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Selbsttätiger Flüssigkeitsmesser.
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seinem Wesen nach in der Nebeneinanderschaltung zweier der in der Photographie zu Waschzwecken in Einzelanwendung bekannter Gefässe, die nach erfolgter Füllung um eine ausserhalb der Symmetrieebene gelegene Drehachse kippen und nach Entleerung durch ein lIeberrohr unter Einwirkung eines an der der Drehachse parallelen und näheren Gefässwand angebrachten regelbaren Gewichtes zurückkippen, im Verein mit einem über
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kippbar, z.
B. mit Schneiden b in entsprechenden Lagereinschnitten der auf der Grundplatte c stehenden Böcke d, so zwar, dass die Drehachse e nicht in der Symmetrieebene
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liegende Wand i ist höher gehalten und sind auch die Seitenwände @ dort entsprechend höhe, r, um beim Kippon der Gefässe ein Übertreten der Flüssigkeit zu verhindern. Zum
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Ende nahe bis zum Gefässboden m, mit dem äusseren Ende aber ein gutes Stück weiter abwärts reicht und die Entleerung bewirkt.
Das Volumen jedes Gefässes a ist zwischen der Wand i und der Drehachse e grösser, als zwischen dieser Drehachse und der Wand f. Um diesen Volumenunterschied auszugleichen, d. h. die Füllung jedes Gefässes bis zu beStimmter, der zu messenden Flüssigkeitsmenge entsprechender Höhe, beispielsweise 1', zu- zulassen, mit anderen Worten, um ein vorzeitiges Kippen der Gefässe zu verhindern, ist an der Wand f jedes Gefässes ein Gewicht g angebracht, welches das Gefäss im leeren Zustand stets in normaler Lage-Boden wagerecht-hält bezw. in diese Lage nach dem Kippen und der Entleerung wieder zurückführt.
Ein auf der Grundplatte c, nahe der Wand f
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zwischen Wand i und der Drohachse e dasjenige zwischen letzterer und der Wand f sowie des Gewichtes g überwiegt. Um die zu messende Flüssigkeit regeln zu können, werden die Gewichte g zweckmässig verstellbar angeordnet. Der obere Zulauf q der Flüssigkeit liegt
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zur Drehachse oberhalb der Wände f. In jedem Falle logt das jewels behufs Entleerung kippende Gefäss den Kipptrog nach dem anderen zu füllenden Gefäss um, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Von wesentlicher Bedeutung hiebei ist, dass die Schenkel des Kipp-
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davon abstehen, damit nicht der Druck der Rinne bezw. der einlaufenden Flüssigkeit auf dem sich füllenden Gefäss lastet und den Anfang der Kippbewegung desselben behufs Ent-
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dem gewünschten Grade augenblicklich und, diese Bewegung ist infolge des Momentes der nach der Wand i zu überschliessenden Flüssigkeit so kräftig, dass das Gefäss beim Anschlagen gegen den zugeneigten Kipptrogschenkel durch letzteren nicht mehr beeinflusst werden kann, sondern ihn und damit den Kipptrog mühelos nach dem anderen Gefäss zu umlegt.
Da auch das Zählwerk mit dem Kipptrog in Verbindung steht, sind die Gefässe a vollkommen frei in ihren Bewegungen, was ein wesentlicher Vorteil ist, da alle Flüssigkeit- messer, bei denen die Steuermittel des Umlaufes mit den Messgefässen verbunden sind, ungenau wirken. Statt der Kipprinne kann auch ein in gleicher Weise gelagerter Kippbalken Anwendung finden, der seinerseits beim Kippen die Absperrmittel für jedes Kippgefäss gesonderter Einlaufrohr steuert.
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