt des Bändchens in den runden des Vorgarns überzuführen gestattet und dieses runde Vorgarn sich unter erhöhter Spannung zu einem sehr festen und sehr gleichmäßigen Garne verspinnen,läßt. Um einen besonderen Arbeitsgang für die Nitschelung zu vermeiden, kann man die Nitschelwerke entweder an die die Zellstoffstreifen erzeugende Papiermaschine anschließen oder sie auf der Spinwnaschine anordnen.
  • Eine Spinnmaschine der letzteren Art bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Sie unterscheidet sich von den bekannten Ausführungen durch die besondere Einrichtung und besondere Eigenschaften des Nitschelzeuges.
  • Dasselbe besteht aus einem über zwei Rollen gespannten Nitschelleder im oberen Teile und einer mit Nitschelleder überzogenen Rolle im unteren Teile oder umgekehrt, welchen beiden die bekannte Nitschelbewegung erteilt wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Nitschelrolle gegen das Nitschelleder in der Weise verstellbar ist, daß sie das letztere mehr oder weniger eindrückt und derBerührungskreisbogen von Rolle und Nitschelleder demnach durch entsprechende Einstellung größer oder kleiner gemacht werden kann, und zwar von einem Maximum bis zur Berührung in einem Punkte als Minimum. Wenn die Elastizität des Nitschelleders die Einbiegung durch die untere Rolle nicht allein hergibt, wird es erforderlich sein, die beiden Rollen des oberen Nitschelwerks ein wenig einander zu nähern. Durch diese Einrichtung kann sowohl der Berührungskreisbogen, also die Länge der Nitschelstrecke, reguliert als auch der Druck, unter dem die nitschelnden Flächen auf das Bändchen wirken, dem zu bearbeitenden Materiale genau angepaßt werden.
  • Eine solche Spinnmaschine mit Nitscheleinrichtung ist in Fig. i der Zeichnung beispielsweise schematisch dargestellt.
  • Von der Bändchenrolle i wird das Bändchen :z durch die Abzugsrollen 3 über die Führungsrolle q. hinweg abgezogen. Zwischen der Führungsrolle q. und den Abzugsrollen 3 ist die Nitscheleinrichtung 5 eingeschaltet, welche das Bändchen zu einem Vorgarnfaden 6 rundet, der, nachdem er zwischen den Abzugsrollen 3 durchgegangen ist, über die Fadenführer 7 nach der Spinnspindel 8 gelangt, dort den erforderlichen Drall bekommt und in Kopsform aufgewunden wird.
  • Die Nitscheleinrichtung 5 besteht aus .den oberen Rollen g und io, über welche das Nitschelleder ii gelegt ist, und aus der unteren, mit Nitschelleder 13 überzogenen Rolle 12. Diesen Rollen wird die bekannte Nitschelbewegung gegeben, die das eintretende Bändchen 2 auf der Nitschelstrecke rundet und als Vorgarnfaden 6 austreten läßt. Die Stellung der Rollen ist in Fig. i so, daß der Nitschelbogen, in welchem sich die untere Rolle und das obere Nitschelleder berühren, eine mittlere Größe besitzt.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen die Grenzstellungen der Rollen, für welche die Nitschelstrecken zu einem Minimum und Maximum werden. Die Einzelteile der Nitschelzeuge sind mit denselben Zahlen versehen als in Fig. r. In Fig. 2 berührt die untere Rolle gerade das obere Nitschelleder, so daß Berührung und Nitscbelung nur in einem Punkte 14 stattfindet. In Fig. 3 ist die untere Rolle so weit nach oben gestellt, als es der Raum zwischen den oberen Rollen überhaupt zuläßt, so daß die Nitschelstrecke, der Kreisbogen zwischen den Punkten 15 und 16, ein Maximum wird. In Fig. 3 ist der Abstand der Rollen 9 und io ein wenig geringer als in Fig. 2, um bei der Durchbiegung des Nitschelleders ii eine zu starke Spannung zu vermeiden.
  • Fig. q. zeigt, daß das Nitschelzeug auch in umgekehrter Lage eingebaut werden kann, so daß die Rolle 12 über dem 'Nitschelleder ii und den Rollen 9 und io liegt.
  • Die Einrichtung kann auch für die Anfertigung von Papiergarn aus angefeuchteten, geschnittenen Papierbändchen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFi: Zellstoffgarn-Spinnmaschine mit Einrichtung zur Nitschelung der Bändchen vor dem Verspinnen, dadurch gekennzeichnet, daß die das Nitschelzeug bildenden Rollen und Nitschelleder so gegeneinander verstellbar angeordnet sind, daß sie sich auf einem größeren oder kleineren Nitschelbogen zur Berührung bringen lassen.
DE1920338993D 1920-10-12 1920-10-12 Zellstoffgarn-Spinnmaschine Expired DE338993C (de)

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ID=6223139

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DE1920338993D Expired DE338993C (de) 1920-10-12 1920-10-12 Zellstoffgarn-Spinnmaschine

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DE (1) DE338993C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035405A (en) * 1960-06-08 1962-05-22 Clupak Inc Process for the production of extensible paper yarn

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3035405A (en) * 1960-06-08 1962-05-22 Clupak Inc Process for the production of extensible paper yarn

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