AT212388B - Fernsprechnebenstellenanlage mit Herstellung abgehender Amtsverbindungen durch Tastenbetätigung - Google Patents

Fernsprechnebenstellenanlage mit Herstellung abgehender Amtsverbindungen durch Tastenbetätigung

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AT212388B
AT212388B AT456159A AT456159A AT212388B AT 212388 B AT212388 B AT 212388B AT 456159 A AT456159 A AT 456159A AT 456159 A AT456159 A AT 456159A AT 212388 B AT212388 B AT 212388B
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AT
Austria
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relay
subscriber
contact
differential
relays
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AT456159A
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English (en)
Inventor
Edwin Dipl Ing Machacek
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


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  Fernsprechnebenstellenanlage mit Herstellung abgehender
Amtsverbindungen durch Tastenbetätigung 
In Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen abgehende Amtsverbindungen durch Tastenbetätigung an der Teilnehmerstelle eingeleitet werden, finden in der Regel Differentialrelais Verwendung, deren
Wicklungen an die   Teilnehmerschleifen   geschaltet sind und von denen eine Wicklung bei   Betätigungder   Erdungstaste bei aufgelegtem Handapparat an einer die Herstellung einer Amtsverbindung beginnenden Teilnehmerstelle von Strom durchflossen wird, worauf das Differentialrelais in der zugehörigen Teilnehmerschleife anspricht und die Einstellung des Amtswählers auf diebetreffende Teilnehmerstelle veranlasst.

   Es ist üblich, die Differentialrelais in den Teilnehmerschaltungen anzuordnen, wobei ein Differentialrelais für mehrere Teilnehmer, in der Regel für zehn Teilnehmer (einer Dekade) vorgesehen ist. Gewisse bevorzugte Teilnehmer (mit Vormerkberechtigung) können jedoch mit eigenen Differentialrelais ausgestattet werden, die durch Selbsthaltestromkreise bis zum Freiwerden einer Amtsübertragung im An-   sprechzustand   gehalten werden und so die gewünschte Amtsbelegung vormerken. Bei diesen bekannten Schaltungen besteht jedoch ein grosser Aufwand an Differentialrelais und den zu deren Betätigung erforderlichen Schaltmittel. 



   Die Erfindung betrifft eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Herstellung von abgehenden Amtsverbindungen durch Tastenbetätigung an der Teilnehmerstelle mit Vormerkschaltung für bestimmte Teilnehmerstellen zur Vormerkung von Amtsverbindungen im Falle der Belegung aller Amtsübertragungen, wobei zur Einleitung von Amtsverbindungen mindestens ein für mehrere Teilnehmerstellen gemeinsames Differentialrelais vorgesehen ist. Der Vorteil der erfindungsgemässen Schaltung gegenüber den erwähnten bekannten Schaltungen besteht darin, dass mit einem wesentlich geringeren Aufwand an Differentialrelais das Auslangen gefunden wird.

   Die erfindungsgemässe Fernsprechnebenstellenanlage ist dadurch gekennzeichnet, dass ein   für   mehrere Teilnehmer gemeinsames, die Belegung aller Amtsübertragungen kennzeichnendes Relais vorgesehen ist und jeder Teilnehmerstelle mit Vormerkschaltung je ein selbsthaltendes Hilfsrelais zugeordnet ist und dass die Speisestromkreise aller Hilfsrelais im Vielfach an einen Arbeitskontakt des Differentialrelais sowie an einen Arbeitskontakt des bei Belegung aller Amtsübertragungen ansprechenden Relais geschaltet sind und dass ein Ruhekontakt des letztgenannten Relais in Serie mit je einem Arbeitskontakt jedes der vorzugsweise verzögert abfallenden Hilfsrelais in je einen Ansprechstromkreis des Differentialrelais eingeschaltet ist. 



   Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung die Teilnehmerschaltung I des Teilnehmers TN einer Nebenstellenanlage zusammen mit einer Anordnung II von für mehrere Teilnehmer gemeinsamen Schaltelementen dargestellt. Bei dieser Nebenstellenanlage werden die abgehenden Amtsverbindungen durch Betätigung einer Taste Ta an den Teilnehmerstellen hergestellt. Hiezu dient das für mehrere Teilnehmerstellen gemeinsame Differentialrelais X. Beim DrUcken der Taste Ta an der Teil- 
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 Weise eine freie   Amtsübertragung   belegt und die Verbindung zwischen der letzteren und dem Teilnehmer TN hergestellt wird.

   Bei Schleifenbildung zur Einleitung von Hausgesprächen innerhalb des Neben-   stellensystems   sind beide Wicklungen I und II des Differentialrelais X in der Teilnehmerschleife des anrufenden Teilnehmers TN gegensinnig stromdurchflossen und bringen daher das Differentialrelais X nicht zum Ansprechen. 

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   Für bestimmte bevorzugte Teilnehmerstellen (mit Vormetkberechtigung), zu denen auch die dargestellte Teilnehmerstelle TN gehört, ist eine Vormerkschaltung vorgesehen ; die im wesentlichen aus einem für alle   Teilnehmerstellen, gemeinsamen Relais   A, das bei Regelung aller Amtsübertragungen anspricht, und einem Hilfsrelais H je bevorzugter Teilnehmerstelle besteht. Wird bei einer dieser bevorzugten Teilnehmerstellen die Taste Ta betätigt, während alle Amtsübertragungen belegt sind, dann sprechen zunächst, wie sonst auch, über den Kontakt tl die Relais R und X (Wicklung I) an. Über die nunmehr geschlossenen Kontakte   xI, at, den   Kontakt tz sowie den nach Ansprechen des Relais R umgelegten Kontakt rl spricht das Relais H an. Über die Kontakte   xi, xi   und r2 spricht das verzögerte Relais T an. 



  Hiebei wird der Kontakt tl umgelegt, worauf die Relais R und X abfallen. Das Relais T hält sich bis zum 
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 Kontakt rl und seinen Selbsthaltekontakt hl. Wenn sich die Taste Ta nach ihrer Betätigung wieder öffnet, fällt auch das Relais T ab, so dass nunmehr das Hilfsrelais H als einziges erregt bleibt. Damit ist dieser Teilnehmer für die Belegung der nächsten freiwerdenden Amtslibertragung vorgemerkt. In gleicher Weise vollzieht sich die Vormerkung aller Teilnehmer, die mit einem Hilfsrelais H versehen sind. 



   Wird eine der   Amtsübertragungen- frei,   so fällt das Relais A ab. Die Relais R und X (Wicklung I) werden über die Kontakte a2 und h2 zum Ansprechen gebracht, wie dies ansonsten beim Drücken der Taste Ta zur Einleitung eines Amtsgespräches erfolgt. Diese beiden Relais halten sich auf nicht näher dargestellte Weise und leiten die Amtsbelegung ein. Das Hilfsrelais H fällt beim Ansprechen des Relais R durch Umlegen des Kontaktes   rl   ab. Leitet ein Teilnehmer, der sich vorgemerkt hat, ein Hausgespräch ein oder wird er angerufen, so spricht ebenfalls das Relais R an, wodurch die Vormerkung gelöscht wird. 



   Die vormerkberechtigten Teilnehmer weisen auch unter sich eine Rangordnung auf, die sich aus der Reihenfolge der Hintereinanderschaltung ihrer   h-Koniakte   ergibt. Die in der Zeichnung dargestellte Teilnehmerstelle TN steht in dieser Rangordnung   an erster Stelle, den die Wurzel ihres h -Kontaktes   führt unmittelbar an den Kontakt   a .   Der in der Zeichnung nicht dargestellte h2 Kontakt der in dieser Rangordnung nachfolgenden Teilnehmerstelle liegt mit seiner Wurzel an der Verbindungsleitung v, die 
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 mit wird die Vormerkung an der zweiten Teilnehmerstelle nur dann wirksam, wenn die erste Teilnehmerstelle nicht in Vormerkung ist. In analoger Weise sind die weiteren Teilnehmerstellen mit Vormerkberechtigung an den   ho -Kontakt   der zweiten Teilnehmerstelle angeschaltet. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass Teilnehmer ohne Vormerkberechtigung, für die also kein Hilfsrelais H vorgesehen ist, im Falle der Belegung aller Amtsübertragungen beim Drücken der Taste Ta keine Blockierung der   Anlasseinrichtung   hervorrufen. In diesem Fall wird nämlich das Relais T dieses Teilnehmers über die Kontakte   zal   und   r   erregt, durch den Kontakt tl wird die versuchte Amtsbelegung beendet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fernsprechnebenstellenanlage mit Herstellung von abgehenden Amtsverbindungen durch Tasten- 
 EMI2.3 
 kung von Amtsverbindungen im Falle der Belegung aller Amtsübertragungen, wobei zur Einleitung von Amtsverbindungen mindestens ein für mehrere Teilnehmerstellen gemeinsames Differentialrelais vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein für mehrere Teilnehmer gemeinsames, die Belegung aller Amtsübertragungen kennzeichnendes Relais (A) vorgesehen ist und jeder Teilnehmerstelle (TN) mit Vormerksschaltung je ein selbsthaltendes Hilfsrelais (H) zugeordnet ist und dass die Speisestromkreise aller Hilfsrelais (H) im Vielfach an einen Arbeitskontakt (xl) des Differentialrelais (X) spwie an einen Arbeitskontakt    (al)   des bei Belegung aller Amtsübertragungen ansprechenden Relais (A)

   geschaltet sind und dass ein Ruhekontakt    (axa)   des letztgenannten Relais   (A)   in Serie mit je einem Arbeitskontakt   (h,)   jedes der vorzugsweise verzögert abfallenden Hilfsrelais (H) in je einen Ansprechstromkreis des Differentialrelais (X) eingeschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Fernsprechnebenstellenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ansprechstromkreise des Differentialrelais (X) der vormerkberechtigten Teilnehmerstellen auch die Rufrelais (R) dieser Teilnehmerstellen geschaltet sind und dass dem Hilfsrelais (H) jeder dieser Teilnehmerstellen ein Umschaltekontakt (rl) des Rufrelais (R) vorgeschaltet ist, der in seiner Arbeitsstellung den Ansprechstromkreis und in seiner Ruhestellung den Selbsthaltestromkreis zum Hilfsrelais (H) herstellt. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Fernsprechnebenstellenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen (I, II) des Differentialrelais (X) über die Kontakte (tta) eines Teilnehmerrelais (T) an die Teil- EMI3.1 (rchenden Relais (A) geschaltet ist.
    4. Fernsprechnebenstellenanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Ansprechstromkreis des Differentialrelais (X) eingeschaltete Arbeitskontakt (h2) des Hilfsrelais (H) als Umschaltekontakt ausgebildet ist, der in seiner Ruhelage eine Verbindung zur Wurzel des entsprechenden Kontaktes des Hilfsrelais (H) einer weiteren Teilnehmerstelle mit Vormerkschaltung herstellt.
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