AT209011B - Formschließeinrichtung für Druckguß- oder Spritzgußmaschinen od. dgl. - Google Patents

Formschließeinrichtung für Druckguß- oder Spritzgußmaschinen od. dgl.

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AT209011B
AT209011B AT44659A AT44659A AT209011B AT 209011 B AT209011 B AT 209011B AT 44659 A AT44659 A AT 44659A AT 44659 A AT44659 A AT 44659A AT 209011 B AT209011 B AT 209011B
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AT
Austria
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mold
ring
mold closing
wedge
wedges
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Application number
AT44659A
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Grundmann Geb
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Description


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    Formschliesseinrichtung für Druckguss- oder   
Spritzgussmaschinen od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine   Formschliesseinrichtung   für   Druckguss- oder Spitzgussmaschinen   od. dgl. zur Verarbeitung von Metallen oder thermoplastischen Massen, bei welchen der verschliessbare Formkörper einteilig ausgebildet und auf Zugsäulen, die einen festen Maschinenteil und den festen Formträger verbinden, hydraulisch oder mechanisch bewegbar ist und von einem die Schliesskraft bewirkenden Keilmechanismus gehalten wird. Um ein Öffnen der Form während des Giessvorganges, bei dem das geschmolzeneMaterial unter Druck in die Form gepresst wird, und die daraus entstehenden Folgen, wie Ungenauigkeit des Spritzlings, Gratbildung, Verletzungen des Giessers zu vermeiden, wurden bereits verschiedene Systeme für   Formschliesseinrlchtungen   zur Verriegelung der Form bzw. der Formträger vorgeschlagen.

   Verriegelungen, die die Schliesskraft hydraulisch oder über ein Hebelsystem bewirken, weisen Mängel auf, die nicht zu beheben sind, wie die unvermeidlichen Lufteinschlüsse in der Druckflüssigkeit beim hydraulischen Verschluss, wodurch der Verschluss elastisch ist bzw. die dauernd notwendige   Einregulierung   des Hebelmechanismus infolge   seiner Wärmeausdehnung. Keilverriegelungen vermeiden wohl die Nach-   teile der vorerwähnten   5chliessdnrichtUngen,   doch unterliegen die bisher bekannten wieder einem grossen Verschleiss, da sie gegen die volle Schliesskraft eingetrieben werden müssen. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, eine Keilverriegelung zu schaffen, die unter Vermeidung der Mängel der bekannten Verschlüsse die Gussform sicher und verlässlich verriegelt. 



   Die Erfindung besteht im Wesen darin, dass die Formschliesseinrichtung aus zwei konzentrisch zur Maschinenlängsachse an dem festen Maschinenteil gelagerten Ringkeilen besteht, von denen mindestens einer verdrehbar ist und auf welchen sich an dem bewegbaren Formträger vorgesehene Distanzsäulen abstützen. 



   Die   erfindungsgemässe   Formschliesseinrichtung ist in ihrem Aufbau äusserst einfach und nimmt wenig Raum ein. Sie ist für jede Zugsäulen-Druckgussmaschine mit hydraulisch oder mechanisch verschiebbarem Formträger geeignet und kann auch nachträglich in solche Maschinen eingebaut werden. 



   Nach   einem Merkmal der Erfindung können beide Ringkeile   verdrehbar sein, wobei deren zusammenwirkende Keilflächen aus über einen Gang sich erstreckenden Schraubenflächen gebildet sind und die Gangstufen beider Schraubenflächen bei der Verdrehung zur Mitnahme des einen Ringkeiles durch den andern dienen. Gemäss der Erfindung wird zur Verriegelung der Form zunächst der den Distanzsäulen zugewandte Ringkeil verdreht, welcher den zweiten Ringkeil vermittels der Gangstufen mitnimmt, bis er an einem festen Anschlag anliegt, wobei diese Verdrehung reibungslos erfolgt, da in dieser Stellung die Distanzsäulen noch nicht an dem ihnen zugewandten Ringkeil anstehen. Die Verriegelung wird erst durch die weitere Verdrehung des zweiten, an dem festen Maschinenteil gelagerten Ringkeiles bewirkt. 



   Durch die erfindungsgemässe Anordnung der Distanzsäulen im gleichen Abstand voneinander längs eines Teilkreises, der einen Durchmesser aufweist, dass die Distanzsäulen die grösste einsetzbare Form an ihrem oder nahe ihrem Rande abstützen, wird immer eine gleichmässige vollständige Abstützung der Form erzielt. Es kann dabei bei der erfindungsgemässen   Schliesseinrichtung   nicht vorkommen, dass die Werk-   stückprojektionsfläche   über die Verriegelungsprojektionsfläche einseitig hinausragt, wie dies bei den be- 
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 bei einem spezifisch hohem Druck des Schmelzgutes die Form aufklaffen kann. 



     Die Ringkeile werden entsprechend   einem Merkmal der Erfindung von gefederten Druckstösseln gegen den festen Maschinenteil unter Federdruck gehalten, wobei die   Druckstssssel   sich an einer vor den Ring- 

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 keilen angeordneten und diese abdeckenden Schutzwand abstützen. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen Ansichten eines Ausschnittes einer hydraulischen Druckgussmaschine mit der eingebauten Form-   schliessrichtung,   wobei der bewegbare Formträger in   Offen- bzw. Schliessstellung   steht, Fig. 3 einen Schnitt nach der   Linie m-m   in Fig. 2 bei abgehobener Schutzwand und die Fig. 4 und 5 Ansichten der 
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Verriegelungsvorgangeslung. 



   Ein am Maschinenkörper fest angeordneter Maschinenteil, im vorliegenden Beispiel das Querhaupt 1 und der nicht dargestellte feste   Formtfäger   sind mit vier Zugsäulen 4a-d verbunden. Der auf den Zugsäulen verschiebbare Formträger 5 wird von den hydraulisch betätigbaren Kolben 3 in die Schliess- bzw. 



  Offenstellung gebracht. Um eine aus dem Querhaupt ragende Manschette 2 des Kolbens sind zwei Ringkeile   6.   7 zentrisch verdrehbar angeordnet, die von gefederten, an einer vor den Ringkeilen vorgesehenen Schutzwand 8 abgestützten Druckstössen   24-2 &    (Fig. 6) gegen das Querhaupt gedrückt werden, wo der am Querhaupt anliegende Ringkeil gleitgelagert ist oder auf Rollen oder Kugeln gelagert sein kann. 



   Die Ringkeile, deren zusammenwirkende   Keilflächen erfindungsgemäss   aus über einen Gang sich erstreckenden   Schraubenflächen gebildet   sind, werden hydraulisch verdreht. Zu diesem Zweck ist der Ringkeil 6   mit   zweiLappen 15, 15a und derRingkeil 7 mit einem Lappen 15b versehen, an welchen die Kolben- 
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   13abzw, 13b derDmckzylinder : 1, ll bzw. llb angelenktsind, dieihrerseitsamMasehinenge-In der Offenstellung der Form bzw. des Formträgers sind die Ringkeile ebenfalls in der Offenstellung. 



   In dieser Stellung, in welche sie von dem Druckzylinder   lla   noch vor dem Öffnen der Form gebracht werden, liegt der Ringkeil 6 mit seinem Lappen 15a an der   Zugsäule   4c, wobei auch die Gangstufen   18.   19 beider Ringkeile zum Anliegen kommen. Die Bohrungen 17a, 17b der Ringkeile überdecken sich, womit 
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 des in die Offenstellungmit. Diese Drehbewegung erfolgt reibungslos, da die Ringkeile nur unter dem Federdruck der Stössel 24 stehen. Nun tritt der Zylinder 11 in Tätigkeit und verdreht den Ringkeil 6 bis die Distanzsäulen unter Pressung am Ringkeil 7 anliegen und die Form verriegelt ist (Weg y, Fig. 5).

   Zum Öffnen der Form wird der Ringkeil 6 von dem am Lappen 15a angreifenden Druckzylinder Ila verdreht, der nach Zurücklegung des Weges y mit seiner Gangstufe 18 an die Gangstufe 19 des Ringkeiles 7 zum Anliegen kommt und diesen mitnimmt. bis sein Lappen 15a an der   Zugsäule 4c anschlägt   und somit die Ringkeile ihre Aus- 
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 in einem gewissen Bereich die verschiedenen Formhöhen ausgeglichen werden können. Sie sind an ihren unfreien Enden mitGewinden versehen. mit welchen sie   inGewindebohrungen   desFormträgers einschraubbar und mit Gegenmuttern 10 feststellbar sind.

   Ihre Länge wird in vorteilhafter Weise so bemessen, dass sie nach der Drehbewegung beider   Ringke ! 1e   um den Weg x einen   Abstand vom Ringkell 7 aufweiten,   der 
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 bolzen 22, die in Gewindehülsen 21 einschraubbar und mit Muttern 23 feststellbar sind. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Formschliesseinrichung für Druckguss- oder Spritzgussmaschinen od. dgl. zur Verarbeitung von Metallen oder thermoplastischen Massen, bei welchen der verschiebbare Formkörpel einteilig Ausgebil- det und auf Zugsäulen, die einen festen Maschinenteil und den festen Formträger verbinden, hydraulisch oder mechanisch bewegbar ist und von einem die Schliesskraft bewirkenden Keilmechanismus gehalten <Desc/Clms Page number 3> wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschliesseinrichtung aus zwei konzentrisch zur Maschinenlängeachse an dem festen Maschinenteil gelagerten Ringkeilen besteht, von denen mindestens einer verdrehbar ist und auf welchen sich an dem bewegbaren Formträger vorgesehene Distanzsäulen abstützen.
    2. Formschliesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ringkeile verdrehbar sind, wobei deren zuaammenw1rkende Keilflächen aus über einen Gang sich erstreckenden Schraubenflächen gebildet sind und die Gangstufen beider Schraubenflächen bei der Verdrehung zur : Mitn. abme des einen Ringkeiles durch den imdem dienen.
    3. Formschliesseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet. dass zur Verriegelung der Form beide Ringkeile durch Verdrehung des den Distanzsaulen zugewandten Ringkeiles reibungslos verdrehbar sind bis der Ringkeil an einem festen Anschlag anliegt und die weitere Verdrehung des zweiten Ringkeiles die Verriegelung bewirkt. EMI3.1 hydraulisch verdrehbar sind.
    5. Formschliesseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringkeile auf dem festen Maschinenteil gleitgelagert oder mit Rollen oder Kugeln gelagert sind.
    6. Formschliesseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass gefederte.
    Druckstössel die Ringkeile gegen den festen Maschinenteil unter Federdruck halten.
    7. Formschliesseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Ringkeile abdeckende Schutzwand vorgesehen ist, an welcher die Druckstössel angeordnet sind.
    8. Formschliesseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am bewegbaren Formträger mindestens drei Distanzsäulen in gleichem Abstand voneinander längs eines Kreises angeordnet sind, der einen Durchmesser aufweist, dass die Distanzsäulen die grösste einsetzbare Form an ihrem oder nahe ihrem Rande abstützen.
    9. Formschliesseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Distanzsäulen einstellbar ist.
    10. Formschliesseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schutzwand in ihrer Länge einstellbare Ausstossbo1zen angeordnet sind.
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