DE87640C - - Google Patents

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DE87640C
DE87640C DENDAT87640D DE87640DA DE87640C DE 87640 C DE87640 C DE 87640C DE NDAT87640 D DENDAT87640 D DE NDAT87640D DE 87640D A DE87640D A DE 87640DA DE 87640 C DE87640 C DE 87640C
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water meter
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1895 ab.
Der vorliegende Wassermesser dient zum Bestimmen des Wasserverbrauches von Dampfkesseln und kennzeichnet sich dadurch, dafs er keine Ventile besitzt und dafs das verbrauchte Wasser mit absoluter Genauigkeit gemessen wird.
Derselbe besteht im wesentlichen aus einem oder mehreren Schöpfgefäfsen von bekanntem Inhalt, welche das zu verbrauchende Wasser in einen Sammelbehälter füllen, wobei die Schöpfgefäfse derart mit einem Zählwerk verbunden sind, dafs die Anzahl der Entleerungen selbstthätig aufgezeichnet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiger Wassermesser in Fig. 1 in oberer Ansicht dargestellt. Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben. Fig. 3 zeigt denselben im senkrechten Längsschnitt, während Fig. 4 denselben im senkrechten Querschnitt zeigt.
Der Behälter α ist durch die Scheidewände b b1 in drei Abtheilungen cc1 und ρ getheilt, von denen die beiden ä'ufseren durch die Rohre d d1 mit einander verbunden sind. Die beiden äufs'eren Abtheilungen c c1 dienen zur Aufnahme der Schöpfeimer e e\ welche durch Zugstangen f mit dem Waagebalken g verbunden sind. Die Schwingbewegung des Waagebalkens g wird durch das mittelst des Zahnrades i von der Riemscheibe h in ' Umdrehung versetzte Kurbelrad j bewirkt, dessen Kurbelzapfen durch die Pleuelstange k mit dem Hebel / verbunden ist, welcher auf der Welle m des Waagebalkens g befestigt ist. Bei der Drehung des Rades j werden auf diese Weise die beiden Schöpfeimer e e1 abwechselnd in die Behälter c bezw. c1 getaucht und mit Wasser gefüllt wieder gehoben. Wenn sie ihre höchste Lage eingenommen haben, kippen sie, da sie auf ihrer inneren Seite schwerer sind als auf ihrer äufseren, nach innen über, wobei sie auf den Führungsrollen w entlang rollen, und giefsen ihr Wasser in die innere Abtheilung p, aus welcher es von der Speisewasserpumpe abgesaugt wird. Die beiden äufseren Abtheilungen cc1 sind mit einem Ueberlaufrohr versehen, so dafs sie durch das Zuflufswasser stets in der gleichen Höhe gefüllt erhalten werden. Der Waagebalken g ist durch eine Stange 0 (Fig. 2) mit dem Zählwerk r verbunden, so dafs jeder Hub des Waagebalkens und damit die in die innere Abtheilung eingeführte Wassermenge angezeigt wird.
Um den Wassermesser selbstthätig abzustellen, sobald die innere Abtheilung ρ gefüllt ist, ist in derselben ein Schwimmer q angeordnet, dessen Bewegung durch einen Winkelhebel s in der Weise auf die Riemenführerstange t übertragen wird, dafs durch Verschieben des Riemens auf die Losscheibe der Wassermesser in Stillstand versetzt wird, sobald die innere Abtheilung gefüllt wird. Ist der Wasserstand in der letzteren· dagegen wieder auf eine bestimmte Höhe gesunken, so wird der Wassermesser wieder in Gang gesetzt.
Anstatt zweier Schöpfeimer können natürlich auch mehr oder auch nur ein einziger verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Wassermesser zur Bestimmung des Wasserverbrauches von Dampfkesseln und dergl., gekennzeichnet durch einen oder mehrere auf- und niedergehende Schöpfeimer, welche, am höchsten Punkte angelangt , über Führungsrollen überkippen und ihr Wasser in einen Sammelbehälter für die Speisepumpe' ausgiefsen, wobei sie derart mit einem Zählwerk verbunden sind, dafs die Anzahl der Entleerungen genau registrirt wird.
    Ein Wassermesser der durch Anspruch ι gekennzeichneten Art, bei welchem in dem Sammelbehälter für die Speisepumpe ein Schwimmer angebracht ist, der durch Verschieben des Antriebsriemens den Apparat abstellt, sobald der Sammelbehälter gefüllt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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