AT21680B - Verfahren zur Nitrierung aromatischer Arylsulfamide. - Google Patents

Verfahren zur Nitrierung aromatischer Arylsulfamide.

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  Verfahren zur Nltrierung   aromatischer     Aryl8ulfamlde.   
 EMI1.1 
 heitliches Produkt, sondern isomere Mononitroderivate neben Dinitroverbindungen. Wird die Nitrierung in konzentrierter Schwefelsäure ausgeführt, so kann die Abspaltung des Arylsulforestes und somit eine weitergehende Zersetzung nicht vermieden werden. 



   . Es wurde nun gefunden, dass die Nitrierung sich glatt ausführen lässt durch Behandeln der Arylsulfamide mit verdünnter Salpetersäure in der Wärme. Die zu nitrierenden Körper werden in wässeriger Suspension mit der ein bis zwei Molekülen entsprechenden Menge Salpetersäure in der Wärme digeriert, wobei sie sich allmählich in das Mononitroderivat umwandeln. Isomere oder sonstige Nebenprodukte werden nahezu völlig vermieden und die Nitrogruppe tritt durchwegs in die Parastellung zur Arylsulfamidogruppe. Aus den so erhaltenen Nitroarylsulfamiden werden durch Abspaltung des Arylsulforestes mit konzentrierter Schwefelsäure die entsprechenden p-Nitroamine gewonnen. 



   Durch Reduktion der p-Nitroarylsulfamide entstehen   p-Amidoarylsulfamide,   die zur 
 EMI1.2 
 gelbliche Flocken der Nitroverbindung. Die Dauer der Operation ist abhängig von der gewählten Temperatur. Wird bei mittlerer Temperatur gearbeitet, so erfordert die Reaktion längere Zeit, während sie bei Siedetemperatur in etwa 6-8 Stunden beendet ist. Der erhaltene Niederschlag wird alsdann durch Absaugen bezw. Abpressen von den Mutterlaugen getrennt, mit Wasser   ausgewaschen   und getrocknet.

   Durch Umkristallisieren aus Alkohol erhält man das   bekannte p-Nitro-o-totuidin-p-sulfamid   vom Schmelzpunkt   173-1750.   
 EMI1.3 
 gelb und verwandeln sich unter vorhergehendem   Schmelzen   allmählich in die gelben   Flöckchen   des   p-Nitroderivates.   Die Umwandlung ist beendet, wenn eine Probe nach dem Auswaschen und Trocknen den Schmelzpunkt 1810 zeigt. Aus Alkohol kristallisiert das   Nitroderivat   in gelben glänzenden Blättchen. 



   Beispiel 3 : 273 kg p-Tolylsulfo-o-äthylanilid werden mit 150 Wasser vermischt und nach Zusatz von   20 4 kg konzentrierter Salpetersäure   von   400     Be.   auf dem Dampfbade unter   Rühren   zirka 8 Stunden erhitzt.   Das Sulfamid   schmilzt und   färbt sich   gelb ; wenn die 
 EMI1.4 
 nahezu   unlöslich,   dagegen leicht löslich in Benzol, Äther und Alkohol. Diejenigen der primären Basen lösen sich leicht in Natronlauge unter Bildung von Natriumsalzen, welche aus Wasser kristallisierbar sind. Die p-Nitroderivate sind ebenfalls in Wasser sehr schwer   tösjich ; in Alkohol, Ätbor, Benzol   und Toluol lösen sie sich jedoch schwerer als die nicht   nitrierten Sulfamide.

   Die Derivate   der primären Basen lösen sich unter Bildung von   Natriutnsalzen   mit tief gelber Farbe in Natronlauge auf. Die sonstigen Eigenschaften und 
 EMI1.5 
 stehenden Nitroderivate sind in den beifolgenden Tabellen zusammengestellt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Nitrierung aromatischer Arylsulfamide, darin bestehend, dass man die Arylsulfamide mit verdünnter wässeriger Salpetersäure in der Wärme behandelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT21680D 1903-12-14 1904-08-31 Verfahren zur Nitrierung aromatischer Arylsulfamide. AT21680B (de)

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