DE950394C - Verfahren zur Herstellung von Ringbandkernen und anderen Gegenstaenden aus spiralfoerig aufgewickeltem metallischem Band - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ringbandkernen und anderen Gegenstaenden aus spiralfoerig aufgewickeltem metallischem Band

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DE950394C
DE950394C DEV7981A DEV0007981A DE950394C DE 950394 C DE950394 C DE 950394C DE V7981 A DEV7981 A DE V7981A DE V0007981 A DEV0007981 A DE V0007981A DE 950394 C DE950394 C DE 950394C
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DE
Germany
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winding
tape
toroidal
electrode
cores
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Expired
Application number
DEV7981A
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English (en)
Inventor
Josef Hausladen
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Vacuumschmelze GmbH and Co KG
Original Assignee
Vacuumschmelze GmbH and Co KG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • H01F41/0213Manufacturing of magnetic circuits made from strip(s) or ribbon(s)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Ringbandkernen und anderen Gegenständen aus spiralförmig aufgewickeltem metallischem Band Bei der Fertigung von Ringbandkernen und anderen Gegenständen aus spiralförmig aufgewickeltem Metallband, z. B. aus magnetisierbaren Metallen oder Legierungen, ergibt sich die Aufgabe, das Band in der gewünschten Lage zu fixieren, um. nachträgliche Formveränderungen, insbesondere ein nachträgliches Abwickeln der Spirale, zu verhindern.
  • Bekannt ist es, eine derartige Fixierung von spiralförmig audgewickelten Metallbändern durch Anlage einer Drahtbandage vorzunehmen. Eine Drahtbandage trägt jedoch immer etwas auf bzw. steht über die Seitenflächen der gewickelten Ringbandkerne hervor und stört beim späteren Einbau des Kernes. Es wurde weiterhin versucht, Anfang und Ende der Spirale zu verlöten. Hierbei wird jedoch ein verhältnismäßig großer Teil der Spirale erwärmt. Diese Erwärmung beeinflußt in unerwünschter Weise die Eigenschaften des Materials, insbesondere die magnetischen Eigenschaften.
  • Die Mängel der genannten beiden Verfahren können in gleichfalls bekannter Weise vermieden werden, indem Anfang und Ende der Spirale mit der jeweils benachbarten Windung durch Widerstands- . schweißen verbunden werden. Eine derartige Verbindung ist sehr haltbar, und es wird beim Schweißen nur die Schweißstelle nennenswert erwärmt.
  • Verwendet man eine übliche Punktschweißmaschine zur Herstellung -der Schweißverbindung und einen üblichen Wickelkern zum Wickeln des Ringbandkernes, so ist es erforderlich, nach dem Wickeln des Kernes zum Festlegen der innersten Windung einige Windungen aus dem Kern herauszuscheren, um mit den Schweißelektroden an die Schweißstellen heranzukommen. Dies beeinträchtigt die Maßgenauigkeit des Kernes, die Dichte und Festigkeit der Wicklung und hierdurch die magnetischen Eigenschaften und die Festigkeit des Kernes. Für das Verfahren ist eine große Zahl von Arbeitsschritten erforderlich. Besonders unangenehm ist es jedoch, daß bei dem Herausscheren der innersten Windung aus dem Kern z. B. pulverförmige isolierende Zwischenschichten, wie sie bei magnetisierbaren Ringhandkernen im allgemeinen verwendet werden, herausfallen und infolgedessen Kurzschlüsse zwischen den Windungen auftreten können.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zurr Herstellung von Bandkernen und ähnlichen Gegenständen vermeidet das Heravsscheren der innersten Windung des Kernes. Es gestattet- die Herstellung von Kernen, die nicht nur fest und gleichmäßig sind, sondern bei denen auch eine etwa notwendige Isolation zwischen den einzelnen Windungen fehlerfrei erhalten bleibt.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Ringbandkernen und anderen Gegenständen aus spiralförmig aufgewickeltem metallischem Band und zur Festlegung der innersten Windung duich Widerstandsschweißung, insbesondere Punktschweißung, wird für die Punktschweißung eine solche Elektrode verwendet, die als Wickelhülse ausgebildet ist. Nach dem Aufwickeln der ersten Lage des Ringbandkernes auf diese Wickelhülse wird die erste Lage der Kernwicklung mittels einer von außen aufgesetzten Gegenelektrode zu einem geschlossenen Ring verschweißt und anschließend auf derselben Wickelhülse der Ringbandkern fertig gewickelt.
  • Die Wickelhülse kann entweder in an sich bekannter Weise mit einem Schlitz versehen sein, duzch den der Anfang der Kernwicklung festgehalten wird, oder die Wickelhülse wird in ebenfalls bekannter Weise mit einem Spreizdorn ausgestattet, der dratrch Aufspreizen der Wickelhülse die innerste Windung festspannt und ein weiteres unter Zug erfolgendes Fertigwickeln des Kernes ermöglicht. Besonders bei kleinen Kernen mit einem sehr geringen inneren Durchmesser ist die Anwendung eines Wickeldornes mit Spreizvorrichtung vorteilhaft, weil ein nachträgliches Entfernen eines als Fahne stehengebliebenen Bandanfanges bei kleinen Kernen nur mit größeren Schwierigkeiten erfolgen kann. Durch die Verwendung des Spreizdornes entfällt weiterhin auch eine eventuelle Nacharbeit, die bei Abbrechen oder nachträglicher Entfernung des stehengebliebenen Bandanfanges meistens erforderlich ist.
  • - Der als Elektrode dienende Teil der Wickelhülse wird aus einem elektrisch gut leitenden Material hergestellt. Er braucht nur einen Teil der Länge oder des Querschnitts der Wickelhülse zu umfassen. Von dem übrigen Teil der Wickelhülse kann der als Elektrode benutzte Teil isoliert oder auch mit diesem leitend verbunden sein. Die Befestigung erfolgt für den Fall einer leitenden Verbindung beispielsweise durch Hartlötung. Der Elektrodenteil der Wickelhülse wird durch bekannte Mittel mit dem einen Pol der Stromqulelle verbunden. Der andere Pol der Stromquelle steht mit einer beweglichen Gegenelektrode in Verbindung. Der Schweißvorgang beim Festlegen der innersten Windurig eines kingbandkernes geht dann so vor sich, daß nach Wickeln der ersten Lage durch die bewegliche Gegenelektrode ein Verschweißen der ersten Windung vorgenommen wird. Anschließend an- diese Punktschweißung kann der Kern dann fertig gewickelt werden.
  • In der Beschreibung ist besonders auf die Herstellung von Ringbandkernen Bezug genommen. Bei diesen erfolgt die Befestigung der innersten Windung auf dem Wickelkern entweder dadurch, daß der Anfang des Bandes etwa rechtwinklig umgebogen und in den Schlitz der Wickelhülse eingeschoben wird, oder dadurch, daß durch Aufspreizen der Wickelhülse ein Festklemmen, der innersten Windung erfolgt. Die Erfindung bezieht sich aber auch allgemein auf die Herstellung von Wickelkörpern aus spiralförmig aurfgewickeltem metallischem Band.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Ringbandkernen und anderen Gegenständen aus spiralförmig aufgewickeltem, metallischem Band mit einer durch Widerstandsschweißung, insbesondere Punktschweißung, festgelegten, innersten Windung, dadurch gekennzeichnet; daß der Wickeldorn oder die Wickelhülse als Elektrode für die Punktschweißung ausgebildet ist und daß nach Aufwickeln der ersten Lage des Ringbandkernes diese erste Lage mittels einer von außen aufgesetzten Gegenelektrode zu einem geschlossenen Ring verschweißt und anschließend auf derselben Wickelhülse der Ringbandkern fertig gewickelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Elektrode eine geschlitzte Wickelhülse verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Elektrode eine Wickelhülse mit einem Spreizdorn verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 749 247, 618 o96, 677838.
DEV7981A 1954-11-03 1954-11-03 Verfahren zur Herstellung von Ringbandkernen und anderen Gegenstaenden aus spiralfoerig aufgewickeltem metallischem Band Expired DE950394C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098477B (de) * 1958-01-30 1961-02-02 Ver Deutsche Metallwerke Ag Verfahren zum Herstellen an ihrem inneren Ende punktverschweisster Bandbunde

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE618096C (de) * 1934-11-23 1935-08-31 Schloemann Akt Ges Verfahren zum Aufhaspeln von Bandeisen u. dgl.
DE677838C (de) * 1935-07-16 1939-07-05 Schloemann Akt Ges Verfahren zum selbsttaetigen Aufwickeln von Bandeisen
DE749247C (de) * 1939-06-21 1944-11-20 Aus bandfoermigem Material hergestellter Wickelkern fuer magnetische Zwecke, insbesondere fuer auf Kabel aufsetzbare Drosselspulen, mit einem den Kern auftrennenden Luftspalt

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