AT20871B - Flaschenverschluß für Sterilisationszwecke. - Google Patents
Flaschenverschluß für Sterilisationszwecke.Info
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Description
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Österreichische PATENTSCHRIFT Ne 20871.
FIRMA ERSTE BÖHMISCH-THÜRING'SCHE GLASINSTRUMENTEN-FABRIK LUTTERORTIT & Co.
IN ZINNWALD (ERZGEBIRGE).
Flaschenverschluss für Sterilisationszwecke.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Sterilisationsversehluss für Milchflaschen, welcher dazu dient, beim Auskochen Luft und Dämpfe herauszulassen, beim Erkalten jedoch einen vollkommenen Luftabschluss zu erzeugen.
Die bekannten ähnlichen Flaschenverschlüsse, z. B. nach dem D. R. P. Nr. 74552 und der schweizerischen Patentschrift Nr. 7035 weisen verschiedene Mängel auf, die beim
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Patentschrift wird auf die Aussenseite des Flaschenhalses bei Zwischenlage eines Dichtungringes ans Gummi ein Trichter aufgesetzt, in welchem ein den Flaschenhals an seinem Aussenrand abdichtendes Kugelventil untergebracht ist.
Das Dichtungsmaterial zwischen Flaschenhals und Trichter ist sowohl aus sanitären Rücksichten wie auch vom technischen Standpunkt aus zu verwerfen, da es einerseits sehr leicht ein Herd von Zersetzungs-
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Abdichtung bald fraglich wird. Überdies ist der Kugelventilverschluss ebenfalls äusserst unsicher, da die Kugel nicht eingeschliffen werden kann und die Dichtungsfläche am Rande der Flaschenmündung, also an derjenigen Stelle der Flasche angebracht ist, die bei Behandlung am leichtesten einer Beschädigung ausgesetzt ist. Der aus einem elastischen Pfropf, in dessen Bohrung sich eine dünne, mit Verdickungen an ihren Enden versehene
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weist ebenfalls das bedenkliche elastische Material auf.
Das Ventil ist diesmal aussen am Stöpsel angebracht, was den Nachteil leichten Schadhaftwerdens der Teile in sich birgt, da beim Ein-und Ausziehen des Stöpsels aus dem Flaschenhals der Glasventilkörper leicht in Brücho gehen kann. Die äussere Dichtungsfläche am Stöpsel ist unzuverlässig, da das elastische Material seine Struktur während des Gebrauches ändert und seine Elastizität rasch abnimmt.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, dass der in den Flaschenhals eingeschliffene, hohle Glaspfropfen im unteren Teile seiner Höhlung mit einem Sitz versehen ist, auf welchen der ebenfalls aus Glas. bestehende, zur Gänze im Inneren des Glaspfropfons angeordnete Ventilkörper der das Entweichen der Luft ans der Flasche beim Sterilisieren gestattenden Rückschlagventils aufgeschliffen ist, wodurch einerseits erreicht wird, dass der Glasstöpsel ohne Verwendung von Dichtungsmaterial abdichtet und andererseits das
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Wie die Zeichnung erkennen lässt. ist der Verschlusspfropfen a, der im Flaschenhals b eingeschliffen ist, hohl gestaltet und enthält in seinem Inneren einen losen Ventilkegel c, dessen unterer Teil auf dem Ventilsitz gleichfalls eingeschliffen ist.
Beim Auskochen des Flascheninhaltes wird der Ventilkegel r gehoben, erzeugt jedoch bei der Kondensation vermöge des entstandenen Vakuums einen zuverlässigen und andauernd luftdichten Verschluss.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Flaschenverschluss für Sterilisationszwecke, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Flaschenhals eingeschliffene Glaspropfen in seiner Höhlung mit einem Sitz für den auf diesen auf geschliffenen, zur Gänze im Inneren des Glaspfropfens befindlichen Rückschlagventilkörper versehen ist, zu dem Zwecke, um einerseits eine Abdichtung der Flasche bei Vermeidung des üblichen elastischen Dichtungsmaterials zu erzielen und andererseits das Rückschlagventil vor Beschädigung zu bewahren. EMI2.1
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| AT20871T | 1903-10-06 |
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| AT20871B true AT20871B (de) | 1905-08-10 |
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| AT20871D AT20871B (de) | 1903-10-06 | 1903-10-06 | Flaschenverschluß für Sterilisationszwecke. |
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