AT136790B - Kathode für Entladungsröhren mit indirekter Heizung. - Google Patents
Kathode für Entladungsröhren mit indirekter Heizung.Info
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Description
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Kathode fiir Entladungsröhren mit indirekter Heizung.
EMI1.1
versehen sind, in welchen der Heizdraht lose eingezogen ist. Es hat sich gezeigt, dass mit derart ausgebildeten Kathoden ausgestattete Röhren bei ihrer Verwendung in Radiogeräten insofern einen Übelstand zeigen, als störende Geräusche im Lautsprecher hörbar werden, welche auf die Kathode selbst zurückzuführen sind. Es wurde gefunden, dass die Ursache dieser Störgeräusche in der losen Lagerung des Heizdrahtes in den Bohrungen des Isolierkörpers begründet ist.
Beispielsweise treten bei jener bekannten Ausführungsform von indirekt geheizten Kathoden, wo der Heizdraht unmittelbar eine durch Aufspritzen oder auf elektrolytischem Wege aufgebrachte Isolierhülle trägt, die erwähnten
EMI1.2
bei der Herstellung mit sich, weshalb man doch im allgemeinen vom Heizdraht unabhängig hergestellte
Isolierkörper vorzieht.
Gemäss der Erfindung werden nun die vorstehend erwähnten Übelstände dadurch beseitigt, dass zur Isolierung des Heizdrahtes gegen die Kathode eine Mehrzahl einander zur Querschnittsform der
Kathode ergänzender Isolierkörper dient. Diese einzelnen Isolierkörper werden durch einen Aussenmantel, vorzugsweise durch das metallische Kathodenröhrchen selbst, derart gegeneinander gepresst gehalten, dass sie sich in dichter Anlage mit dem zwischen ihnen eingeschlossenen Heizdraht befinden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Gemäss Fig. 1 sind innerhalb des Kathodenrährchens 1 zwei im Wesen halbkreisförmige Isolierkörper : 2 angeordnet, von denen jeder eine Rille 3 besitzt. Diese Rillen dienen zur Aufnahme des Heizdrahtes 4, der im vorliegenden Falle als geradliniger glatter Draht dargestellt ist, wenngleich auch ein spiralisierter Draht verwendet sein kann. Die beiden Isolierkörper : ? werden durch das Kathoden- röhrchen 1 gegeneinander gedrückt gehalten, so dass sie gegen den Heizdraht 4 pressen, sich also in dichter Anlage mit diesem befinden. Der nötige Anpressdruck kann auf verschiedene Arten erhalten werden.
Beispielsweise können die Isolierteile 2 nach dem Einlegen des Heizdrahtes 4 in ihre Rillen.'1 in ein Kathodenröhrchen von einem solchen Durchmesser eingeschoben werden, dass das Einschieben ohne Beschädigung der Isolierkörper möglich ist. Das Kathodenröhrchen wird dann durch Strecken od. dgl. auf einen etwas kleineren Durchmesser gebracht, so dass die beiden Isolierkörper einander genähert werden und demzufolge der Heizdraht sehr dicht in den Rillen der Isolierkörper liegt. Die Ausbildung der Isolierkörper : 2 kann dabei derart sein, dass nach erfolgtem Strecken des Kathoden- röhrchens 1 die beiden Isolierkörper praktisch aneinander liegen oder dass zwischen ihnen noch ein grösserer oder kleinerer Abstand verbleibt.
Man kann jedoch den erforderlichen Anpressdruck auch auf die Weise erzielen, dass man statt eines von vornherein geschlossenen Metallröhrchens ein Metallblech um die Isolierkörper herumlegt und spannt und sodann die Ränder dieses Bleches miteinander verbindet, z. B. verschweisst. Eine Kathode, welche mit einem auf diese Weise erst auf den Isolierkörpern gebildeten Röhrchen versehen ist, zeigt Fig. 2, die sich überdies von Fig. 1 noch dadurch unterscheidet, dass jeder der Isolierkörper : 2 mit zwei Rillen. ?'und. ?" versehen ist, um in der Kathode einen haarnadelförmig gebogenen Heizdraht unter- bringen zu können.
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Gemäss Fig. 3 wird, so wie in Fig. 2, ein haarnadelförmig gebogener Heizdraht zwischen zwei Isolierkörpern 2'und 2"festgehalten, wobei jedoch im Gegensatz zu den Fig. 1 und 2 die beiden Isolierkörper verschiedenartig geformt sind.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher ein im Wesen zylindrischer Isolierkörper 5 mit einer tiefen Nut 6 versehen ist, in welche ein zweiter im Wesen prismatischer Isolierkörper 7 hineinpasst.
Die Isolierkörper 5 und 7 besitzen wieder je eine Nut. 3 zur Aufnahme des Heizdrahtes 4.
Die Fig. 5 und 6 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen für die Unterbringung des in zwei Abschnitten 4'und 4"durch die Kathode hindurchgeführten Heizdrahtes. Der im Wesen zylindrische Isolierkörper 5 besitzt in diesem Falle zwei tiefe Nuten 6'und 6", in welche die Isolierkörper 7'und 7" eingeschoben sind. In den Fällen der Fig. 5 und 6 werden demnach zur Ausfüllung des Kathodenquerschnittes drei Isolierkörper verwendet. Die Ausführungsform nach Fig. 6 ist jener nach Fig. 5 insofern vorzuziehen, als gemäss Fig. 6 die Mittelebenen der beiden prismatischen Isolierkörper 7'und ?"'durch den gleichen Durchmesser der Kathode gelegt sind, was einen gleichmässigeren Anpressdruck der Isolierkörper gegen die beiden Heizdrahtabschnitte sichert.
Es ist nicht unbedingt nötig, dass der Heizdraht über seine ganze Länge zwischen den Isolierkörpern festgehalten ist. Es kann vielmehr auch, wie in Fig. 7 schaubildlich dargestellt ist, der Heizdraht nur an Teilen seiner Länge zwischen den Isolierkörpern 2 festgehalten sein.
Statt der in den Fig. 1-7 dargestellten zylindrischen Form des Kathodenröhrchens kann auch eine beliebige gewünschte andere Form benutzt werden. Beispielsweise können auch im Querschnitt elliptische oder rechteckige Kathoden in der erfindungsgemässen Weise ausgebildet werden, wobei die einzelnen Isolierkörper sich dann statt zu der Kreisform zu dem gewünschten andern Querschnitt zu ergänzen haben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kathode für Entladungsröhren mit indirekter Heizung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Isolierung des Heizdrahtes gegen die Kathode eine Mehrzahl von einander zur Querschnittsform der Kathode ergänzenden Isolierkörpern dient.
Claims (1)
- 2. Kathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Isolierkörper durch einen Aussenmantel, vorzugsweise durch das metallische Kathodenröhrchen, gegeneinandergepresst gehalten werden, so dass sie sich in dichter Anlage mit dem Heizdraht befinden.3. Kathode nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkörper mit Rillen versehen sind, die je einen Teil des Heizdrahtumfanges dicht umschliessen, wenn die Isolierkörper durch den Aussenmantel gegeneinander gepresst gehalten sind.4. Kathode nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kathodenröhrchen durch zwei Isolierkörper ausgefüllt ist, die untereinander gleiche Querschnittsform (z. B. bei einer zylindrischen Kathode Halbkreisform) oder untereinander verschiedene Querschnittsform besitzen, wobei jeder dieser Isolierkörper mit einer oder mehreren Rillen versehen ist.5. Kathode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere der Isolierkörper zur Aufnahme des oder der übrigen zur Ausfüllung des Kathodenhohlraums verwendeten Isolierkörper ausgebildet sind.6. Kathode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizdraht nur über einen Teil bzw. über Teile der Länge der Kathode zwischen Isolierkörpern gehalten ist.7. Verfahren zur Herstellung von Kathoden nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass um die einander zum Querschnitt der Kathode ergänzenden Isolierkörper nach erfolgtem Einlegen des Heizdrahtes bzw. der Heizdrähte ein Kathodenblech festgespannt wird und sodann seine Ränder untereinander verbunden, z. B. verschweisst werden.8. Verfahren zur Herstellung von Kathoden nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zum Querschnitt der Kathode ergänzenden Isilierkörper nach erfolgtem Einlegen des Heizdrahtes bzw. der Heizdrähte in ein Metallröhrchen eingeschoben werden, das durch Strecken od. dgl. auf einen kleineren Durchmesser gebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT136790T | 1933-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT136790B true AT136790B (de) | 1934-03-10 |
Family
ID=3639392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT136790D AT136790B (de) | 1933-04-25 | 1933-04-25 | Kathode für Entladungsröhren mit indirekter Heizung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT136790B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946247C (de) * | 1953-05-02 | 1956-07-26 | Electric & Mausical Ind Ltd | Mittelbar geheizte Gluehkathode fuer elektrische Entladungsgefaesse |
| DE1005195B (de) * | 1952-10-11 | 1957-03-28 | Rca Corp | Indirekt geheizte Kathode mit einem einen aktiven Kathodenueberzug tragenden Kathodenroehrchen und einem den Heizer innerhalb des Roehrchens abstuetzenden Abstandshalter |
| DE1032410B (de) * | 1953-12-10 | 1958-06-19 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung einer vorzugsweise rohrfoermigen Gluehkathode |
| DE1051989B (de) * | 1956-11-30 | 1959-03-05 | Telefunken Gmbh | Als Schnellheizkathode ausgebildete, mittelbar geheizte Gluehkathode fuer elektrische Entladungsroehren |
| DE973812C (de) * | 1954-01-20 | 1960-06-15 | Siemens Ag | Mittelbar geheizte Kathode fuer elektrische Entladungsgefaesse mit einer rohrfoermig ausgebildeten Kathodenhuelse |
| DE1138483B (de) * | 1957-11-29 | 1962-10-25 | Eitel Mccullough Inc | Hochleistungselektronenroehre fuer hohe Frequenzen |
-
1933
- 1933-04-25 AT AT136790D patent/AT136790B/de active
Cited By (6)
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|---|---|---|---|---|
| DE1005195B (de) * | 1952-10-11 | 1957-03-28 | Rca Corp | Indirekt geheizte Kathode mit einem einen aktiven Kathodenueberzug tragenden Kathodenroehrchen und einem den Heizer innerhalb des Roehrchens abstuetzenden Abstandshalter |
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| DE1138483B (de) * | 1957-11-29 | 1962-10-25 | Eitel Mccullough Inc | Hochleistungselektronenroehre fuer hohe Frequenzen |
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