AT214651B - Verfahren zur Herstellung härtbarer Kunstharze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung härtbarer Kunstharze

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung härtbarer Kunstharze 
Melaminharze haben seit ihrer Entdeckung (vor gut 20 Jahren) auf vielen Gebieten eine erhebliche Bedeutung erlangt, sei es zur Herstellung von Pressstoffen, Dekorationsplatten, Lacken, zur Verbesserung der Gewebeeigenschaften usw. Demgegenüber spielen die schon länger bekannten Harze aus Ketonen mit Formaldehyd keine nennenswerte Rolle, obschon Aceton als wichtigstes Keton preiswert zur Verfügung steht. 



   Es stand daher nicht zu   erwarten, dass   man durch gemeinsame Kondensation vonMelamin und Ketonen mit Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, zu technisch wertvollen Harzen gelangt. Die besonderen Vorzüge dieser Harze bestehen in der weitgehenden Wasserlöslichkeit im vorkondensierten Zustand und der anschliessenden schnellen Härtbarkeit bei verhältnismässig niedrigen emperaturen. Sie eignen sich daher bevorzugt als Bindemittel zur Herstellung von Pressmassen, Hartpapieren, Holzplatten, Schleifkörper, Lacken usw. Die Kondensation muss zum mindesten vorübergehend schwach alkalisch vorgenommen werden und kann auch als solche zu Ende geführt werden, jedoch empfiehlt sich zur beschleunigten Härtung eine saure Reaktion. An Stelle von Melamin können ganz oder teilweise andere Triazine, wie Benzoguanamin, Acetoguanamin, Tioammelinäthyläther verwendet werden.

   Auch die Mitkondensation von Harnstoff, Dicyandiamid, Urethanen, Phenolen usw. ist möglich. Von den Ketonen wird Aceton wegen der guten Reaktionsfähigkeit und des günstigen Preises bevorzugt, jedoch können ebensogut Methyläthylketon, teils Cyclohexanon und ähnlich gut reagierende Verbindungen Anwendung finden. 



   Formaldehyd reagiert am besten, dennoch steht der Mitbenutzung anderer Aldehyde nichts im Wege. 



   Bei der Verarbeitung mögen je   nach gewünschten Eigenschaften andereHarze. wiePheno- und Amino-   plaste oder auch Polymerisationsprodukte zugefügt werden. 



   Beispiel 1 : 126   Teile Melamin, 174   Teile Aceton, 500 Teile   Formalin (300/oig)   werden in Gegenwart von 0, 5 Teilen Ätznatron 3 Stunden am   Rückflusskühler   unter Rühren zum Sieden erhitzt. Mit dem dabei entstehenden dünnflüssigen Harz werden Papiere imprägniert, die nach vorsichtiger Trocknung bei 
 EMI1.1 
 nach der vorgesehenen Plattenstärke. Jedenfalls kann sie durch eine Ansäuerung des Harzes wesentlich beschleunigt werden. 



   Beispiel 2 : 126 Teile Melamin, 180 Teile Methyläthylketon und 450 Teile   Formalin (400Joig)   werden nach Zusatz von 2 Teilen Natriumkarbonat 2 Stunden am Rückflusskühler zum Sieden erhitzt. 100 Teile des so gewonnenen dünnflüssigen Harzes werden mit 20 Teilen   Gummllatex (500JoIg) vermIscht.   Benutzt man diese Mischung als Bindemittel für Korundkörner, so erhält man gut elastische Schleifkörper. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung härtbarer Kunstharze, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lösung von mit Aldehyden reagierenden Triazinen und aliphatischen Ketonen In Gegenwart eines Aldehydes schwach alkalisch zu einem weitgehend wasserlöslichen Harz kondensiert wird. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Harz kondensiert wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lösung von Melamin undAceton vorzugsweise im molaren Verhältnis von 1 : 3 in Gegenwart von vorzugsweise 5 Mol Formaldehyd schwach alkalisch zu einem weitgehend wasserlöslichen Harz kondensiert wird.
AT512758A 1957-09-14 1958-07-19 Verfahren zur Herstellung härtbarer Kunstharze AT214651B (de)

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