<Desc/Clms Page number 1>
Einsetzmaschine für Wärmöfen.
Don Gegenstand der Erfindung bildet eine vor Wärmöfen auf der Hüttensohle sich bewegende, sowohl fiir Längsfahrt, als such für Ereisbewegung eingerichtete Einsetzmaschine.
EMI1.1
laufenden Maschinen derart zu vereinfachen, dass die Betriebssicherheit und Leistungsfähigkeit bezw. die Manövrierfähigkeit derselben erheblich erhöht wird, und sie bezweckt ausserdem, die Raumbeanspruchung solcher Maschinen derart herabzumindern, dass auch bei
EMI1.2
einer laufkranförmigen Anordnung gegenüber einen ganz erheblichen technischen Erfolg erzielt.
Denn wenn auch die bislang bekannton Ausfübrungsformen laufkranförmiger Einsetzmaschinen vor den Öfen einen um die Vorschublänge des Wagens geringeren Raum einnehmen als die unteniaufenden Maschinen, so ist andererseits ihre Gesamteinrichtung doch wieder ganz bedeutend kostspieliger.
Die vorliegende Einsetzmaschinu ist dadurch gekennzeichnet, dass über den vorderen
EMI1.3
wesentlichen zur Unterbringung von Arbeitstoilen des Vurschuhwagens, äusserstenfalls auch zur Unterbringung von Ausgloichgewichton ausgenutzt wird, dass an die vorderen Enden desselben Doppelbalanciers ein Blockergreifungsmechanismus gelenkig aufgehängt und mit den feststehenden konischen Säulen durch eine Gegenlenkeranordnung verbunden ist, so dass abgesehen von der Ersparnis an höheren Kosten, welche die laufkranähnlichen Einsetz- maschinen erfordern, als höhere technische Erfolge erzielt werden : l.
Nahezu Gleichgewicht zwischen den am vorderen und hinteren Balancierende wirkenden Massen bei unbelastetem
EMI1.4
unterlage stets nur paralleles Heben und Senken des eingespannten Blockes für jede be- liebige Balancierstellung ; K. Verminderung der Totlast beim Heben und Senken der Nutzlast auf ein Minimun; 4. kürzeste Vorschubwagenlänge und hieraus sich ergebender kleinster
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
vorderen Enden des doppelarmigen Balanciers angreifen.
An beide Säulen b g ist jederseits ein Gegenlenker i zapfenartig angeschlossen. An das vordere Ende des Greiferträgers f schliesst der eigentliche Greifer k an, an welchem ein Gleitklotz 1 sich vor und zurück- bewegt, sobald der unter dem Greiferträger liegenden Spindel m eine den Gleit1dotz vorscbiebende bezw. zurückziehende - später noch näher erklärte - Längsbewegung erteilt wird. Hiedurch wird der mit Körnerspitze n versehene Gleitklotz J ! der feststehenden Körnorspitze n des Greifers k genähert oder von derselben entfernt bezw. ein Block zwischen diese Körnerspitzen n n festgespannt oder ireigegeben. Über den hinteren Enden des Greiferträgers ist ein elektrischer Motor o gelagert, welcher das Schneckenrad q antreibt.
Dieses durch ein umschliessendes Gehäuse p an jeder seitlichen Bewegung gehinderte Schneckenrad q bildet hiebei zugleich die Mutter, welche die mit Gewinde versehene Spindel m zu der für das Einspannen bezw. für das Freigeben des Blockes erforderlichen Längsbewegung zwingt. Einzig und allein der Groifmechanismus und die Vorrichtung zur Betätigung desselben hängen mittels der Säulen 9 9 an den vorderen Enden des doppelarmigen Balanciers und sobald diesen Enden eine auf und nieder gehende Bewegung erteilt wird, wird der gesamte Greifmechanismus von den Gegenlenkern i i zu einer der BIock- unterlage stets parallelen Bewegung gezwungen.
Das Gewicht des Greifmechanismus und das Gewicht der Vorrichtung zu seiner Betätigung wird durch die im wesentlichen mit Arbeitsteilen des Vorschubwagens gegebenenfalls mit geringer Gegengewichtsmasse belasteten hinteren Enden des doppelarmigen Balanciers nahezu ausgeglichen, mithin ist beim Heben und Senken des Blockes (Nutzlast) nur eine auf ein Minimum verringerte Totlast mit zu bewegen. Es wird also wesentlich an Kraft gespart, die Manövrierfähigkeit auf das zu- lässige Maximum bei vollkommenster Betriebssicherheit gebracht und der Block nicht mIt seiner hinteren Schmalkante zuerst aufgesetzt, sondern mit seiner vollen Fläche stets nur parallel zur Unterlage niedergelegt oder aufgehoben.
Quer über den hinteren Enden des doppelarmigen Balanciers ist eine an ihren Enden mit Kurbeln r versehene Achse gelagert, welcher von dem elektrischen Motor s mit Hilfe eines Schneckenrad-und Stirnradgetriebes eine in beliebigem Sinne ausführbare drehende Bewegung erteilt werden kann. Zwischen den Zapfen der Kurbeln l'und den senkrecht unter diesen liegenden, an den kurzen
Trägern a festsitzenden Zapfen t sind Flügelstangen u eingeschaltet. Die Umdrehungen der Kurbeln r zwingen mithin die doppelarmigen Balanciers d d zu einer schwingenden
Bewegung und diese bewirkt das vorher beschriebene zur Blockunterlage parallele Heben und Senken des gesamten Greifmechanismus.
Ein elektrischer : Motor v ruht auf Quer- trägern, welche die kurzen Träger a a überbrücken, und treibt mit Schneckengetriebe eine
Scbneckenradachse an, auf deren Enden keine Reibungsrollen, sondern kleine Treibräder It IC festsitzen, die ihrerseits in Zahnstangen Kg (eingreifen, welche auf den oberen Gurtungtul
EMI2.1
Hüttenwerk zielbewusst kurz zusammengedrängten neuartigen Anordnung des Vorschubwagens dar verhältnismässig lange Vorschub des letzteren nicht durch die unsichere Wirkungsweise von Heibungsrollen, sondern durch die Anordnung des zwangläufig wirkenden Zahnstangenbetriebes erzielt wird.
Die kurzen Träger a a tragen an ihren Aussenseiten Laufrollen x. 1', welche sich zwischen einer an den Innenseiten der langen Laufträger A A angeordneten Schienenbahn B B bewegen. Eine im beliebigen Sinne ausgeführte Drehung des elektrischen Motors v bewirkt mithin den horizontalen Vorschub bezw. Rückzug des gesamten Greifmechanismus, der Balancieranordnung, der kurzen Träger und der Motor v seinerseits nimmt selbst an dieser Bewegung teil.
Der gesamte Vorschubwagen fährt also keine schiefe Ebene hinauf, sondern fährt absolut horizontal der Ofenöffnung entgegen und kehrt horizontal von derselben zurück, wobei aus der eigenartigen Anordnung der Arbeits- und Bewegungsteile zueinander eine so zweckmässige Verteilung des zugleich ganz erheblich reduzierten Eigengewichtes des Vorschubwagens auf die Laufrollen x x bezw. auf die Schienenbahn/)'ss resultiert, dass hiedurch und im Verein mit der nur geringe Betriebskraft erfordernden Wirkungsweise der Laufrollen dem Vorschubwagen bei geringstem Kraftbedarf die grösste Manövriergeschwindigkeit mit vollkommenster Betriebssicherheit erteilt werden kann.
Ausnahmslos a !) o Bewegungen des Vorschubwagens für das Heben, Senken, Einfahren und Ausfahren sind vollkommen unabhängig von den Drohbewegungen der Drebschoihcn- bühne C'und ebenso unabhängig von den Längsbewegungen des Gesamtapparates, welche demselben von den an der Drehscheibenbühnc C in der Längsrichtung des Geleises angeordneten vorderen und hinteren Vorbau D Dans orteilt werden. Die neuartige Anordnung des Vorschubwagens erzielt aber weiterhin den wesentlichen Erfolg, dass der Drehscheibenbohne C ein für derartige Einrichtungen denkbar kleinster Durchmesser gegeben werden
EMI2.2
<Desc/Clms Page number 3>
aus, zu welchem Zwecke die Motore E E angeordnet sind.
Der Antrieb der Drehbewegung für die Drehscheibenbühne C erfolgt von dem Motor F aus in der Art, dass in einen auf das Untergestell angeschraubten Zahnkranz G der Trieb H eines mit der Drohschoibenbühne C fest verbundenen Schneckengetriebes J eingreift.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI3.1
für Längsfahrt und für Drehscheibenbewogung eingerichteten Wagengestell ruhende Einsetzmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Vorschubwagen eine diesen letzteren und einen Groifmechanismus verbindende Balancier-und Gegenlenkeranordnung derart angebracht ist, dass dieselbe befähigt wird, vermittels ihres frei zwischen den Trägern (a a) des Vorschubwagens schwebenden Greiferträgers (f) und Greifers (") einen Block nahezu ohne jede Totlast parallel zur Blockunterlage (Blockwagen, Rollgang, Ofensohle) zu heben und zu senken und wobei Vorschubwagen samt Balancieranordnung und Greifmechanismus in allen ihren Bewegungen vollständig unabhängig von den im beliebigen Sinne ausgeführten Bewegungen des Wagengestelles und dessen Drehbühne arbeiten.