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Glühlampe für Fahrzeuge
Gegenstand der Erfindung ist eine Glühlampe mit : einem neuartigen Kopf für Fahrzeuge. Insbesondere betrifft die Erfindung die Anordnung von Kontakten am Kopf der Lampe, welche Erschütterungen standbalten und leicht montierbar sind.
Es sind Lampenköpfe bekannt, bei welchen die Kontakte nicht in den den Kolben abschliessenden
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ausgebildet sind. Diese Lamellen weisen im allgemeinen L- Form. auf, wobei der eine Schenkel des L am Isolierkörper des Lampenkopfes angeordnet und dort mit einem Niet befestigt ist. Die Stromzufuh- rungen der Elektroden mussten bei dieser Anordnung entweder mit dem inneren Ende des Nietes verlötet
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fixieren.sichert. Um Sicherheit gegen Verdrehung der Kontaktplattchen zu erhalten, werden bei bekannten Aus" führungen von Lampensockeln (franz. Patentschrift Nr. l. 081. 905) die kürzeren Schei der Kontakt- pJJtttche1t in passenden Ausnehmungen befestigt. die am Isolierkörper aussen vorgesehen sind.
Bei der Fahrzeug-Glühlampe nach der Erfindung werden nun Kontaktplättchen L-förmiger Gestalt derart am Isolierkörper befestigt, dass die Herstellung sehr vereinfacht ist und die Montage des Lampensockels rascher als bisher bewerkstelligt werden kann. Ausserdem widersteht die Glühlampe nach der Er- findung besser den im Betrieb entstehenden mechanischen Beanspruchungen, insbesondere Erschütterungen,
Die erfindungsgemässe Ausftlhnmg einer Glühlampe unterscheidet sich von einer weiteren bekannten
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Kontaktplattchen an einem durch Vergussmasse darim gehaltenen Isolierplättchen mittels Rohrnieten befestigt sind, durch die Tatsache,
dass der verwendete Isolierkörper einstückig ist und die Kontaktplättchen aussen am Isolierkörper in Ausnehmungen desselben befestigt sind.
Die erfindungsgemässe Glühlampe zeichnet sich dadurch aus, dass der kürzere SchenkeljedesKon- taktplattchens in der am Isolierkörper ausgebildeten Aussparung mit Hilfe eines, vorzugsweise an seinem im Inneren des Lampensockels liegenden Ende kegelförmig ausgebildeten Rohrnietes am Isolierkörper direkt befestigt ist.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeisplel einer Lampe nach der Erfindung ist in der Fig. l zum Teil im Schnitt, zum Teil in Seitenansicht, in der Fig. 2 im Grundriss dargestellt.
Mit 1 ist der Kolben des Lampenkörpers bezeichnet. Die Anordnung des Glühfadens ist nicht darge-
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im angenommenen Beispiel mit einem Fokussierring 3 versehen, welcher in beliebiger Weise mit dem Kopf 2 verbunden ist. Am unteren Teil des Lampenkopfes ist der Isolierkörper 4 vorgesehen, welcher mit Auss, panmgen 5 versehen ist. In diesen Aussparungen 5 ist der kürzere Schenkel 7 der L-förmigen Kontaktplättchen 6 derart angeordnet, dass der längere Schenkel 8 aus dem Isolierkörper 4 nach unten herausragt.
Der kürzere Schenkel 7 der Kontaktplättchen 6 ist an dem Isolierkörper 4 mit Hilfe von Rohmieten 9
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befestigt. Das innere Ende 10 eines jeden Rohrnietes ist zumindest an der Innenseite kege1fÏrmig Ausge-
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StrgmzufübmagsdrähteStellen, z. B. durch Punktschweissung, mit den zugehörigen Kontaktplättchen 6 verbunden.
Der Vorteil der beschriebenen Anordnung besteht teils darin, dass zufolge des Versenkens des kürzeren Schenkels derKontaktplättchen6 in den Isolierkörper 4, diese Plättchen unter der Einwirkungvon Erschütterungen oder andern mechnischen Beanspruchungen sich nicht verdrehen können und mit den entspre chenden Kontakten der Lampenfassung des Reflektors in sicherer Verbindung bleiben. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die Anwendung von Rohrnieten die Herstellung besonderer Bohrungen für die
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undwährend der Montage durch die kegelförmige Ausbildung, des inneren Endes der Rohrniete wesentlich er- leichtert wurde.
Ferner erweist es sich als ein Vorteil, dass die Stromzuführungsdrähte, da sie an den längeren Schenkeln der Kontaktplättchen angelötet sind, von aussen gut konoollierbar sind.
Die Erfindung kann selbstverständlich auch beilampen Anwendung finden, deren Kopf keinen Fokussierring aufweist, sondern z. B. in an sich bekannter Weise als Bajonettverschluss ausgebildet ist. Die Er-
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Zahl der Kontakte eine beliebige sein kann. Der Isolierkörper besteht vorteilhaft z. B. aus Bakelit, Glas, Kunststoff od. dgl.