AT214132B - Dübellochbohrvorrichtung - Google Patents

Dübellochbohrvorrichtung

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AT214132B
AT214132B AT158759A AT158759A AT214132B AT 214132 B AT214132 B AT 214132B AT 158759 A AT158759 A AT 158759A AT 158759 A AT158759 A AT 158759A AT 214132 B AT214132 B AT 214132B
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AT
Austria
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drill
drilling
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hole drilling
dowel hole
Prior art date
Application number
AT158759A
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English (en)
Inventor
Hermann Ganner
Original Assignee
Hermann Ganner
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Publication date
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Dübellochbohrvorriehtung   
Die Erfindung betrifft eine Dübellochbohrvorrichtung zum Bohren von Dübellöchern für die Verbin- dung von Holzteilen mit als verschieb-und verstellbare Reiter ausgebildeten Bohrerführungen, die auf einen Verteilerstab aufgesetzt und mittels Stellschraube fixierbar sind. 



   Früher wurden Dübellöcher in primitiver Weise dadurch für die Bohrung angerissen, dass an der zur
Bohrung vorgesehenen Stelle ein Nagel eingeschlagen und durch Druck auf das Gegenstück der Mittel- punkt der Bohrung auf diesem markiert wurde. Auch die Verwendung von Schablonen wurde vorgeschla- gen, doch verlangen diese eine sehr sorgfältige und vorsichtige Arbeit, da schon die geringste Ungenauig- keit eine Verschiebung und damit keine deckungsfähigen Dübellöcher ergibt. So sind Schablonen zur er- leichtertenBefestigung von Beschlägen an Fenstern, Türen u. dgl. vorgeschlagen worden, bei denen   Klemm-und Spannvorrichtungen   zur Verwendung kommen.

   Diese Schablonen können an die entspre- chenden Werkstücke leicht angesetzt werden und ermöglichen eine genaue Bohrung an der durch die
Schablone festgelegten Stelle, wobei die Bohrungen in allen Werkstücken an der gleichen Stelle angeord- net sind. 



   Um die bei der Befestigung von Türschlössern notwendigen Querbohrungen, die genau in die Hauptbohrung führen müssen, exakt auszuführen, sind ebenfalls Schablonen in Verwendung, die aber nur auf diese Montage abgestellt und daher darauf beschränkt sind. 



   Es ist weiters eine Bohrvorrichtung für Dübel bekanntgeworden, die eine mit Führungsbuchsen ver-   sehene   Bohrlehrenleiste verwendet, deren Anschlagfläche gelenkig und in gewünschten Winkelstellungen fixierbar verbunden ist, wobei auch die Entfernung von der Anschlagfläche geändert werden kann. Die
Anwendungsmöglichkeit dieser Vorrichtung ist jedoch auf die Bohrungen der Bohrlehrenleiste, die'fest angeordnet sind, begrenzt. Sollen Bohrungen in andern Abständen ausgeführt werden, müssen andere
Bohrlehrenleisten zur Anwendung kommen. Nach einem weiteren Vorschlag sind Bohrerführungen auf Stä- ben verschiebbar angeordnet, wobei sie an den gewünschten Stellen fixierbar sind. Derartige Bohrerfüh- rungen sind nach einer bekannten Ausführung konisch ausgebildet und gehen im unteren Teil in eine zy- lindrische Form über. 



   Grosse, zum Bohren von Dübellöchern vorgesehene Bohrmaschinen mit verstellbaren Anschlägen er- weitern wohl den Bereich der   Anwendungsmöglichkeit,   sie sind jedoch teuer und für einen Klein- oder
Mittelbetrieb kaum erschwinglich und rentabel. 



   Die gegenständliche Erfindung schafft eine Dübellochbohrvorrichtung, die billig herstellbar und da-   mitauchfürkleinste Betriebe leicht   anzuschaffen ist. Sie erreicht dies dadurch, dass in die Bohrungender
Reiter eine das Schneidblatt und den Schaft des Bohrers schützend umgebende   Führungsbuchse   passend ein- führbar ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Reiter aus zwei lösbar miteinander ver- bundenen Teilen, die durch eine Stellschraube auf dem Verteilerstab festgehalten werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in   Ausführungsbeispielen   wiedergegeben. Fig. 1 zeigt eine Seiten- ansicht mit einem Teil des Verteilerstabes und aufgesetzten Reitern, deren einer im Schnitt wiedergege- ben ist. Fig. 2 zeigt einen Reiter mit Führungsbuchse in einer gegen die Darstellung in Fig. 1 um 900 ge- drehten Lage im Schnitt, Fig. 3 die Anwendung der Vorrichtung in den drei verschiedenen Bohrlagen in schematischer Darstellung, wobei Pfeile die Bohrrichtung andeuten, und die Fig.   4-6   zeigen eine prak- tische Halterungsmöglichkeit des Verteilerstabes für waagrechte, senkrechte und Gehrungsbohrung. 



   Auf den Verteilerstab 1 werden die Reiter 2 aufgeschoben und durch die Deckplatte 2', die mit dem
Reiter 2 verschraubt ist, festgehalten. Hiebei ist ihr Sitz auf dem Verteilerstab 1 lose, so dass sie leicht verschoben werden können. Eine Stellschraube 7 ermöglicht es, den Reiter an der gewünschten Stelle festzumachen. 

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   Der Reiter 2 weist eine nach unten, also in Richtung des zu bearbeitenden Werkstückes zulaufende konische Bohrung auf, in die die in ihrem unteren Teil zylindrisch und oben konisch ausgebildete Führungsbuchse 6 eingeschoben werden kann. Dabei legen sich die konischen Flächen eng aneinander und gewähren einen festen Sitz des Anschlags, wobei der zylindrische Teil der   Fühxungsbuchse 6   aus dem Reiter 2 herausragt. 



   Vor der Einschiebung der Führungsbuchse 6 in den Reiter 2 wird ein Bohrer mit langem zylindrischen Schaft 5 von unten her eingeführt und im Bohrfutter 11 befestigt. Die Führungsbuchse 6 bleibt somit am Bohrer 4, 5, der in der Führungsbuchse 6 leicht gleiten kann. Am oberen Ende des langen Bohrschaftes 5 ist ein Stellring 10 vorgesehen, der die Tiefe des Bohrloches gemäss seiner jeweiligen Einstellung bestimmt. 



   Wird nun die Führungsbuchse 6 bei laufendem Bohrer in die Bohrung 3 eingesetzt, ist das Schneidblatt 4 vor der Berührung sowohl des Reiters als auch des Werkstückes geschützt, es kann also weder die Schneide des Bohrers beschädigt, noch das Werkstück an einer   ungewünschte   Stelle angebohrt werden. Erst wenn die Führungsbuchse 6 festsitzt, wird der Bohrer aus seiner geschützten Lage gegen das Werkstück vorgeschoben, wobei der Stellring 10 die Tiefe des Bohrloches begrenzt. Der Bohrer wird nach Beendigung des Bohrvorganges mit der Führungsbuchse 6 aus dem Reiter herausgezogen und in den nächsten Reiter eingesetzt. 



   In Fig. 3 ist schematisch der Arbeitsvorgang gezeigt, der die Anordnung der Dübellöcher so genau ermöglicht, dass die zueinander gehörenden Bohrungen der zu verbindenden Holzteile präzise aufeinander passen. Das Werkstück ist auf dem Tisch 12 aufgelegt und wird durch die Klemmvorrichtung 13 unverrückbar festgehalten. Zur waagrechten Bohrung wird der Verteilerstab 1 mit den aufgesetzten Reitern 2 waagrecht, also senkrecht zur Zeichenebene. eingeschoben. Um den Verteilerstab 1 in der Höhenrichtung verstellen zu können, ist im Ausführungsbeispiel der Exzenter 15 vorgesehen, der die Verstellung um etwa 15 cm ermöglicht, damit bei der Bohrung die Mitte des Werkstückes getroffen werden kann. Zur Bohrung wird der Bohrer in der oben angegebenen Weise in der Richtung des Pfeiles A eingeführt. 



   Zur Anbringung der senkrechten, genau auf die waagrechten   Löcher'passenden   Bohrungen wird der Verteilerstab nach oben herausgehoben und um 900 gedreht auf die Führungsschienen   14 aufgelegt,   wobei der Anschlag 16 die genaue Lage bestimmt. Hiebei wird das eingeklemmte Werkstück entsprechend weit gegen die Mitte geschoben. Die Bohrung verläuft hier in Richtung des Pfeiles B. 



   Zur Anbringung der Dübellöcher für Gehrungsverbindungen wird der Verteilerstab an die Anschläge 17 und 18 gelegt, die im Winkel von 450 zur Arbeitsebene angeordnet sind. und in Richtung des Pfeiles C gebohrt. 



   Während in Fig. 3 die Lage des Verteilerstabs nur schematisch angedeutet ist, zeigen die Fig.   4 - 6   ein Beispiel, wie die Halterung praktisch   ausgeführt   werden könnte. Hiebei zeigt Fig. 4 eine derartige Anordnung für das Bohren von waagrechten Löchern. Die Rändelschraube 22 ist mit ihrem Bolzen 29 durch eine Bohrung 27 im Auflagetisch 20 geführt und wird durch die Scbraubenmutter 23 am Tisch 20 fixiert. 



  Der Schraubenbolzen 29 durchdringt gleichfalls den Verteilerstab 1 und kann durch die Schraubenmutter 25 und die Gegenmutter 26 in jeder Höhe festgehalten werden, so dass der mit seiner Führungsbuchse 6 in die Bohrung 3 eingeführte Bohrer in dem auf dem Tisch 20 aufliegenden Werkstück waagrecht eindringen kann. 



   Für die Anordnung der senkrechten Bohrung wird der Schraubenbolzen 29 in die Bohrung 28 einer zum Auflagetisch 20 senkrechten Wand 24 eingesetzt. Das weitere ergibt sich sinngemäss nach der waagrechten Bohrungsanordnung in Fig. 4. 



   Die Wand 24 weist in ihrem oberen Verlauf eine Knickung auf und geht von dort weg in einen zum Auflagetisch 20 im Winkel von 450 geneigten Wandteil über, so dass der in einer Bohrung des schrägen Wandteils eingesetzte Bolzen 29 und damit der Verteilerstab 1 eine solche Neigung aufweisen, dass der Bohrer in einer zu den beiden vorgenannten Bohrungen im Winkel von 450 geneigten Lage in das Werkstück 21 eindringen kann. 



   Die gesamte Anordnung, die in Fig. 3 nur stark schematisch dargestellt ist, wird von zwei Seitenrahmen 19 getragen. Es ist leicht ersichtlich, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung trotz ihrer Einfach- 
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 dem auch noch so kleinen Tischlereibetrieb angeschafft werden kann. Dennoch soll die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt bleiben, denn der Erfindungsgedanke ist ausbaufähig und in den verschiedensten Abwandlungen gestaltbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Dübellochbohrvorrichtung zum Bohren von Dübellöchern für die Verbindung von Holzteilen mit als verschieb-und verstellbare Reiter ausgebildeten Bohrerführungen, die auf einen Verteilerstab aufgesetzt und mittels Stellschraube fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bohrungen (3) der Reiter eine das Schneidblatt (4) und den Schaft (5) des Bohrers schützend umgebende Führungsbuchse (6) passend einführbar ist.
    2. Dübellochbohrvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Reiter aus dem eigentlichen Reiterkörper (2) und der Decklasche (2') bestehen, die miteinander lösbar verbunden sind.
    3. Dübellochbohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (3) der Reiter (2,2') und damit auch die Führungsbuchse (6) konisch ausgebildet sind.
    4. Dübellochbohrvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbuchse (6) eine Längsbohrung (8) mit wenig grösserem Durchmesser als der Schaft (5) des Bohrers aufweist, die in eine verbreiterte, dem Schneidblatt (4) des Bohrers entsprechende Ausnehmung (9) übergeht.
    5. Dübellochbohrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh rungsbuchse (6) länger ausgebildet ist als die Reiter (2,2') und nach Sitz in der Bohrung (3) über die Reiter (2, 2') vorragt.
AT158759A 1959-02-28 1959-02-28 Dübellochbohrvorrichtung AT214132B (de)

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