AT211526B - Zweiformatstein, insbesondere für Fertigteildecken als Füllstein zwischen Fertigteilbalken untereinander oder gegenüber dem Mauerwerk (Betonrost) - Google Patents
Zweiformatstein, insbesondere für Fertigteildecken als Füllstein zwischen Fertigteilbalken untereinander oder gegenüber dem Mauerwerk (Betonrost)Info
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Description
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Zweiformatstein, insbesondere für Fertigteildecken als Füllstein zwischen Fertigteilbalken untereinander oder gegenüber dem
Mauerwerk (Betonrost)
Bei der Verlegung von Fertigteildecken, bei denen die Träger in immer gleichen, vom System vor- geschriebenen Abständen verlegt werden, entsteht immer wieder die Schwierigkeit, dass das letzte Dek- kenfeld in der Regel nicht die Systembreite besitzt, sondern jene Breite, die als Divisionsrest entsteht, wenn man die Raumlänge durch den Rippenabstand des betreffenden Systems dividiert. Man hilft sich so, dass man entweder dieses letzte Feld nicht mit Deckensteinen auslegt, sondern einfach ausbetoniert, oder aber mit kleineren Steinen ausfüllt.
Wird die erste Aushilfe angewendet, dann wird es als sehr lästig empfunden, dass bei einer Fertigteildecke, bei deren Verwendung normalerweise die Baustelle nicht auf
Einschalung eingerichtet ist, Restfelder geschaltet werden müssen. Wird die zweite Aushilfe angewendet, dann muss das Betonwerk ausser den Normalsteinen, die dem Rippenabstand des Systems entsprechen, hinaus noch Passsteine in mehreren kleineren Formaten herstellen. Diese Formate unterscheiden sich voneinander durch die Breite und es ist hier eine ziemlich kleine Abstufung der Breite erforderlich, weil es bekanntlich unzulässig ist, dass ein Deckenstein mit seinen Hohlräumen in ein vertikal durchlaufendes Mauerwerk oder in einen Betonrost hineinragt und dort den tragenden Querschnitt verschwächt.
Die Erfindung schafft hier nun Abhilfe, indem sie für die Füllsteine zwischen den Fertigteilbalken untereinander oder gegenüber dem Mauerwerk (Betonrost) von einer Steinform ausgeht, welche sich aus zwei gekreuzt aufeinanderliegenden Rechteckplatten zusammensetzt, von denen die Oberplatte an zwei gegenüberliegenden Rändern über die Unterplatte und diese an den zwei dazu senkrechten gegenüberliegenden Rändern über die Oberplatte unter Bildung von Abstützleiste vorspringt.
Die Erfindung selbst besteht dabei darin, dass bei einem solchen Formstein der Abstand der von der einen Platte übergriffenen Parallelränder der anderen Platte merklich verschieden ist gegenüber dem Abstand der von dieser anderen Platte übergriffenen Parallelränder der ersterwähnten Platte, so dass die Steine mit zwei verschiedenen Füllbreiten bei vollständig geschlossener ebener Untersicht verlegbar sind.
Durch die Verwendung des erfindungsgemässen Zweiformatsteines sind einerseits, wie die Praxis ergeben hat, die hauptsächlich vorkommenden Überbrückungsfälle mit einer Steingrösse in der Regel ohne weiteres bewältigbar, wobei auch die Notwendigkeit der Aufführung von Hilfsschalungen vermieden ist. Es besteht auch keine Schwierigkeit, diesen Stein in das Mauerwerk bzw. den Betonrost hineinragen zu lassen und ihn als Vollstein einzubetonieren.
Bei den Formsteinen, von denen die Erfindung ausgeht, handelt es sich lediglich darum, durch das Übergreifen der gekreuzt angeordneten Platten einen Randfalz zu bilden, durch welchen das Verlegen der in erster Linie zu Wandverkleidungen vorgesehenen Steine erleichtert wird. An die Verwendung als Füllsteine im Sinne der Erfindung ist jedenfalls bei diesen bekannten Formsteinen nicht gedacht und es ist daher auch verständlich, dass in der diese bekannten Formsteins behandelnden Literaturstelle über die Abstände der gegenüberliegenden Falze bzw. über eine Verschiedenheit dieser Abstände nichts ausgesagt ist.
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| AT211526B true AT211526B (de) | 1960-10-25 |
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- 1959-03-03 AT AT166659A patent/AT211526B/de active
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