AT21831B - Mehrschichtige photographische Platte für Farbenphotographie. - Google Patents

Mehrschichtige photographische Platte für Farbenphotographie.

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AT21831B
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John Henry Dr Smith
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John Henry Dr Smith
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mehrschichtige photographische Platte für Farbenphotographie. 
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   Nr.   29446 eine photographischo Aufnahmeplatte mit drei lichtempfindlichen Schichten zum Gegenstand, wobei zwischen zwei Platten ein dünnes   Häufchen eingelegt   ist, um mit einer einzigen Aufnahme drei   Negative passend für die Herstellung von Dreifarbenphotographien   zu erhalten. 



   Heide Erfindungen sind   praktisch gut verwendbar, nicht aber   ganz frei von Nachteilen. Kommen nämlich zwei Glasplatten zur Anwendung, was am einfachsten ist, so ist 
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 namentlich bei grossen Formaten,   keine Sicherheit   hat, dass die Schichten einander gleichmässig berühren. Kommen ferner auf der   Rückseite   der vorderen Platte   kleine   Fehler, wie Luftblasen. Unreinigkeiten etc. vor, so werden solche Fehler auf das erste Negativ übertragen, weil das Licht, bevor es zu der Schicht gelangt, das Glas passiert.   Kin noch   
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 absorbiert, weswegen   die Heleuchtungsdauer vergrössert worden   muss. 



   Alle diese Nachteile sind nun bei der vorliegenden photographischpn, mehrschichtigen Aufnahmeplatte dadurch beseitigt, dass zwei oder mehr empfindliche Schichten auf eine   passende gemeinsame Unterlage,   wie Glas,   Zelluloid,   Papier usw. aufgegossen sind und zwischen je zwei anliegenden, empfindlichen Schichten eine neutrale,   lichtdurchllässige   
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 Schichten zu gestatten. 



   Platten mit mehreren empfindlichen Schichten übereinander gegossen, sind an und für sich nicht neu, da man solche schon für die Vermeidung von   Lichthöfen bei Aufnahmen   benutzt hat. Hiebei blieben jedoch die verschiedenen Schichten   unzertrennbar miteinander   
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Für die Zwei- und Mehrfarbenphotographie ist die vorliegende Erfindung darum von grosser Bedeutung, weil sie ermöglicht, jede einzelne Schicht bezüglich Licht-und Farbenempfindlichkeit sowie bezüglich Durchlässigkeit richtig abzustimmen, wieder voneinander zu   trennen und auf eine   neue Unterlage zu bringen, um die   nadltr1igliche   Behandlung (Entwickeln, Fixieren etc.) zu gestatten,

   um für das in Betracht fallende Farbonverfahren 
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 gegenstandes in ihrer Anwendung auf die Dreifarbenphotographie unter Benutzung von Gelatine-Trockenplatten. 
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 nötig, können die neutralen Schichten gefärbt sein und so als Lichtfilter fUr die hinteren lichtempfindlichen Schichten dienen. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 trägt die Glasplatte a unter Einschaltung einer neutralen,   lichtdurchlässigen   Unterlage cl zwei lichtempfindliche   Gelatineschichten bl, 1J2   in innerlicher Verbindung, während eine dritte, auf einer zweiten Glasplatte d aufgetragene empfindliche Gelatineschicht   b8   wie eine   gewöhnliche Trockenptatte anf   die mittlere Schicht 
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 dämpfen, ist entweder eine gelbe Scheibe vor die Platte zu bringen oder die vordere Schichte zwecks Filterwirkung selbst zu färben.

   Von der genauen Abstimmung der drei Schichten durch passende Auswahl der Empfindlichkeit der Emulsion, vom Orthocbromatisieren derselben und gegebenenfalls von der Einführung weiterer Zusätze von als Filter dienlichen   Farbenkörpern (wobei u. a. auch die Zwischenschichten gefärbt werden können) hängt es ab, ob bei der Aufnahme die Lichteinwirkung auf jede empfindliche Schicht die gewünschte ist ;     dir.     Mssg) icbkeit, befriedigende   Resultate zu erzielen, hat der Erfinder indes nachgewiesen. 



   Nachdem eine   Aufnahme   gemacht ist, werden die oberen empfindlichen Schichten abgetrennt und auf klebrige, z. B. gelatinierte Glasplatten aufgebracht, worauf sie dann entwickelt und weiter benutzt werden, wie es das betreffende   Farbenverfahren   verlangt. 



   Um eine Trennung der oberen empfindlichen Schichten zusammen mit ihren darunter liegenden Zwischenschichten zu erzielen, empfiehlt es sich ein Bindemittel zwischen ersteren und letzteren zu untergiessen, wie das in der   gewöhnlichen Trockenplatten-Fabrikation   üblich ist. 



   In der Praxis empfiehlt es sich, wegen der Einfachheit die empfindlichen Schichten von ihren unteren Kollodium- bezw. Zelluloidschichten zu trennen und wird in diesem Fall von der Anwendung eines Bindemittels Umgang genommen. 



     Iliebei   worden nach der Aufnahme die Schichten längs der Ränder der Platte im   Dnnkeizimmor   durchschnitten und ein klebriges, biegsames, nicht ausdehnbares Blatt, z. B. mit Gummischicht, auf die oberste empfindliche Schicht aufgequetscht und diese 
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 kann nun auf eine Glasplatte mit leicht feuchter Gelatineschicht aufgebracht, aufgequetscht   und getrocknet werden. Nach dem Trocknen ist das Klebelblatt leicht zu entfernen und zu bildet die empfindliche Schicht mit der gelatinierten Platte eine innerliche Verbindung,   so dass die Platte durch alle die gewöhnlichen photographischen Bäder passieren kann, ohne die geringste   Ausdehnung oder Kräuseln   zu verursachen. 



   Die zweite empfindliche Schicht b2 samt der darauf befindlichen Zwischenschicht c2 wird. nun in gleicher Weise abgezogen und auf eine feuchte, gelatinierte Glasplatte übertragen. Hiebei kommt die Kollodiumschicht c2 nach oben und erschwert die Entwicklung der empfindlichen Schicht. Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird die Platte einige   Minuten   in einer passenden, Kollodium   auflösenden   Lösung gelegt, wie Methylalkohol und sodann die   Platte gespUlt, worauf   die Schicht   b2   entwickelt werden kann. 



     Die letzte empfindliche Schicht bl   braucht nicht von ihrer Unterlage abgezogen werden, dagegen muss die oben aufliegende Kollodiumschicht c1 ähnlich wie   c2   vor dem
Entwickeln durch Auflösung entfernt werden. 



   Besteht die Unterlage aus Papier oder anderem undurchsichtigen Material, so kann 
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 und nachher mit einer Kollodiumschicht überzogen werden, um eine passende Unterlage zum nachherigen Übertragen der Schicht b1 auf eine Glasplatte zu erhalten. 



   Wenn gewünscht, kann die empfindliche Schicht von dem ersten klebrigen Blatt auf ein zweites derartiges Blatt und zuletzt auf eine gelatinierte Glasplatte übertragen und kann so die Bildseite nach Wunsch gekehrt werden. 



   Die vorliegende Plate lässt sich selbstverständlich nicht nur zur Aufnahme von Negativen, sondern auch zu jener von Positiven verwenden. 



   Auch bildet sie ein   zweckmässiges   Mittel zur Aufbewahrung von empfindlichen Schichten,   wobei die Schichten nacheinander abgetrennt,   auf geeignete besondere Unterlagen gebracht und   einzeln ZU positiven   oder negativen   Aufnahmen     benutzt werden könnten.   Die Schichten könnten auch vorerst nichr empfindlich sein und erst nach dem Abtrennen von der gemeinsamenUnterlageempfindlichgemachtwerden

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mehrschichtige photographische Platte bezw. Film, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr empfindliche Schichten auf einer gemeinsamen Unterlage aufgegossen sind und zwischen je zwei anliegende Schichten eine neutrale, lichtdurchlässige Schicht aufgegossen ist, um die nachträgliche Trennung der empfindlichen Schichten zu gestatten.
    2. Photographische Platte nach Anspruch 1, in Kombination mit einer gewöhnlichen, mit der empfindlichen Schicht auf die oberste empfindliche Schicht der Platte gelegte und mit ihr durch äussere Mittel verbundene photographische Platte oder Film.
    3. Photographische Platte nach Anspruch 1, bei welcher eine oder mehrere der ncutralen fronnungsschichten gefärbt sind, um als Farbenfilter für die unteren lichtempfindlichen Schichten zu dienen.
    4. Photographische Platte nach Anspruch 1, bestehend aus drei empfindlichen Schichten, die in bezug auf die allgemeine und auf die Farbenempfindlichkeit derart (eventuell unter Anwendung gefärbter Zwischenschichten) abgestimmt sind, dass nach richtigem Exponieren der Compoundplatte, Trennen der empfindlichen Schichten und Entwickeln derselben auf ihren neuen Unterlagen drei für die Herstellung von Dreifarbenphotographien verwendbare Negative erhalten werden.
    5. Verfahren zum Trennen und Übertragen der oberen empfindlichen Schichten einer photographischen Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine obere empfindliche Gelatineschicht nach der anderen ein biegsames, klebriges, nicht ausdehnbares Blatt aufgequetscht wird, mit der empfindlichen Schicht abgezogen, auf die feuchte Gelatine- schicht einer neuen Unterlage aufgequetscht und nach dem Trocknen das klebrige Blatt für sich entfernt wird, wobei vor der Entwicklung eine allfällig darauf liegende Kollodiumoder Zelluloidschicht durch Auflösung von der empfindlichen. Schicht entfernt, wird. EMI3.1
AT21831D 1903-12-14 1903-12-14 Mehrschichtige photographische Platte für Farbenphotographie. AT21831B (de)

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