AT209961B - Schaltungsanordnung zur Speisung von über Leitungswähler erreichte Anschlußleitungen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Speisung von über Leitungswähler erreichte Anschlußleitungen, in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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Description
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Schaltungsanordnung zur Speisung von über Leitungswähler erreichte Anschlussleitungen, in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen
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Die einzelnen Teiluehmeranschlüsse, wie beispielsweise der Teilnehmer TN1, sind an die Bankkon- takte eines Anrufsuchers VW angeschaltet. Dieser Anrufsucher ist unmittelbar mit einer Speisetibertragung
SpUe verbunden. Sobald ein Teilnehmer seinen Handapparat abhebt, wird ein Anrufsucher angelassen und stellt sich auf diesen Teilnehmer ein. Sobald der Anrufsucher eingestellt ist, ist der Teilnehmer mit der
Speiseübertragung durchgeschaltet. Die vom Teilnehmer durch impulsweises Unterbrechen der Leitungsschleife ausgesandten Stromstösse bringen das Stromstossempfangsrelais 1A impulsweise zum Abfall, das seinerseits die Stromstösse zu dem in der Speiseübertragung angeordneten Speicher Sp weiterleitet. Sobald der erste Stromstoss eingetroffen ist, wird Spannung an die weiterführende a102-Ader angelegt.
Hiedurch wird das Anlassrelais 2AN des mehreren Gruppenwählern zugeordneten Einstellsatzes erregt, das den Anschaltewähler des Einstellsatzes anlässt, der sich auf den mit der Speiseübertragung zusammengeschalteten Gruppenwähler einstellt. Sobald der Anschaltwähler diesen Gruppenwähler erreicht, zieht das Prüfrelais 2Pa an und bringt hiedurch das hochohmige Anlassrelais 2AN zum Abfall. Gleichzeitig wird der über die a102-Ader fliessende Strom verstärkt, so dass das in der Speiseübertragung angeordnete Relais 1U anspricht und die Aussendung der in dem Speicher gespeicherten Stromstösse einleitet. Bei jedem Stromstoss wird Spannung von der a102- Ader abgeschaltet und hiedurch das Prüfrelais 2Pa im Einstellsatz des Gruppenwählers zum Abfall gebracht.
Durch das impulsweise Abfallen des Prüfrelais wird eine Relaiskette impulsweise weitergeschaltet, die die durch die Stromstossserie gekennzeichnete Dekade markiert.
Sobald die erste Stromstossserie ausgespeichert ist, wird der Wähler des Gruppenwählers angelassen und stellt sich auf einen freien Kontakt der markierten Dekade ein. Sobald dieser Kontakt erreicht ist, spricht das Prüfrelais 2Pb an und setzt den Wähler des Gruppenwählers still und leitet die Abschaltung des Einstellsatzes ein. Sobald der Einstellsatz abgeschaltet ist, wird Erde von der alO2-Ader abgeschaltet, so dass das Relais 1U in der Speiseübertragung ebenfalls abfällt. Während des verzögerten Abfalls des in Fig. 1 dargestellten Relais 1Y wird geprüft, ob die Verbindung zu einem andern Amt führt, bei dem die Stromstossreihen als Erdimpulse über die a-Ader übertragen werden oder im eigenen Amt bleibt.
Ist letzteres der Fall, so werden keine besonderen Schaltmassnahmen ausgelöst und nach Abfall des Relais 1Y wird erneut über das Relais 1U Spannung an die alO2-Ader gelegt, so dass das Anlassrelais 4AN des in Fig. 4 gezeigten Einstellsatzes 4ES, der mehreren Leitungswählern gemeinsam zugeordnet ist, ansprechen kann. Hierauf wird, sobald der Anschaltwähler des Einstellsatzes den Leitungswähler 4LW erreicht hat, erneut Relais 1U zum Ansprechen gebracht und die nächste Stromstossserie wird ausgespeichert.
Sofern die Verbindung jedoch zu einem andern Amt führt, bei dem die Stromstösse als Erdimpulse über die a-Ader übertragen werden, so meldet sich dieses Amt durch Anlegen von Spannung an die a102Ader und Relais 1D in der Speiseübertragung zieht an. Hiedurch werden in der Speiseübertragung Schaltvorgänge ausgelöst, wie an Hand von Fig. l ausführlich beschrieben wird, um die folgenden Stromstösse als Erdimpulse über die a-Ader zu übertragen.
Nachdem die die Dekade im Leitungswähler kennzeichnende Stromstossreihe im Einstellsatz 4ES aufgenommen ist, wird über die 203d-Ader das Umschalterelais 3U in der Speiseübertragung 3SpUe und das Umschalterelais 4Ua im Einstellsatz des Leitungswählers zum Ansprechen gebracht. Relais 3U in der Speiseübertragung bildet sich einen eigenen Haltekreis unter gleichzeitiger Auftrennung des Ansprechkreises. Relais 4Ua im Einstellsatz des Leitungswählers hält sich ebenfalls in einem eigenen Haltekreis.
Durch das Ansprechen des Relais 3U in der Speiseübertragung wird gleichzeitig in dieser gespeichert, dass der Leitungswähler zur Dekadenwahl freigegeben wird. Ferner wird über einen eigenen Kontakt des Relais
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nicht ansprechen, da es kein Gegenpotential über die d203-Ader im Einstellsatz des Leitungswählers findet.
Nachdem der Leitungswähler die markierte Dekade erreicht hat, spricht das Prüfrelais 4P an und leitet gleichzeitig die Abschaltung des Erdpotentials im Einstellsatz des Leitungswählers ein. Hiedurch wird Relais 1U in der Speiseübertragung SpUe zum Abfall gebracht, das seinerseits Relais 1Y zum verzögerten Abfall bringt. Nach Abfall des Relais 1Y wird erneut über Relais 1U Spannung an die alO2-Ader gelegt und hiedurch der Einstellsatz des Leitungswählers erneut angefordert. Der Einstellsatz des Leitungswählers wurde nach Ansprechen des Prüfrelais 4P ausgelöst. Nachdem der Leitungswähler den markierten Schritt der gewählten Dekade erreicht hat, spricht das Prüfrelais 4P wieder an und setzt den Wähler still.
In Abhängigkeit vom Ansprechen des Prüfrelais 4P wird das Belegungsrelais 3C der Speiseübertragung 3SpUe zum Ansprechen gebracht. Das Belegungsrelais 3C schaltet nun den Prüfstromkreis zur Prüfung des erreichten Teilnehmeranschlusses ein. Ferner wird, sofern der Teilnehmer frei ist. Rufwechselstrom an die zu dem erreichten Teilnehmeranschluss führenden Sprechadern. gelegt. Zum anrufenden Teilnehmer wird ferner ein tonfrequentes Freizeichen übertragen. Ist jedoch der Teilnehmer besetzt, so wird nach
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und9)-,---'-lso75, ly73, lk71, lc56, lil7, lOZa-Ader,.... wu76 Durch Anlegen dieser Spannung an die alvader wird ein der nachfolgenden Verbindungseinrichtung zugeordneter Einstellsatz angereizt.
Das Relais 1U erhält während der Anforderung eines Einstellsatzes Fehlstrom und kann daher nicht anziehen.
Am Ende des ersten Impulses zieht das Stromstossempfangsrelais 1A wieder an und schaltet durch Öffnen seines Kontaktes la22 das Belegungsrelais IC wieder ein (vgl. Stromlauf 6) und über seinen Kontakt la23 das Relais IV kurz, das jedoch infolge seiner Abfallverzögerung während einer Stromstossserie erregt bleibt. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes la95 der Einspeichermagnet 1EM ausgeschaltet, der nach seinem Abfall über den Kontakt le93 den Markiermagnet 1MM erregt :
10) +, lc90, lem93, 1v94, 1MM, -.
Der Markiermagnet 1MM hält sich unabhängig von dem Kontakt lem93 durch den parallel zu diesem Kontakt liegenden eigenen Kontakt lmm92. Nach dem zweiten Impuls werden die Lamellen um einen Schritt weitergeschaltet. Hiebei wird die zweite Lamelle durch den Markiermagnet 1MM unter den bereits erwähnten Leitring gedrückt. Nach dem sechsten Impuls bleibt Relais 1A erregt, so dass Relais IV durch Kurzschluss seiner Wicklung I durch Kontakt la23 verzögert abfällt. Nach Abfall des Relais V wird durch Öffnen des Kontaktes lv94 der Markiermagnet 1MM ausgeschaltet, so dass die sechste Lamelle nicht mehr wie die vorhergehenden fünf Lamellen unter den Leitring geschoben werden kann. Diese Lamelle bleibt, wenn bei Eintreffen der nächsten Stromstossserien die Lamellen um einen Schritt weitergeschaltet werden, über dem Leitring.
Die weiteren eintreffenden Stromstossserien werden in der gleichen Weise, wie bereits beschrieben, von dem Speicher aufgenommen und gespeichert.
Sobald ein Einstellsatz auf die nachgeordnete Verbindungseinrichtung aufprüft, wird das an der 102aAder liegende hochohmige Anlassrelais dieser Einstelleinrichtung abgeschaltet und über das jetzt eingeschaltete niederohmige Prüfrelais wird eine Stromverstärkung erzielt, so dass das Relais 1U im Speicher über seine Wicklung I nach Stromlauf 9) anziehen kann. Über Kontakt lu60 wird sodann der Ausspeichermagnet 1AM und das Stromstosssenderelais. 1J in folgenden Stromkreisen erregt :
11) +, ly58, ly59, lu60, li70, 1AM,- ;
12) +, ly58 ly59, lu660, li61, Gr65, Wi69, 1JIII. -.
Das Relais 1J kann jedoch nicht anziehen, da es über seine Wicklungen I und II durch den Ladestrom für
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Sobald der Kondensator Ko66 geladen ist, zieht Relais 1J über seine Wicklung III an und hält sich durch den Entladestrom des Kondensators Ko66 in folgendem Stromkreis :
14) + (Ko66), Gr65, Wi69, 1JIII, 1JII, 1JI,- (Ko66).
Ferner entlädt sich der Kondensator noch in folgendem Stromkreis :
15) + (Ko66), li62, Gr63, Wi64, 1JI,- (Ko66).
Während der Ansprechdauer des Relais 1J wird durch Öffnen des Kontaktes lil7 Spannung von der a102Ader abgeschaltet (vgl. Stromlauf 9) und hiedurch ein Impuls zum Einstellsatz übertragen. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes li70 der Ausspeichermagnet 1AM abgeschaltet, der nach seinem Abfall durch
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das Relais 1 Y nicht ansprechen kann. Nach Entladung des Kondensators Ko66 fällt Relais. 1J ab und schaltet durch Schliessen seines Kontaktes lil7 wieder Spannung an die 102a-Ader (vgl. Stromlauf 9). Über Kontakt li70 wird der Ausspeichermagnet 1AM erneut erregt und über den Kontakt li61 wird der Ladekreis für den Kondensator Ko66 wieder geschlossen.
Während der Zeit, da das Relais IJ erregt war, wurde Relais 1U über seine Wicklung II in folgendem Stromkreis gehalten, da der Haltekreis für die Wicklung I durch Öffnen des Kontaktes lil7 unterbrochen war :
17) +, 1c90, li91, 1UII,-.
Während der Aussendung des sechsten Impulses steht der Prüfarm pk55 auf der oberhalb des Leitringes befindlichen Lamelle, so dass der Ansprechkreis für das Relais 1 Y (vgl. Stromlauf 16) nach Abfall der Ausspeichermagneten 1AM geschlossen ist. Relais 1 Y zieht an und hält sich unabhängig von seinem Haltekreis in folgendem Stromkreis :
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Nach Einstellung der nachgeordneten Verbindungseinrichtung eines ersten Gruppenwählers auf eine freie weiterführende Leitung wird Erdpotential von der 102a-Ader abgeschaltet, so dass Relais 1U abfällt. Nach Abfall des Relais 1U wird durch Öffnen des Kontaktes lu48 der Haltekreis für Realsi 1 Y (vgl.
Stromlauf 18) unterbrochen, das jedoch bis zur Entladung des Kondensators Ko49 durch den Entladestrom gehalten wird :
20) + (Ko49), ly51, ld47, lYI (Minusleitung), Wi50,- (Ko49).
Ferner wird über Kontakt lu78 das Relais 1D in folgendem Stromkreis an die 102a-Ader geschaltet :
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Ist durch die ausgesandte Stromstossserie der Gruppenwähler auf eine weiterführende Verbindungseinrichtung eingestellt worden, die nach der gleichen Technik, wie beschrieben, arbeitet (impulsweises Unterbrechen der Spannung), so liegt in dieser keine Spannung an der 102a-Ader ; Relais 1D kann nicht anziehen. Handelt es sich jedoch um eine Verbindungseinrichtung, die durch Erdstromstösse eingestellt wird, so meldet sich dies durch Anlegen von Minus an die 102a-Ader, so dass Relais 1D anspricht.
Durch Öffnen des Kontaktes ld38 wird die vorbereitete Anschaltung des Besetztzeichens durch Öffnen des Kontaktes ld38 unterbrochen. Relais ID hält sich unabhängig von dem Ansprechkreis in folgendem Haltekreis :
22) +, lc90, Gr87, 1D, ld79, ly81, -.
Durch Öffnen des Kontaktes ld47 wird der Kurzschluss für die Wicklung II des Relais 1Y unterbrochen, so dass Relais 1Y nach Entladung des Kondensators Ko49 abfällt. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes ld98
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relais 1J eingeschaltet (vgl. Stromläufe 12 - 15). Sobald der Kontaktarm lpk55 die nächste markierte Lamelle erreicht, spricht Relais 1 Y (vgl. Stromlauf 16) an und unterbricht die weitere Aussendung von Stromstössen. Relais 1 Y wird durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko49 (vgl. Stromlauf 20) ge-
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ab. Hiebei wird durch Schliessen der Kontakte ly58 und ly59 die Aussendung der nächsten Stromstossserie eingeleitet.
Während der Ansprechdauer des Stromstosssenderelais 1J wird durch Anlegen von Erde jeweils ein Erdimpuls Über die 102a-Ader ausgesandt :
24) +, lk20, lil6, 102a-Ader,....
Nach Aussendung sämtlicher Stromstossreihen wird durch Öffnen des Ruhelagekontaktes lso75 Relais 1 U ausgeschaltet.
Zieht Relais ID nicht an, so fällt Relais 1 Y ab und schaltet über seinen Kontakt ly73 Spannung an die 102a-Ader (vgl. Stromlauf 9), um einen Einstellsatz der erreichten Verbindungseinrichtung anzufordern. Nach Anschaltung eines Einstellsatzes wird, wie schon beschrieben, die Ausspeicherung der Stromstossreihen eingeleitet. Wenn alle Ziffern aus dem Speicher ausgespeichert sind, wird der Ruhelagekontakt lso75 des Impulswiederholers unterbrochen und damit der Anreizkreis für weitere Einstellsätze.
Findet der in der nachgeordneten Verbindungseinrichtung angeordnete Wähler keine freie weiterführende Verbindungsleitung, so wird nach Stillsetzen des Wählers auf einem Durchdrehschritt Spannung an die 103b-Ader angelegt. Hiedurch spricht das Zählrelais 1Z über seine Wicklung I an :
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Durch Öffnen des Kontaktes lz84 wird Erdpotential von der 104c-Ader abgeschaltet (vgl. Stromlauf 4) und hiedurch die nachfolgende Verbindungseinrichtung freigegeben. Relais 1Z hält sich unabhängig von seinem Ansprechkreis über seine Wicklung II in folgendem Stromkreis :
26) +, lc90, ld98, lk100, lz101, 1ZII,-.
Durch Schliessen des Kontaktes lz42 wird ein Besetztzeichen an die Wicklung V des Übertragers lUe angeschaltet :
27) +, lUeV, 1v37, ld38, lk41, lz42, BZ.
Von der Wicklung V wird über die Wicklungen I und II des Übertragers lUe Besetztzeichen zum rufenden Teilnehmer übertragen. Durch das Besetztzeichen wird der rufende Teilnehmer veranlasst, durch Auflegen seines Handapparates die belegte Verbindungseinrichtung auszulösen.
Ferner wurde bei Stillsetzen des Wählers auf den Durchdrehschritt der Haltekreis für Relais 1 U (vgl.
Stromlauf 19) unterbrochen. Nach Abfall des Relais 1U wird durch Öffnen des Kontaktes lu48 der Halte-
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kreis für Relais 1Y (vgl. Stromlauf 18) geöffnet, dass sich jedoch bis zur Entladung des Kondensators Ko49 nach Stromlauf 20) hält.
Sobald der rufende Teilnehmer, veranlasst durch das Besetztzeichen, seinen Handapparat auflegt, wird der Haltekreis für die Wicklungen I und II des Relais 1A (vgl. Stromlauf 3) unterbrochen. Relais 1A fällt ab und schliesst über seinen Kontakt la22 die Wicklung des Belegungsrelais IC kurz, das hiedurch zum verzögerten Abfall gebracht wird. Während der Abfallzeit des Relais IC kann Relais IV nach Stromlauf 5) ansprechen. Ferner wird durch Schliessen des Kontaktes la95 der Einspeichermagnet'lEM nach Stromlauf 8) eingeschaltet. Sobald Relais IV anzieht und das Belegungsrelais IC abgefallen ist, wird Relais 1K unabhängig von dem Haltekreis über seine Wicklung II (vgl.
Stromlauf 7) über seine Wicklung I gehalten :
28) +,.... c3-Ader, la22, 1v26, 1KI, lc32, -.
Nach dem verzögerten Abfall des Belegungsrelais IC wird der Haltekreis für Relais IV durch Öffnen des Kontaktes lc31 unterbrochen, so dass Relais IV abfällt. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes lc90 Relais 1Z und der Einspeichermagnet lEM abgeschaltet. Durch Schliessen des Kontaktes lc27 wird Relais
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nachdem der Kondensator Ko66 geladen ist, an und hält sich bis zur Entladung dieses Kondensators nach Stromlauf 14) und 15). Inzwischen fällt Relais IV ab und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes lv26 den Haltekreis für Relais 1K (vgl. Stromlauf 28).
Nach dem verzögerten Abfall des Relais 1K wird Relais 1U
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Beim Ansprechen des Relais 1J wird der Ausspeichermagnet 1AM durch Öffnen des Kontaktes li70 abgeschaltet. Sobald Relais 1J nach Entladung des Kondensators Ko66 abfällt, wird der Ladekreis für diesen Kondensator durch Schliessen des Kontaktes li61 wieder geschlossen und über Kontakt li70 wird der Ausspeichermagnet 1AM wieder eingeschaltet. Dieses Wechselspiel zwischen dem Stromstosssenderelais 1J und dem Ausspeichermagnet 1AM dauert solange, bis nach Erreichen der Ruhelage des Speichers der Ruhelagekontakt lso75 geöffnet wird und hiedurch der Haltekreis für Relais 1U (vgl.
Stromlauf 30) unterbrochen wird.'Relais 1U wird jedoch durch den parallel zu Kontakt lso75 liegenden Kontakt lam74 während der Ansprechdauer des Ausspeichermagneten 1AM gehalten. Nach Ansprechen des Stromstosssenderelais 1J wird durch Öffnen des Kontaktes li70 der Ausspeichermagnet 1AM abgeschaltet, der seinerseits durch Öffnen des Kontaktes lam74 Relais 1U ausschaltet. Relais 1U unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes lu70 den Ansprechkreis für Relais 1J und die Ausspeichermagneten1AM.
Ferner wird über Kontakt lu28 der Belegungskreis für die gezeigte Speiseübertragung SpUe vorbereitet (vgl. Stromlauf 1). Die Speiseübertragung befindet sich damit wieder im Ruhezustand und kann erneut belegt werden.
Wird jedoch kein Besetztzeichen von der nachgeordneten Verbindungseinrichtung übertragen, so wird, wie bereits erwähnt, nach Ausspeichern des letzten Impulses durch Öffnen des Kontaktes lso75 der Anreizkreis zur Anforderung eines weiteren Einstellsatzes unterbrochen (vgl. Stromlauf 9).
Ist die Verbindung bis zu dem gewünschten Teilnehmer durchgeschaltet und ist dieser frei, so wird während der Abfallzeit des Relais 1Y Spannung an die 102a-Ader von der nachgeordneten Verbindungeinrichtung angelegt, so dass Relais 1D nach Stromlauf 21) anzieht. Über Kontakt 1d80 schliesst Relais ID einen eigenen Haltekreis (vgl. Stromlauf 22). Über Kontakt ld97 wird unabhängig von Stromkreis 4) Erde an die abgehende 104c-Ader gelegt :
31) +, lc90, ld97, Gr88, cl04-Ader,....
Gleichzeitig wird durch Öffnen des Kontaktes 1d98 der Haltekreis für Relais 1K (vgl. Stromlauf 7) unterbrochen, so dass Relais 1K verzögert abfällt.
Sobald sich der gerufene Teilnehmer meldet, wird an die 103b-Ader von der nachfolgenden Verbindungseinrichtung (Leitungswähler) Spannung angelegt. Hiedurch werden in der Speiseübertragung keine Schaltvorgänge ausgelöst, da der Ansprechkreis für Relais 1Z nach Abfall des Relais 1K unterbrochen ist (vgl. Stromlauf 25).
Nach Beendigung des Gesprächs wird die hergestellte Verbindung nach Auflegen des Handapparates des rufenden Teilnehmers ausgelöst. Das Stromstossempfangsrelais 1A fällt ab (vgl. Stromlauf 3), da
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nach Auflegen des Handapparates die Leitungsschleife geöffnet wird. Durch Schliessen des Kontaktes la22 wird die Wicklung des Belegungsrelais IC kurzgeschlossen und das Belegungsrelais IC hiedurch verzögert zum Abfall gebracht. Gleichzeitig wird durch Öffnen des Kontaktes la23 Relais 1V (vgl. Stromlauf 5) eingeschaltet. Ferner wird uber Kontakt la95 der Stromkreis zur Erregung des Einspeichermagneten lEM (vgl. Stromlauf 8) geschlossen.
Nach Ansprechen des Relais IV wird Relais 1D unabhängig vom Stromkreis 22) in folgendem Stromkreis gehalten :
32) +, 1v85, 1D, ld79, Wi82, -.
Weiterhin wird unabhängig von Stromkreis 31) über Kontakt lv86 Erde an die abgehende 104c-Ader gelegt :
33) +, lv86, 104c-Ader,....
Nach dem verzögerten Abfall des Belegungsrelais IC wird durch Öffnen des Kontaktes lc90 der Stromkreis für den Einspeichermagneten lEM unterbrochen, so dass der Einspeichermagnet abfällt. Gleichzeitig wird der Haltekreis für Relais ID (vgl. Stromlauf 22) unterbrochen, Relais ID hält sich jedoch weiter nach Stromlauf 33). Ferner würde nach Öffnen des Kontaktes lc90 Erdpotential von der 104c-Ader abgeschaltet, sofern dieses nicht nach Stromlauf 32) über Kontakt lv86 angeschaltet worden wäre, um die aufgebaute Verbindung noch nicht auszulösen, bis der Zählimpuls übertragen worden ist. Nach Schliessen des Kontaktes lc32 kann Relais 1K über seine Wicklung I nach Stromlauf 28) ansprechen.
Ferner wird über Kontakt lc46 ein Stromkreis für die Wicklung I des Zählrelais 1Z geschlossen :
34) +, lc46, IZI, Dr12, lUeIV, b103-Ader,....
Schliesslich wird nach Abfall des Relais IC durch Öffnen des Kontaktes lc31 der Haltekreis für Relais IV (vgl. Stromlauf 5) unterbrochen, so dass Relais IV verzögert abfällt. Nach Ansprechen des Relais 1K wird durch Schliessen des Kontaktes lk71 Relais 1U nach Stromlauf 29) eingeschaltet. Relais 1Z legt durch Schliessen seines Kontaktes lz36 Spannung an die zS-Ader : 35)-, lz36, ld35, z5-Ader,....
Nach dem Ansprechen des Relais 1U wird über Kontakt lu60 der Ausspeichermagnet 1AM und das Stromstosssenderelais 1J eingeschaltet. Es spielen sich jetzt die gleichen Schaltvorgänge ab, wie sie bereits bei der Auslösung nach Übertragung eines Besetztzeichens beschrieben wurden. Nach dem verzögerten Abfall des Relais IV wird der Haltekreis für Relais 1D (vgl. Stromlauf 35) unterbrochen. Gleichzeitig wird Erde durch Öffnen des Kontaktes 1v86 von der abgehenden 104c-Ader abgeschaltet. Hiedurch werden die nachfolgenden Verbindungseinrichtungen ausgelöst. In Abhängigkeit von der Auslösung der nachfolgen-
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falls abfällt. Durch Öffnen des Kontaktes lz36 wird die Übertragung des Zählimpulses beendet.
Sobald Relais 1D abgefallen ist, wird durch Öffnen des Kontaktes ld25, über den nach Öffnen des Kontaktes lv26 der Haltekreis für die Wicklung I des Relais 1K aufrechterhalten wurde (vgl. Stromlauf 28), Relais 1K zum Abfall gebracht. Nachdem Relais 1K abgefallen ist, ist der Belegungskreis (vgl. Stromlauf 1) über Kontakt lk29 wieder vorbereitet und die Speiseübertragung kann erneut belegt werden.
Es sei an dieser Stelle nachgeholt, dass bei Fernverbindungen das Fernkennzeichnungsrelais 1F über seine Wicklung II über die 105d-Ader zum Ansprechen gebracht wird. Unabhängig von diesem Ansprechkreis hält es sich durch Einschalten seiner Wicklung I nach Öffnen des Kontaktes 1f24 über die ankommende c3-Ader. Durch Schliessen des Kontaktes 1f33 wird der anrufende Teilnehmer durch direktes Anlegen von Erdpotential an die d4-Ader als fernbesetzt gekennzeichnet. Ferner wird über Kontakt 1f45 ein Stromkreis für das Zählrelais 1Z geschlossen. Die Zählstromstösse während des Gesprächs werden durch Anlegen von Spannung an die 103b-Ader übertragen, so dass Relais 1Z ansprechen kann und diese Zählstromstösse nach Stromlauf 35) zum Gebührenzähler des anrufenden Teilnehmers überträgt.
Die Auslösung am Ende des Gespräches ist die gleiche, wie sie bereits bei einer Verbindung zu einem Teilnehmer des Ortsnetzes beschrieben wurde.
Die Fig. 2a und 2b zeigen die Speiseübertragung 3SpUe für den gerufenen Teilnehmer, sowie den dieser Speiseübertragung zugeordneten Relaissatz. Dieser Relaissatz prüft den vom Leitungswähler erreichten Anschluss, ob dieser besetzt oder frei ist. Ferner sind der Speiseübertragung Schaltmittel zur Aussendung des ersten und des Weiterrufes zugeordnet. Auch die Hörzeichen, wie Freizeichen, Besetztzeichen, werden von dieser Speiseübertragung nach rückwärts zum rufenden Teilnehmer ausgesandt. Die Fig. 3a und 3b zeigen den Leitungswähler LW und den dem Leitungswähler zugeordneten Einstellsatz 4ES.
Sobald ein vorgeordneter Gruppenwähler auf die Speiseübertragung 3SpUe eingestellt ist, wird an die a120-Ader Spannung angelegt (vgl. Stromlauf 9).
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Ist die Speiseübertragung mit einem nachgeordneten Gruppenwähler, über den der Leitungswähler erreicht wird, verbunden, so spricht das Anlassrelais des diesem Gruppenwähler zugeordneten Einstellsatzes an. Nach Einstellung dieses Gruppenwählers sind die Sprech- und Signaladern unmittelbar durchgeschaltet, so dass in folgendem angenommen sei, dass die Speiseübertragung 3SpUe unmittelbar mit dem Leitungswähler LW verbunden ist.
Nach Anlegen von Spannung an die al20-Ader in der Speiseübertragung 3SpUe spricht das Anlassrelais 4An im Einstellsatz 4ES über seine Wicklungen I und II an :
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209) +, 4a57, Wil05, 4C, 4v108, -.
Durch Schliessen des Kontaktes 4c79 parallel zu dem Kontakt 4p78 des Prüfrelais wird der WÅahler unabhängig vom Prüfrelais auf dem eingestellten Schritt festgehalten.
Nach Abfall des Anlassrelais 4AN schaltet Kontakt 4an64 Relais 4E aus, das infolge Kurzschluss seiner Wicklung II verzögert abfällt und durch Öffnen des Kontaktes 4e81 die Erregung der Feldspulen 4Na und 4Nb abschaltet. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 4e82 Relais 4V ausgeschaltet, das infolge Kurzschluss seiner Wicklung I verzögert abfällt.
Während der Abfallzeit des Relais 4E bzw. des Relais 4V treffen die als Stromunterbrechung über die a120-Ader vom Speicher (Fig. 1) ausgesendeten Stromstösse ein. Relais 4P fällt impulsweise abundbringt durch Öffnen des Kontaktes 4p44 Relais 4A (vgl. Stromlauf 208) impulsweise zum Abfallen. Bei jedem Abfall des Relais 4A wird über Kontakt 4a106 Relais 4C kurzgeschlossen, so dass Relais 4C während der Übertragung einer Stromstossserie trotz des impulsweisen Öffnens des Kontaktes 4a57 angezogen bleibt (vgl. Stromlauf 209). Über Kontakt 4a56 wird das noch nicht abgefallene Relais 4V bei jeder Stromstossunterbrechung erneut erregt : 210) +, 4a56,4c55, 4v54, 4e83,4v84, 4VII, -.
Bei Eintreffen der ersten Stromunterbrechung einer aus drei Stromstössen bestehenden Stromstossreihe wird über Kontakt 4a56 Relais 4R erregt :
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kette, die zur Markierung der gewünschten Dekade dient. Wenn Relais 4A am Ende des Impulses wieder anspricht, wird Relais 4C nach Stromlauf 209 eingeschaltet und Relais 4R hält sich über seine Wicklung II :
212) +, 4a57, 4r96, 4RII, -.
Ferner wird Relais 4S über seine Wicklung II durch Kontakt 4r99 eingeschaltet.
213) +, 4a57,4r99, 4h101, 4SII, -.
Bei Eintreffen des zweiten Stromstosses wird während des Abfalls des Relais 4A über Kontakt 4a56 Relais 4S über seine Wicklung I gehalten :
214) +, 4a56, 4c55,4v54, 4s91, 4SI, -.
Der Ansprechkreis für Relais 4R (vgl. Stromlauf 211) ist durch Öffnen des Kontaktes 4s90 unterbrochen, so dass Relais 4R abfällt. Wenn am Ende des Stromstosses Relais 4A wieder anzieht, hält sich Relais 4S über seine Wicklung II in folgendem Stromkreis :
215) +, 4a57, 4r97, 4s98, 4SII, -.
Ferner wird über Kontakt 4s103 Relais 4H über seine Wicklung II eingeschaltet :
216) +, 4a57, 4r100, 4s103, 4HII, -.
Bei Eintreffen des dritten Stromstosses hält sich Relais 4S nach Stromlauf 214) und Relais 4H über seine Wicklung I in folgendem Stromkreis :
217) +, 4a56,4c55, 4v54,4h85, 4ü87, 4HI, -.
Ferner wird über Kontakt 4h85 Relais 4R über seine Wicklung I eingeschaltet :
218) +, 4a56,4c55, 4v54,4h85, 4t88,4s89, 4RI, -.
Wenn am Ende des Stromstosses Relais 4A wieder anspricht, hält sich Relais 4R nach Stromlauf 212). Relais 4H wird über seine Wicklung II in folgendem Stromkreis gehalten :
219) +, 4a57,4r99, 4h102, 4TI, 4HII, -.
In diesem Stromkreis zieht Relais 4T über seine Wicklung I an. Der Haltekreis für Relais 4S wird unterbrochen, so dass dieses abfällt. Von den Relais der Relaisabzählkette sind also am Ende des dritten Stromstosses die Relais 4R, 4T und das Hilfsrelais 4H erregt.
Nach dem letzten Stromstoss wird der Haltekreis für Relais 4V (vgl. Stromlauf 210) nicht mehr geschlossen, so dass Relais 4V verzögert abfällt. Relais 4V schaltet durch Öffnen seines Kontaktes 4v38 das Prüfrelais 4P (vgl. Stromlauf 207) ab. Über Kontakt 4v39 wird Relais 4A über seine Wicklung I und die al20-Ader (vgl. Stromlauf 19) gehalten :
EMI9.2
Nach Abfall des Relais 4P wird die Wicklung II des Relais 4A (vgl. Stromlauf 208) abgeschaltet.
Nach dem verzögerten Abfall des Relais 4V wird über Kontakt 4v49. ein Stromkreis für Relais 4Ua geschlossen (Fig. 4). In diesem Stromkreis spricht gleichzeitig das in der Speiseübertragung 3SpUe (Fig. 3) angeordnete Relais 3U an :
221) +,..., c122-Ader, 3c85,3c90, 3UIII, 3u92, d203-Ader, 4cg6, 4n23-Arm, 4v49,4a50,
Wi51, 4UaI,-.
<Desc/Clms Page number 10>
EMI10.1
<Desc/Clms Page number 11>
231) +,.... cl22-Ader, 3c85,3c90, 3UIII, 3u91, Wi93, -.
Der Ansprechkreis für Relais 3U (vgl. Stromlauf 221) wird gleichzeitig durch Öffnen des Kontaktes 3u92 unterbrochen.
Zur Übertragung der letzten Stromstossserie, die zur Einstellung des Leitungswählers auf den ge- wünschen Teilnehmeranschluss dient, wird der Einstellsatz 4ES (Fig. 4) erneut angefordert. Die Schalt- vorgähge zur Anforderung des Einstellsatzes bis zur Übertragung des letzten Stromstosses sind die gleichen, wie sie bereits beschrieben wurden (vgl. Stromlauf 200-219). Es sei angenommen, dass die letzte Stromstossserie wieder aus drei Stromstössen besteht, so dass die Relaiskette in der gleichen Weise weiter- geschaltet wird, wie es bereits bei Eintreffen der vorletzten Stromstossserie beschrieben wurde (vgl.
Stromlauf 211-219). Am Ende der Stromstossserie, also nach dem dritten Impuls, sind die Relais 4R,
4H und 4T erregt (vgl. Stromlauf 212 und 213).
Nach dem verzögerten Abfall des Relais 4V nach Beendigung der Stromstossserie wird nach Öffnen des Kontaktes 4v38 das Prüfrelais 4P abgeschaltet und durch Schliessen des Kontaktes 4v39 das Relais 4A eingeschaltet (vgl. Stromlauf 207 und 220). Über Kontakt 4v49 wird Relais 4Ua an die d203-Ader angeschaltet. Da jedoch in der Speiseübertragung Relais 3U erregt ist, ist durch Öffnen des Kontaktes 3u92
Erde von der d203-Ader (vgl. Stromlauf 221) abgeschaltet, so dass Relais 4Ua nicht anziehen kann. Durch Öffnen des Kontaktes 4v108 wird Relais 4C abgeschaltet (vgl. Stromlauf 209) und fällt ab, da der Stromkreis 222 über Kontakt 4ual09 nicht geschlossen ist. Nach Abfall des Prtifrelais 4P wird die Wicklung II des Relais 4A abgeschaltet, Relais 4A hält sich jedoch, wie bereits erwähnt, nach Stromlauf 220 über seine Wicklung I.
Sobald Relais 4C abfällt, wird Relais 4Ub über seine Wicklung II eingeschaltet :
232) +, 4a57, 4UbII, 4c104, 4v107, -.
Über Kontakt 4ub135 und die Kontaktpyramide der Relais der Relaisabzählkette wird der dritte Schritt einer jeden Dekade durch Anlagen von Spannung markiert.
233)-, Will0, 4s122, 4t129, 4r125, 4w124, 4ub135, Schritt 3 jeder Dekade.
Ferner wird über Kontakt 4ub66 und den Kontakt 4t69 Relais 4D eingeschaltet :
234) +, 4t69, 4D, Grl30, 4ub66, -.
Relais 4D schliesst über Kontakt 4d70 einen Haltekreis für Relais 4Ub über dessen Wicklung I :
235) +, 4d70,4UbI, 4ub66, -.
Durch Schliessen des Kontaktes 4d62 werden die Feldspulen4Ma und 4Mb des Leitungswählers eingeschaltet (vgl. Stromlauf 224 und 225). Durch abwechselnde Erregung der beiden Feldspulen werden, wie bereits beschrieben, die Schaltarme in Drehbewegung versetzt. Sobald der Prüfarm d413 den dritten Schritt der dritten Dekade erreicht, kann das Prtifrelais 4P nach Stromlauf 226 und 233 ansprechen. Der Stromkreis 226 wurde bei Ansprechen des Relais 4D über dessen Kontakt 4d42 geschlossen. Bei Ansprechen des Prüfrelais 4P werden über dessen Kontakt 4p60 die Feldspulen 4Ma und 4Mb gleichzeitig erregt (vgl.
Stromlauf 228). Der Wähler wird stillgesetzt und bleibt auf dem erreichten Schritt stehen. Ferner wird bei Ansprechen des Prüfrelais 4P über Kontakt 4p44 und Kontakt 4d40 die Wicklung I des Relais 4A kurzgeschlossen und Relais 4A zum verzögerten Abfall gebracht.
Nach dem verzögerten Abfall des Relais 4A wird über Kontakt 4a56 Erde an die d203-Ader angelegt und hiedurch ein Stromkreis zur Erregung des Belegungsrelais 3C in der Speiseübertragung 3 SpUe geschlossen :
236) +, 4a56,4v53, 4ub52,4d47, 4n23-Arm, 4cg6, d203-Ader, 3u82,3c84, 3CII,-.
Relais 3C hält sich nach seinem Ansprechen unabhängig von diesem Ansprechkreis in folgendem Stromkreis über die c122- Ader :
237) +,.... cl22-Ader, 3CI, 3c83, 3CII,-.
Gleichzeitig wird durch Öffnen des Kontaktes 3c84 der Ansprechkreis (vgl. Stromlauf 236) unterbrochen.
Im Einstellsatz des Leitungswählers wurde bei Abfall des Relais 4A durch Öffnen des Kontaktes 4a57 der Haltekreis für die Relais der Relaiszählkette unterbrochen, so dass die Relais 4R, 4H und 4T abfallen.
Durch Öffnen der Kontakte 4t129 und 4r125 wird der Stromkreis 233 unterbrochen, so dass Relais 4P abfällt. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 4t69 der Haltekreis für Relais 4D (vgl. Stromlauf 234) unterbrochen. Relais 4D fällt infolge seiner Abfallverzögerung verzögert ab. Relais 4P schaltet bei seinem Abfall durch Öffnen seines Kontaktes 4p44 Erde von der a200-Ader ab. Nach dem verzögerten Abfall von Relais 4D wird durch Öffnen des Kontaktes 4d62 die Erregung der beiden Feldspulen 4Ma und 4Mb des Leitungswählers abgeschaltet. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 4d70 der Haltekreis für Relais 4Ub (vgl. Stromlauf 235) geöffnet. Relais 4Ub fällt infolge seiner Abfallverzögerung verzögert ab.
Während der Abfallzeit des Relais 4Ub ist ein Stromkreis zur Erregung des Belegungsrelais 4Cg des Leitungswählers geschlossen :
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238) +, 4a56,4v53, 4ub52,4d48, 4n24-Arm, 4CgII, -.
Nach dem verzögerten Abfall des Relais 4Ub befindet sich der Einstellsatz wieder im Ruhezustand und kann erneut belegt werden.
Im Leitungswähler wurde bei Ansprechen des Belegungsrelais 4Cg die d203-Ader über Kontakt 4cg7 mit dem Prüfarm c412 verbunden. Ferner wird die Wicklung I des Belegungsrelais 4Cg und die Wicklung des Andruckmagneten 4Ad über Kontakt 4cgl mit der c202-Ader verbunden. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 4cg4 der Anlasskreis (vgl. Stromlauf 201) unterbrochen.
EMI12.1
Kontaktes3c17 der Ansprechkreis für das Fernkennzeichnungsrelais (vgl. Stromlauf 230) geöffnet. Nach Schliessen des Kontaktes 3c5 liegt über der Wicklung I des Relais 3E Spannung an der a120-Ader, so dass Relais 1D (vgl. Stromlauf 21) in der Speiseübertragung SpUe (Fig. 1) des rufenden Teilnehmers anspricht : 239)-, 3z29, 3EI, 3c5, 3UeI, al20-Ader,.... 1D,.... +.
Relais 3E erhält in diesem Stromkreis Fehlstrom und kann nicht ansprechen. Über Kontakt 3c52 wird das Belegungsrelais 4Cg des Leitungswählers über seine Wicklung I unabhängig von seinem Ansprechkreis (vgl. Stromlauf 238) gehalten :
240) +, 3c52, Wi97, c202-Ader, 4cgl, 4CgI, 4Ad,-.
Der Andruckmagnet 4Ad erhält in diesem Stromkreis Fehlstrom und kann daher nicht ansprechen. Ferner wird über Kontakt 3c52 Relais 3T über seine Wicklung III eingeschaltet :
241) +, 3c52, 3u65, 3g62, 3TIII,-.
Durch Öffnen des Kontaktes 3c90 wird der Haltekreis für Relais 3U (vgl. Stromlauf 231) unterbrochen.
Während des verzögerten Abfalls des Relais 3U wird dieses Relais über seine Wicklung I nach Ansprechen des Relais 3T erneut erregt :
242) +, 3u16, 3c18, 3UI. 3tel3,-.
Ferner wird nach Ansprechen des Relais 3T T Relais 3G über seine Wicklung I eingeschaltet :
243) +, 3c52, 3u66, 3t69, 3GI,-.
Relais 3G unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 3g62 den Haltekreis für Relais 3T (vgl. Stromlauf 241). Relais 3T fällt infolge seiner Abfallverzögerung verzögert ab. Durch Schliessen des Kontaktes 3g77
EMI12.2
tung des gerufenen Teilnehmers).
Ist der gerufene Teilnehmer frei, so zieht während der Abfallzeit des Relais 3T das Prüfrelais 3P nach Stromkreis 244 an und schaltet durch Schliessen seines Kontaktes 3p38 Relais 3T in Reihe mit Relais 3R erneut ein,
EMI12.3
Der parallel zur Wicklung I des Relais 3T liegende Heissleiter HL42 stellt im Ruhezustand einen hochohmigen Widerstand dar, so dass die niederohmige Wicklung II des Relais 3T Fehlstrom erhält. Nach Einschaltung des Heissleiters HL42 nimmt sein Widerstandswert stetig ab, bis die Erregung der Wicklungen I und II gleich ist und Relais 3T infolge Gegenerregung abgeworfen wird. Es sei an dieser Stelle nachgeholt, dass die Wicklungen I und II gegensinnig in den Stromkreis eingeschaltet sind. Durch die Zeitkonstante des Heissleiters HL42 wird die Dauer des ersten Rufes begrenzt.
Nach Schliessen des Kontaktes 3p95 ist über diesen und den Kontakt 3a96 der in dem Stromkreis 240 liegende Widerstand Wi97 kurzgeschlossen, so dass der Andruckmagnet 4Ad des Leitungswählers erregt wird. Ferner wird über die Kontakte 3p7 und 3p12 und die Leitungsschleife ein Ansprechkreis für Relais 3A vorbereitet :
246) +, 3p12, 3a10, b201-Ader, b411-Arm, Teilnehmerschleife, a410-Arm, a200-Ader, 3AI,
3p7, 3r8,-.
Relais 3U und das Prüfrelais 3P werden nach Schliessen des Kontaktes 3p54 in folgendem Stromkreis gehalten :
247) +, 3c52, 3z53, 3Ul !, 3PIIl, 3p54, -.
Sobald das Rufrelais 3R nach Stromlauf 245 anspricht, wird durch Öffnen des Kontaktes 3r8 Spannung von der a200-Ader abgeschaltet und stattdessen über Kontakt 3r9 Rufwechselstrom RW angeschaltet, um den erreichten Teilnehmer zu rufen. Ferner wird während der Ansprechdauer des Relais 3R über Kontakt 3r48 ein tonfrequentes Freizeichen FZ an die Wicklung V des Übertragers 3Ue angelegt :
248) +, 3UeV, 3p47, 3r48, FZ.
Das Freizeichen wird von der Wicklung 3UeV auf die Wicklungen I und II induktiv übertragen und von
<Desc/Clms Page number 13>
diesen über die Adern a120 und b121 zum rufenden Teilnehmer ausgesendet. Nach Abfall des Relais 3T wird durch Öffnen des Kontaktes 3t41 der Stromkreis für Relais 3R unterbrochen und der erste Ruf beendet.
Über Kontakt 3t40 wird Relais 3R an einen Zehnsekundenschalter 4Sch angeschaltet und Relais 3R wird periodisch alle 10 Sekunden erregt und somit der Teilnehmer gerufen : 249) -, 3a33, 3z36, 3RI, 3p38,3t40, 4Sch (Zehnsekundenschalter) Durch Schliessen des Kontaktes 3t56 wird Relais 3P unabhängig von Stromlauf 247 gehalten :
250) +, 3c52,3t56, 3ZI, 3PII, 3p54,-.
Relais 3Z kann in diesem Stromkreis nicht ansprechen, da durch die parallel zu der hochohmigen Wicklung I des Relais 3Z nach Stromlauf 247 liegende niederohmige Wicklung II des Relais 3U Relais 3Z Fehl-
EMI13.1
Teilnehmer hiedurch als besetzt gekennzeichnet :
251) +, 3p79, 3t80, 3a88, d203-Ader, 4cg7, c412-Arm,..., Teilnehmerschaltung.
Sobald sich der gerufene Teilnehmer durch Abheben seines Handapparates meldet, wird die Teilnehmerschleife (vgl. Stromlauf 246) geschlossen und Relais 3A spricht an. Durch Öffnen des Kontaktes 3a10 wird die Wicklung II des Relais 3A in Stromkreis 246 eingeschaltet. Ferner wird Über Kontakt 3all die b201Ader mit der Wicklung IV des Übertragers 3Ue verbunden, so dass die Sprechadern nunmehr über den Übertrager durchgeschaltet sind. Durch Öffnen des Kontaktes 3a33 wird der Ansprechkreis für Relais 3R (vgl. Stromlauf 249) unterbrochen, so dass Relais 3R nicht mehr anspricht. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes 3a88 die Wicklung II des Relais 3Z in den Stromkreis 251 eingeschaltet. Relais 3Z zieht in diesem Stromkreis an.
Durch Öffnen des Kontaktes 3a96 werden die parallel liegenden Widerstände Wi97 und Wi98 in den Haltestromkreis 240 für Relais 4Cg und den Andruckmagneten 4Ad zur Stromersparnis eingeschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 3z53 wird die Wicklung II des Relais 3U abgeschaltet (vgl.
Stromlauf 247, so dass Relais 3U abfällt.
Relais 3Z wird nunmehr unabhängig von seinem Ansprechkreis über seine Wicklung I gehalten (vgl.
Stromlauf 250). Nach dem verzögerten Abfall des Relais 3U wird durch Öffnen des Kontaktes 3u66 Relais 3G ausgeschaltet (vgl. Stromlauf 243). Nach Abfall des Relais 3G wird über dessen Kontakt 3g20 Spannung an die bl21-Ader gelegt : 252)-, 3f24, 3z23,3g20, Dr2, 3UeII, bl21-Ader,...
Nach Abfall des Relais 3G befindet sich die Speisetibertragung im Gesprächszustand und die beiden Teilnehmer können miteinander sprechen.
Am Ende des Gespräches wird, wenn der angerufene Teilnehmer zuerst auflegt, nach Auflegen des Handapparates seitens des rufenden Teilnehmers Erde von der cl22-Ader abgeschaltet und hiedurch der Haltekreis für Relais 3C (vgl. Stromlauf 237) unterbrochen, so dass Relais 3C abfällt. Relais 3C unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 3c52 die HaJtekreise für Relais 3P und Relais 3Z (vgl. Stromlauf 250) und für das Belegungsrelais 4Cg und den Andruckmagneten 4Ad im Leitungswähler (vgl. Stromlauf 240).
Relais 3Z wird jedoch noch über seine Wicklung II und die d203-Ader gehalten, bis nach Abfall des Relais 3P dieser Stromkreis durch Öffnen des Kontaktes 3p79 (vgl. Stromlauf 251) unterbrochen wird. Nach Abfall des Relais 3Z befindet sich die Speiseübertragung 3SpUe im Ruhezustand und kann erneut durch eine vorgeordnete Verbindungseinrichtung belegt werden. Legt jedoch am Ende des Gespräches der rufende Teilnehmer zuerst auf, so wird durch Abschalten von Erde von der c122-Ader das Belegungsrelais 3C zum Abfall gebracht. Nach Öffnen des Kontaktes 3c52 wird das Prüfrelais 3P und Relais 3Z in folgendem Stromkreis gehalten :
253) +, 3a57, 3z58, 3t56, 3ZI, 3PIII, 3p54,-.
Ferner wird nach Öffnen des Kontaktes 3c52 das Belegungsrelais des Leitungswählers 4Cg über die Kontakte 3a57 und 3z58 und die c202-Ader gehalten (vgl. Stromlauf 240).
Sobald der angerufene Teilnehmer durch Auflegen seines Handapparates die Leitungsschleife (vgl.
Stromlauf 246) unterbricht, fällt das Speiserelais 3A ab und unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 3a57 die Haltekreise für die Relais 3P und 3Z und für das Belegungsrelais des Leitungswählers 3Cg. Nach Abfall dieser Relais befindet sich die Speiseübertragung 3SpUe und der Leitungswähler 4LW wieder im Ruhezustand und diese können erneut durch eine vorgeordnete Verbindungseinrichtung belegt werden.
Ist jedoch der angerufene Teilnehmer besetzt, so kann das Prüfrelais 3P nach Stromlauf 244 in der Abfallzeit des Relais 3T nicht ansprechen. Nach dem Abfall des Relais 3T wird durch Öffnen des Kontaktes 3tl3 Relais 3U ausgeschaltet (vgl. Stromlauf 242). Relais 3U fällt infolge seiner Abfallverzögerung verzögert ab und unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 3u66 den Haltekreis für Relais 3G (vgl. Stromlauf 243). Relais 3G wird jedoch über seine Wicklung I nach folgendem Stromkreis gehalten :
254) +, 3c52, 3z53, Gr68,3g72, 3f70, 3GI, -.
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Da Relais 3P nicht angesprochen ist, ist über dessen Kontakt 3p46 das Besetztzeichen an die Wicklung 3UeV des Übertragers angeschaltet.
255) +, 3UeV, 3p46,3r44, 3g43, BZ.
Das Besetztzeichen wird von der Wicklung des Übertragers 3UeV auf die Wicklungen I und II induktiv übertragen und von diesen zum rufenden Teilnehmer ausgesandt. Sobald der rufende Teilnehmer durch das Besetztzeichen veranlasst seinen Handapparat auflegt, wird Erdpotential von der c122-Ader abgeschaltet und das Belegungsrelais 3C fällt ab, da sein Haltestromkreis (vgl. Stromlauf 237) unterbrochen ist. Durch Öffnen des Kontaktes 3c52 wird der Haltestromkreis für Relais 3G (vgl. Stromlauf 243) unterbrochen und Relais 3G fällt ab. Nach Abfall des Relais 3G wird durch Öffnen des Kontaktes 3g43 das Besetztzeichen abgeschaltet (vgl. Stromlauf 255). Nach Abfall des Relais 3G befindet sich die Speiseübertragung im Ruhezustand und kann erneut belegt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Prüfung einer von einem Leitungswähler erreichten Anschlussleitung und zur Anschaltung des Speisestromes an die erreichte Anschlussleitung, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, gekennzeichnet durch eine im Verbindungsweg vor dem Leitungswähler (LW) angeordnete Relaisübertragung (3SpUe), welche ausser der Speisebrücke (3A) für die gerufenen Teilnehmer, dem Prüf- relais (3P) für die an den Ausgängen des Leitungswählers angeschlossenen Leitungen und einem Rufanschaltrelais (3R) ein Belegungsrelais (3C) enthält, und durch eine Ader (d203) zwischen Relaisübertragung und Leitungswähler zur Übertragung eines das Belegungsrelais der Übertragung nach Einstellung des Leitungswählers einschaltenden Rückkriteriums aus dem Leitungswähler.
EMI14.1
Claims (1)
1, gekennzeichnet durch einen über die Leitungsader (d203)Speiseübertragung (3SpUe), welcher nach der Einstellung des Leitungswählers auf eine durch eine erste
Stromstossserie (Zehnerziffer) bestimmte Kontaktgruppe vorbereitet ist (mittels 3u82) und nach der Ein- stellung des Leitungswählers auf eine durch eine zweite Stromstossserie (Einerziffer) bestimmte Anschluss- leitung geschlossen ist (mittels 4a56).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein während der Aufnahme der
Zehnerziffer erregtes abfallverzögertes Relais (4V) in einem mehreren Leitungswählern zugeordneten
Einstellsatz (4ES), dessen Kontakte (4v49) in emem über die Leitungsader (d203) verlaufenden Stromkreis eines in der Speiseübertragung angeordneten Umschalterelais (3U) liegen. wobei der eigene Haltestromkreis und der Ansprechstromkreis über Umschaltkontakte (3u91,3u92) verlaufen, so dass bei angezoge- nem Relais der Ansprechstromkreis unterbrochen ist."
4.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis eines die
Prüfzeit begrenzenden, abfallverzögerten Relais (Prüfzeitbegrenzungsrelais 3T) über Kontakte (3c52) des Belegungsrelais (3C) geführt ist und Kontakte (3t69) des Prüfzeitbegrenzungsrelais (3T) imAnsprechstrom- kreis eines das Prüfrelais (3P) einschaltenden Relais (3G) liegen.
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis für das Prüfrelais (3P) über einen Kontakt (3g77) des Einschaltrelais (3G) verläuft und der Stromkreis für das abfallverzögerte Prüfzeitbegrenzungsrelais (3T) über einen weiteren Kontakt (3g62) des Einschaltrelais geführt ist, so dass das Prüfrelais (3P) während der Abfallzeit des Prüfzeitbegrenzungsrelais (3T) bei freier Anschlussleitung anspricht.-
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreis für das Rufanschaltrelais (3R) in Reihe mit einem Prüfzeitbegrenzungsrelais (3T) tiber einen Kontakt (3p38) des Prüfrelais geführt ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfzeitbegrenzungs- relais in dem zwei als Gegenwicklungen in Reihe geschaltete Wicklungen besitzt, und par- allel zu einer Wicklung (3TI) ein Heissleiter (HL42) liegt, dessen Widerstandswert nach seiner Einschaltung stetig abnimmt, was bei gleicher Durchflutung beider Wicklungen zum Abfall des Prüfzeitbegrenzungsrelais führt.
8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch einen Umschaltkontakt (3t40/41) des Prüfzeitbegrenzungsrelais im Erregungsstromkreis des Rufanscha1t- und PrUfzeitbegrenzungs- relais, welcher nach Abfall des Prüfzeitbegrenzungsrelais das Rufanschaltrelais von dem Prüfzeitbegrenzungsrelais trennt und an einen 10 Sekunden-Schalter (3Sch) legt.
<Desc/Clms Page number 15>
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Ruhekontakt (3p46) des PrUfrelais im Stromkreis des Besetztzeichengenerators (BZ) und einer Wicklung (3UeV) eines im Sprechkreis liegenden Transformators.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE209961X | 1958-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT209961B true AT209961B (de) | 1960-07-11 |
Family
ID=5795040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT128859A AT209961B (de) | 1958-03-10 | 1959-02-19 | Schaltungsanordnung zur Speisung von über Leitungswähler erreichte Anschlußleitungen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT209961B (de) |
-
1959
- 1959-02-19 AT AT128859A patent/AT209961B/de active
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