AT21528B - Druckknofsteuerung für elektrische Aufzüge. - Google Patents

Druckknofsteuerung für elektrische Aufzüge.

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  Druckknopfsteuerung für elektrische Aufzüge. 



   Bei Druckknopfsteuerungen für elektrische   Aufzüge   ist es bekanntlich erforderlich, nach dem Drücken eines Knopfes durch das zugehörige Stockwerkrelais einmal die Stromleitungen zu den   Druckknöpfen   abzuschneiden, gleichzeitig aber zum anderen den Relaisstrom durch   Kurzschliessung   des betreffenden Druckknopfes aufrecht zu erhalten. 



   Die nachstehend beschriebene Druckknopfsteuerung gehört zu der Gattung, bei der die Stockwerkrelais sämtlich und unabhängig voneinander auf ein und dieselbe Vorrichtung zur Unterbrechung der Druckknopfleitung wirken und unterscheidet sich von anderen Steuerungen dieser Art durch die besondere Ausführungsform der Unterbrechungsvorrichtung für die Druckknopfleitung. In Verbindung mit diesen Vorrichtungen zum Ingangsetzen des Fahrstuhls steht eine besondere Vorrichtung zum Stillsetzen des   Fahrstuhls.   



   Die hiezu erforderlichen   Abschaltevorrichtuigen, welche   das Anhalten der Fahrkammer bewirken, wurden bisher entweder von der   Aufzugsmaschine,   also von dem Windwerke aus oder direkt von der jeweiligen Stellung der   Fahrkammer   abhängig gemacht. Um Unregelmässigkeiten im Anhalten durch die Ausdehnung des Seiles zu vermeiden, wird hier das Anhalten von der Stellung der Fahrkammer abhängig gemacht, aber nicht durch   Einwirkung   auf Schalter, die in der Fahrbahn liegen und durch Stösse leicht   be-   schädigt werden, sondern durch ein mit der   Fahrkammer   verbundenes endloses Seil.

   Dasselbe ist durch zwei Isolationsstrecken in zwei   stromführende   Teile zerlegt, wovon jeder der letzteren über eine feste Leitungsrolle läuft, von denen die eine den Stromanschluss an den Stromweuder für Abwärts-, die andere für Aufwärtsfahrt bildet. 



   Von ähnlichen kurzen Kontaktschienen, die die Bewegung des Fahrstuhls im vorkleinerten Massstabe mitmachen, unterscheidet sich das endlose Band dadurch, dass es die ganze Länge der Fahrkammerbewegung ausnutzt und ein genaueres Anhalten der Fahr-   l (amber   gestattet. Eine gleiche Vorrichtung mit einer längeren Isolationsstrecke im stromführenden Seile kann auch, wie unten weiter ausgeführt, zur Geschwindigkeitsregelung benutzt werden. 



   Die einzelnen Teile der Druckknopfschaltung und ihr Zusammenwirken sind aus der Zeichnung zu entnehmen und sollen im folgenden beschrieben werden. 



     Die Unterbrechungsvorricbtung für   die Druckknopfleitungen ist mit R bezeichnet und   wirkt mit   soviel Einzelmagneten a zusammen, wie der Aufzug Haltestellen besitzt. 



   Diese Einzelmagnete a (Solenoide) sind an sich vollkommen gleich und es besteht jeder   beispielsweise aus   der zwischen 10 und 11 liegenden Wicklung, in welcher ein Solenoidkern b eingezogen wird. Derselbe trägt an einem Ende ein Langloch, welches dem   Hube   des Kernes b reichlich entspricht ; an dem anderen Ende ist dieser Kern isoliert mit mit einem zweipoligen Schalthebel d verbunden, dessen Drehpunkt wieder mit 10 leitend verbunden ist.

   In dem Langloch des Solenoidkernes b ist ein Bolzen i nach einer Richtung 
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 angebracht ist ; die   Scheibe 11 ist um   ihren Mittelpunkt leicht drehbar und trägt ausser den Armen k für eine beliebige Zahl von Einzelmagneten a bezw.   Haltestellen ausserdem   ein isoliert aufgesetztes   Stromscblussstück M, welches   bei Drehung der Scheibe die Stromschlussstelle 7 öffnet. Letzteres besteht aus zwei Federn, die, sich gegenüberliegend, die Scheibe h zwischen sich einschliessen. Das ganze System liegt wagerecht, könnte aber ebensogut in einer anderen oder mehreren Ebenen angeordnet sein. 



   Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Durch Niederdrücken eines   Knopfes, x. B. 7 am Schachte   oder in der   Fahrkammer,   wird ein Strom geschlossen, der vom positiven Pol, wie später erklärt wird, über die   Stromschlussstelle 7,   von hier   über die Dmcliknöpfe   nach 10 und durch die Wicklung a nach Klemme 11 geht, welche indirekt mit dem negativen Pol verbunden ist, wodurch der Solenoidkern   b   in die Wicklung a eingezogen wird. Hiedurch wird der in dem Langloch des Kernes befindliche Bolzen i mitgenommen und es dreht sich damit auch die vorhin erwähnte   Scheibe 11 um   ihren Mittelpunkt.

   Die übrigen Solenoidkerne b bleiben ruhig liegen, da ja die mit der   Scheibe h verbundenen   Bolzen   i   in den Langlöchern nach einer Seite hin frei schwingen   können.   



     Das Stromschlussstück m   hat sich aber mit der Scheibe mitbewegt und dadurch den Ililfsstrom, welcher über die Druckknöpfe geschlossen war, unterbrochen. Nun wird aber 

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 und zwar   Stromschlussstellen   21 mittels des mit dem   Kerne b verbundenen   zweipoligen Hebels d. Der nun eingetretene Zustand ändert sich nur durch die Stromunterbrecbung von der Fabrkammer aus, wodurch dann die Wicklung a ihren Kern b freigibt, so dass eine Federf Scheibe und Kern wieder in die Anfangsstellung zurückbringt, um das Spiel durch die Erregung eines anderen Magneten von Neuem beginnen zu lassen. Durch diese 
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   Der Strom gelangt vom positiven Pol an den magnetisch bewegten Stromwender 8 mit der Abzweigstelle 1 an das   Klemmbrett p im   Schachte und von hier aus durch eine biegsame Leitung oder durch Schleifbürsten an das Klemmbrett p' der Fahrkammer, weiter über den   Schalter Halt" (zum   beliebigen Anhalten) an den TUrkontakt 2 und die Schachtleitung an die   Türkontalite   3, 4 und 5, an die Abzweigstelle 6 ; nun an die   Stromschlussstolle   7 und von hier an den eben gedrückten Knopf S, wodurch der Strom über 9 nach der Abzweigstelle 10 und durch die Spule nach 11 sowie an die Kontaktrolle 12 im Schachte geht.

   Das stromführende Seil 13, welches zwischen   14 und 15 sowic   bei 16 durch Isolationsstrecken getrennt ist, gibt nun den Strom an die Rolle 17 weiter, von welcher derselbe über 18 durch die Magnetwicklung für abwärts an die Abzweigstelle 19 und von hier   schliesslich   bei 20 an den negativen Pol geht. Nun hat aber auch schon die Spule a (10,   11)   angezogen und dadurch die Druckknopfleitung an der Stromschlussstelle 7 unterbrochen, dafür aber im   nachaton Augenblicke   die Zuleitung von 6 aus über   21   nach 10 hergestellt.

   Mit diesem Stromschlusse geht auch ein weiterer Hilfsstrom von 22 über die   Stromgeberrolee 23   in das stromführende Seil   24,   welches nur zwischen 25 
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 gelangt der Strom durch die feste Rolle 28 an die von der Tätigkeit des Stromwenders abhängig gemachte Stelle   29   und   30,   und von hier an die Magnetspule 31,   32.   von wo aus die Leitung über 19 wieder nach   20,   d. i. an den negativen Pol führt. 



   Die Magnetspule 31, 32 beeinflusst den Anlasser A durch eine beliebige Vorrichtung, welche für dieses Beispiel so gewählt ist, dass die Spule B einen durch C nach beiden Bewegungsrichtungen gebremsten Eisenkern s einzieht und dadurch den Anlasswiderstand in   einer bestimmten   Zeit   kurzschliesst, wodurch   der Motor M auf seine volle Drehungszahl gebracht wird. 



   Der Fahrstuhl hat sich nun gegen das Erdgeschoss hin in Bewegung gesetzt. Sobald 
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 für die Spule 31, 32 unterbrochen, wodurch der Anlasser   A   eine bestimmte Stufenzahl des Widerstandes in den   Ankerstt-omkreis   des Motors M einschaltet und so die Umdrehung desselben auf das gewünschte   Mass herabmindert.   
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    zurtickbewegt   wird und dadurch auch den   Anlasshebel A   der Reihe nach über die Kontaktstellen des dem Motor M vorgelagerten Widerstandes bewegt. Die Bremse C kann nach Art der Türschliesser mit Flüssigkeitshemmung oder einer anderen ähnlich wirkenden   IIemmvorrichtung   ausgerüstet sein. 



   Sobald dies geschehen, ist aber auch die Isolationsstrecke   14,   15 im Seil 13 an der 
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 Stelle zum Stillstand gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Druckknopfsteuerung für elektrische Aufzüge, bei welcher die einzelnen Stockwerkrelais sämtlich unabhängig voneinander auf ein und dieselbe Unterbrechungsstelle für die Druckknopfleitung wirken und nach Unterbrechung derselben ihren eigenen Stromkreis durch Kurzschluss des zugehörigen Druckknopfes aufrecht erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker bezw. Solenoidkerne (b) des Stockwerkrelais durch geschlitzte Stangen (b) auf die Bolzen (i) einer drehbaren, den Unterbrecher der Druckknopfleitung beherrschenden Scheibe (h) wirken.
AT21528D 1903-08-01 1904-08-24 Druckknofsteuerung für elektrische Aufzüge. AT21528B (de)

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