DE707517C - Bremsschaltung, insbesondere Hemmbremsschaltung, fuer elektrische Fahrzeuge mit zweiFahrschaltern und mit zwei oder mehr Motoren - Google Patents

Bremsschaltung, insbesondere Hemmbremsschaltung, fuer elektrische Fahrzeuge mit zweiFahrschaltern und mit zwei oder mehr Motoren

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DE707517C
DE707517C DES120336D DES0120336D DE707517C DE 707517 C DE707517 C DE 707517C DE S120336 D DES120336 D DE S120336D DE S0120336 D DES0120336 D DE S0120336D DE 707517 C DE707517 C DE 707517C
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DE
Germany
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brake circuit
motors
motor
circuit
electric vehicles
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Expired
Application number
DES120336D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Gudehaus
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/003Dynamic electric braking by short circuiting the motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Bremsschaltung, insbesondere Henunbremsschaltungi für elektrische Fahrzeuge mit zwei Fahrschaltern und mit zwei oder mehr Motoren . Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, an elektrischen Fahrzeugen, die des öfteren im Gefälle stillgesetzt werden, eine Sicherheitsbremsschaltung, eine sog. Hemmbremsschaltung, vorzusehen, die beim Versag-en oder Lösen der Handbremse einer unzulässigen Beschleunigung des Fahrzeugs vorbeugt. Diese Hemmbrems,schaltung muß beim Ab- nehmen der Fahrkurbel in der Nullstellung beider Fahrschalter hergestellt sein und eine kräftige Bremswirkung aller Motoren in beiden Bewegungsrichtungen ergeben. Andererseits muß die Sicherheitsschaltung aber auch die sofortige Ihbetriebsetzung des Wagens von jedem seiner Fahrschalter aus gestatten.
  • Bekannt sind 'bereits Hemmbremsschaltungen für einen oder zwei Motoren, die in jeder Drehrichtung eine Bremswirkung ergeben. Um diese Wirkung zu erzielen, muß aber bei der bekannten Anordnung auf der Wagenachse ein besonderer Umschalter vorgesehen sein, der in Abhängigkeit von der Drehrichtung Anker und Feld des Motors derart schaltet, daß dieser zur Bremsung fähig ist. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei Fahrzeugen mit mehreren Motoren für jeden Motor auf der Achse ein besonderer Umschalter vorgesehen sein muß, weil sonst, beispielsweise bei zwei Motoren, immer nur einer der MotoTen bei einer bestimmten Bewegungsrichtung Bremsstrom liefern würde.
  • Weiter ist eine Sicherheitsanordnung für Straßenbahnfahrzeuge bekanntgeworden, bei der eine Hemmbremsschaltung auf einer besonderen Hilfsstellung 4m Fahrschalter hergestellt wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß durch den Fahrer beim Verlassen des Fahrzeugs der Fahrschalter erst in die Hilfsstellung gebracht werden muß, wenn die Herambreinsschaltung wirksam werden soll. Außerdem ist es bei dieser Anordnung wenig vorteilhaft, daß es nicht möglich ist, ohne besondere Maßnahmen das Fahrzeug jederzeit von beiden Fahrschaltern aus wieder in Betrieb zu nehmen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wesentlich vorteilhaftere Einrichtung zu treffen, bei der diese Nachteile'vermieden sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Bremsschaltung, insbesondere Hemmbremsschaltung, für elektrische Fahrzeuge mit zwei oder mehr Motoren, von denen der Anker des einen Motors mit dem Feld eines anderen Motor#,' in Reihe einen Kurzschlußbremskreis bile#i so daß weni stens z## -ei -etrei, ante oder 7 in einem Punkt zusammenhänMende Bre stromkreise gebildet werden, wobei jeder Motor unabhängig von der Drehrichtung mit gleicher Bremskraft an einer etwaigen Hemmbremsun- beteilic ist. Erfindungsgemäß zeichnet sich diese Schaitung dadurch aus, daß in Abhängi#I-keit von den Umschaltwalzen der Fahrschalter Kontakte gesteuert werden, durch die in der Nullstellung der Umschaltiva17en beider Fahrschalter die Hemmbremsschaltung hergestellt -,vird und beim übergang auf eine Fahrstufe wahlweise von jedem der Fahrschalter aus gelöst werden kann. Vorzugs-,veise erhalten die Umschaltwalzen selbst Kontakte oder Beläge zurHerstellung der Hemmbremsselialtung.
  • Die Erfindung soll an Hand eines Ausfübrungsbeispiels für zwei Motoren näher erläutert -werden. In Fi-. i ist eine normale Triebwag' enschaltung für zwei Motoren dar-,gestellt. Der Motor a besteht aus dem Anker i und der zugehörizen Feldwicklung 3, der Motorr b aus dem Anker 2 und der Feldwicklung4. Die LeitungenA, H, F, F, A." verbinden die beiden Fahrschalterumschaltwalzen 5 und 6 untereinander und mit den Motoren. Wesentlich bei der Erfindung ist, daß in dieser normalen Schaltung gemäß Fig. i auch bei einer etwa nachträglich erfolgenden Umänderung für Hemmbremsung .C I keine grundsätzlichen Änderungen vorgenomnien werden mÜssen. Dies beruht darauf, daß keine besonderen Leitungen erforderlich sind, so daß sieh praktisch mit wenig Mitteln eine in jeder Drehrichtung ansprechende Hemmbremsschaltung für beide -,Nlotoren herstellen läßt.
  • Die Einrichtun-- nach Fil-. -- stimmt im wesentliclien mit der n Fig. i dargestellten normalen Schaltanordnun-- Überein, nur mit dem Unterschied, daß hier -cm-,iß der Erfindung in der mit o bezeichne ten Nullstellung der Falirschalterumsclialtwalzen 5, 6 zusätz-1 iche Beläge 7, 8, 9, 1 o bzw. i i, 12, 13, 14 f ür die Hemmbrenisschaltung angeordnet sind. Werden bei der neuen Scbaltanordnii-n- beide Umschalthebel in die -Nullstellung gedreht und abgenommen, dann ist selbsttätig ohne weitereh dic beschriebene Hemmbreinsschaltung für die 'Motoren hergestellt. In der Nullstellun- -wird nämlich mit Hilfe der Be-Lige 9, 1 o und 13, 14 der Anker des Motors a mit dem Feld des Motorsb verbunden, während durch die Belänge -, 8 und i i, 12 der Anker des Motors b mit dein Feld des Motorsa in Reihe geschaltet wird.
  • C Für die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltung ist es wesentlich, daß die Feld- wicklungen 3 und 4 so mit den Ankerin verbunden sind, daß niemals eine Selbstmordaltung entsteht. Die Wirkungsweise der e5c altung beruht darauf, daß die Remanenz eines der Motoren stets größer sein wird als die des anderen. Nimmt man nun an, daß auf das Fahrzeug Kräfte ausgeübt werden und dieses dadurch in Bewegung gesetzt wird, so ergibt sich, daß beispielsweise beim überwiegen der Remanenz des Motors b in diesem eine Spannung induziert wird, die größer als die in dem anderen Motor a induzierte Spannung ist. Infolgedessen fließt ein solcher Bremsstrom durch die Wickfung 3, daß dadurch unabhängig von der Remanenz des Motorsa ein bestimmtes Feld in diesem hervorgerufen wird. Gleichzeitig wird in dem Anker i wieder eine Spannung erzeugt, die nunmehr einen solchen Strom in der Feldwicklung4 hervorruft, daß dadurch das Feld des Motorsb verstärkt wird. Bei richtiger Schaltung der Wicklungen3 und 4 ergibt sich, daß in beiden Motoren kräftige Felder entstehen, die eine starke Bremswirkung in der gleichen Richtung hervorrufen. Bei Umkehr der Drehrichtung ändert sich grundsätzlich nichts an der beschriebenen Wirkungsweise. Die gleiche Wirkung ergibt sich auch, wenn die Remanenz des Motorsa die des Motors b überwiegt.
  • Die Sicherheitsschaltung gemäß der Erfindung besteht nur in der Nullstellung der Umschaltwalzen beider Fahrschalter und wird bei Beginn der Fahrt durch die Betätigung einer der Umschaltwalzen gelöst.
  • Die Erfindung bietet mancherlei Vorteile. Infolge ihres Aufbaues wird von jedem der Motoren unabhängig von der Bewegungsrichtung ein gleich starkes Bremsmornent erzeugt. Dieser Vorteil wird ohne zusätzliche Geräte und ohne Vergrößerung der Fahrschalter erreicht, weil zur Erzielung dieses Vorteils lediglich einige Verbindungen auf den Umschalt-,valzen vorzusehen sind. Gegenüber der normalen Schaltanordnung ohne Sicherheitsbremsschaltung wird sogar noch eine Ersparnis an Leitungsmaterial und Einbau erzielt, weil Verzweigungen der Motoranschlußleitungen in Fortfall kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremsschaltung, insbesondere Hemmbremsschaltung, für elektrische Fahrzeuge mit zwei Fahrschaltern und mit zwei oder mehr Motoren, von denen der Anker des einen Motors mit dem Feld eines anderen Motors in Reihe einen Kurzschlußbreq-askreis bildet, so daß wenigstens zwei getrennte oder nur in einem. Punkt zusammenhängende Bremsstromkreise gebildet werden, wobei jeder Motor unabhängig von der Drehrichtung mit gleicherBremskraft an einer etwaigen Hemmbremsung beteiligt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von den Umschaltwalzen beider Fahrschalter zwei hintereinandergeschaltete Kontakte gesteuert werden, durch die in der Nullstellung der Umschaltwalzen. beider Fahrschalter die I-lemmbremsschaltun- hergestellt wird und beim übergang auf eine Fahrstufe wahlweise von jedem, der Fahrschalter aus gelöst werden kann.
DES120336D 1935-11-03 1935-11-03 Bremsschaltung, insbesondere Hemmbremsschaltung, fuer elektrische Fahrzeuge mit zweiFahrschaltern und mit zwei oder mehr Motoren Expired DE707517C (de)

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