AT21169B - Einsetzmaschine für Wärmöfen. - Google Patents

Einsetzmaschine für Wärmöfen.

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AT21169B
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Actiengesellschaft Lauchhammer
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  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einsetzmaschine für Wärmöfen. 



   Don Gegenstand der Erfindung bildet eine vor   Wärmöfen   auf der   Hüttensohle   sich   bewegende, sowohl fiir Längsfahrt,   als such für Ereisbewegung eingerichtete Einsetzmaschine. 
 EMI1.1 
 laufenden Maschinen derart zu vereinfachen, dass die Betriebssicherheit und Leistungsfähigkeit bezw. die   Manövrierfähigkeit   derselben erheblich erhöht wird, und sie bezweckt   ausserdem,   die Raumbeanspruchung solcher Maschinen derart herabzumindern, dass auch bei 
 EMI1.2 
 einer laufkranförmigen Anordnung gegenüber einen ganz erheblichen technischen Erfolg erzielt.

   Denn wenn auch die bislang bekannton Ausfübrungsformen laufkranförmiger Einsetzmaschinen vor den Öfen einen um die Vorschublänge des Wagens geringeren Raum einnehmen als die   unteniaufenden   Maschinen, so ist   andererseits ihre Gesamteinrichtung doch     wieder ganz bedeutend kostspieliger.   



     Die vorliegende Einsetzmaschinu   ist dadurch gekennzeichnet, dass über den vorderen 
 EMI1.3 
   wesentlichen   zur Unterbringung von   Arbeitstoilen     des Vurschuhwagens, äusserstenfalls auch   zur Unterbringung von Ausgloichgewichton ausgenutzt wird, dass an die vorderen   Enden   desselben Doppelbalanciers ein Blockergreifungsmechanismus gelenkig aufgehängt und mit den feststehenden konischen Säulen durch eine Gegenlenkeranordnung verbunden ist, so dass abgesehen von der Ersparnis an höheren Kosten, welche die laufkranähnlichen Einsetz-   maschinen   erfordern, als   höhere technische Erfolge   erzielt werden : l.

   Nahezu Gleichgewicht zwischen den am vorderen und hinteren   Balancierende wirkenden Massen bei unbelastetem   
 EMI1.4 
 unterlage stets nur paralleles Heben und Senken des eingespannten Blockes für jede be-   liebige Balancierstellung   ;   K.   Verminderung der Totlast beim Heben und Senken der Nutzlast auf ein Minimun; 4. kürzeste Vorschubwagenlänge und hieraus sich ergebender kleinster 
 EMI1.5 
 

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 vorderen Enden des doppelarmigen Balanciers angreifen.

   An beide Säulen b g ist jederseits ein Gegenlenker i   zapfenartig angeschlossen.   An das vordere Ende des   Greiferträgers f   schliesst der eigentliche Greifer k an, an welchem ein Gleitklotz 1 sich vor und   zurück-   bewegt, sobald der unter dem Greiferträger liegenden Spindel m eine den   Gleit1dotz   vorscbiebende bezw. zurückziehende - später noch näher erklärte - Längsbewegung erteilt wird. Hiedurch wird der mit Körnerspitze n versehene Gleitklotz   J !   der feststehenden Körnorspitze n des Greifers k genähert oder von derselben entfernt bezw. ein Block zwischen diese Körnerspitzen n n festgespannt oder ireigegeben. Über den hinteren Enden des   Greiferträgers   ist ein elektrischer Motor o gelagert, welcher das Schneckenrad q antreibt.

   Dieses durch ein umschliessendes   Gehäuse p   an jeder seitlichen Bewegung gehinderte Schneckenrad q bildet hiebei zugleich die Mutter, welche die mit Gewinde versehene Spindel m zu der für das Einspannen bezw. für das Freigeben des Blockes erforderlichen Längsbewegung zwingt. Einzig und allein der Groifmechanismus und die Vorrichtung zur Betätigung desselben hängen mittels der Säulen 9 9 an den vorderen Enden des doppelarmigen Balanciers und sobald diesen Enden eine auf und nieder gehende Bewegung erteilt wird, wird der gesamte Greifmechanismus von den Gegenlenkern   i   i zu einer der   BIock-   unterlage stets parallelen Bewegung gezwungen.

   Das Gewicht des   Greifmechanismus   und das Gewicht der Vorrichtung zu seiner Betätigung wird durch die im wesentlichen mit Arbeitsteilen des Vorschubwagens gegebenenfalls mit geringer Gegengewichtsmasse belasteten hinteren Enden des doppelarmigen Balanciers nahezu ausgeglichen,   mithin   ist beim Heben und Senken des Blockes (Nutzlast) nur eine auf ein Minimum verringerte Totlast mit zu bewegen. Es wird also wesentlich an Kraft gespart, die Manövrierfähigkeit auf das zu-   lässige   Maximum bei vollkommenster Betriebssicherheit gebracht und der Block nicht   mIt   seiner hinteren Schmalkante zuerst aufgesetzt, sondern mit seiner vollen Fläche stets nur parallel zur Unterlage niedergelegt oder aufgehoben.

   Quer über den hinteren Enden des doppelarmigen Balanciers ist eine an ihren Enden mit Kurbeln r versehene Achse gelagert, welcher von dem elektrischen Motor s mit Hilfe eines Schneckenrad-und Stirnradgetriebes eine in beliebigem Sinne ausführbare drehende Bewegung erteilt werden kann. Zwischen den Zapfen der   Kurbeln l'und   den senkrecht unter diesen liegenden, an den kurzen
Trägern a festsitzenden Zapfen t sind   Flügelstangen u   eingeschaltet. Die Umdrehungen der Kurbeln r zwingen mithin die doppelarmigen Balanciers d d zu einer schwingenden
Bewegung und diese bewirkt das vorher beschriebene zur Blockunterlage parallele Heben und Senken des gesamten Greifmechanismus.

   Ein elektrischer   : Motor v ruht   auf Quer- trägern, welche die kurzen Träger a a überbrücken, und treibt mit Schneckengetriebe eine
Scbneckenradachse an, auf deren Enden keine Reibungsrollen, sondern   kleine   Treibräder   It IC   festsitzen, die ihrerseits in Zahnstangen Kg (eingreifen, welche auf den oberen   Gurtungtul   
 EMI2.1 
   Hüttenwerk zielbewusst kurz zusammengedrängten neuartigen   Anordnung des   Vorschubwagens   dar verhältnismässig lange Vorschub des letzteren nicht durch die unsichere   Wirkungsweise   von   Heibungsrollen,   sondern durch die Anordnung des   zwangläufig   wirkenden Zahnstangenbetriebes erzielt wird.

   Die kurzen Träger a a tragen an ihren Aussenseiten Laufrollen   x. 1',   welche sich zwischen einer an den Innenseiten der langen Laufträger   A     A   angeordneten   Schienenbahn     B B bewegen. Eine   im beliebigen Sinne ausgeführte Drehung des elektrischen Motors v bewirkt mithin den horizontalen Vorschub bezw. Rückzug des gesamten Greifmechanismus, der Balancieranordnung, der kurzen Träger und der Motor v seinerseits nimmt selbst an dieser Bewegung teil.

   Der gesamte Vorschubwagen fährt also keine schiefe Ebene hinauf, sondern fährt absolut horizontal der   Ofenöffnung   entgegen und kehrt horizontal von derselben zurück, wobei aus der eigenartigen Anordnung der Arbeits- und Bewegungsteile zueinander eine so zweckmässige Verteilung des zugleich ganz erheblich reduzierten Eigengewichtes des   Vorschubwagens   auf die Laufrollen x x bezw. auf die   Schienenbahn/)'ss   resultiert, dass hiedurch und im Verein mit der nur geringe Betriebskraft erfordernden Wirkungsweise der Laufrollen dem Vorschubwagen bei geringstem Kraftbedarf die grösste   Manövriergeschwindigkeit   mit vollkommenster Betriebssicherheit erteilt werden kann. 



   Ausnahmslos   a !) o Bewegungen   des Vorschubwagens für das Heben, Senken, Einfahren und Ausfahren sind vollkommen unabhängig von den Drohbewegungen der   Drebschoihcn-   bühne C'und ebenso unabhängig von den Längsbewegungen des Gesamtapparates, welche demselben von den an der   Drehscheibenbühnc C   in der Längsrichtung des Geleises angeordneten vorderen und hinteren Vorbau D   Dans orteilt werden. Die   neuartige Anordnung des   Vorschubwagens erzielt   aber weiterhin den wesentlichen Erfolg, dass der Drehscheibenbohne C ein für derartige Einrichtungen denkbar kleinster Durchmesser gegeben werden 
 EMI2.2 
 

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 aus, zu welchem Zwecke die Motore E E angeordnet sind.

   Der Antrieb der Drehbewegung für die Drehscheibenbühne C erfolgt von dem Motor   F aus in   der Art, dass in einen auf das Untergestell angeschraubten Zahnkranz G der Trieb H eines mit der Drohschoibenbühne C fest verbundenen Schneckengetriebes J eingreift. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.1 
 für Längsfahrt und für Drehscheibenbewogung eingerichteten Wagengestell ruhende Einsetzmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Vorschubwagen eine diesen letzteren und einen   Groifmechanismus   verbindende   Balancier-und Gegenlenkeranordnung   derart angebracht ist, dass dieselbe befähigt wird, vermittels ihres frei zwischen den Trägern (a a) des Vorschubwagens schwebenden Greiferträgers (f) und Greifers   (")   einen Block nahezu ohne jede Totlast parallel zur Blockunterlage (Blockwagen, Rollgang, Ofensohle) zu heben und zu senken und wobei Vorschubwagen samt Balancieranordnung und   Greifmechanismus   in allen ihren Bewegungen vollständig unabhängig von den im beliebigen Sinne ausgeführten Bewegungen des Wagengestelles und dessen Drehbühne arbeiten.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Einsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI3.2 sondere, durch die über beiden angeordneten Balanciers (d d, i i) verbundene Maschinenteile bilden, und bei welcher ein Teil der Vorschubwagonteilo auf den freien Enden des Doppelbalanciers (d d) gelagert ist, zum Zwecke, Vorschubwagenträger (a a) von kürzester Länge und somit eine Fahrgestellbühne (C) vom kleinsten Durchmesser zu erzielen.
    3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über den einander zugewendeten Enden der mit Laufrollen () bezw. mit Greifer versehenen Träger (a f) Säulen (b g) angeordnet sind, deren obere Enden (c 11) einem doppelarmigen Balancier (d d) als Dreh- bezw.
    Angriffslager dienen und eine von den Vorschubwagenteilen (s r und u t) ausgehende schwingende Bewegung des Balanciers (d d) vermittels Gegenlenker (i i) für den Greifmechanismus (k, f, e, m, g) in eine zu dessen Unterlage stets nur parallele und im wesentlichen nur durch Vorschubwagenteile ausbalancierte Bewegung verwandeln, während gleichzeitig ein Motor (v) die Drehung von EMI3.3 bewirkt, wodurch der Vorschubwagon gezwungen wird, sich mit seinen Laufrollen (x r) in der Schienenbahn (B B) des Fahrgestelles zwangläufig horizontal vor-und rückwärts zu bewegen.
AT21169D 1902-08-02 1904-03-19 Einsetzmaschine für Wärmöfen. AT21169B (de)

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DE1902154064D DE154064C (de) 1902-08-02

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AT21169B true AT21169B (de) 1905-08-25

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AT21169D AT21169B (de) 1902-08-02 1904-03-19 Einsetzmaschine für Wärmöfen.

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AT (1) AT21169B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060421B (de) * 1955-11-12 1959-07-02 Dango & Dienenthal Kommanditge Vorrichtung zum Wenden von Metallbloecken in OEfen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060421B (de) * 1955-11-12 1959-07-02 Dango & Dienenthal Kommanditge Vorrichtung zum Wenden von Metallbloecken in OEfen

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