AT216056B - Schaltungsanordnung zur Leitung des Verkehrs von und zu den Teilnehmern eines Vermittlungssystems, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Leitung des Verkehrs von und zu den Teilnehmern eines Vermittlungssystems, insbesondere Fernsprechanlagen

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AT216056B
AT216056B AT183960A AT183960A AT216056B AT 216056 B AT216056 B AT 216056B AT 183960 A AT183960 A AT 183960A AT 183960 A AT183960 A AT 183960A AT 216056 B AT216056 B AT 216056B
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Description


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  Schaltungsanordnung zur Leitung des Verkehrs von und zu den
Teilnehmern eines Vermittlungssystems, insbesondere
Fernsprechanlagen 
Die Erfindung beschäftigt sich damit, in einem   Selbstwählvermittlungssystem,   bei dem Mehrfachschalter, wie Kreuzschienenwähler, Kreuzspulenwähler oder Relaiskoppler, verwendet werden, auf besonders vorteilhafte Weise die Anschaltung der Teilnehmer im ankommenden und abgehenden Verkehr an die Wahlstufen des Vermittlungssystems zu ermöglichen. 



   Es ist aus der   österr. Patent schrift Nr. 206014   bereits bekannt, zur Anschaltung der Teilnehmer als   Mehrfachschalter aufgebaute Doppelbetriebswähler zu verwenden. Diese   bilden dann eine sogenannte Teilnehmerwahlstufe, an deren Eingänge die Teilnehmer angeschlossen sind. Über diese Teilnehmerwahlstufe wird der abgehende Verkehr geführt,   wobei sie Vorwählerfunktionen erfüllt. Wird   über sie der ankommende Verkehr geführt, so erfüllt sie Leitungswählerfunktionen. Die Ausgänge der Teilnehmerwahlstufe führen daher sowohl zu Leitungen, an die weitere Wahlstufen angeschlossen sind und die bei abgehendem Verkehr benutzt werden, als auch zu Zwischenleitungen, welche bei ankommendem Verkehr benutzt werden. 



   Eine derartige bekannte Teilnehmerwahlstufe zeigt die Fig. l, in der aus Gründen der Übersichtlichkeit die Darstellung auf eine Ader beschränkt ist. Die Koppelpunkte dieser Teilnehmerwahlstufe TW sind in die Gruppen   AI... AI   eingeteilt, in denen sie jeweils kreuzfeldartig angeordnet und zeilen- und spaltenweise vielfachgeschaltet sind. Eine derartige Gruppe von Koppelpunkten wird im folgenden Koppelvielfach genannt. Zu seiner Realisierung können Mehrfachschalter, also Kreuzschienenwähler, Kreuzspulenwähler oder Relaiskoppler verwendet werden. Sie arbeiten hier als Doppelbetriebswähler. An jedem Koppelpunkt,   z.

   B.   al im Koppelvielfach   AI,   befinden sich Koppelpunktkontakte, welche zwecks Herstellung eines über diesen Koppelpunkt führenden Verbindungsweges geschlossen werden.   Einsolcher Kop-   pelpunktkontakt ist aus Gründen der Einfachheit nur am Koppelpunkt al eingezeichnet. Die Leitungen X für abgehenden Verkehr sind an zusätzlichen Koppelpunktkontakten   all... alj ; a21... a2j ;... all...   alj angeschlossen. Diese Koppelpunktkontakte dienen dazu, zu verhindern, dass Markierungen, die an Leitungen für abgehenden Verkehr liegen, bei Vermittlungsvorgängen bei ankommendem Verkehr stören und umgekehrt. Die Zwischenleitungen Y für ankommenden Verkehr sind jeweils an den in einer Spalte eines Koppelvielfachs liegenden Koppelpunktkontakten angeschlossen.

   Die Teilnehmer T dagegen sind jeweils an den in einer Zeile eines Koppelvielfachs liegenden Koppelpunktkontakten angeschlossen. 



   Die Erfindung zeigt nun, wie die vorstehend beschriebene Teilnehmerwahlstufe mit Doppelbetriebswählern und die mit ihr zusammenarbeitende benachbarte Wahlstufe für ankommenden Verkehr gestaltet werden können, damit sich im ankommenden Verkehr ein besonders vorteilhafter Koppelpunkte sparender Aufbau dieser Wahlstufen ergibt. 



   Beim Gegenstand der Erfindung handelt es sich also um eine Schaltungsanordnung zur Leitung des Verkehrs von und zu den Teilnehmern eines   Selbstwählvermittlungssystems,   bei dem Mehrfachschalter verwendet werden. Diese Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Teilnehmer dekadenweise einzelnen Doppelbetriebswählern einer Teilnehmerwahlstufe zugeteilt und die Doppelbetriebswähler jeweils an die Koppelpunkte einer Zeile eines Ausgangskoppelvielfachs angeschlossen sind, bei dem die Koppelpunkte zeilenweise nicht vielfachgeschaltet sind und dem ein Eingangskoppelvielfach vorgeschaltet ist, dessen Zeilen die Eingänge für den ankommenden Verkehr bilden und dessen Spalten über Zwischen- 

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 leitungen in an sich bekannter Weise an die Spaltendes Ausgangskoppelvielfachs angeschlossen sind,

   und dass das Eingangs- und Ausgangskoppelvielfach eine die vorletzte Ziffer auswertende Wahlstufe und die Doppelbetriebswähler die die letzte Ziffer der Teilnehmernummer auswertende Wahlstafe bilden. 



   Die besonderen Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, dass bei Verwendung von Mehrfachschaltern ein dekadischer Aufbau mit geringem Aufwand an Koppelpunkten ermöglicht wird, in welchem zusätzlich noch die Vorzüge des Doppelbetriebswählers zum Tragen kommen, der einerseits als Vorwähler und anderseits als nur die letzte Ziffer verarbeitender Leitungswähler ausgenutzt wird. Es sind nämlich die Doppelbetriebswähler, welche jeweils einer Dekade von   Teilnehmernzugeordnetsind,   hinsichtlich des. ankommenden Verkehrs an eine vorhergehende Wahlstufe angeschlossen, deren an sich bekannter prinzipieller Aufbau sich vorteilhaft dazu verwenden lässt, bestimmte dekadische Ausgangsgruppen zu bilder, die dann jeweils einem Doppelbetriebswähler zugeordnet sind.

   Jede Ausgangsgruppe wird durch eine Koppelpunktreihe gebildet, von der Zwischenleitungen nur zu dem betreffenden Doppelbetriebswähler führen. Damit ergibt sich ein Aufbau, bei dem in ankommender Richtung die Doppelbetriebswähler die letzte Ziffer und die vorhergehende Wahlstufe die vorletzte Ziffer der Teilnehmernummer jeweils selbständig und voneinander unabhängig verarbeiten können, wodurch der dekadische Aufbau gewahrt bleibt. 



   In der Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, die gemäss der Erfindung aufgebaut ist. Die Teilnehmerwahlstufe TW besteht hier aus zehn Doppelbetriebswählern, welche die Koppelvielfache   AI...   



  A10 enthalten. Entsprechend dem vorgesehenen dekadischen Aufbau sind hier jedem Doppelbetriebswähler zehn Teilnehmer zugeteilt. Sie sind jeweils an die vielfachgeschalteten Koppelpunktkontakte einer Zeile des zugehörigen Koppelvielfachs angeschlossen ; so ist der Teilnehmer   Tl   an die in der ersten Zeile des Koppelvielfachs Al liegenden Koppelpunktkontakte angeschlossen und der Teilnehmer T10 an die in der zehnten Zeile dieses Koppelvielfachs liegenden Koppelpunktkontakte. In dieser Weise sind die Teilnehmer   T1... T100   auf die zehn Koppelvielfache Al... A10 verteilt. Jedes dieser Koppelvielfache hat hier j Spalten. Die Zahl der Spalten kann in Abhängigkeit von dem zu verarbeitenden Vermittlungsverkehr zweckmässig gewählt werden. Sie kann auch gegebnenfalls bei den einzelnen Koppelvielfachen verschieden sein.

   Die in derselben Spalte liegenden Koppelpunktkontakte sind unter sich ebenfalls vielfachgeschaltet und an die zu dieser Spalte führende Zwischenleitung für ankommenden Verkehr angeschlossen. So sind die in der ersten Spalte des Koppelvielfachs Al liegenden Koppelpunktkontakte an die Zwischenleitung Yll angeschlossen, welche zu Koppelpunktkontakten in der vorhergehenden Wahlstufe führt. Diese Wahlstufe besteht aus dem Eingangskoppelvielfach C und dem Ausgangskoppelvielfach B und wird im folgenden als Teilnehmergruppenwahlstufe TGW bezeichnet. Die vorstehend erwähnte Zwischenleitung Yll endet bei Koppelpunktkontakten, die in der ersten Zeile des Koppelvielfachs B liegen.

   Die in den andern Spalten des Koppelvielfachs Al liegenden Koppelpunktkontakte sind spaltenweise über weitere Zwischenleitungen an weiteren Koppelpunktkontakten der ersten Zeile des Koppelvielfachs B angeschlossen. 



  Die in der j-ten und zugleich letzten Spalte des Koppelvielfachs Al liegenden Koppelpunktkontakte sind demgemäss über die Zwischenleitung Ylj mit den letzten Koppelpunktkontakten der ersten Zeile des Koppelvielfachs B verbunden. 



   In den Zeilen des Koppelvielfachs B sind also, wie sich aus dem Vorstehenden bereits ergibt, die Koppelpunkte zeilenweise nicht alle vielfachgeschaltet, sondern es sind jeweils nur einige gemeinsam an eine der zu dieser Zeile führenden Zwischenleitungen Yll... Ylj angeschlossen. An die zu der ersten Zeile führende Zwischenleitung Yll sind hier K   (z. B.   zwei) Koppelpunktkontakte angeschlossen, ebenso an die andern dorthin führenden Zwischenleitungen, also auch an die Zwischenleitung Ylj. Insgesamt enthält demnach diese Zeile K. j = m Koppelpunktkontakte. Es können auch die Koppelpunktkontakte in anderer Weise auf die Zwischenleitungen verteilt werden, wenn es sich als zweckmässig herausstellt.

   Es kann auch im Sonderfall vorgesehen werden, dass an jeder Zwischenleitung nur ein einziger Koppelpunktkontakt angeschlossen ist. 
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 zehn Zeilen von Koppelpunktkontakten beim Koppelvielfach B vorhanden. Zur zehnten und letzten Zeile führen Zwischenleitungen, nämlich die Zwischenleitungen Y101 bis Y10j, die von den Spalten des Koppelvielfachs A10 zu den Koppelpunktkontakten der zehnten Zeile des Koppelvielfachs B führen. 



   Die in den Spalten des Koppelvielfachs B liegenden Koppelpunktkontakte sind unter sich vielfachgeschaltet und über Zwischenleitungen Z mit den in den Spalten des Koppelvielfachs C liegenden und unter sich vielfachgeschalteten Koppelpunktkontakten spaltenweise verbunden. Diese beiden Koppelvielfache haben daher gleichviel Spalten, nämlich jeweils m Spalten. Beim Koppelvielfach C sind die Kop- 

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 pelpunktkontakte, wie es normalerweise bei Koppel vielfachen vorgesehen ist, auch zeilenweise vielfachgeschaltet. Es sind so viele Zeilen vorgesehen, wie es der zu verarbeitende Vermittlungsverkehr erfordert. 
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 ankommenden Verkehr. 



   Es ist an sich bereits bekannt,   inder   hier angegebenen Weise ein Koppelvielfach mit zeilenweise und spaltenweise gevielfachten Koppelpunktkontakten spaltenweise   über Zwischenleitungen   mit einem andern Koppelvielfach zu verbinden, bei dem zwar die Koppelpunkte spaltenweise gevielfacht sind, jedoch nicht auch zeilenweise (siehe   schwed.

   Patentschrift Nr. 123566).   Bei der vorliegenden   Schaltungsanordnungwer-   den die beiden in dieser Weise miteinander verbundenen Koppelvielfache als Bestandteil einer umfassenderen Schaltungsanordnung verwendet und mit weiteren Koppelvielfachen in einer ganz bestimmten Weise verbunden, wodurch sich besondere Betriebseigenschaften der Gesamtschaltung und damit verbundene Vorteile ergeben, wie insbesondere der dekadische Aufbau zweier aufeinanderfolgender, aus Mehrfachschaltern bestehender Wahlstufen. 



   Bei der Abfertigung von Verbindungsanforderungen in einer Schaltung gemäss Fig. 2 werden die Verbindungen im ankommenden Verkehr zunächst bis zu den Eingängen   El...   En der Teilnehmergruppenwahlstufe TGW herangeführt. Danach ist unter Auswertung der beiden letzten Ziffern der Teilnehmernummer eine Verbindung bis zu dem gewünschten Teilnehmer selber über die Teilnehmergruppenwahlstufe TGW weiterzuführen. Da die Teilnehmerwahlstufe hier aus Wählern aufgebaut ist, die jeweils einer Dekade von Teilnehmern zugeordnet sind, und da in dieser Dekade ein bestimmter Teilnehmer lediglich durch die letzte Ziffer der Teilnehmernummer bestimmt wird, so wird in der Teilnehmerstufe auch nur die letzte Ziffer der Teilnehmernummer ausgewertet. Es wird dabei der Verbindungsweg über einen Koppelpunkt derjenigen Zeile eines der Koppelvielfache   Al...

   A10   (Doppelbetriebswähler) geführt, an der der gewünschte Teilnehmer liegt. In der Teilnehmergruppenwahlstufe TGW, die aus den beiden Koppelvielfachen B und C besteht, wird die vorletzte Ziffer der Teilnehmernummer ausgewertet. Durch diese Ziffer wird die Dekade bestimmt, in der der zu erreichende Teilnehmer liegt. Da die Teilnehmer dekadenweise an die Koppelvielfache Al... A10 der Teilnehmerwahlstufe TW angeschlossen sind, und da ein bestimmtes Koppelvielfach jeweils über Zwischenleitungen erreicht wird, welche in einer bestimmten Zeile von Koppelpunkten im Koppelvielfach B enden, so wird durch die vorletzte Ziffer der Teilnehmernummer zugleich bestimmt, welche dieser Zeilen von Koppelpunkten im Koppelpunktvielfach B jeweils für den gewünschten Verbindungsweg in Frage kommt. 



   Es zeigt sich demnach, dass durch die vorgesehene dekadenweise gegenseitige Zuordnung von Koppel-   vielfachen Al... A10 und Zeilen des Koppelvielfachs Beine   Auswertung der Teilnehmernummer ohne Umrechnung und auch falls es gewünscht wird, schritthaltend mit der Wahl der einzelnen Ziffern der Teilnehmernummer stattfinden kann. 



   Das Vorhandensein des Koppelvielfachs C ermöglicht, dass bei der Weiterführung einer Verbindung von einem der Eingänge EI...   Ender Teilnehmergruppenwahlstufe   TGW zu einem in einer bestimmten Dekade liegenden Teilnehmer mehrere Möglichkeiten bestehen. Es sind dies umso mehr Möglichkeiten, je mehr Spalten in den Koppelvielfachen B und C vorhanden sind. Je mehr derartige Möglichkeiten bestehen, um so weniger wirken sich bereits durch eine Verbindung belegte Zwischenleitungen, die von der 
 EMI3.2 
 



  YlOj nicht nur zu den beiden Koppelvielfachen B und C führen, sondern es können an ihnen, wie durch Vielfachschaltungszeichen v in der Schaltung gemäss Fig. 2 angedeutet ist, mehrere weitere Paare von Koppelvielfachen B und C angeschlossen sein. Sie können dann auch durch Verbindungen belegt sein, die über diese weiteren Paare von Koppelvielfachen verlaufen. Mehrere derartige Paare von Koppelvielfachen werden dann vorgesehen, wenn es die Grösse des den Teilnehmern   TL.. TI00 zuzuführenden Verkehrs   erfordert. Die zusätzlichen Paare von Koppelvielfachen haben dann weitere besondere Eingänge für den ankommenden Verkehr. Wie vorstehend erwähnt, kann dann der Fall eintreten, dass über diese zusätzlichen Paare von Koppelvielfachen einige der Zwischenleitungen   Yll...

   YI0j   bereits belegt sind, wenn ein Verbindungsweg über die dargestellten Koppelvielfache B und C weiterzuleiten ist. 



   Beim Auswählen eines Verbindungsweges zwischen einem bestimmten Eingang der Teilnehmergruppenwahlstufe TGW und einer beliebigen freien Zwischenleitung, die   von den Koppelpunktkontakteneiner   bestimmten Zeile des Koppelvielfachs   B abgeht,   besteht also eine gewisse   Auswahlmöglichkeit,   wenn genügend viele Spalten bei den Koppelvielfachen B und C vorgesehen sind, wodurch der sperrende Einfluss bereits eingestellter Verbindungswege, die über die zusätzlichen Paare von Koppelvielfachen verlaufen, verringert wird. 

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   Zur Wegesuche in der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung können bekannte Verfahren herangezogen werden. Es sind bereits verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden (siehe österr. Patentschrift   Nr. 209963), nachdenen unter den vorstehend   angegebenen Bedingungen   geeigneteZwischenleitungenbzw.   geeignete Koppelpunkte in der durch die vorletzte Ziffer der Teilnehmernummer bestimmten Zeile des Koppelvielfachs B gesucht werden können und danach unter diesen Zeilen bzw. Koppelpunkten eine Auswahl getroffen wird. Durch Einstellung der zugehörigen Koppelpunktkontakte wird dann ein Verbindungweg zwischen dem Eingangder Teilnehmergruppenwahlstufe TGW und einer zu dembetreffendenDoppelbetriebswähler (Koppelvielfach   Al... A10) führenden   Zwischenleitungen hergestellt.

   Wenn jeweils einer Spalte der Doppelbetriebswähler mehr als ein Koppelpunkt einer Koppelpunktzeile des Koppelvielfachs B der Teilnehmergruppenwahlstufe TGW zugeordnet ist, so ist dabei zweckmässigerweise zu beachten, dass durch einen eingestellten Verbindungsweg zwischen einem Eingang für den ankommenden Verkehr in der Teilnehmergruppenwahlstufe TGW und einem Teilnehmer nur die zum Verbindungsweg gehörende Spalte in den Koppelvielfachen der Teilnehmergruppenwahlstufe TGW als belegt markiert wird. Von den Koppelpunktkontakten, die zu Koppelpunkten gehören, die an die betreffende Spalte des verwendeten Doppelbetriebswählers angeschlossen sind, braucht nur derjenige betätigt zu werden, über den der Verbindungsweg wirklich verläuft. Die andern Koppelpunktkontakte können im Ruhezustand verbleiben.

   Wird dann eine Markierung zur Bezeichnung des Belegtzustandes an diebenutzte Zwischenleitungzwischen dem Doppelbetriebswähler und dem Ausgangskoppelvielfach B angelegt, so wirkt sich diese lediglich in derjenigen Spalte des Ausgangskoppelvielfachs B aus, in der der betätigte   Koppelpunktkoniakt   liegt. Es wird dadurch erreicht, dass trotz der Zuordnung mehrerer Koppelpunkte zu einer und derselben Zwischenleitung die zu einem Doppelbetriebswähler führt, bei der Einstellung eines Verbindungsweges über einen dieser Koppel-   punkte nur eine Spalte des Koppelvielfachs B für weitere Verbindungswege gesperrt   wird. 



   Wie bereits erwähnt, werden die in der Teilnehmerwahlstufe TW und in der Teilnehmergruppenwahlstufe TGW vorhandenen Koppelvielfache durch Mehrfachschalter, wie z. B. Kreuzspulenwähler (siehe   österr. Patentschrift Nr. 198324,   realisiert. Es ist nun aus Gründen eines. einheitlichen Aufbaues sehr vorteilhaft, wenn in beiden Stufen ausschliesslich Mehrfachschalter derselben Grösse oder nahezu derselben Grösse verwendet werden können. Es hat sich aus gruppierungstechnischen Gründen als sehr vorteilhaft erwiesen, in der Teilnehmergruppenwahlstufe elf Eingänge für ankommenden Verkehr bei einem Paar von Koppelvielfachen vorzusehen und die Koppelvielfache mit neunzehn Spalten zu versehen. Man kann dann in den beiden Wahlstufen Mehrfachschalter vorsehen, welche jeweils elf Zeilen und zwanzig Spalten haben.

   Bei Verwendung von Kreuzspulenwählern als Mehrfachschalter werden dann   z.     B.   in der Teilnehmerwahlstufe TW jeweils zwei Koppelvielfache durch einen Kreuzspulenwähler realisiert, dessen Zeilenspulen zwischen der zehnten und elften Spalte unterteilt sind, wodurch die dadurch entstandenen Hälften des Wählers jeweils ein Koppelvielfach realisieren können, welches zu einer Dekade von Teilnehmern gehört. 



  Zehn Zeilen dieses Kreuzspulenwählers sind dann jeweils Teilnehmern zugeteilt. Die elfte Zeile dient zum Aufnehmen der Koppelpunktkontakte zur Anschaltung der Leitung X für abgehenden Verkehr. Es sind dies beim Koppelvielfach Al in Fig.   2 die Koppelpunktkontakte a11... alj,   beim Koppelvielfach A2 die Koppelpunktkontakte a21... a2j usw. In der Teilnehmergruppenwahlstufe können die Koppelvielfache B und C ebenfalls jeweils durch einen Kreuzspulenwähler der vorgesehenen Grösse realisiert werden. Die zunächst freibleibende zwanzigste Spalte kann zur Anschaltung besonderer Steuerorgane verwendet werden, was sich als sehr vorteilhaft herausgestellt hat. Die im Koppelvielfach B dann noch freibleibende elfte Zeile steht für besondere Zwecke zur Verfügung. 



   Der Aufbau eines derartigen Kreuzspulenwählers, soweit er hier von Belang ist, Ist in der Fig. 3 schematischdargestellt. Es sind hier, wie vorstehend beschrieben, elf Zeilen und zwanzig Spalten vorgesehen. 



  Die längs der ersten Spalte sich erstreckende Spaltenspule ist durch das Spulensymbol SI dargestellt und die längs der letzten, also der zwanzigsten Spalte, sich erstreckende durch das Spulensymbol S20. Die längs der Zeilen sich erstreckenden Zeilenspulen sind in jeder Zeile in zwei Hälften a und b unterteilt. 



  Zur ersten Zeile gehören demgemäss die   Zeilenspulenhälften   Zla und Zlb, zu den andern Zeilen die wei- 
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 vielfach C durch einen derartigen Kreuzspulenwähler realisiert wird, so können die in derselben Zeile liegenden Zeilenspulenhälften elektrisch miteinander verbunden werden, also   z. B.   miteinander in Reihe oder parallelgeschaltet werden. Sie bilden dann gleichsam eine einzige   Zeilenspule.   



   Man kann übrigens den in der Fig. 3 dargestellten Kreuzspulenwähler als eine Baueinheit auffassen,   die durch die Zusammenfügung   von zwei   halb so grossen Kreuzspulenwählern   entstanden ist. 

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   Werden an Stelle von Kreuzspulenwählern Kreuzschienenwähler vorgesehen, so kann man ebenfalls eine einheitliche Baueinheit verwenden, die hier aus zwei halb so grossen Kreuzschienenwählern zusammengefügt ist. 



   Ferner lassen sich Relaiskoppler mit einheitlicher Grösse verwenden. Bei Relaiskopplern können die einzelnen Relais bekanntlich individuell gesteuert werden, so dass hier keine besonderen Massnahmen notwendig sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zur Leitung des Verkehrs von und zu den Teilnehmern eines Vermittlungssystems, insbesondere für Fernsprechanlagen, bei dem Mehrfachschalter verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilnehmer (T1... T100) dekadenweise einzelnen Doppelbetriebswählern   (AI...   



    A10) einer Teilnehmerwahlstufe (TW) zugeteilt   und die Doppelbetriebswähler jeweilsan die Koppelpunkte einer Zeile eines Ausgangskoppelvielfachs (B) angeschlossen sind, bei dem die Koppelpunkte zeilenweise nicht vielfachgeschaltet sind und dem ein Eingangskoppelvielfach (C) vorgeschaltet ist, dessen Zeilen die Eingänge (El...

   En) für den ankommenden Verkehr bilden und dessen Spalten (1... m) über Zwischenleitungen (Z) in an sich bekannter Weise an die Spalten des Ausgangskoppelvielfachs (B) angeschlossen sind, und dass das Eingangs- und Ausgangskoppelvielfach (B, C) eine die vorletzte Ziffer auswertende Wahlstufe (TGW) und die Doppelbetriebswähler die die letzte Ziffer der Teilnehmernummer auswertende Wahlstufe (TW) bilden. 
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 bei dem jeder Zeile ein Teilnehmer und jeder Spalte mindestens ein Koppelpunkt einer Zeile des Ausgangskoppelvielfachs (B) der benachbarten Wahlstufe (TGW) zugeordnet ist.

Claims (1)

  1. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auswertung der letzten Ziffer der Teilnehmernummer der Verbindungsweg über einen Koppelpunkt derjenigen Zeile eines Doppelbetriebswählers (Al... A10) führt, zu der derbetreffende Teilnehmer (T) gehört.
    4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auswertung der vorletzten Ziffer der Teilnehmernummer in der aus einem Eingangskoppelvielfach (C) und einem Ausgangskoppelvielfach (B) bestehenden und als Teilnehmergruppenwahlstufe (TGW) dienenden Wahlstufe der Verbindungsweg über einen Koppelpunkt derjenigen Zeile des Ausgangskoppelviel- fachs (B) führt, in deren zugehöriger Dekade der betreffende Teilnehmer (T) liegt.
    5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der einer Spalte der Doppelbetriebswähler mehr als ein Koppelpunkt einer Zeile des Ausgangskoppelvielfachs der benachbarten Wahlstufe zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen eingestellten Verbindungsweg zwischen einer Spalte eines Doppelbetriebswählers (Al... Al0) und einem Eingang (El... En) für den ankommenden Verkehr in der Teilnehmergruppenwahlstufe (TGW) nur die zum Verbindungsweg gehörende Spalte in den Koppelvielfachen (B und C) der Teilnehmergruppenwahlstufe (TGW) als belegt markiert ist.
    6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Koppelvielfachen (AI... A10) der Teilnehmerwahlstufe (TW) parallel zu den Zeilen von Koppelpunkten eine weitere Koppelpunktzeile angeordnet ist und die Kontakte jedes Koppelpunktes (all... alj ; a21... a2j ;... all... alj) dieser Zeile für die Zusammenschaltung der einem rufenden Teilnehmer zur Verfügung gestellten Spalte des Koppelvielfachs mit der zugehörigen Leitung (X) für abgehenden Verkehr vorgesehen sind.
    7. Schaltungsanordnungnach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilnehmergruppenwahlstufe (TGW) aus mehreren Paaren von Eingangs- und Ausgangskoppelvielfachen (B und C) besteht, bei denen die einander entsprechenden Ausgänge der Ausgangskoppelvielfache untereinander vielfachgeschaltet sind.
    8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelvielfache (Al... A10 : B, C) in der Teilnehmerwahlstufe (TW) und in der Teilnehmergruppenwahlstufe (TGW) durch Mehrfachschalter einer einheitlichen Baugrösse realisiert sind.
AT183960A 1959-03-20 1960-03-09 Schaltungsanordnung zur Leitung des Verkehrs von und zu den Teilnehmern eines Vermittlungssystems, insbesondere Fernsprechanlagen AT216056B (de)

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