AT209388B - Schaltarm für Wählerkontaktbänke - Google Patents

Schaltarm für Wählerkontaktbänke

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AT209388B
AT209388B AT562258A AT562258A AT209388B AT 209388 B AT209388 B AT 209388B AT 562258 A AT562258 A AT 562258A AT 562258 A AT562258 A AT 562258A AT 209388 B AT209388 B AT 209388B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switching arm
contact
head
insulating piece
piece
Prior art date
Application number
AT562258A
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English (en)
Inventor
Ferdinand Ing Felsecker
Original Assignee
Siemens Ag
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  Schaltarm für   Wählerkontaktbänke   
Bei Kontaktbänken mit grosser Lamellenzahl und dementsprechend kleiner Lamellenbreite sowie bei höheren Schrittgeschwindigkeiten des über die Kontaktlamellen schleifenden Schaltarmes treten beim 
 EMI1.1 
 ge. Mit der Vergrösserung der Schrittgeschwindigkeit des Schaltarmes vergrössert sich auch seine Aus- schwingamplitude beim Stillsetzvorgang. Bei kleiner Lamellenteilung karm es daher vorkommen, dass die
Ausschwingamplitude des Schaltarmes beim Stillsetzen grösser ist als die noch zur Verfügung stehende
Lamellenbreite und der Kopf des Schaltarmes von der Kontaktfläche der Lamelle in eine Lücke zwischen zwei benachbarte Lamellen fällt.

   Je nach der Grösse der zur Bewegungsrichtung des Schaltarmes entge- gengesetzt wirkenden (rückziehende) Kräfte beim   Ausschwing- oder   Anlaufvorgang wird dabei der an eine bestimmte Bewegungsrichtung gebundene Schaltarm beschädigt, wobei sogar eine Zerstörung des
Schleifarmsatzes möglich ist. Ebenso kann ein zu grosses Schwingen des Schaltarmes zu einer elektri- schen   Überbrückung   der einzelnen Kontaktlamellen führen, so dass auch dadurch Störungen auftreten kön- nen. Es ist bekannt, zur Vermeidung dieser Störung das auf den Kontaktlamellen schleifende Ende des
Schaltarmes mit einem Isolierstück zu versehen, das sich auf einer Kontaktlamelle abstützt. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Schaltarm für Wählerkontaktbänke, auf dessen über die Kontaktlamellen schleifenden Kopf ein   Isolierstück   zur Verhinderung einer elektrischen Überbrückung zweier Kontaktlamellen aufgesetzt ist. Die oben genannten Nachteile sind   erfindungsgemäss   dadurch vermieden, dass das Isolierstück mit einer gegen die Ebene der Kontaktlamellen geneigten Gleitfläche versehen ist und dass der Winkel zwischen der Gleitfläche und der Ebene der Kontaktlamellen kleiner als der Selbsthemmungswinkel ist, wodurch bei Einfallen des Schaltarmkopfes in eine Lücke zwischen zwei Kontaktlamellen ein Rücklauf des Schaltarmes durch Aufgleiten des Isolierstückes auf die Kontaktlamellenkante ermöglicht ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Die Zeichnung zeigt in stark vergrössertem Massstab in Ansicht von vorne den Kopf eines Schaltarmes. Dieser wird im vorliegenden Fall im wesentlichen von einem Edelmetallschleifstück 1 gebildet, das am   SchleifstUckträger   2, wie durch 3 angedeutet, befestigt ist. 4 und 5 sind zwei benachbarte Kontaktlamellen der Kontaktbank, die zwischen sich eine Lücke 6 frei lassen. Der Kopf des Schaltarmes streicht in Richtung des Pfeiles 7 über die Kontaktlamellen. Die Drehachse des Schaltarmes ist dabei mit 8 angedeutet. 9 ist das erfindungsgemäss auf den Kopf des Schaltarmes aufgesetzte Isolierstück mit der gegen die Ebene der Kontaktlamellen geneigten Gleitfläche 9', von der nur eine Kante in der Zeichnung sichtbar ist. 



   Die Zeichnung zeigt den Schaltarmkopf In einer von den Kontaktlamellen abgefallenen Lage in der Lücke zwischen zwei Lamellen. Das Isolierstück liegt mit der Gleitfläche 9'an der Kontaktlamelle 4 an und verhindert dadurch eine elektrische Überbrückung der beiden benachbarten Lamellen. Die Gleitflä-   che     9'ist   gegen die Ebene 4', 5'der Kontaktlamellen (nur eine Kante sichtbar) so stark geneigt, dass bei Auftreten von der Pfeilrichtung 7 entgegengesetzten rückziehenden Kräften während des Ausschwingoder Anlaufvorganges der Kopf des Schaltarmes auf die Lamelle 4 aufläuft.

   Es ist damit ein Rücklauf des Schaltarmes ermöglicht, ohne dass eine Beschädigung oder Zerstörung eintritt, die durch Verspiessen des Schaltarmkopfes der bisher   bekannten Schaltarmkonstruktionen   bei Einfallen in eine Lücke zwischen zwei Kontaktlamellen möglich war. Das Isolierstück 9 verhindert auch ein zu starkes Einfallen des Schaltarmkopfes in die Lücke zwischen zwei benachbarte Kontaktlamellen und dämpft dadurch eventuell auftre- 

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 tende Torsions- oder Biegeschwingungen. Weiters tritt es nur bei Stillsetzung des Schaltarmes und insbesondere nur dann in Funktion, wenn der Schaltarmkopf von der Lamelle abgleitet. Die Kontaktgabe zwischen Lamelle und Edelmetallschleifstück 1 wird durch das Isolierstück 9 nicht beeinträchtigt. 
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 ger 2 eingeklemmt.

   Es ist aber auch eine Befestigung durch Nietung denkbar, wobei Nietansätze beim Spritzen des Isolierstücke vorgesehen werden können. Ebenso ist ein Aufkleben des Isolierstückes auf den Kopf des Schaltarmes möglich. Die Klebung oder Nietung kann auch kombiniert mit der Klemmung angewendet werden. Die Befestigung des Isolierstückes am Schaltarmkopf kann vorteilhaft auch durch direktes Aufspritzen erfolgen. Als Herstellungsmaterial hat sich wegen der Gleiteigenschaften Polyamid besonders bewährt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltarm für Wählerkontaktbänke, auf dessen über die Kontaktlamellen schleifendem Kopf ein Isolierstück zur Verhinderung einer elektrischen Überbrückung zweier Kontaktlamellen aufgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstück mit einer gegen die Ebene der Kontaktlamellen geneigten Gleitfläche versehen ist und dass der Winkel zwischen der Gleitfläche und der Ebene der Kontaktlamellen kleiner als der Selbsthemmungswinkel ist, wodurch bei Einfallen des Schaltarmkopfes in eine Lücke zwischen zwei Kontaktlamellen ein Rücklauf des Schaltarmes durch Aufgleiten des Isolierstückes auf die Kontaktlamellenkante ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltarm nach Anspruch 1 mit einem Edelmetallschleifstück, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstück zwischen dem Schleifstück und dem Schleifstückträger eingeklemmt ist.
    3. Schaltarm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstück auf den Kopf des Schaltarmes aufgeklebt ist.
    4. Schaltarm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolerstück am Kopf des Schaltarmes durch Nietung befestigt ist.
    5. Schaltarm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolerstück auf den Schaltarm aufgespritzt ist.
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