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Selbsttätiges Fernmeldeamt
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vorzubereiten, so dass dieses Treiben in die Lage 1 nur erfolgen kann, wenn alle vier obenerwähnten Impulse vorhanden sind, während jeder Ring der Teilnehmerbuchhaltung eine Ausgangswicklung trägt, in der ein Impuls induziert wird, wenn der Ring umkippt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1-11 einige in den Zeichnungen benutzte Symbole, wobei die Fig. 6 und 11 gleichzeitig eine mögliche Ausführungsform zweier der durch diese Symbole wiedergegebenen Schaltungen darstellen, Fig. 12 das Blockschema eines Teiles eines Fernsprechamtes, bei dem die Erfindung angewendet ist, Fig. 13 und 14 die Grundsätze zweier Ringschaltungen, durch die der Schleifenzustand eines Teilnehmerzustandes zu signalisieren ist, Fig. 15 und 16 gemeinsam das Schaltbild des Prinzips einer Ausführungsform desjenigen Teiles des Amtes, auf den sich die Erfindung bezieht, Fig. 17 und 18 ein ausführli- cheres Schema von Details der in den Fig. 15 und 16 dargestellten Schaltung, Fig. 19 ein Beispiel einer elektronischen Weiche und Fig. 20 ein Beispiel eines zweiseitigen Tores.
In den Fig. l und 2 ist das für einen Ring aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Hystereseschleife benutzte Symbol dargestellt. Die Ringfläche ist senkrecht zur Zeichnungsebene gedacht, so dass der Ring als ein kurzes dickes Liniensegment gesehen wird. Dieses Liniensegment ist stets unter 450 geneigt dargestellt. Die durch den Ring gesteckten Drähte sind als das Liniensegment schneidende, waagrechte oder senkrechte Linien dargestellt. Jeder Ring kann in zwei entgegengesetzten Sinnen magnetisiert sein. Diese Magnetisierungszustände sind durch die Ziffern 0 und 1 angegeben und werden als Ringlagen bezeichnet. Die Grösse der Stromimpulse, die einen Ring gerade umkippen können, wird mit i bezeichnet. Ein Stromimpuls der Grösse 1/2 i kann einen Ring also nicht umkippen.
Fig. 3 zeigt das Symbol für
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die im Zeitpunkt tk der Impulszyklen einen Impuls der Grösse pi mit dem durch den Pfeil angegebenen Sinn liefert. Unter einem Impulszyklus wird hier eine sich stets wiederholende Aufeinanderfolge von Zeitpunkten verstanden. Ein Impulszyklus mit vier Zeitpunkten besteht also aus der Aufeinanderfolge von
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schussklemme (in der Zeichnung durch einen auf den das Aufzugstor darstellenden Kreis hin gerichteten Pfeil angegeben) und einer Ausgangsklemme (in der Zeichnung durch einen von dem das Aufzugstor darstellenden Kreis ab gerichteten Pfeil angegeben) verstanden. Wenn der Aufzugsklemme ein Impuls zugeleitet wird (Aufziehen des Aufzugstores) und dann der Abschussklemme ein Impuls zugeleitet wird (Abschiessen des Aufzugstores), so liefert dieAusgangsklemme des Aufzugstores einen Ausgangsimpuls der Grö- sse pi.
Wenn aber der Abschussklemme ein Impuls zugeführt wird, ohne dass das Aufzugstor vorher aufgezogen worden ist, so liefert das Aufzugstor keinen Ausgangsimpuls. Ein abgeschossenes Aufzugstor kann erst wieder einen neuen Impuls liefern, wenn es erneut aufgezogen worden ist. Ein Aufzugstor hat somit eine Gedächtnisfünktion, da es in seinem Zustand (aufgezogen oder nicht) unbeschränkt lange bleiben kann. Eine Schaltung mit dieser Eigenschaft lässt sich leicht aus bekannten Schaltelementen aufbauen. Als Gedächtniselement des Aufzugstores verwendet man vorzugsweise einen Ring aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Hystereseschleife. Fig. 6 zeigt ein Beispiel einer Schaltung eines Aufzugstores.
In dieser Figur bezeichnet 1 einen Ring aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Hystereseschleife, 2 einen Transistor der p-n-p Art, 3 die Aufzugsklemme, 4 die Abscbussklemme, 5 die Ausgangsklemme, 6 eine einerseits mit der Aufzugsklemme 3 und anderseits mit einer negativen Spannungsquelle B'verbundene Aufzugswicklung, 7eine einerseits mit einer negativen Spannungsquelle B"und anderseits mit der Abschussklemme 4 verbundene Abschusswicklung, 8 eine einerseits mit der Basiselektrode des Transistors 2 und anderseits mit einer positiven Spannungsquelle B' 'verbundene Steuerwicklung und 9 eine einerseits mit der Kollektorelektrode des Transistors 2 und anderseits, gewünschtenfalls über einen strombedingenden Widerstand 10, mit der Ausgangsklemme 5 verbundene Ausgangswicklung. Die Emitterelektrode des Transistors 2 ist an Erde gelegt.
Die verschiedenen Wicklungen sind in der Figur einfachheitshalber jeweils als ein einziger durch den Ring l hindurchgehender Draht dargestellt, können in Wirklichkeit aber auch aus einer mehr oder weniger grossen Windungszahl um den Kern l bestehen. Die Wicklungen haben die in der Figur angegebenen Wickelsinne. Die Schaltelemente können z. B. wie folgt ausgebildet sein.
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<tb>
<tb>
Ring <SEP> 1 <SEP> : <SEP> vier <SEP> Ringe <SEP> 5659140/6E1,
<tb> Transistor <SEP> 2 <SEP> : <SEP> OC72, <SEP>
<tb> Wicklung <SEP> 6 <SEP> : <SEP> 40 <SEP> Windungen <SEP> (bei <SEP> 20 <SEP> mA), <SEP>
<tb> Wicklung <SEP> 7 <SEP> : <SEP> 40 <SEP> Windungen <SEP> (bei <SEP> 20 <SEP> mA),
<tb> Wicklung <SEP> 8 <SEP> : <SEP> 28 <SEP> Windungen,
<tb> Wicklung <SEP> 9 <SEP> 8 <SEP> Windungen, <SEP> (bei <SEP> 20 <SEP> mA)
<tb> Spannungsquelle <SEP> B' <SEP> : <SEP> 10 <SEP> V,
<tb> Spannungsquelle <SEP> B <SEP> 10 <SEP> V, <SEP>
<tb> Spannungsquelle <SEP> B''3 <SEP> V.
<tb>
Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung ist wie folgt. Wird ein Stromimpuls hinreichender Stär-
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war, so bleibt er in dieser Lage stehen. Wird darauf der Abschussklemme 4 ein Impuls zugeführt, so beginnt der Ring 1 in die Lage 0 umzukippen.
Hiedurch wird eine Spannung in der Steuerwicklung 8 induziert, welche die von der positiven Spannmigsquelle B"'gelieferte Spannung überwindet und somit die Basiselektrode des Transistors 2 negativ macht. Hiedurch wird der normalerweise geschlossene Transistor geöffnet und ein Strom fliesst durch die Ausgangswicklung9 und den Widerstand 10 zur Ausgangsklemme 5.
Dieser Strom treibt den Ring 1 gleichfalls in die Lage 0, so dass dieser vollständig in die Lage 0 getrieben wird, auch wenn der Abschussimpuls bereits beendet wäre, bevor der Ring 1 die Lage 0 erreicht hat.
Während des Umkippen von der Lage 1 in die Lage 0 bleibt die Basiselektrode des Transistors 2 negativ infolge der in der Steuerwicklung 8 induzierten Spannung, so dass der Transistor 2 bis zum Augenblick ge- öffnet bleibt, in dem der Ring 1 die Lage 0 erreicht hat. Die während des Aufziehens in der Steuerwicklung 8 induzierte Spannung macht die Basiselektrode des Transistors 2 noch stärker negativ als sie bereits war, so dass der Transistor 2 während des Aufziehens geschlossen bleibt. Eine Verbesserung dieses Aufzugstores wurde in der österr. Patentschrift Nr. 210652 beschrieben.
Es ist einleuchtend, dass ein Aufzugstor auch zwei getrennte Abschusswicklungen und somit auch. zwei Abschussklemmen besitzen kann, so dass es dadurch abgeschossen werden kann, dass entweder der einen oder der andern Abschussklemme ein Abschussimpuls zugeführt wird. Fig. 7 zeigt das hiefür benutzte Symbol.
Ein Aufzugstor kann auch zwei getrennte Aufzugswicklungen und somit auch zwei Aufzugsklemmen besitzen. Durch eine zweckmässige Wahl der Windungszahlen der Aufzugswicklungen kann erreicht werden, dass das Aufzugstor aufgezogen werden kann, indem ein Aufzugsimpuls entweder der einen oder der andern Aufzugsklemme zugeführt wird (Symbol von Fig. 8), aber auch, dass das Aufzugstor nur in Koinzi- denz aufgezogen werden kann, also nur wenn gleichzeitig den beiden Aufzugsklemmen ein Aufzugsimpuls zugeführt wird (Symbol von Fig. 9).
Fig. 10 zeigt das Symbol, das für eine Torschaltung mit Verstärkung (kurz "Tor" genannt) verwendet wird. Der Eingang des Tores liegt an der Basisseite des Dreiecks und der Ausgang an der Scheitelseite des Dreiecks. Die Steuerklemme ist durch einen Pfeil angegeben. Das Tor ist normalerweise gesperrt, wird aber kurzzeitig stromführend, wenn der Steuerklemme ein Impuls zugeführt wird. Naturgemäss kann man das Tor aber derart schalten, dass es normalerweise stromleitend ist, jedoch kurzzeitig gesperrt wird, wenn der Steuerklemme ein Impuls zugeführt wird.
Fig. 11 zeigt ein Beispiel eines Tores, das normalerweise gesperrt ist und mittels eines Impulses kurzzeitig stromführend gemacht wird. Das Tor enthält einen Transformator 11, einen p-n-p-Transistor 12 und gegebenenfalls einen strombegrenzenden Widerstand 13. Die Primärwicklung des Transformators 11 ist einerseits mit der Steuerklemme 14 verbunden, anderseits an Erde gelegt. Die Sekundärwicklung des Transformators 11 ist einerseits mit einer positiven Spannungsquelle B+, anderseits mit der Basiselektrode des Transistors 12 verbunden. Die Kollektorelektrode des Transistors ist über den Widerstand 13 mit der Ausgangsklemme 16 und die Emitterelektrode ist mit der Eingangsklemme 15 verbunden. Die Spannung der Spannungsquelle B+ hält den Transistor geschlossen.
Die Wickelsinne und Windungszahlen der primären und sekundären Wicklung des Transformators sind derart, dass das Auftreten eines Impulses an der
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Steuerklemme 14 einen hinreichend starken negativen Impala an der Basiselektrode des Transistors 12 herbeiführt, um letzteren für einen der Eingangsklemme 15 zugeführten positiven Impuls bzw. eine Gleichspannung kurzzeitig stromführend zu machen.
Fig. 12 zeigt das Blockschema der mit der Anordnung nach der Erfindung direkt zusammenwirkenden Organe eines elektronischen Fernsprechamtes. In dieser Figur bezeichnet Ab einen Teilnehmerapparat, LSL einen Leitungsstromkreis, d. h. die Apparatur, mittels der die vom Teilnehmerapparat zum Amt laufende Teilnehmerleitung im Amt endet undSWN bezeichnet das Sprechwegnetzwerk, d. h. das Gebilde von Schaltern, über das die Sprechwege laufen. In einem elektronischen Fernsprechamt muss das Sprechwegnetzwerk aus wirtschaftlichen Gründen eindrähtig sein.
Dies hat zur Folge, dass es nicht möglich ist, durch Prüfdrähte anzugeben, ob die verschiedenen Wege durch das Sprechwegnetzwerk, hier als Glieder bezeichnet, besetzt sind oder nicht, da solche Prüfdrähte fehlen, während es unerwünscht sein kann, von einem Glied selbst abzuleiten, ob dieses Glied besetzt ist oder nicht. In letzterem Falle ist es zweckmä- ssig, das Amt mit einer Gliedbuchhaltung zu versehen, z. B. einer Gliedbuchhaltung der in der belgischen PatentschriftNr. 583390'beschriebenen Art. Wegen der Abwesenheit von Prüfdrähten imSprechwegnetzwerk
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lisieren können.
Dieses Signal ist zweiwertig und kann aus dem Vorhandensein oder der Abwesenheit einer Gleichspannung (einschliesslich Erdung), jedoch auch aus einer Reihe von in bestimmten Zeitpunkten von Zyklen auftretenden Impulsen bestehen. Das Signal kann von einer Gleichspannungsquelle oder Impulsquelle erzeugt werden und über einen durch den Strom in der Teilnehmerschleife gesteuerten mechanischen oder elektronischen Schalter einem Signaldraht des Leitungsstromkreises zugeführt werden. In der franz. PatentschriftNr. 1. 203. 287 wurde ein solcher Leitungsstromkreis beschrieben. Der Wert des Signals im geschlossenen Zustand der Teilnehmerschleife wird als das Besetztsignal bezeichnet.
Die Signaldrähte derLeitungsstromkreise sind mit einemSchleifenprüfschalter und einer Teilnehmerbuchhaltung LOS und AB verbunden ; dieses Organ ist selbst wieder mit dem Steuerorgan BO gekoppelt. Neben andern Funktionen, die teilweise noch besprochen werden und andemteils für die Erfindung nicht wesentlich sind, kann das Steuerorgan BO eine gewünschte Verbindung im Sprechwegnetzwerk aufbauen.
In der österr. Patentschrift Nr. 200192 wurde ein für die Erfindung brauchbares Sprechwegnetzwerk beschrieben. Eine für das Steuerorgan BO brauchbare Schaltung wurde in der belgischen Patentschrift Nr. 579597 beschrieben. Das Einstellorgan JO ist im Wesen nichts anderes als ein Umrechner, der eine vom Steuerorgan BO empfangene Kodegruppe in eine andere Kodegruppe umrechnet, die nach erfolgter Zuführung zum Sprechwegnetzwerk SWN in diesem den gewünschten Weg aufbaut oder abbricht. Das Einstellorgan lässt sich somit mit bekannten technischen Mitteln in bekannter Weise aufbauen.
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ander zusammenwirkenden Teilen, die als Sch1eifenprüfschaltungLOS und TeilnehmerbuchhaltungAB bezeichnet werden.
Die Schleifenprüfschaltung LOS enthält für jeden Leitungsstromkreis einen Ring aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Hystereseschleife, der eine Eingangswicklung trägt, die mit dem Signaldraht des betreffenden Leitungsstromkreises verbunden ist und im geschlossenen Zustand der Teilnehmerschleife somit von dem vom Leitungsstromkreis erzeugten Besetztsignal durchlaufen wird. Die Schaltungsanordnung ist weiterhin derart eingerichtet, dass Ring für Ring geprüft wird, ob die Ein- gangswicklungdasBesetztsignalenthält oder nicht. Die Teilnehmerbuchhaltung AB enthält gleichfalls für jeden Leitungsstromkreis und somit auch für jeden angeschlossenen Teilnehmerapparat einen Ring aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Hystereseschleife.
Auf eine später ausführlich zu besprechende Weise sind die Teilnehmerbuchhaltung und die mit dieser zusammenwirkenden Organe derart ausgebildet, dass mit einem kleinen Zeitunterschied der einem bestimmten Teilnehmerapparat entsprechende Ring sich in dem einen magnetischen Zustand befindet, hier als die Lage 0 bezeichnet, wenn die Teilnehmerschleife imApparat offen ist (Hörer auf der Gabel) und im andern magnetischen Zustand befindet (hier als die Lage 1 bezeichnet) ; wenn die Teilnehmerschleife im Apparat geschlossen ist (Hörer abgenommen).
Die Schleifenprüfschaltung und Teilnehmerbuchhaltung wird sowohl bei Ausgangs-als auch bei Eingangs, verbindungen zuRate gezogen.
Wenn ein Teilnehmer Ab eine Verbindung wünscht, nimmt er seinen Hörer ab, so dass seine Teilnehmerschleife geschlossen wird und die Eingangswicklung des entsprechenden Ringes in der Schleifenprüfschaltung LOS also vom Besetztsignal durchlaufen wird. Nach Verlauf einiger Zeit wird in der Schleifenprüfschaltung LOS festgestellt, dass die Eingangswicklung dieses Ringes das Besetztsignal enthält. Es wird dann derTeilnehmerbuchhaltung AB als Information einSignal zugeführt mit der Frage :
"Steht die betreffende Teilnehmerschleife als offen (Ring in der Lage 0) oder als geschlossen (Ring in der Lage 1) notiert."
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War die betreffende Teilnehmerschleife als offen notiert (Ring in der Lage 0), so wird diese durch das Lesen dieses Ringes als geschlossen geschrieben, d. h. der betreffende Ring wird in die Lage 1 geführt und dem Steuerorgan BO wird ein Signal zugeführt mit der Information :"Ein Teilnehmer so und so wünscht eine Verbindung herzustellen".
Stand dagegen die betreffende Teilnehmerschleife als geschlossen notiert (Ring in der Lage 1), so kann daraus die Schlussfolgerung gezogen werden, dass entweder der betreffende Teilnehmer bereits einige Zeit zuvor seinen Hörer abgenommen hatte und dieser Umstand vom Schleifenprüfschalter festgestellt und über die Teilnehmerbuchhaltung nach dem Steuerorgan weitergeleitet wurde, oder der betreffende Teilnehmer einige Zeit zuvor von einem andern Teilnehmer angerufen wurde und für diese Verbindung vom Steuerorgan besetzt geschrieben wurde. In keinem der beiden Fälle braucht Information auf das Steuerorgan BO übertragen zu werden.
Wenn ein anderer Teilnehmer den betreffenden Teilnehmer anruft, entsteht ein Stadium, in dem bekannt sein muss, ob der angerufene Teilnehmer frei oder besetzt ist. In diesem Stadium sendet das Steuerorgan BO als Information ein Signal zu Teilnehmerbuchhaltung AB mit der Frage :"Steht die angerufene Teilnehmerschleife als offen oder als geschlossen notiert ?" In ersterem Falle kann das Steuerorgan BO eine Verbindung zu diesem Teilnehmer aufbauen. Im zweiten Falle muss an den anrufenden Teilnehmer ein Besetztton gesandt werden.
In der nachfolgenden Beschreibung wird angenommen, dass sich die Lage eines Leitungsstromkreises im Amt durch eine n-Zahl von drei natürlichen Zahlen kennzeichnen lässt, welche durch das Symbol (j, k, 1) angegeben wird, wobei j eine der Zahlen 1, 2..... a, k eine der Zahlen 1, 2..... b und l eine der Zahlen 1, 2..... c sein kann.
Fig. 13 zeigt eine erste Methode, wie der Zustand der Teilnehmerschleife in der Schleifenprüfschal- tung LOS geprüft werden kann. Dem Leitungsstromkreis (j, k. l) entspricht ein Ring 20 aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Hystereseschleife. Dieser Ring trägt die Wicklungen 21,22, 23 und 24.
Die Wicklung 21 ist mit dem Signaldraht des Leitungsstromkreises (j, k. l) verbunden und wird somit von dem von diesem Leitungsstromkreis erzeugten Signal durchlaufen. Dieses Signal wird hier angenommen als kein Strom, wenn die Teilnehmerschleife (j. k. l) geöffnet ist, und ein Gleichstrom der Stärke i, wenn die Teilnehmerschleife (j, k, l) geschlossen ist. Darin bezeichnet i eine Stromstärke, mittels der der Ring 20 umgekippt werden kann. Die Wicklung 22 ist mit dem jten Ausgang eÍ11es Organs J mit a Ausgängen und die Wicklung 23 ist mit dem kten Ausgang eines Organs K mit b Ausgängen verbunden. Die Organe J und K sind derart ausgebildet, dass ihre Ausgänge in den Zeitpunkten 11, von Impulszyklen in zyklischer Reihenfolge einen Stromimpuls der Grösse i liefern.
Die Richtungen der Ströme in den Wicklun-
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Die Wicklunglten Tores eines Organs L verbunden. Das Organ L hat c Tore, die in den Zeitpunkten ta der Impulszyklen kurzzeitig stromführend gemacht werden, jedoch normalerweise gesperrt sind. Man kann nachweisen, dass a, b und c zwei zu zwei unteilbar sein müssen, um zu erreichen, dass für jedes System zulässige Werte von j, k, l Impulszyklen auftreten, in denen gleichzeitig der Ausgang j des Organs J und der Ausgang k des Organs K einen Stromimpuls liefern und das Tor 1 des Organs L kurzzeitig stromführend ist. Ist die Teilnehmerschleife (j. k. l) offen, so fliesst kein Strom durch die Wicklung 21, jedoch die Wicklungen 22 und 23 werden periodisch. von Stromimpulsen der Grösse i durchflossen.
Der Ring 20 bleibt also in der Lage 0 stehen und es werden keine Impulse in der Wicklung 24 induziert. Ist die Teilnehmerschleife (j, k, l) aber geschlossen, so fliesst ein Strom der Grösse i durch die Wicklung 21, der den Ring 20 in die Lage 1 führt. In den Zeitpunkten 11, der Impulszyklen, in denen die Wicklungen 22 und 23 gleichzeitig einen Stromimpuls führen, kippt der Ring 20 am Anfang dieser Stromimpulse in die Lage 0 um und am Ende dieser Stromimpulse wieder in die Lage 1 zurück. Es wird hiedurch ein Doppelimpuls in der Wicklung 24 induziert. In denjenigen der obenerwähnten Zeitpunkte, in denen das Tor 1 geöffnet ist, wird einer der beiden Impulse des Doppelimpulses durchgelassen.
Fig. 14 zeigt eine andere Methode zum Prüfen des Zustandes der Teilnehmerschleife. Diese Schaltung weicht von der nach Fig. 13 darin ab, dass der Ring 20 jetzt auch eine von einer Gleichstromquelle 25 gespeiste Wicklung 26 enthält, die von einem Gleichstrom der Grösse 1/2 i durchflossen wird. Der Leitungsstromkreis muss nun derart eingerichtet sein, dass das Besetztsignal aus in den Zeitpunkten t. auftretenden Stromimpulsen von der Grösse i besteht. Das Organ J ist derart eingerichtet, dass es nur in den Zeitpunkten t, einen Stromimpuls der Grösse i liefert, das Organ K derart, dass es nur in den Zeitpunkten ta einen Stromimpuls der Grösse i liefert, und das Organ L derart, dass nur in den Zeitpunkten 12 ein Tor geöffnet wird. Die Stromrichtungen in den Wicklungen 21,22, 23 und 26 sind wieder durch Pfeile angegeben.
Der Ring 20 empfängt in den Zeitpunkten 11" in denen die Wicklung 22 Strom führt, einen in die Lage 1 treibenden Stromimpuls der Grösse i +1-1/2 i = 3/2 i oder i-1/2 i = 1/2 i. in Abhängigkeit
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davon, ob in einem solchen Zeitpunkt die Wicklung 21 einen Strom führt oder nicht, in den Zeitpunkten 1i. in denen die Wicklung 23 Strom führt, einen in die Lage 0 treibenden Impuls der Grösse i + 1/2 i = 3/2 i und in sämtlichen übrigen Zeitpunkten einen in die Lage 0 treibenden Gleichstrom der Grösse 1/2 i. Der Ring 20 kippt also in bestimmten Zeitpunkten tl in die Lage 1 und in bestimmten Zeitpunkten 12 in die Lage 0 um. In diesen Zeitpunkten wird also ein Impuls 2 in der Wicklung 24 induziert.
In denjenigen dieser Zeitpunkte 12, in denen das Tor 1 geöffnet ist, wird der dann in der Wicklung 24 induzierte Impuls durchgelassen. Es ist einleuchtend, dass diese Schaltung gegenüber der Toleranz im Wert von i kritischer ist als die vorhergehende. Ausserdem muss sie stetig von einer Gleichstromquelle gespeist werden.
Fig. 15 zeigt das Schema einer Schleifenprüfschaltung LOS in der der Schleifenzustand auf die in Fig. 13 dargestellte Weise geprüft wird. Einfachheitshalber sind in der Figur sehr kleine Werte für a, b und c gewählt, nämlich a = 3, b = 5, c 0= 2. Das OrganJ besteht aus drei in einem Ring geschalteten Aufzugstoren 31, 32,33, die im Zeitpunkt t, jedes Impulszyklus von einer Impulsquelle 30 abgeschossen werden. In Fig. 15 sind die Abschusswicklungen dieser drei Aufzugstore einfächheitshalber in Parallelschaltung dargestellt, jedoch in Wirklichkeit sind diese Abschusswicklungen naturgemäss in Reihe geschaltet. Das gleiche gilt im übrigen für viele weitere parallel dargestellte Wicklungen. Es sei angenommen, dass am Anfang eines Impulszyklus nur das Aufzugstor 31 aufgezogen ist.
Im Zeitpunkt 11. dieses Impulszyklus werden alle drei Aufzugstore 31, 32 und 33 abgeschossen, jedoch nur das Aufzugstor 31 liefert dann einen Impuls. Dieser Impuls durchläuft die Aufzugswicklung des Aufzugstores 32 (welches hiedurch aufgezogen wird) und den Draht j = 1. Am Anfang des zweiten Impulszyklus ist somit nur das Aufzugstor 32 aufgezogen. Im Zeitpunkt t dieses Impulszyklus liefert das Aufzugstor 32 einen Impuls, der die Aufzugswicklung des Aufzugstores 33 und den Draht j = 2 durchläuft, so dass das Aufzugstor 33 aufgezogen wird.
Dieser Vorgang wiederholt sich in zyklischer Reihenfolge. Es ist weiterhin einleuchtend. dass die von der Impulsquelle 30 gelieferten Abschussimpulse kürzer sein müssen als die von den Aufzugstoren gelieferten Impulse. Das aufzuziehende Aufzugstor empfängt dann zunächst einige Zeit gleichzeitig einen Abschussimpuls und einen Aufzugsimpuls, die sich in ihrer Auswirkung praktisch ausgleichen und darauf einige
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Das Organ K besteht auf ähnliche Weise aus fünf in einem Ring geschalteten Aufzugstoren 36, 37, 38,39, 40, die in den Zeitpunkten t. der Impulszyklen gleichfalls von den von der Impulsquelle 30 gelieferten kurzen Impulsen abgeschossen werden.
Das Organ L besteht aus zwei Toren 41 und 42 und aus vier in einem Ring geschalteten Aufzugstoren 44, 46, 45,47. Die Tore 41 und 42 sind normalerweise gesperrt, werden jedoch in den Zeitpunkten tl der Impulszyklen jeweils von den von einer Impulsquelle 43 gelieferten Impulsen kurzzeitig stromführend gemacht. Diese Impulse können eine Dauer von z. B. 20 Mikrosekunden haben. Die Aufzugstore 44 und 45 besitzen je zwei Abschusswicklungen und werden von etwaigen in den Zeitpunkten t von den Toren 41 und 42 durchgelassenen Impulsen und von den in den Zeitpunkten t von einer Impulsquelle 48 gelieferten
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einer Reihe. Der Draht j = r (r = 1, 2, 3) durchläuft sämtliche Ringe der rten Säule der Matrix I und der Matrix II.
Der Draht k = s (s = 1, 2, 3, 4, 5) durchläuft sämtliche Ringe der sten Reihe der Matrix I und der Matrix II. Der Draht 1 = l-durchläuft sämtliche Ringe der Matrix I und ist mit dem Eingang des Tores 41 verbunden, dessen Ausgang mit einer Abschussklemme des Aufzugtores 44 verbunden ist. Der Draht 1 = 2 durchläuft sämtliche Ringe der Matrix II und ist mit dem Eingang des Tores 42 verbunden, dessen Ausgang mit einer Abschussklemme des Aufzugstores45 verbunden ist. Die Drähte 1 = 1 und 1 = 2 entsprechen der Wicklung24 von Fig. 13. Diese Wicklungen sind daher für die Ringe derselben Matrix in Reihe geschaltet.
Zur Erklärung der Wirkungsweise des Organs L sei angenommen, dass am Anfang eines Impulszyklus nur das Aufzugstor 44 des Organs L aufgezogen ist. Im Zeitpunkt t. dieses Impulszyklus werden die Tore 41 und 42 kurzzeitig stromführend und etwaige in den Drähten 1=1 und 1=2 induzierte Impulse wer- den somit den Abschussklemmen der Aufzugstore 44 und 45 zugeführt. Jedoch nur das Aufzugstor 44 kann einen Impuls liefern da nur dieses Aufzugstor aufgezogen worden ist. Wenn der Draht 1 = 1 in dem Zeit-
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punkt tl einen Impuls'enthielt, wird dieser also in dem Zeitpunkt t. über den Draht l* = l zur Teilnehmerbuchhaltung AB weitergeleitet und gleichzeitig wird das Aufzugstor 46 aufgezogen.
Wenn der Draht 1 = 1 im Zeitpunkt tl keinen Impuls enthielt, wird das Aufzugstor 44 nicht im Zeitpunkt t,. sondern Im
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die Aufzugswicklung des Aufzugstores 45, welches hiedurch aufgezogen wird. Am Anfang des nächsten Impulszyklus ist daher nur das Aufzugstor 45 aufgezogen. Die Schaltung ist dann also gegenüber dem Draht 1 = 2 in demselben Zustand wie am Anfang des ersten Impulszyklus gegenüber dem Draht 1 = 1.
Die Schaltungsanordnung wirkt als Ganzes wie folgt. Es sei angenommen, dass am Anfang eines Impulszyklus nur die Aufzugstore 31,36 und 44 aufgezogen sind. Im Zeitpunkt t dieses Impulszyklus führen die Drähte j = 1 und k = 1 einen Impuls. Die Ringe (1, 1, 1) und (1, 1, 2) können somit gegebenenfalls hinund herkippen. Von den dadurch in den Drähten 1 = 1 und 1=2 induzierten Impulsen kann aber nur der im Draht 1 = 1 induzierte Impuls die Teilnehmerbuchhaltung AB erreichen (über den Draht l'= 1), da nur das Aufzugstor 44 aufgezogen ist. Dies bedeutet, dass der Schleifenzustand des Teilnehmers (1, 1, 1) ausgelesen worden ist. Am Anfang des nächsten Impulszyklus sind nur die Aufzugstore 32,37 und 45 aufgezogen.
Im Zeitpunkt 11, dieses Impulszyklus führen die Drähte j = 2 und k = 2 einen Impuls und gegebenenfalls kippen die Ringe (2,, 2, 1) und (2, 2, 2) hin und her. Von den hiedurch gegebenenfalls in den Drähten 1 = 1 und 1 = 2 induzierten Impulsen kann jetzt aber nur der im Draht 1 = 2 induzierte Impuls die Teilnehmerbuchhaltung AB erreichen (über den Draht l'= 2), da dann nur das Aufzugstor 45 aufge-
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chenden gemeinsamen Teiler haben, sind dies gerade sämtliche Teilnehmer.
Fig. 16 zeigt das Schema der Teilnehmerbuchhaltung AB. Auch darin entspricht jeder Teilnehmer einem Ring aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Hystereseschleife. Diese Ringe sind auf gleiche Weise in zwei Matrizen geordnet wie bei der Schaltung nach Fig. 15. Die Drähte j = 1, 2, 3 sind
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zweier Aufzugstore 91,92 verbunden, die in den Zeitpunkten i, von der Impulsquelle 74 und in den Zeitpunkten t4 von einer Impulsquelle 86 abgeschossen werden.
Die Ausgangsklemme des Aufzugstores 54 ist mit der Steuerklemme eines Tores 57 verbunden, dessen Eingangsklemme mit einer positiven Gleichspannungsquelle 73 und dessen Ausgangsklemme mit einem Draht 75 verbunden ist, der durch sämtliche Ringe der ersten Säule der ersten Matrix hindurchgeht sowie mit einem zu diesem parallel geschalteten Draht 78 verbunden ist, der durch sämtliche Ringe der ersten Säule der zweiten Matrix hindurchgeht. Der Draht 75 ist mit der Eingangsklemme eines sämtlichen Säulen der ersten Matrix gemeinsamen Tores 71 verbunden und der Draht 78 ist mit der Eingangsklemme eines sämtlichen Säulen der zweiten Matrix gemeinsamen Tores 72 verbunden. Die Ausgangsklemmen der Tore 71 und 72 sind an Erde gelegt. Die Ausgangsklemmen der Tore 58,59 sind mit entsprechend geschalteten Drähtepaaren 76, 79 und 77,80 verbunden.
Die Ausgangsklemme des Aufzugstores 61 ist mit der Steuerklemme eines Tores 66 verbunden, dessen Eingangsklemme mit der Gleichspannungsquelle 73 und derenAusgangsklemme mit einem Draht 81 verbunden ist, der durch sämtliche Ringe der ersten Reihe der ersten und zweiten Matrix hindurchgeht und dessen anderes Ende an Erde gelegt ist. Die Ausgangsklemmen der Aufzugstore 62,63, 64,65 sind auf entsprechende Weise mit Drähten 82,83, 84,85 verbunden. Die Ausgangsklemmen der Aufzugstore 91 und 92 sind mit den Steuerklemmen der Tore 71 und 72 verbunden.
Die Anordnung wirkt wie folgt. Es sei angenommen, dass in einem bestimmten Impulszyklus der Schleifenzustand des Teilnehmers (2, 3, 1) von der Schleifenprüfschaltung ausgelesen wird. Ist die Teil-
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Draht l'= 1 im Zeitpunkt t,. Im Zeitpunkt tl werden also die Aufzugstore 55 und 63 aufgezogen, aber das Aufzugstor 91 erst im Zeitpunkt t3. Wenn im Zeitpunkt 1 : z somit die Aufzugstore 55,63 und 91 einen Abschussimpuls empfangen, so liefern die Aufzugstore 55 und 63 einen Impuls, nicht aber das Aufzugstor 91, da dieses dann noch nicht aufgezogen worden ist. Es fliesst somit ein Stromimpuls der Grösse 1/2 i durch den Draht 83, aber es kann kein Stromimpuls durch die Drähte 76 und 79 fliessen, da weder das Tor 71 noch das Tor 72 im Zeitpunkt t geöffnet wird.
Es ändert sich also nichts anden Lagen der Ringe
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der Teüjtehmerbuchhaltung. Im Zeitpuntk ; wird dann das Aufzugstor 91 aufgezogen und im Zeitpunkt t4 wieder abgeschossen. Der dann von diesem Aufzugstor gelieferte Impuls öffnet das Tor 71, aber dies bleibt wirkunsglos. Ein durch den Ring (2, 3, 1) gereihter Draht 60 erhält dann also keinen Impuls.
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im Zeitpunkt 11 einen Impuls und die Aufzugstore 55,63 und 91 werden in diesem Zeitpunkt aufgezogen und im Zeitpunkte abgeschossen, so dass sie alle drei einen Impuls liefern.
Da das Tor 71 im Zeitpunkt -kurzzeitig geöffnet wird, passieren Stromimpulse der Stärke 1/2 i die Drähte 76 und 83 welche den Ring (2, 3, 1) in die Lagel (Teilnehmerschleife geschlossen) treiben. Wenn die Tei1nehmerschleife
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Impuls mit der Information :"Teilnehmer (2, 3, 1) wünscht, eine Verbindung" induziert. Diese Information wird dem Steuerorgan BO zur weiteren Verarbeitung zugeführt. War die Teilnehmerschleife (2, 3, 1) als geschlossen notiert (Ring in der Lage 1), so kippt der Ring (2, 3, 1) nicht um und im Draht 60 wird kein
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zu werden braucht.
Schliesslich werden die Aufzugstore 91 und 92 im Zeitpunkt t4 erneut abgeschossen, aber dies bleibt wirkungslos, da dann keines der beiden Tore aufgezogen ist.
Fig. 16 ist dargestellt unter der Annahme, dass jeder Ring eine einzelne Ausgangswicklung besitzt (einige dieser Wicklungen sind in Fig. 16 mit dem Bezugszeichen 60 angegeben). Dies ist aber nicht notwendig, da die Information über die Lage des betreffenden Teilnehmers im Amt auch aus der aufgezogenen Kombination von Aufzugstoren 54,55, 56,61, 62, 63, 64, 65, 91, 92 folgt. Sämtliche Ausgangswicklungen60 können daher unbedenklich in Reihe geschaltet werden, da diese Wicklungen nur die zweiwertige Information '!der betreffende Teilnehmer wünscht eine Verbindung oder nicht" zu liefern brauchen, ohne anzugeben, um welchen Teilnehmer es sich handelt.
Es kann aber praktisch sein, die Ausgangswicklungen 60 gruppenweise in Reihe zu schalten und sämtliche Teilnehmer mit gleichen Teilnehmerkriterien (z. "darf nicht im Fernverkehr telephonleiEn") zu einer Gruppe vereinigen. Die Schal- tung nach Fig. 16 bietet also eine sehr einfache Möglichkeit zum Liefern der Teilnehmerkriterien.
Hinsichtlich der Zustände der Ringe in der Schleifenprüfschaltung und in der Teilnehmerbuchhaltung können die nachstehendaufgeführten Fälle auftreten, wobei"Ring in der Lage 0" bedeUtet, dass die Teilneh- merschleife offen ist, bzw. als offen notiert steht, und "Ring in der Lage 1 ", dass die Teilnehmerschleife geschlossen ist bzw. als geschlossen notiert steht.
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<tb>
<tb>
LOS <SEP> AB <SEP> Zustand <SEP> des <SEP> Teilnehmerapparates
<tb> 1 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> Teilnehmerapparat <SEP> ist <SEP> frei.
<tb>
201 <SEP> Teilnehmerapparat <SEP> wurde <SEP> angerufen, <SEP> aber
<tb> Hörer <SEP> wurde <SEP> noch <SEP> nicht <SEP> abgenommen. <SEP> oder <SEP>
<tb> Teilnehmer <SEP> hat <SEP> nach <SEP> einem <SEP> Gespräch <SEP> den
<tb> Hörer <SEP> aufgelegt, <SEP> aber <SEP> dies <SEP> ist <SEP> noch <SEP> nicht
<tb> vom <SEP> BO <SEP> verarbeitet <SEP> worden.
<tb>
310 <SEP> Teilnehmer <SEP> hat <SEP> gerade <SEP> den <SEP> Hörer <SEP> abgenommen
<tb> und <SEP> wünscht <SEP> eine <SEP> Verbindung <SEP> herzustellen.
<tb>
4 <SEP> 1'1 <SEP> Teilnehmerapparat <SEP> ist <SEP> besetzt.
<tb>
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2 sec), sodassMöglichkeit, dass der angerufene Teilnehmer dann gerade den Hörer abnimmt, sehr klein ist. Wird einer der Fälle 2. 3 oder 4 festgestellt, so darf der angerufene Teilnehmerapparat nicht mit dem anrufenden Teilnehmerapparat verbunden werden und das Steuerorgan BO muss dafür sorgen, dass dieser den Besetztton erhält. Durch das Lesen eines Ringes der Teilnehmerbuchhaltung wird dieser Ring in die Lage 1 gesetzt, wenn er nicht bereits in der Lage 1 war. Dies muss im Falle 3 der Tabelle aber wieder zunichte gemacht werden, da sonst der betreffende Teilnehmer im Zustand 4 notiert wäre, so dass er nicht anrufen kann. Dieses Rückstellen eines Ringes der Teilnehmerbuchhaltung in die Lage 0 erfolgt unter Steuerung des Steuerorgans.
Das obenbeschriebene System zur Bestimmung, ob die Verbindung mit einem angerufenen Teilnehmer aufgebaut werden darf oder nicht, ist besser als nur die Lage des betreffenden Ringes in der Teilnehmerbuchhaltung zu lesen, was grundsätzlich natürlich auch möglich ist. aber eine kleine Mittelperiode der Schleifenprüfschaltung erfordert. Dies ist dadurch verwirklichbar, dass entweder die Schleifenprüfschaltung äusserst schnell ausgebildet wird, oder verhältnismässig wenig Teilnehmerapparate an sie angeschlossen werden.
Es ist einleuchtend, dass möglichst vermieden werden muss, dass ein Ring der Teilnehmerbuchhaltung in einer falschen Lage steht. Steht ein Ring zu Unrecht in der Lage 1, so stellt das Amt den Zustand 2 oder den Zustand 4 fest. Folglich kann der betreffende Teilnehmer weder selbst anrufen, noch angerufen werden. Wenn ein Ring der Teilnehmerbuchhaltung zu Unrecht in der Lage 0 steht, so ist es möglich, daB er sehr kurz nacheinander mit zwei andern Teilnehmern verbunden wird (wenn er sich im Zustand 2 befindet), oder dass er zu Unrecht das Steuerorgan belegt (wenn er sich im Zustand 4 befindet).
Mit Rücksicht auf letzteren Fall ist es erwünscht, das Steuerorgan derart auszubilden, dass, wenn auf eine eingehende Information "ein Teilnehmer wünsch. : eine Verbindung herzustellen"nichtinnerhalbeines bestimm- ten Zeitintervalls eine weitere Information folgt, geprüft wird, ob dieser Teilnehmer nicht bereits spricht, in welchem Falle der betreffende Ring in die Lage 1 gesetzt werden kann. Letzteres ist möglich, da die Zustände der Teilnehmer auch anderswo im Amt aufgezeichnet sind, z. B. in die Verbindungsstromkreise überwachenden oder steuernden Registern.
Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich, dass die Schleifenprüfschaltung und die Teilnehmerbuchhaltung einige weitere Möglichkeiten haben müssen, welche die in den Fig. 15 und 16 dargestellten Schaltungen nicht aufweisen. diese zusätzlichen Möglichkeiten sind : a) Es muss möglich sein, die normale Funktion der Schleifenprüfschaltung kurzzeitig stillzusetzen und den Zustand eines beliebigen Ringes zu lesen. b) Die Schleifenprüfschaltung muss in eine bestimmte Anfangslage geführt werden können. c) Es muss möglich sein, den Zustand eines beliebigen Ringes der Teilnehmerbuchhaltung zu lesen. d) Jeder beliebige Ring der Teilnehmerbuchhaltung muss entweder in die Lage 0 oder in die Lage 1 gesetzt werden können.
Das Stillsetzen der Schleifenprüfschaltung kann durch das Stillsetzen der Impulsquellen 30,43, 48 und 49 erfolgen. Dies ist besonders einfach, wenn diese Impulsquellen Aufzugstore sind, die z. B. in den Zeitpunkten \ der Impulszyklen aufgezogen und in den betreffenden Zeitpunkten der Impulszyklen abgeschossen werden. Man braucht dann nur, z. B. mittels eines Tores, die Aufzugsimpulse zu sperren. Auch kann man den Ringen der Aufzugstore 30, 43, 48 und 49 je eine zusätzliche Wicklung geben, so dass man einen dem Aufzugsstrom entgegengesetzten Strom herbeiführt, der das Aufziehen unmöglich macht.
Fig. 17 zeigt das Schema einer Steuerschaltung der Matrizen der Schleifenprüfschaltung, welche die
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a und b möglich macht. Die Unterschiedeschusswicklung, die alle in Reihe geschaltet und mit einer Klemme 27 verbunden sind. Schickt man einen hinreichend starken und hinreichend lange dauernden Stromimpuls durch diese Abschusswicklungen, so gelangen sämtliche Aufzugstore in den abgeschossenen Zustand. Es ist einleuchtend, dass dieser Impuls länger sein muss als die diese Aufzugstore abschiessenden Impulse, z. B. 40 Mikrosekunden, wenn die von den Aufzugstoren gelieferten Impulse 20 Mikrosekunden dauern.
2. Die Aufzugstore 31, 32, 33, 36, 37, 38,39, 40,44, 45, besitzen zweite Aufzugswicklungen,
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verbunden sind. Nachdem in einem Zeitpunkt t sämtliche Aufzugstore 31,32, 33, 36,37, 38, 39, 40, 44, 45, 46,47 in den abgeschossenen Zustand gebracht worden sind, können in einem späterliegenden Zeitpunkt, z. B. in einem Zeitpunkt tg, ein beliebiges der Aufzugstore 31, 32,33, ein beliebiges der Aufzugstore 36, 37,38, 39,40 und ein beliebiges der Aufzugstore 44. 45 aufgezogen werden. Im Zeitpunkt des nächsten Impulszyklus wird diese Kombination von Aufzugstoren dann abgeschossen.
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3. Die Schleifenprüfschaltung enthält weiter noch ein Aufzugstor 50 mit nur einer Aufzugswicklung und ein Aufzugstor 51 mit drei Aufzugswicklungen. Letzteres ist derart eingerichtet, dass es nur aufgezogen wird, wenn wenigstens zwei der drei Aufzugsklemmen ein Impuls zugeführt wird.
Die Aufzugswicklung des Aufzugstores 50 liegt in Reihe mit den zweiten Abschussklemmen der Aufzugstore 31,32, 33, 36, 37, 38,39, 40,44, 45,46, 47, während das Aufzugstor 50 von dem vom Aufzugstor 51 gelieferten Impuls, jedoch gleichzeitig, über eine zweite Abschusswicklung, von den in den Zeitpunkten t5 von einer
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werden von den von der Impulsquelle 43 in den Zeitpunkten tl gelieferten Impulsen, von den vom Aufzugstor 44 in den Zeitpunkten t. oder t, gelieferten Impulsen, und von den vom Aufzugstor 45 in diesen Zeitpunkten gelieferten Impulsen durchlaufen. Das Aufzugstor 51 wird von den in den Zeitpunkten t4 von der Impulsquelle 49 gelieferten Impulsen abgeschossen. Die Ausgangswicklung des Aufzugtores 50 ist mit einer Klemme 29 verbunden.
Das Aufzugstor 51 liefert daher nur dann einen Ausgangsimpuls, wenn eines der Aufzugstore 44 und 45 im Zeitpunkt 11. einen Ausgangsimpuls geliefert hat. Der vom Aufzugstor 51 gelieferte Impuls kann aber nur dann vom Aufzugstor 50 weitergeleitet werden, wenn dieser Impuls dadurch
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der Impulsquelle 52 verbundene Abschussklemme des Aufzugstores 50 bewirkt, dass diese Quelle zu jeder Zeit leer hinterlassen wird..
4. Die Aufzugstore 31,36 und 44 enthalten eine dritte Aufzugswicklung und die Aufzugstore 32,33, 37,38, 39,40, 45, 46, 47 eine dritte bzw. zweite Abschusswicklung. Alle diese Wicklungen sind in Reihe geschaltet und mit einer Klemme 28 verbunden. Wird dieser Klemme ein hinreichend langer Impuls zugeführt, so wird die Schleifenprüfschaltung auf den Teilnehmer (1, 1. 1) eingestellt.
5. Die Schaltung enthält ein Tor 93 mit zwei Aufzugswicklungen, die mit den Drähten l'= l und l'= 2 in Reihe geschaltet sind. Das Aufzugstor 93 wird daher aufgezogen, wenn der Draht l* = l oder der Draht l'= 2 einen Impuls enthält. Das Aufzugstor wird in den Zeitpunkten tz von den von einer Impulsquelle 94 gelieferten Impulsen abgeschossen. Die Ausgangsklemme des Aufzugstores 93 ist über einen Draht 95 mit einer Klemme 90 verbunden. Ein Impuls im Draht 95 in dem Zeitpunkt tz beinhaltet also die Information :"eine geschlossene Schleife ist festgestellt worden".
Fig. 18 zeigt das Schema einer Steuerschaltung der Matrizen der Teilnehmerbuchhaltung, welche die zusätzlichen Funktionen c und d ermöglicht. Die Unterschiede gegenüber der in Fig. 16 dargestellten Steuerschaltung sind folgende :
1. Die Aufzugstore 54, 55, 56, 61,62, 63,64, 65, 91, 92 besitzen je eine zweite Aufzugswicklung.
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= 1, j" = 2, j "* = 3, k"* = 1, k* * = 2,k* * = 3, k* * = 4, k* * = 5, l* * = l, 1* * = 2 verbunden. Hiedurch ist es möglich, ein beliebiges der Aufzugstore 54,55, 56, ein beliebiges der Aufzugstore 61, 62, 63, 64, 65 und ein beliebiges der Aufzugstore 91,92 aufzuziehen. Dies kann z. B. in einem Zeitpunkt 1 : s erfolgen.
Im Zeitpunkt des nächsten Impulszyklus wird dann die Kombination aufgezogener Aufzugstore abgeschossen, wobei es natürlich notwendig ist, die Schleifenprüfschaltung während des Impulszyklus in dem dieses Abschiessen erfolgt, stillzusetzen, da sonst auch nicht gewünschte Aufzugstore aufgezogen werden würden.
2. Die Eingangsklemmen der Tore 57,58, 59,66, 67,68, 69,70 sind mit der Ausgangsklemme einer elektronischen Weiche 87 verbunden. Die Eingangsklemmen dieser Weiche sind mit einer positiven Gleichspannungsquelle 73'und mit einer negativen Gleichspannungsquelle 73"verbunden. Die Steuerklem- me der Weiche ist mit einer Klemme 88 verbunden. Die elektronische Weiche ist derart eingerichtet, dass sie normalerweise nur für den von derpositiven Gleichspannungsquelle 73'geliefertenStromleitend ist. je- doch unter der Einwirkung eines den Klemmen 88 zugeführten Impulses nur für den von der negativen Impulsquelle 73"gelieferten Strom leitend wird. Dies macht es möglich, einen beliebigen Ring der Teilnehmerbuchhaltung sowohl in die Lage 0 als auch in die Lage 1 zu führen.
Die Tore 57, 58, 59,66, 67, 68, 69,70, 71,72 müssen dann naturgemäss, unter Steuerung eines Impulses, in den beiden Richtungen kurzzeitig stromleitend gemacht werden können.
3. Die Drähte 81,82, 83,84, 85 sind jetzt über ein Tor 89 an Erde gelegt. Die Steuerklemme dieses Tores ist mit der Klemme 90 verbunden. Das Tor ist wieder derart eingerichtet. dass es in den beiden Richtungen kurzzeitig stromleitend wird, wenn der Klemme 90 ein Impuls zugeführt wird. Dies öffnet die Möglichkeit, zwei oder mehr Schleifenprüfschaltungen zu verwenden, die alle mit derselben Teilnehmerbuchhaltung zusammenwirken und je eine bestimmte Teilnehmergruppe versorgen. Jeder Teilnehmer wird dann durch eine n-ZaLl von vier Zahlen (j, k, l, m) charakterisiert, von denen die letzte die den betreffenden Teilnehmer versorgende Schleifenprüfschaltung angibt.
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4. Durch sämtliche Ringe der Teilnehmerbuchhaltung ist ein, in Fig. 18 einfachheitshalber weggelassener Draht gereiht, mit dessen Hilfe sämtliche Ringe in die Lage 0 gesetzt werden können. Letzteres ist möglich, da auch an andern Stellen des Amtes, z. B. in die Verbindungsstromkreise versorgenden Registern, der Zustand aufgezeichnet ist, in dem sich die angeschlossenen Teilnehmer befinden. Mittels der zuletztgenannten Glieder können die Zustände der Teilnehmer also aufs Neue eingetragen werden, so dass etwaige Fehler in der Teilnehmerbuchhaltung berichtigt werden.
Es ist weiter einleuchtend, dass die von den nicht ausgelesenen Ringen induzierten Parasiten in bekannter Weise grösstenteils ausgeglichen werden können. Da dies nichts mit der Erfindung gemeinsam hat, ist der Ausgleich nicht in dem Schema dargestellt.
Die Schleifenprüfschaltung und die Teilnehmerbuchhaltung kann ihre Eingangsinformation vom Steuerorgan in kodierter Form empfangen. Ist dies der Fall, so muss der Schleifenprüfschaltung einumrechnerzu- gesetzt werden. Es kann sogar zweckmässig sein, einen Umrechner zwischen derSchleifenprüfschaltung und der Teilnehmerbuchhaltung anzuordnen. Auch dies steht nicht im Zusammenhang mit der Erfindung, so dass diese Umrechner, die im übrigen von bekannter Art sein können, nicht besprochen oder in der Zeichnung dargestellt zu werden brauchen.
Fig. 19 zeigt eine mögliche Ausführungsform der elektronischen Weiche 87 von Fig. 18. Im Wesen stellt diese eine Verdopplung der Schaltung nach Fig. 11 dar. Statt nur eines Transistors besitzt die Schaltung jetzt zwei Transistoren 104 und 105, welche in entgegengesetztem Sinne stromdurchlässig ge- macht werden können. Normalerweise wird der Transistor 104 von der positiven Spannungsquelle B+ geschlossen und der Transistor 105 von der negativen Spannungsquelle B, stromleitend gehalten. Es kann somit von der Klemme 107 zur Klemme 108 ein Strom fliessen, wenn die Klemme 107 mit einer positiven Spannungsquelle verbunden und die Klemme 108 an Erde gelegt ist.
Wird aber ein Impuls zur Klemme 109 geführt, so wird die Basiselektrode des Transistors 104 kurzzeitig negativ und die Basiselektrode des Transistors 105 kurzzeitig positiv gemacht, so dass der zuerstgenannte Transistor kurzzeitig stromleitend und der zuletztgenannte Transistor kurzzeitig gesperrt wird. Es fliesst also ein Stromimpuls von der Klemme 108 zur Klemme 106, vorausgesetzt, dass die zuerstgenannte Klemme an Erde gelegt und die zweite Klemme mit einer negativen Spannungsquelle verbunden ist.
Fig. 20 zeigt eine mögliche Ausführungsform der zweiseitigen elektronischen Tore 57,58 usw. von Fig. 18. Auch diese Schaltung stellt eine Verdopplung der Schaltung nach Fig. 11 dar und auch jetzt sind die beiden Transistoren gegensinnig geschaltet. Normalerweise werden die Basiselektroden der beiden Transistoren von der positiven Spannungsquelle B+ positiv gehalten, so dass die beiden Transistoren gesperrt sind. Wird aber der Klemme 118 ein Impuls zugeführt, so werden die Basiselektroden der beiden Transistoren kurzzeitig negativ gemacht. Ist dann die Klemme 117 geerdet, die Klemme 116 mit einer positiven Spannungsklemme verbunden und die Klemme 115 nicht verbunden, so fliesst ein Stromimpuls von der Klemme 116 zur Klemme 117.
Ist dagegen die Klemme 117 an Erde gelegt, die Klemme 115 mit einer negativen Spannungsquelle verbunden und die Klemme 116 nicht verbunden, so fliesst ein Stromimpuls von der Klemme 117 zur Klemme 115.
Naturgemäss kann man die Schaltungen nach den Fig. 19 und 20 auch je durch zwei Tore der in Fig. 11 dargestellten Art ersetzen, aber die Steuerung wird dann etwas komplizierter, da man dann für Impulse in einem Sinne und Impulse im andern Sinne verschiedene Steuerimpulse benutzen muss.
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