CH354528A - Ummantelter Schweissdraht - Google Patents
Ummantelter SchweissdrahtInfo
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Description
Ummantelter Schweissdraht Die Mantelmasse von Schweissdrähten ist, ins besondere nach dem Trocknen bei hohen Tempe raturen oder nach längerer Lagerung, so spröde, dass sie während des Transportes oder der Zuführung zur Schweissstelle bricht und stellenweise abfällt. Dieses Fehlen der Mantelmasse verursacht Schweiss fehler. Um das Ausbrechen von Mantelteilen zu ver hindern, wurde versucht, die Schweissdrähte mit einer Lackschicht zu versehen, doch hat der Lack die Schweisseigenschaften des Stabes ungünstig beein flusst. Bei Schweissverfahren, bei welchen der Draht kontinuierlich von der Rolle weg der Schweissstelle zugeführt wird, tritt dieses Ausbrechen der Mantel schicht wegen des Biegens in den Zuführungsrollen besonders häufig ein, so dass diese vorteilhaften Ver fahren bisher keine Anwendung finden konnten. Der ummantelte Schweissdraht gemäss der Erfin dung ist nun dadurch gekennzeichnet, dass zur Ver hinderung des Ausfallens von Teilen der Mantelmasse über dem Mantel Bänder aus einem anorganischen, elektrisch leitenden Material angeordnet sind. Der vorliegende ummantelte Schweissdraht, bei welchem die Mantelmasse an einer Stelle des Quer schnittes bis zum Kerndraht entfernt ist, findet bei kontinuierlichen Schweissverfahren Verwendung, wo bei die blanke Drahtstelle zur Stromzuführung von einer stromleitenden Führungsrolle der Schweissvor richtung zum Kerndraht vorgesehen ist. Da er mit einem Band umwickelt ist, kann er, ohne dass Teile der Mantelmasse abfallen, beliebig gebogen werden. Auch Drähte mit sehr spröden Mantelmassen lassen sich trotz der Risse und Sprünge, die die Mantel masse beim Biegen unter dem Band erhält, gut ver schweissen. Die Stromzuführung zum Kerndraht wird durch das Mantelband nicht behindert, da das Band aus einem elektrisch leitenden Werkstoff, z. B. einer Metallfolie, besteht. Als Material der Folien wird zweckmässigerweise ein Werkstoff gewählt, der das Material des Kern drahtes oder der Mantelmasse in den Schweisseigen schaften ergänzt. So kann ein Legierungsstoff des Kerndrahtes oder ein Werkstoff der Mantelmasse, z. B. Eisen oder ein desoxydierendes Material, wie z. B. Aluminium oder Zink, als Folienmaterial ver wendet werden. Diese Folien werden anschliessend an die Ferti gung des Schweissdrahtes, zweckmässigerweise nach dem Trocknungsprozess der Mantelmasse aufgebracht. Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des ummantelten Drahtes dar. Fig. 1 zeigt einen mit einer Folie umwickelten Schweissdraht in Ansicht, Fig. 2 die gleiche Ausführung im Längsschnitt und Fig. 3 einen ummantelten Schweissdraht mit einer längsgefalzten Folie im Querschnitt. Der Kerndraht 1 ist mit einer Mantelmasse 2 um geben. Diese Mantelmasse ist der Länge nach an einer Stelle des Querschnittumfanges bis zum Kern draht entfernt. über der Mantelmasse des Drahtes ist ein Band 3 schraubenlinienartig so über den Draht gelegt, dass ein Teil der vorangegangenen Windung durch die nachfolgende überdeckt ist. Da durch können aus der Mantelmasse die gesprungenen Teile 4 nicht abfallen und die einzelnen Windungen des aufgewickelten Bandes beim scharfen Biegen des Drahtes nicht auseinanderklaffen. Der Schweissdraht wird der Schweissstelle, in der Richtung zugeführt, die mit der fortschreitenden Umwicklungsrichtung bei der Herstellung des Schweissdrahtes gleichläuft, so dass der abschmel zende Teil des Bandes von der nachfolgenden Band windung überlappt ist, um ein Zurücklaufen des Abwickelns des Bandes zu verhindern. Die Fig. 3 zeigt einen Schweissdraht, auf welchen das Band oder der Streifen parallel zum Draht auf- gelegt, die Längsseite um den Draht gebogen und anschliessend gefalzt wurde. Es kann auch von Vorteil sein, das Band der Länge nach über die Mantelmasse zu kleben, wobei die blanke Stelle vom Band nicht bedeckt wird. Stärkere Folien halten die Mantelmasse, auch ohne aufgeklebt zu werden, besonders wenn genügend Führungsrollen vorgesehen sind. Wenn das Band auf die noch feuchte Mantelmasse aufgebracht werden soll, müssen aus Gründen der Trocknung der Masse im Band Öffnungen vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ummantelter Schweissdraht mit im Querschnitt im wesentlichen kreisrundem Kerndraht, von dessen umgebender Mantelmasse ein Abschnitt von der Bogenhöhe der Manteldicke entfernt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung des Ausfal lens von Teilen der Mantelmasse über dem Mantel Bänder aus einem anorganischen, elektrisch leitenden Material angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Ummantelter Schweissdraht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band bzw. die Bänder um den Mantel schraubenförmig gewunden sind. 2. Ummantelter Schweissdraht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band aus einem Werkstoff besteht, der mit dem Material des Kerndrahtes identisch oder ein Zusatzwerkstoff des Kerndrahtes ist. 3.Ummantelter Schweissdraht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Bandes ein desoxydierender Werkstoff ist, z. B. Aluminium oder Zink. 4. Ummantelter Schweissdraht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Bandes einen für den Schweissvorgang nötigen Legierungsbestandteil enthält. 5. Ummantelter Schweissdraht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band in der Längsrichtung des Drahtes über den Mantel gelegt und mit einem Falz verschlossen ist. 6. Ummantelter Schweissdraht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band auf den Schweissdrahtmantel geklebt ist. 7.Ummantelter Schweissdraht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band mit Öffnungen versehen ist, um ein Trocknen der Mantel masse zu begünstigen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT354528X | 1955-10-11 |
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| CH354528D CH354528A (de) | 1955-10-11 | 1956-10-10 | Ummantelter Schweissdraht |
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| CH (1) | CH354528A (de) |
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1956
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