AT210242B - Schweißverfahren und Schweißdraht zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Schweißverfahren und Schweißdraht zur Durchführung des Verfahrens

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AT210242B
AT210242B AT565055A AT565055A AT210242B AT 210242 B AT210242 B AT 210242B AT 565055 A AT565055 A AT 565055A AT 565055 A AT565055 A AT 565055A AT 210242 B AT210242 B AT 210242B
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welding
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welding wire
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AT565055A
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Boehler & Co Ag Geb
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Description


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  Schweissverfahren und Schweissdraht zur Durchführung des Verfahrens 
Die Mantelmasse von Schweissdrähten ist, insbesondere nach dem Trocknen bei hohen Temperaturen oder nach längerer Lagerung, so spröde, dass sie während des Transportes oder der Zufuhrung zur Schweiss- stelle bricht und stellenweise abfällt. Dieses Fehlen der Mantelmasse verursacht Schweissfehler. Um das
Ausbrechen von Mantelteilen zu verhindern, wurde versucht, die Schweissdrähte mit einer Lackschichte zu versehen, doch hat der Lack die Schweisseigenschaften des Stabes ungünstig beeinflusst.

   Beim Schweiss- verfahren nach Patent Nr. 204867 werden zwei zum Teil ummantelte Schweissdrähte grosser Länge von
Rollen ablaufend der Schweissstelle zugeführt und zwei im Querschnitt im wesentlichen kreisrunde Kern- drähte, von deren sie umgebenden Mantelmasse ein Abschnitt von der Höhe der Manteldicke entfernt ist, verwendet und mit ihren blanken Teilen zueinandergekehrt zu einer allseitig ummantelten Elektrode mit einem langgestreckten Querschnitt vereinigt, wobei der Strom zu beiden Schweissdrähten unmittelbar vor der Vereinigung der Elektroden, gegebenenfalls durch eine herz-oder keilförmige Stromleitschiene. zuge- führt wird. 



   Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, die ummantelten Kerndrähte mit einem oder mehreren
Bändern aus einem elektrisch leitenden Material, z. B. Metallfolien, in an sich bekannter Weise zu um- hüllen. 



   Es ist bekannt, ummantelte   Schweissstäbe   mit   Mant, elbändern   zu umwickeln, doch haben diese Me- tallbänder die Aufgabe, die Stromzuführung vom Schleifkontakt der Schweissvorrichtung zum Kerndraht herzustellen, wobei meist zwischen dem Mantelband und dem Kerndraht ein gewundener Verbindungsdraht vorgesehen ist. 



   Das Ausbrechen von Teilen der Mantelmasse wird bei Schweissdrähten begünstigt, bei welchen die
Mantelmasse wie beim Stammpatent an einer Stelle des Querschnittes bis zum Kerndraht entfernt ist.
Werden diese Manteldrähte mit einem Band umwickelt, so können sie-ohne dass Teile der Mantelmasse ausfallen-beliebig gebogen werden. Auch Drähte mit sehr spröden Mantelmassen lassen sich trotz der Risse und Sprünge unter dem Band gut verschweissen. Um eine Strom zuführung zu der blanken Stelle des Kerndrahtes trotz des Mantelbandes zu ermöglichen, muss für das Band ein elektrisch leitender Werkstoff, z. B. eine Metallfolie, gewählt werden oder es muss das Band die Mantelschichte des Kemdrahtes allein umgeben und die blanke Stelle des Drahtes freilassen. 



   Die Ummantelung des Schweissdrahtes erfolgt durch Bänder, die auf den Manteldraht schraubenförmig   oderkreuzweise aufgewickelt werden. Es   kann   aber auch eine Folie der Länge nach auf den   Draht gelegt und die   Längsseiten um den Draht gebogen werden-Anschliessend sind die Bandseiten   durch   einenFalz oder Kerben   miteinander zu verbinden. Es kann auch von Vorteil sein. das Band der Länge nach über die Mantelmasse zu kleben, wobei die blanke Stelle vom Band nicht bedeckt wird. Stärkere Folien halten die Mantelmasse auch ohne aufgeklebt zu werden, besonders wenn an der Schweissvorrichtung viele Führungsrollen vorgesehen sind. Wenn das Band auf die noch feuchte Mantelmasse aufgebracht werden soll, müssen aus Gründen der Trocknung der Masse im Band Öffnungen vorgesehen sein. 



   Als Material der Folien wird zweckmässigerweise ein Werkstoff gewählt, der das Material des Kerndrahtes oder der Mantelmasse in den Schweisseigenschaften ergänzt. So kann ein Legierungsstoff des Kerndrahtes oder ein Werkstoff der Mantelmasse, z. B. Eisen oder ein desoxydierendes Material, wie z. B. Aluminium oder Zink, als Folienmaterial verwendet werden. 

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   Diese Folien werden anschliessend an die Fertigung des Schweissdrahtes, zweckmässigerweise nach dem
Trocknungsprozess der Mantelmasse, aufgebracht. 



   Die Zeichnungen stellen ummantelte Drähte dar, die mit einer Folie gemäss der Erfindung versehen sind. Fig.   l   zeigt einen mit   einer Folie umwickeiten Schweissdraht irn Querschnitt, Fig.   2 die gleiche Aus- führung im Längsschnitt und Fig. 3 einen ummantelten Schweissdraht mit einer längsgefalzten Folie im Querschnitt. 



   DerKerndrahtl ist mit einer Mantelmasse 2 umgeben. Diese Mantelmass. e ist der Länge nach an einer Stelle des Querschnittsumfanges bis zum Kerndraht entfernt. Über der Mantelmasse des Drahtes ist ein Band 3 schraubenlinienartig so über den Draht gelegt, dass ein Teil der vorangegangenen Windung durch die nachfolgende überdeckt ist. Dadurch können aus der Mantelmasse die gesprungenen Teile 4 nicht abfallen und die einzelnen Windungen des aufgewickelten Bandes beim scharfen Biegen des Drahtes nicht aus-   einanderklaften.   



   Der Schweissdraht wird in der Richtung des Pfeiles 5 der   Schweissstelle zugeführt,   um ein zurücklaufendes Abwickeln des Bandes zu verhindern. 



   Die Fig. 3 zeigt einen Schweissdraht, auf welchen das Band oder der Streifen parallel zum Draht aufgelegt, die Längsseite um den Draht gebogen und anschliessend gefalzt wurde. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schweissverfahren, bei welchem zwei im Querschnitt im wesentlichen kreisrunde Kerndrähte, von deren sie umgebenden Mantelmasse ein Abschnitt von der Höhe der Manteldicke entfernt ist, verwendet und mit ihren blanken Teilen zueinander gekehrt zu einer allseitig ummantelten Elektrode vereinigt werden, wobei der Strom zu beiden Schweissdrähten unmittelbar vor der Vereinigung der Elektroden, gegebenenfalls durch eine herz-oder keilförmige Stromleitschiene zugeführt wird, nach Patent Nr. 204867, dadurch gekennzeichnet, dass die ummantelten Kerndrähte mit einem oder mehreren Bändern aus einem elektrisch leitenden Material, z.   B.   Metallfolien, in an sich bekannter Weise, umhüllt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ummantelter Schweissdraht zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band bzw. die Bänder um den Manteldraht schraubenförmig gewunden sind.
    3. Ummantelter Schweissdraht zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Band in der Längsrichtung des Drahtes über den Mantel gelegt und gegebenenfalls mit einem Falz verschlossen ist.
    4. Ummantelter Schweissdraht zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Anspriiche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band auf den Schweissdrahtmantel geklebt ist.
    5. Ummantelter Schweissdraht zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band mit Öffnungen versehen ist, um ein Trocknen der Mantelmasse zu begünstigen.
    6. Ummantelter Schweissdraht zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, dass das Band aus dem gleichen, einem Zusatz-,-Legierungs-oder des- oxydierenden Werkstoff des Kernmaterials, z. B. Aluminium, Zink od. dgl., besteht.
    7. VerfahreIlzur Herstellung des ummantelten Schweissdrahtes nachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass das Band auf jeden der von den Vorratsrollen ablaufenden ummantelten Kerndrähte kurz vor dem Schweissvorgang aufgebracht wird.
AT565055A 1955-10-11 1955-10-11 Schweißverfahren und Schweißdraht zur Durchführung des Verfahrens AT210242B (de)

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