AT17468B - Ausschaltvorrichtung für die Dynamomaschine bei Motorwagen mit eigener Kraftstation. - Google Patents
Ausschaltvorrichtung für die Dynamomaschine bei Motorwagen mit eigener Kraftstation.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
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PATENTSCHRIFT Nr. 17468.
FERDINAND PORSCHE UND LUDWIG LOHNEN IN WIEN.
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Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine insbesondere für Motorwagen mit eigener Kraftstation bestimmte Ausschaltvorrichtung für den Motorstrom, welche dafür bestimmt ist, beim Umschalten des Fahrschalters von einer Stufe auf eine andere oder vor dem Einschalten der Bremse das Auftreten des Offnungsfunkens zu verhindern. Die Ausschaltvorrichtung wirkt in der Weise, dass die Haptwicklung des Generatorfeldes vor dem Stufenwechsel durch Kurzschliessung stromlos gemacht wird, so dass die Felderregung und damit auch der Ankerstrom auf ein Minimum sinkt, worauf die Änderung der Stromlireisverbindungen ohne Auftreten eines Öffnungsfunkens erfolgen 1, ann.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Ausschaltvorrichtung durch Fig. 1 schematisch dargestellt. Die Fig. 2-4 zeigen die einzelnen Stellungen, welche der Ausschalter selbst während des Schaltvorganges einnimmt.
Der Ausschalter besteht aus zwei drehbaren lIebeln 1 und 2, von denen der erstere durch die Leitung 5 mit dem Kontakt 4 des Fahrschalters, der andere durch die Leitung 5 mit der Leitung (; verbunden ist, welch letztere von dem Kontakt 7 zur Magnetwiclung 8 der Dynamomaschine führt. Der Hebel 1 ist mit zwei Kontakten 9 bezw. 10 versehen, von
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gegenübersteht, welcher mittels der Leitung 13 mit dem positiven Pol des Ankers 14 in Verbindung steht.
Der negative Pol des Ankers ist durch die Leitung 1. 5 mit dem Kontakt 16 des Fahrseha1ters und das andere Ende der Magnetwicklung 8 durch die Leitung 17 mit der Kontaktplatte. ? N vorbunden. Wird der Fahrschalter in Fahrtstellung gedreht, so werden die Kontakte 4 und 18 durch eine Schleifschiene der Schaltertrommol miteinander verbunden, wogegen an die Kontaktplatten 7 und-M die Motoren, Widerstände etc. in
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schlusswicklung 19 angeschlossen, welche durch die Leitung 20 mit dem negativen Pol des Ankers in Verbindung steht.
Din Wirkungsweise der Ausschaltvorrichtung ist folgende : Wird der Hebel 2 gegen
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Leitungen 5, 6, Nebenschlusswicklung 19 und durch Leitung 20 zum negativen Pol des Ankers JN zurück. Die Magnetwicklung 8 ist hiebei über die Kontakte 4, 18 kurzge-
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sehr gering ist, fällt auch sofort die Spannung in dem Anker so weit, dass ein Strom zu den Elektromotoren nicht übertreten kann, so dass bei der weiterhin erfolgenden Drehung des Hebels. 3 in die Stellung Fig. 3 die Kontakte 10 und 12 sich funkenlos trennen, worauf dann die Umschaltung selbst vorgenommen wird.
Der die Kurzschliessung bewirkende Hebel 2 steht mit der Handkurbel des Fahrschalters derart in Verbindung, dass vor jeder Umschaltung am Fahrschalter eine Be- tätigung des Ausschaltors erfolgen muss. Dies kann in konstruktiver Weise auf verschiedene Art durchgeführt werden. Im folgenden sei das Wesen einer solchen Konstruktion kurz angedeutet.
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DieHandkurbel des'FahschalterswirdzurSicherung, gegen unbeabaichtigte Ver- stellung mit einer Sperrvorrichtung versehen, durch welche die Kubel in den einzelnen
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Dynamomaschine durch die LösungderSperRvorrichtung erfolgt und daher der Fahrschalter nur erst nach dieser Auslösung, nach welcher dia Dynamomaschine bereits stromlos ist, betätigt werden kann.
Der beschriebene Ausschalter kann ferner zugleich mit der an Elektromobilen vorgesehenen Fussbremse derart verbunden sein, dass bei einer Betätigung der Fussbremse zuerst durch den Ausschalter die'Dy'namomaschine stromlos gemacht wird, ehe die Fussbremse zur Wirkung kommen kann. Es wird'daher unabhängig von der Stellung des Fahrschalters bei jedem automatischen Bremsen zunächst der Strom zu den Elektromotoren unterbrochen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausschaltvorrichtung für Motorwagen mit eigener Kraftstation, 11m beim Übergang
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besitzt, von welchen letzterer (10) in Ruhestellung den einen Kontakt des Fahrschalters (4) mit dem Dynamoanker (a) verbindet, während der andere Hebel (2) einen Kontakt (11) besitzt, welcher bei der Bewegung durch Berührung mit dem Kontakte (9) des ersten Hebels (1) die Hauptstromwicklung des Magnetfeldes (8) durch Kurzschliessung stromlos macht, wodurch der Ankerstrom soweit geschwächt wird, dass bei weiterer Bewegung des Hebels (2) die Verbindung des Fahrschalterkontaktes (4) mit dem Dynamoanker (a) durch Entfernung der Kontakte (10 und 11)
voneinander funkenlos getrennt wird.
Claims (1)
- 2. Bei einer Ausschaltvorrichtung nach Anspruch 1 die zwangläufige Kupplung derselben mit der Kurbel des Fahrschalters, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschaltvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung für die Fahrschalterkurbel in der Weise verbunden ist, dass bei Lösung der Sperrvorrichtung der Schalter die Dynamomaschine stromlos macht, bevor die Kurbel des Fahrschalters betätigt wird.3. Bei einer Ausschaltvorrichtung nach Anspruch 1 die zwangläufige Kupplung derselben mit der Fussbremse für den Motorwagen, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung zwischen der Schaltvorrichtung und der Fussbremse, dass bei Betätigung der letzteren der Schalter die Dynamo stromlos macht, bevor die Fussbremse zur Wirkung kommt, zum Zwecke, unabhängig von der Stellung des Fahrschalters bei jedem Bremsen zunächst den Strom zu den Elektromotoren zu unterbrechen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT17468T | 1902-06-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT17468B true AT17468B (de) | 1904-09-10 |
Family
ID=3520110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT17468D AT17468B (de) | 1902-06-27 | 1902-06-27 | Ausschaltvorrichtung für die Dynamomaschine bei Motorwagen mit eigener Kraftstation. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT17468B (de) |
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- 1902-06-27 AT AT17468D patent/AT17468B/de active
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