AT21797B - Schröpfkopf, insbesondere für kalten Schröpfvorgang. - Google Patents

Schröpfkopf, insbesondere für kalten Schröpfvorgang.

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AT21797B
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Hugo Schneider
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Hugo Schneider
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  Schröpfkopf, insbesondere für kalten Schröpfvorgang. 



    Das Anwärmen und Warmaufbringen von Schröpfköpfen war namentlich ängstlichen Personen höchst unangenehm und bot an sich auch keine Sicherheit gegen übermässiges Erhitzen, wodurch der Patient verletzt worden wäre, oder ein zu geringes Anwärmen, wodurch wieder der Zweck des Ansetzens eines Schröpfkopfes illusorisch geworden ; gegebenenfalls war durch die Prozedur des Anwärmens sogar die Sicherheit des Hantierenden oder Behandelten in Mitleidenschaft gezogen. 



  Zweck vorliegender Erfindung ist es nun, einen Schröpfkopf zu schaffen, der ohne Flamme, also auf kaltem Wege und ohne jede Gefahr gebraucht werden kann, der für die Kranken, besonders für Kinder nicht abschreckend wirkt und von jedem Laicu leicht angewandt werden kann. 



  Er soll in jeder Lage-auch von unten-an den Körper angebracht werded können, soll ferner sowohl in der Anbringung sowie Hantierung für den Behandelten und Behandelnden vollständig gefahrlos sein.   
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 mittelst Vakuum - in Verwandung gebracht werden soll, kann der Grad seiner Wirksamkeit reguliert werden ; eine kleine Handsaugepumpe aber, die zur Erzeugung dieses Vakuums dient, kann gegebenenfalls selbst in einem   Spazierstocke untergebracht werden.     wodurch   das Ganze ungemein handlich und leicht transportabel wird. 



     Diesen Schropfkopf veranschaulicht   die Zeichnung, in welcher Fig. 1 einen Schnitt 
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 während   Fig. 8   den ganzen   Schröpfkopf vergrössert,   in zusammengestecktem Zustande in der Gebrauchslage darstellt. 



   DerSchröpfkopfnachvorliegenderErfindungbestehtauseinerGlasglockeavon 
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 durch eine Öffnung b in Verbindung steht. 



   Dieser Hais dient zur Aufnahme eines dichtschliessenden   Gummipfropfens   c, dessen 
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   In die BOhrung des Gummipfropfens wird ein metallröhrchen d eingebracht, das sich mit seinem konischen Flansch g auf den Gummipfropfen c aufsetzt und so die luftdichte   Verbindung der beiden Teil'sichert   ;   gegebenenfalls kann   das Röhrchen   zwecks leichteren   Reinigens abgenommen werden. Dieses Metallröhrchen d ist an seinem oberen Ende ge- 
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   bei Gebrauch   die angesaugte Luft austreten kann. 



   Damit die ausgesaugte Luft nicht wieder durch diese Löcher zurücktreten kann. wird auf das   Metallröhrchen ( ein von   aussen umschliessendes und die Löcher überdeckendes, dünnes Gummiröhrchen f aufgesteckt. dessen Elastizität hinreichend ist, unter Überwindung seines Widerstandes, die Luft durch Saugen entweichen zu lassen, hingegen die Löcher e zu schliessen. sohald das Saugen aufhört. Durch eise Anordnung kommt ein Absperrventil oder dgl. in Wegfall. 
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   Zweckmässig wird der eine   RohrBcbenkel im Innern und oberhalb   des Flansches   9   etwas ausgenommen, um ein leichteres Spiel des   Gummiröhrcbens   bei Luftaustritt zu ermöglichen. 



   An dem mit der Handplatte versehenen Rohrende ist ein Gummischlauch lösbar befestigt, der mit einer kleinen Luftsaugepumpe in Verbindung steht, durch welche das nötige Vakuum in der Glasglocke a gebildet wird. 



   Diese Luftstaugepumpe soll nach Art der bekannten Radfahrer-Luftpumpen konstruiert und derart klein bemessen werden, damit sie ohne Störungen in der Funktion, selbst in einen Spazierstock eingebaut oder zu einem solchen verwendet werden könnte. 



   Das sichere, luftdichte Aufsitzen der Glasglocke a auf dem Körper des Patienten vorausgesetzt, dichten alle übrigen Teile des   Schröpfkopfes   vollständig ab und ist demnach der Gebrauch desselben, auf kaltem Weg durch Vakuum, gegenüber dem durch Wärme so vorteilhaft, dass die günstige Verwendung dieses Schröpfkopfes vollständig   ausser Frage   gestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schröpfkopf, insbesondere für kalten Schröpfvorgang mit einer, mit einer Luftpumpe verbundenen Glasglocke (a) mit Hals, dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Hals ein Gummipfropfen (c) eingesetzt ist, der ein in die Bohrung des letzteren eingesetztes, oben geschlossenes Metallröhrchen (d) trägt, das seitliche Löcher (e) besitzt, welche beide von aussen durch ein Gummiröhrchen (f) umkleidet bezw. überdeckt sind, wobei durch die Öffnung (b) der Glocke (a) ausgesaugte Luft durch die Bohrungen des Metallröhrchens (d) unter Über- windung des Druckes des Gummiröhrchens (f) austritt, welch letzteres sich dabei im Masse des verringerten Saugens wieder selbsttätig schliesst und den Luftzutritt verhindert, während das Metallrohr (d) samt den Gummiröhrchen (.
    f) von aussen durch einen winkel- förmigen Rohrkopf (1.) dicbtscbliessend umgeben ist, dessen einer Schenkel im Innern etwas abgesetzt, dem Gummiröhrchen genügenden Spielraum lässt. EMI2.2
AT21797D 1904-12-07 1904-12-07 Schröpfkopf, insbesondere für kalten Schröpfvorgang. AT21797B (de)

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