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Transportgerät zum Befördern und Absetzen von Tragböcken für Trockendrähte zum Aufbringen von Grünfutter od. dgl.
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Tragböcken für Trocken-Abstell-und Führungsftäche dienenden Gleitschienen sowie mit einer Einrichtung zum Absetzen der Tragböcke versehen ist. Bei den bisher bekannten Transportgeräten dieser Art wurden die Tragböcke von der mitfahrenden Person mittels eines Handhebels über eine Hebeleinrichtung abgesetzt. Die Erfindung bezweckt nun, diese bekannten Transportgeräte weiter auszubilden, u. zw. derart, dass die Tragböcke automatisch in gewählten Abständen samt ihren Trockendrähten gebrauchsfertig absetzbar sind.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Seil einer auf einer zur Radachse parallelen Welle angeordneten Winde über eine am Ende des einachsigen Transportgerätes angeordnete Umlenkrolle mit einem längsverschiebbaren, die Böcke ausschiebenden Gleitstück verbunden ist, und dass vorzugsweise die mittlere Gleitschiene am rückwärtigen Ende einen federbelasteten, ausrückbaren Sperrhebel aufweist. Hiebei ist auf der Welle des Laufrades ein mit ihr auf Drehung verbundenes Ritzel angeordnet ;. das als treibender Teil eines Vorgeleges für die Welle der Seilwinde dient, die über eine Ausrückkupplung durch Federkraft mit dem Vorgelege auf Drehung kuppelbar angeordnet ist, wobei ein Handhebel bzw. ein Anschlag die Kupplung betätigt. Die Erfindung betrifft ferner Einzelheiten an einem solchen Gerät.
Die Zeichnung stellt schematisch ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel dar, welches in der
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1mit höhenverstellbarem Anhängeorgan 17. Der Anhängewagen trägt drei Gleitschienen 3, die den zu transportierenden und abzusetzenden Böcken 2 als Abstell- und Ftlhrungsfl che dienen. Die Füsse 2', 2'"der
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dicht aneinandergereiht auf den Schienen 3 (in der Zeichnung sind lediglich der vorderste und der rückwärtigste Bock eingezeichnet), wobei die Mittelstücke 2" des rilckwärtigsten Bockes durch einen federnden Sperrhebel 11 gegen ungewolltes Absetzen geschützt ist. Hiebei sind die Drähte 12 auf den zugeordneten Drahtrollen 13 aufgerollt.
Auf derWelle 5'der Laufräder 5 ist mit ihr auf Drehung verbunden das treibende Ritzel eines Vorgeleges 6 für die Welle 8'einer Seilwinde 8 angeordnet. Die Welle 8'ist mit dem Vorgelege 6 über eine Kupplung'29 auf Drehung verbunden, welche durch die Kraft einer Feder 28 in Einrücklage gehalten wird (Fig. 4). Das mit einem Ende auf die Winde aufgewunden Seil 9 läuft über eine nahe dem Wagenende angeordnete Umlenkrolle 10 zu einem die Böcke 2 ausschiebenden Gleitstück 4, an welchem es mit dem andern Ende befestigt ist.
Beim Vorwärtsbewegen des Transportgerätes 1 bzw. der Laufräder 5 wird durch das gewählte Vorgelege 6 die mit diesem gekuppelte Welle 8'samt Seilwinde 8 mitvom Vorgelege abhängig gewählter Geschwindigkeit gedreht, so dass das Seil 9 das Gleitstück 4 und durch dieses die Bök- ke 2 ausschiebt. Hiebei ist das Vorgelege 6 so gewählt, dass ab Abwurf eines Bockes, durch Befahren einer gewählt langew Wegstrecke, infolge der Drehung der Laufräder 5 das Gleitstück 4 um die Strecke verschoben wird, die nötig ist, um ab Abwurf eines Bockes den nächstfolgenden in die gleiche Abwurfstellung zu schieben. Dabei gibt der Sperrhebel 11 durch sein Ausschwenken und unter Überwindung einer Federkraft od. dgl. den Bock erst in der Abwurfstellung frei, wobei der Sperrhebel ein ungewolltes Absetzen verhindert.
Der Hebel 11 ist vorzugsweise ausschaltbar, z. B. aus der mittleren Gleitbahn wegschwenkbar vor-
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gesehen. Damit nach Absetzen des letzten Bockes 2 die Antriebsbewegung der Winde ausgeschaltet und nicht das Seil abgerissen wird, ist beispielsweise ein um eine waagrechte quer zur Fahrtrichtung angeord- nete Achse schwenkbarer zweiarmiger Hebel 24 vorgesehen, dessen oberer Hebelarm, wie die Pfeile in Fig. 4 zeigen, vom Gleitkörper 4 in Richtung zumWagenende, d. h. nach rechts verschoben wird, wodurch der untere Hebelarm nach links verschwenkt wird. Dadurch wird die Lenkstange 25 nach links und der Hebel 26 im Uhrzeigersinn bewegt, wobei dann die Stange 27 die Kupplung 29 ausrückt. Dies könnte auch direkt von Hand aus über den Hebel 7 geschehen.
Die am Transportgerät 1 befindlichen Böcke 2 tragen in ihren Drahtfühlungsösen 22, vorzugsweise von einer offenen, durch einen federnden Teil verschlossenen Schlinge gebildet, die Trockendrähte 12, welche endseitig auf Drahtrollen 13 aufgewickelt sind. Von diesen sind, wie an sich bekannt, pro Welle 18 mehrere aneinandergereiht und mit der Welle auf Drehung gekuppelt, wobei mehrere, z. B. zwei Wellen 18 über eine Vorgelege 14 untereinander verbunden sind, dem zwecks Antrieb ein Zapfwellenanschluss 15 zugeordnet ist. Zul. i gemeinsamen Aufspulen je einer Reihe von Rollen 13 ist diesen eine gemeinsame Drahtführung zugeordnet, insbesondere ein mit Führunglöchern versehener Querbalken 16", der in auf einem Rahmen 16'angeordneten Führungen 16 in seiner Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist.
Die am Rahmen 13'angeordneten Rollen 13 sind mit Befestigungseinrichtungen für die Drähte 12 versehen, das sind beispielsweise radial gerichtete Schlitze 19 der Rollenseitenwände, vorzugsweise versehen mit einem gezahnten Rand, in welche das abgebogene Drahtende eingehängt wird. Vorteilhaft werden die Rollen 13 bzw. ihre Wellen 18 mit dem Vorgelege 14 kuppel-
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zu schwenken sind, so dass die Böcke hiebei keinen hohen Fall ausführen. Zweckmässig haben die rückwärtigen EadenderdreiSchienen3inSchienenrichtungvoneinandereinensolchenAbstand, dassdieBöckebeimEntladen mit allen drei Füssen gleichzeitig das Gerät verlassen. Wie in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnet, kann
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te 12 bereits parallel gerichtet den vordersten Bock 2 erreichen.
Die schrägen Seitenstützen 2'des Bockes sind vorzugsweise durch eine in Abstand von ihrer Verbindungsstelle angeordnete Querleiste 2"verbunden, welche die dritte Stütze 2m trägt. Das Transportgerät bildet eine einfache, sowohl von Hand aus zu betätigende als auch automatisch wirkende Einrichtung zur vollautomatischen Aufstellung der mit den Dräh- ten versehenen, arbeitsbereiten Böcke, in einstellbar grossen Abständen.
PATENTANSPRüCHE
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