AT208401B - Schaltung zur Erzeugung eines Frequenzspektrums - Google Patents

Schaltung zur Erzeugung eines Frequenzspektrums

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AT208401B
AT208401B AT259058A AT259058A AT208401B AT 208401 B AT208401 B AT 208401B AT 259058 A AT259058 A AT 259058A AT 259058 A AT259058 A AT 259058A AT 208401 B AT208401 B AT 208401B
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signal
frequency
signals
circuit according
amplitude
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AT259058A
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Roman Ing Golike
Bohuslav Ing Rada
Jaroslav Ing Vacik
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Tesla Np
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


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  Schaltung zur Erzeugung eines Frequenzspektrums 
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Erzeugung eines Frequenzspektrums in einem wählbaren Frequenzbereich Fp mit der mittleren Frequenz f., das aus einer Reihe von in gleichmässigen Frequenz-   abständen f angeordneten Einzelsignalen besteht, wobei der gegenseitige Frequenzabstand f durch ein zugeführtes Signal Sir, die Lage der Reihe auf der Frequenzachse aber unabhängig vom Signal Sf durch   die Frequenz eines weiteren zugeführten Signals   Sr bestimmt wird.   



   Auf diese Weise hergestellte verschiebbare Frequenzspektren können überall dort eingesetzt werden, wo eine grosse Anzahl genau definierter Frequenzen von einigen wenigen Normalfrequenzen hergeleitet werden soll. Dabei kann das Frequenzspektrum als solches ausgenützt werden,   z. B.   zur Eichung von Empfängern, wenn deren Trennschärfe zur Auflösung der Einzelsignale des Spektrums ausreicht. Dort, wo nur ein Einzelsignal benötigt wird, wie z. B. zur Steuerung eines Senders oder zur Speisung der Mischstufe eines Empfangers, kann mit Hilfe eines geeigneten Filters ein Einzelsignal des Spektrums herausgesiebt werden. 



   Abgesehen von diesen Anwendungsbeispielen, die die Herstellung einer Signalquelle zum Ziele haben, kann das in der Erfindung angegebene Verfahren zur Herstellung verschiebbarer Frequenzspektren in einer abgeänderten Form angewendet werden, die gleichzeitig zur Gewinnung von Überlagerungssignalen dient, die zwischen den Einzelsignalen oder einem Einzelsignal des Spektrums und einem von aussen zu- 
 EMI1.1 
 



   Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von Frequenzspektren dieser Art bekannt, bei denen eine Verzerrung   eines Signals Sfi   mit der Grundfrequenz f1 mittels eines nichtlinearen Gliedes, wie   z. B.   einer stark ausgesteuerten Röhre, einer Halbleiterdiode usw. zur Gewinnung von Oberwellenreihen der Grundfrequenz f angewendet wird. 



   Eine weitere bekannte Methode zur Gewinnung hoher, in einem wählbaren Frequenzbereich befindlicher Oberwellen beruht auf der Anwendung des Pendelrückkopplungsprinzips und ist z. B. in den deutschen Patentschriften Nr. 731859 und Nr. 863095 beschrieben. Diese, mit Hilfe bisher bekannter Methoden gewonnenen Spektren haben aber den Nachteil, dass sie lediglich aus harmonischen Frequenzen des Grundfrequenzsignals   Sf1   bestehen, deren Lage auf der Frequenzachse nicht verändert werden kann, da sie durch die Grundfrequenz   f   festgelegt ist.

   Zur Verschiebung solcher Reihenspektren entlang der Frequenzachse ohne Veränderung des gegenseitigen Abstandes f der Einzelsignale des Spektrums mussten bisher besondere Modulationsstufen eingesetzt werden, in denen das ganze Spektrum durch Aufmodulieren auf ein Hilfssignal in eine andere, durch entsprechende Bemessung der Hilfssignalfrequenz frei wählbare Frequenzlage transponiert wird. Ein solches Verfahren ist   z. B.   in der deutschen Patentschrift Nr. 922176 beschrieben. 



   Zur Gewinnung von Überlagerungssignalen zwischen einem auf diese Weise verschobenen Spektrum und einem zugeführten Fremdsignal wird nach dem derzeitigen Stand der Technik eine weitere Modulationsstufe benötigt. 



   Die angeführten Nachteile   (d. h.   die Notwendigkeit für jede Einzelfunktion beim Aufbau und bei der 

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 Ausnützung des Spektrums weitere Stufen einzusetzen) werden bei dem der Erfindung zugrunde liegenden Verfahren beseitigt. Das Wesentliche besteht darin, dass das   Frequenzspektrum   in einem RückkopplungsSchwingsystem mit der Eigenfrequenz f (welche ungefähr der mittleren Frequenz fs des gewählten Fre-   quenzbereiches F entspricht) gewonnen wird, dessen veränderbare Rückkopplung durch das ModulationsI signal Sf1 derart gesteuert wird, dass im Laufe einer jeden Periode 1/f die Eigenschwingungen des Rückkopplungsoszillators unter den Pegel der Rauschspannungen oder anderer anwesenden Signale absinken,

   um    
 EMI2.1 
 weiteres Fremdsignal Sfx mit einer derartigen Amplitude zugeführt wird, dass der Anteil des Signals Sfx am Aufbau des Anfangssignals des Rückkopplungsoszillators die gleiche Grössenordnung erhält, wie der Anteil des Signals   S.   



   Die Schaltung zur Herstellung von Frequenzspektren nach der Erfindung und Ausführungsbeispiele sind in den einzelnen Figuren veranschaulicht, worin :
Fig. 1 schematisch die Reihe der Einzelsignale veranschaulicht, die auf der Frequenzachse in dem wählbaren Frequenzbereich   F p   mit der mittleren Frequenz   fs   angeordnet sind, wobei   f   ungefähr mit der Eigenfrequenz f des Schwingsystems übereinstimmt. 



     DieEinzelsignale   sind in   gleichmassigen Frequenzabständen f angeordnet   (sie sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz   f). Weiterhin   ist die Einführung eines Fremdsignals   Sr   zur Gewinnung von Überlagerungssignalen Sfz angedeutet. Ein solches Spektrum wird auf bekannte Art mit Hilfe eines Pendelrückkopplungsoszillators gewonnen. Fig. 2 zeigt graphisch den zeitlichen Verlauf der Pendelrückkopplungsschwingungen für den Fall, dass dem Schwingsystem kein Fremdsignal   Sr   zugeführt wird (voll ausgezogene Kurve). Für den Fall der Zuführung eines Fremdsignals Sf in einer Phasenlage, bei der eine Unterstützung der Oberwellen von f beim Aufbau des Anfangssignals des Rückkopplungssenders eintritt, gilt die gestrichelte Hüllkurve der Schwingungen Sfo.

   Die punktierte Hüllkurve entspricht einer demge- 
 EMI2.2 
 belplitude eines Überlagerungssignals Sfz'das in bekannter Weise in einer Pendelrückkopplungsanordnung bei Zuführung eines Fremdsignals   Sr   entsteht, von der Amplitude dieses Fremdsignals   S.   Fig. 4 zeigt schematisch die Reihe der Einzelsignale eines   Spektrums, das erfindungsgemäss   entlang der Frequenzachse   durch Zuführung eines Fremdsignals Sf2 verschoben wurde, Fig. 5 zeigt schematisch die Abhängigkeit der Amplitude eines Überlagerungssignals Sfz, das erfindungsgemäss durch Zuführung eines weiteren Fremd-   signals Sfx erzeugt wurde, von der Amplitude dieses Fremdsignals Sfx.

   Fig. 6 veranschaulicht ein Fre-   quenzspektrum   entsprechend Fig. 4 für den Fall, dass ein weiteres Fremdsignal Sf, dessen Amplitude von der gleichen   Grössenordnung   ist wie das Signal   S, am   Aufbau des Anfangssignals mitwirkt. 



   Fig. 7 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, in dem eine Triode mit induktiver Rückkopplung und Modulation des Anodenkreises mit dem Signal   Sf   angewendet wird. Fig. 8 stellt eine Pendelrückkopplungsschaltung mit einer Pentode in kapazitiver Rückkopplungsschaltung und Modulation mit dem Signal   Sf1   im Schirmgitter dar. Das Signal   Sr   wird auf induktivem Wege zugeführt, das Signal Sfx wird auf das im Sinne des Schwingsystems auf Nullpotential befindliche erste Gitter gebracht. Fig. 9 bringt eine graphische Darstellung der Abhängigkeit der Frequenz 
 EMI2.3 
 stellten Anwendungsfall.

   Fig. 10 veranschaulicht eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, in der die Eigenfrequenz des Schwingsystems durch eine Kippschaltung. also nicht durch einen LC-Schwingungskreis im Rückkopplungsweg bestimmt wird. Fig. 11 zeigt eine Pendelrückkopplungsschaltung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, bei der eine erhöhte Dämpfung des Schwingkreises in dem zum Abklingen der Pendelrückkopplungsschwingungen bestimmten Abschnitt der Periode 1/f durch Umsteuern von positiver auf negative Rückkopplung erreicht wird. Fig. 12 ist eine schematische Darstellung der Pendelrückkopplungsschwingungen bei der   in"linearer"Arbeitswei-   se betriebenen Anordnung nach Fig. 11.

   Fig. 13 zeigt die Anwendung von besonderen Modulationsmitteln (vom Signal Sf gesteuerten Dämpfungsdioden) zur Durchführung der Pendelrückkopplung bei einem auf sehr hohen Frequenzen schwingenden Oszillator. 



   Fig. 14 veranschaulicht die entsprechende Modulationsanordnung mit magnetisch gesteuerten Ferritkernen bei einem UKW-Oszillator mit Scheibenröhre. Fig. 15 zeigt eine Schaltung zur Durchführung des 

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 schaltung ein Reflexklystron zur Anwendung kommt, dessen Reflektor mit dem Signal Sfl moduliert wird. 



  Fig. 16 bringt eine entsprechende Anordnung mit   Hohlraummagnetron,   dessen Kathode mit dem Signal   Sir   moduliert wird. Fig. 17 stellt einen Pendelrückkopplungsmodulator nach der Erfindung dar, dessen   Verstärkungs- und   Modulationselement von einem Transistor gebildet wird. Fig. 18 veranschaulicht eine Sparschaltung, bei der die Pendelrückkopplungsröhre gleichzeitig zur Erzeugung des Pendelfrequenzsignals   Sur verwende   wird. Fig. 19 zeigt eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung, bei der der Pendelrückkopplungsoszillator lediglich durch lose Ankopplung an einen Quarzkristall mit dem Signal   Sr   versorgt wird, wobei der Quarz die erforderliche Energie aus der Oszillatorröhre bezieht.

   Fig. 20 veranschaulicht graphisch die Abhängigkeit jener Amplitude Ufx'bei der das Überlagerungssignal seinen Maximalwert annimmt, von der Verstimmung der Frequenz fx gegenüber der Eigenfrequenz f des Pendelrückkopplungsoszillators. Fig. 21 bringt eine Schaltungsanordnung zur Kompensation der Frequenzab-   hängigkeit   nach Fig. 20 durch Vorschalten eines Sperrkreises. Fig. 22 veranschaulicht die Blockschaltung eines Empfängers, in dem das Verfahren nach der Erfindung im Überlagerer angewendet wird, wobei zusätzlich eine Begrenzerwirkung gegenüber A. M. zustande kommt. Fig. 23 zeigt eine Anordnung nach der Erfindung, bei der die Signale   Sr   und Sfx mit Hilfe lose angekoppelter Kristalle erzeugt werden, wobei durch Anwendung von Antennen als Koppelglieder eine Fernwirkung erreicht wird (Fernsteuerung). 



   Zur näheren Erläuterung des Grundprinzips der Erfindung ist es zweckmässig, zunächst von den Erscheinungen auszugehen, die bei dem bereits bekannten   Pendelrückkopplungs vervielfacher und-über-   lagerer auftreten, wenn an dessen im Takte der Frequenz fl auf der Frequenz f periodisch an- und ausschwingenden Oszillator ein Fremdsignal   Sr   herangeführt wird, dessen Frequenz   f ungefähr (z. B. in den   Grenzen einer Oktave) der Eigenfrequenz fo des   Schwingungs- bzw.   Rückkopplungskreises entspricht.

   In 
 EMI3.2 
 gen Sfo des Oszillators herauswachsen, ist in diesem Falle das Ergebnis einer vektoriellen Addition des Fremdsignals   Sr   und harmonischer Produkte des Grundsignals   Sir ;   aus diesem Grunde beeinflusst die Phasenlage von   Sr   die Grösse des Anfangssignals. 



   In Fig.   l   wird das in bekannter Weise erzeugte Frequenzspektrum eines Pendelrückkopplungsoszillators, dessen periodisch wiederholte Schwingungen Sfo im Augenblick des Anschwingens durch Oberwellen des Pendelfrequenzsignals Sfl bestimmt werden, von einem Fremdsignal Sfz ungefähr gleicher Frequenz f wie f (z. B. innerhalb einer Oktave) beeinflusst. Wenn die Phasenlage des Fremdsignals   Sr   gegenüber den Oberwellen der Grundfrequenz f eine solche ist, dass das Anfangssignal im Augenblick des Ansetzens der Eigenschwingungen Sfo des Pendelrückkopplungsoszillators seinen Grösstwert annimmt, erreichen diese Schwingungen während eines verhältnismässig kurzen Zeitintervalls ihre volle Amplitude, da ihr angenähert exponentielles Anwachsen von einem verhältnismässig grossen Anfangswert ausgeht.

   Bei entgegengesetzter Phasenlage des Fremdsignals Sfz besitzt das Anfangssignal seinen Kleinstwert und das angenähert exponentielle Anwachsen der Pendelrückkopplungsschwingungen dauert länger, so dass diese in einem 
 EMI3.3 
 



   In Fig. 3 ist die Abhängigkeit der Amplitude dieser Schwebungsströme von der Amplitude des Fremdsignals   Sr   wiedergegeben. Die grösste Schwebungsamplitude tritt bei jener "optimalen" Amplitude des Fremdsignals   Sr,   ein, bei der der Anteil dieses Fremdsignals am Aufbau des Anfangssignals der Pendelrückkopplungsschwingungen etwa ebenso gross ist wie der Anteil der Oberwellen des Grundfrequenzsignals   Sufi-  
Wird die Amplitude des Fremdsignals   Sr   über diese "optimale" Amplitude hinaus vergrössert, so tritt eine charakteristische Veränderung des Frequenzspektrums der Pendelrückkopplungsschwingungen ein, welche zur Herstellung von verschobenen Frequenzspektren im Sinne der Erfindung ausgenützt wird. 



   Solange das Fremdsignal   Sr   klein ist, wird die Phasenlage beim Anschwingen des Oszillators vorwie- 

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 der einzelnen Fremdsignale beim Aufbau des Anfangssignals. 



   Die Amplitudenverteilung zwischen den Einzelsignalen der einzelnen Reihen ist durch die elektri- schen Daten des Schwing- bzw. Rückkopplungskreises im Pendelrückkopplungsoszillator gegeben. 



   Ein solches, aus n-1 Reihen von in gleichmässigen Abständen angeordneten Einzelsignalen bestehen- des Spektrum, kann wiederum zur Gewinnung von Überlagerungssignalen zwischen jedwedem Einzelsignal des kombinierten Spektrums und einem weiteren zugeführten Fremdsignal   Sfx benutzt   werden, indem, ähnlich wie anlässlich des Betriebs mit insgesamt drei Fremdsignalen bereits beschrieben (Fig. 5), das Si- gnal   S, neben den Signalen Sr,. Sr...... Sfn   dem Pendelrückkopplungsoszillator mit solcher Amplitude zugeführt wird, dass durch alle diese Fremdsignale gemeinsam eine angemessene Beeinflussung der An- fangs amplitude stattfindet. 



   Das Verfahren zur Erzeugung von Frequenzspektren und Überlagerungssignalen gemäss der Erfindung kann vorteilhaft auch dort eingesetzt werden, wo es lediglich auf die betriebssichere Herstellung einer Reihe dicht aufeinanderfolgender, sehr hoher Oberwellen der Grundfrequenz f ankommt. In diesem Fall   wird das Fremdsignal S durch Vervielfacherketten üblicher Bauart als ganzzahliges Vielfaches von f1 gewonnen und zweckmässig auf eine der Eigenfrequenz fo des Pendelrückkopplungsoszillators benachbarte   Frequenz gesetzt, wo infolge der hohen Empfindlichkeit des Pendelrückkopplungsprinzips mit kleinen Amplituden, also hohen Vervielfachungszahlen in der Vervielfacherkette gearbeitet werden kann. 



   Kombinierte Frequenzspektren mit mehreren, voneinander unabhängig verschiebbaren Einzelsignalreihen und Überlagerungsmöglichkeiten gemäss der Erfindung können vorteilhaft bei Spezialaufgaben, wie   z. B.   bei der Eichung von Empfängern oder in Frequenzzentralen für Mehrkanal-Nachrichtensysteme mit vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten des Kanalfrequenz-Code, verwendet werden. 



   Ausführungsbeispiele von Anordnungen zur Erzeugung von verschobenen Frequenzspektren und ihre Ausnützung für verschiedene Zwecke gemäss der Erfindung sind in den nachfolgenden Figuren veranschaulicht. Diese Ausführungsbeispiele stellen nur einige von vielen Anwendungsmöglichkeiten dar und dienen zur Veranschaulichung einiger spezieller Lösungen von Teilproblemen der Pendelrückkopplungsschaltung, die für die praktische Anwendung nützlich sind und sich nicht auf die angeführten Beispiele beschränken. 



  Grundsätzlich kann praktisch jede der bisher   bekannten Pendelrückkopplungsschaltungen   zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung angewendet werden. 



   Fig. 7 zeigt eine Pendelrückkopplungsschaltung 200 zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, in der eine Triode 210 mit induktiver Rückkopplung von der Anodenwicklung 212 auf die Gitterwicklung des Schwingkreises 211, der auf die der mittleren Frequenz f, des benötigten Frequenzbereichs F etwa entsprechende Eigenfrequenz fi abgestimmt ist, zur Anwendung kommt. Die Anode der Röhre   2M   wird mit Wechselspannung von   der Frequenz f1 gespeist. die   über einen Serienresonanzkreis 115, 116 zugeführt wird ; für den Gleichstromanteil schliesst sich der Anodenkreis über einen Teil der Spule 601 und den Widerstand 602. Der Oszillator 200 schwingt bei positiven Anodenspannungswerten an, bei negativen Anodenspannungen klingen die Schwingungen völlig ab.

   Das Fremdsignal   Sr   und gegebenenfalls weitere Fremdsignale   S......   Sfn aus den Signalquellen 120, 130.... 150 werden dem Schwingkreis 211 über Koppelkondensatoren 126,   136.... 156 zugeführt,   mit deren Hilfe die Amplituden dieser Signale so eingestellt werden   können, dass   ihre Beiträge am Aufbau des Anfangssignals, aus dem die Pendelrückkopplungsschwingungen beim Überschreiten des Rückkopplungsfaktors plus 1 bis zu ihrem Sättigungswert anwachsen, ungefähr gleich gross sind. Wenn das ganzzahligen Vielfachen der Grundfrequenz f entsprechende Spektrum praktisch vollkommen unterdrückt werden soll, werden diese Beiträge grösser gewählt 
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 abgenommen. 



   Wenn die Schaltung nach Fig. 7 zur Gewinnung von Überlagerungssignalen Sfz zwischen einem weiteren Fremdsignal Sfx und den Einzelsignalen des Spektrums dienen soll, wird Sfx über die Klemmen p zugeführt und mit Hilfe des Koppelkondensators 6 sein Beitrag am Aufbau des Anfangssignals etwa auf die 
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 dasSpektrums getrennt. Hiebei muss insbesondere das im Anodenstrom stark enthaltene Signal f unterdrückt werden, was zweckmässig mittels eines Sperrkreises 601, 603 geschieht, der bei fester Frequenz durch Verlustkompensation (einstellbarer Widerstand 602) auf unendliche Dämpfung eingestellt werden kann.

   Die Oberwellen des Signals   Sf1   und die sonstigen Wechselstromanteile des Anodenstroms, deren Frequenz bedeutend höher ist. werden praktisch ausreichend durch den Tiefpass 300 beseitigt, wobei 301 die für die 

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 EMI6.1 
 
 EMI6.2 
 
<tb> 
<tb> ;

  Mess- <SEP> bzw. <SEP> Kontrollbereich <SEP> der <SEP> Frequenz <SEP> fox <SEP> etwa <SEP> 80.. <SEP> 125 <SEP> MHz
<tb> Eigenfrequenz <SEP> f <SEP> des <SEP> Pendelrückkopplers <SEP> etwa <SEP> 100 <SEP> MHz
<tb> Frequenz <SEP> des <SEP> Kristalls <SEP> 111........................ <SEP> 400 <SEP> KHz
<tb> ".. <SEP> n <SEP> 121 <SEP> 19,99 <SEP> MHz
<tb> " <SEP> " <SEP> " <SEP> 121' <SEP> ............................ <SEP> 20,01 <SEP> MHz
<tb> Eigenfrequenz <SEP> des <SEP> Kreises <SEP> 116 <SEP> ........... <SEP> 400 <SEP> KHz
<tb> " <SEP> 125, <SEP> 126 <SEP> ................... <SEP> 100 <SEP> MHz
<tb> Grenzfrequenz <SEP> des <SEP> Tiefpasses <SEP> 300...............

   <SEP> etwa <SEP> 220 <SEP> KHz
<tb> 
 Die Abhängigkeit der Frequenz des Überlagerungssignals Sfz von der Frequenz f des gemessenen Si- 

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 (der Widerstand 228 in Fig. 8, der als Abschlusswiderstand des Kabels für Sfx dient, ist kleiner als 100 Ohm) und das L : C-Verhältnis des Schwingkreises nach Möglichkeit erhöht werden, insbesondere, wenn eine grössere Breite des Frequenzspektrums gefordert wird. 



   Unter diesen Bedingungen ist die maximale Amplitude des   Pendelrückkopplungsoszillators verhältnis-   mässig gering, wodurch die Energie des Spektrums und die Wirksamkeit des Überlagerungsvorgangs beschränkt werden ; die   Pendelrückkopplungsschaltung   arbeitet in diesem Fall in nichtlinearer Betriebsweise (s. Fig. 2). 



   Grössere Schwingungsamplituden des Pendelrückkopplungsoszillators und gegebenenfalls eine geringere Breite des Spektrums können mit Hilfe   einer Pendelrückkopplungsschaltung   erreicht werden, bei der eine erhöhte Dämpfung des Schwingkreises nur während des für das Abklingen der Schwingungen vorgesehenen Abschnitts der Grundfrequenzperiode 1/f eingeführt wird. Fig. 11 veranschaulicht eine von verschiedenen möglichen Schaltungen dieser Art. Eine positive Rückkopplung vom Schwingkreis 241 zum rechten Gitter der Doppeltriode 240 kommt über den Kondensator   242'zustande, auf   dem sich eine negative Ladung bereits durch kleine Gitterströme, die den Schwingkreis 241 in der Anschwingperiode nur wenig belasten, ausbilden kann.

   Dieses Gitter ist mit der Kathode des linken Triodensystems verbunden, dessen Gitter das   ModulationssignalSfl   mit verhältnismässig grosser Amplitude zugeführt wird. Im Laufe der negativen Halbwelle der Grundfrequenzperiode 1/f wird das linke Triodensystem gesperrt und der Pendelrückkopplungsoszillator 200 schwingt an, wobei die negative Aufladung am rechten Gitter und an der linken Kathode anwächst.

   Wenn sich die Signalspannung   U,   nach positiven Werten hin bewegt, wird das linke System der Röhre 240 geöffnet und die Pendelrückkopplungsschwingungen klingen aus folgenden Gründen sehr rasch ab : a) Negative Rückkopplung über das linke System der Doppeltriode 240, b) die Kathode des kathodengesteuerten,   mit"geerdetem"Gitter   betriebenen linken Triodensystems belastet den Schwingkreis 241,   c)   die positive Rückkopplung über das rechte Triodensystem verschwindet, sobald infolge der negativen Aufladung des Gitters dieses Triodensystem beim ersten Absinken der Schwingungsamplitude gesperrt wird. 



   Im weiteren Verlauf der Grundfrequenzperiode beseitigt der Kathodenstrom der linken Triode 240 die negative Aufladung des Kondensators 242', womit die Anfangsbedingungen für das nächste Anschwingen geschaffen werden, welches in jenem Abschnitt der Grundfrequenzperiode eintritt, in dem sich die Spannung des Signals   Sfl   nach negativen Werten hin bewegt. Da das linke Triodensystem ohne Gitterstrom arbeiten kann, ist die Belastung der Quelle des Signals   Sf1   sehr gering. 



   Bei geeigneter Wahl der Kapazität des Kondensators   242'kann   die Pendelrückkopplungsstufe auch in linearer Arbeitsweise betrieben werden, wie in Fig. 12 veranschaulicht wird. In diesem Falle ist die Maximalamplitude der Schwingungen eines Schwingungspakets, nicht nur dessen Dauer, von der Grösse des   Anfangssignals abhängig, das auf die bereits beschriebene Art durch die Signale Sf2 und Sfx beeinflusst wird. Das Überlagerungssignal Sfz erscheint in der Hüllkurve der Schwingungspakete des Pendelrückkopp-   lers, die in Fig. 12 gestrichelt dargestellt ist.

   Zur Gewinnung des Überlagerungssignals Sfz kann, wie bereits beschrieben, der Wechselstromanteil des Anodenstroms der Röhre 240 dienen, oder-mit Vorteil im Falle grosser Eingangsspannungen-ein besonderer Spitzengleichrichter   430,   der aus dem Schwingkreis 241 des Pendelrückkopplungsoszillators z. B. über eine besondere Wicklung 242 gespeist wird. Die lineare Arbeitsweise eines Pendelrückkopplungsoszillators setzt eine verhältnismässig genaue Einstellung günstiger Betriebsbedingungen voraus, welche zweckmässig auf automatischem Wege durchgeführt wird, indem   z.

   B.   die Gleichstromkomponente des Ausgangssignals (Gleichrichter 430) mit positiver Polarität über die Widerstände 128 und 118 dem Gitter des linken Triodensystems zugeführt wird, wodurch eine automatische Regulierung der mittleren Amplitude der Pendelrückkopplungsschwingungen zustande kommt. Die Zeitkonstante der Automatik wird so gross gewählt, dass keine Schwächung der Überlagerungssignale Sfz im Nutzfrequenzbereich eintritt (R-C-Glied 128,126). 



   Falls die unmittelbare Modulation des Verstärkerelementes des Pendelrückkopplungsoszillators Schwierigkeiten bereitet   (z.     B.   bei sehr hohen Frequenzen), können besondere Modulationselemente eingesetzt werden, durch welche die Dämpfung des ständig eingeschalteten Oszillators während des für das Abklingen der Schwingungen vorgesehenen Abschnitts der Grundfrequenzperiode vorübergehend stark erhöht wird. 



   Eine Schaltung dieser Art ist in Fig. 13 dargestellt. Zur Modulation werden Dioden 410 und 420benützt, die in dem betreffenden Abschnitt der Grundfrequenzperiode in den leitenden Zustand gesteuert werden und damit die Schwingkreisschleife der Röhre 210 kurzschliessen. Das synchronisierende Signal   Sf2   

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 wird auf induktivem Wege mit der bereits beschriebenen geeigneten Amplitude zugeführt, das Signal Sfp des Spektrums am Ausgangsbügel p entnommen. 



   In Fig. 14 ist eine Abwandlung dieses Prinzips veranschaulicht, bei der die Abhängigkeit des Verlust- faktors gewisser Ferritmaterialien von der Vormagnetisierung ausgenützt wird. Im koaxialen Resonator des   Pendelrückkopplungsoszillators   mit Scheibenröhre 950 ist ein beispielsweise ringförmiger Körper 5 aus ge- eignetem Material untergebracht, auf dem eine Wicklung 55 so angeordnet ist, dass ihre induktive bzw. kapazitive Kopplung mit dem Resonator möglichst klein wird. Über Drosseln 56,57 wird diese Wicklung mit dem Modulationssignal halber Frequenz   1/2fl   gespeist. Während der positiven und negativen Aus- schläge des Modulationsstromes in der Wicklung 55 ist der Ferritkörper magnetisiert und seine Verluste so gering, dass der   Pendelrückkopplungsoszillator   anschwingt.

   Bei den Nulldurchgängen des Modulations- stromes und der Magnetisierung wachsen die Hochfrequenzverluste des Ferritkerns stark an, so dass die 
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 undflexklystron 960 zum Einsatz kommt, dessen Reflektor 961 mit dem Signal Sfi moduliert wird. Zur Zu-   führung   des synchronisierenden Signals   Sf2   mit geeigneter Amplitude und gleichzeitig zur Abnahme des   Ausgangssignals Sfp bzw. zum Ankoppeln des Signals Sfx dient die Koppelschleife 962 im Hohlraum des Klystrons 960. Bei Benützung der Anordnung als Überlagerer wird das Schwebungssignal z. B. an der Ka-   thode entnommen. 



   Eine entsprechende Anwendung eines Hohlraummagnetrons ist in Fig. 16 dargestellt. Das Signal Sfl zur Steuerung des periodischen An- und Ausschwingens wird in diesem Fall der Kathode des Magnetrons 970 zugeführt. 



   In Fig. 17 ist ein Pendelrückkopplungsoszillator dargestellt, dessen   Verstärkungs- und   Modulationselement von einem Transistor 280 gebildet wird. Der Oszillator besitzt induktive Rückkopplung und wird vom Emitter aus moduliert, dem das Modulationssignal   Sf1 über   den Resonanztransformator 115 zugeführt wird, dessen Kondensator 116 einen Kurzschluss für die in ihrer Frequenz   f.   durch den Schwingkreis 281 
 EMI9.2 
 men. 



     Zur Durchführung   des Verfahrens nach der Erfindung können auch Sparschaltungen verwendet werden, in denen die Röhre der Pendelrückkopplungsstufe gleichzeitig   als Schwingröhre zur Erzeugung   des Grundfre- 
 EMI9.3 
 darauffolgende Steuergitter gekoppelt. Der Pendelrückkopplungskreis 211 und der Grundfrequenzkreis 116 sind in Reihe geschaltet und an den "negativen Widerstand" der Röhre angeschlossen ; das Verhältnis ihrer Resonanzwiderstande ist so gewalt, dass Dauerschwingungen nur auf der Grundfrequenz f vorhanden sind. 



    Die Signale Sr   und Sf werden auf kapazitivem Wege mit geeigneter Amplitude an den Schwingkreis 211 gebracht, das Schwebungssignal am Anodenwiderstand 251 über den Tiefpass 300 entnommen. 



   Das Verstarkungselement des Pendelrückkopplungsoszillators kann mit Vorteil auch zur Gewinnung des Signals   Sur, dans   die Frequenzlage der Einzelsignalreihen des Spektrums festlegt, verwendet werden. 



  Zu diesem Zweck genügt es, an den   Pendelrückkopplungs-Schwingkreis   einen weiteren Resonator mit der Eigenfrequenz f2 zu koppeln, dessen Gütewert Q2 bedeutend grösser ist als der Gütefaktor   Q   des Schwingoder Rückkopplungskreises der   Pendelrückkopplungsschaltung.   In einem gewissen Abschnitt der Grundfrequenzperiode   1/fi, in   dem die Pendelrückkopplungsschwingungen im Anwachsen begriffen sind, aber noch nicht begrenzt werden, sind die Rückkopplungsbedingungen auch für diesen Resonator erfüllt, und die Schwingungen im Resonator, die infolge seiner hohen Güte über die Grundfrequenzperiode hinaus fortbestehen, erhalten den zu ihrer Aufrechterhaltung erforderlichen Energiezuschuss.

   Diese Dauerschwingungen des Resonators bilden das Signal   Sf, seine   Amplitude kann durch entsprechende Ankopplung des Resonators auf den zur Synchronisierung des Spektrums günstigen Wert eingestellt werden. Eine erfindungsgemä- sse Schaltung dieser Art ist in Fig. 19 dargestellt. In der Pendelrückkopplungsstufe 200 wird das Hexodensystem der Röhre 260 mit Rückkopplung von der Anode zum ersten Gitter verwendet. Der Oszillator 110 zur Erzeugung des Modulationssignals Sfl benützt das Triodensystem, ist mit Quarzstabilisierung 111 versehen und moduliert das dritte Gitter der Hexode, so dass die Pendelrückkopplungsschwingungen im Takte der Frequenz   f1   an- und ausschwingen.

   An den Resonanzkreis 211 des   Pendelrückkopplungsoszillators   ist 

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 EMI10.1 
 
B. überbzw. praktisch verschwinden und die Frequenzlage der im gegenseitigen Frequenzabstand   f1   angeordneten
Einzelsignale des Spektrums durch die Frequenz f2 des Kristalls 121 festgelegt wird. Wird in dem letzt- genannten Betriebszustand ein Fremdsignal   S, zugeführt,   so erscheinen wiederum Überlagerungssignale mit dem verschobenen Spektrum, deren Amplitudenverhältnisse Fig. 5 entsprechen. Das Überlagerungs- signal Sfz wird am Anodenwiderstand 261 über den Tiefpass 300 abgenommen. 



   Schaltungsanordnungen gemäss der Erfindung, die einen passiven Resonator hoher Güte als Quelle des synchronisierenden Signals Sfz   benützen,   können auch auf dem Centimeter- bzw. Dezimeterwellengebiet ausgeführt werden. Es werden hiebei vorteilhaft   Hohlraumresonatoren   hoher Güte verwendet, die in ge- eigneter Weise an einen im Pendelrückkopplungsbetrieb arbeitenden Klystron, Magnetron oder sonstigen
Oszillator gekoppelt werden. 



   Bei Anordnungen gemäss der Erfindung ist der Einfluss der Fremdsignale auf das Anfangssignal der Pendelrückkopplungsschwingungen   vom Frequenzverhältnis   der Fremdsignale zur Eigenfrequenz fo des Resonanz-bzw. Rückkopplungskreises des Oszillators abhängig. In Fig. 20 ist die Abhängigkeit jener Am-   plitude Ufx des Signals Sfx. bei der das Überlagerungssignal Sfz seinen Maximalwert annimmt, von der Frequenzverstimmung zwischen fo und fx dargestellt.   



   Diese bei Breitbandausnützung des Frequenzspektrums unerwünschte Frequenzabhängigkeit kann beseitigt bzw. abgeschwächt werden, indem die Eigenfrequenz   f.   im Gleichlauf mit fx verstimmt wird, zweckmässig unter Verwendung eines Variometers (hohes Verhältnis L : C im ganzen Bereich). 



   Eine weitere Möglichkeit, diese Frequenzabhängigkeit zu kompensieren, ist in Fig. 21 dargestellt. 



  Es wird ein vorgeschalteter Sperrkreis 700 verwendet. dessen Trennwirkung auch gegen das Eindringen von Störsignalen aus der Pendelrückkopplungsstufe in die Quelle des Signals Sfx Vorteile bietet. 



   Wird eine Anordnung gemäss der Erfindung als Quelle von Einzelsignalen verwendet, die aus dem Frequenzspektrum mit Hilfe hochselektiver Filter ausgesiebt werden, so besteht die Gefahr, dass das in einem solchen Filter fortbestehende Einzelsignal auf die Pendelrückkopplungsstufe zurückwirken deren Funktion verschlechtert oder   in Frage stellt. Die Eingangskreise   hoher Güte eines selektiven Filters können auf den   Pendelrückkopplungsoszillator   die gleiche Wirkung ausüben, wie der bereits beschriebene, zur Erzeugung des Fremdsignals Sfz dienende passive Resonator. In solchen Fällen ist es vorteilhaft. Trennstufen zwischen der Pendelrückkopplungsschaltung und dem Filtereingang zu verwenden.

   In Abhängigkeit vom benützten Frequenzgebiet kann diese Trennstufe eine Röhre mit Gittern, eine Laufzeitröhre usw ein Dämpfungsglied oder ein Wellenleiter mit einseitiger Leitfähigkeit auf Ferritgrundlage (Gyrator) usw. sein. 



   Bei den bisher beschriebenen Anordnungen handelt es sich durchwegs um Anwendungen des erfin-   dungsgemässenverfahrens zur Erzeugung   von verschobenen Frequenzspektren und zur Gewinnung von Überlagerungssignalen mit solchen Spektren in Einrichtungen zur Messung, Gewinnung, Kontrolle und selbsttätiger Regulierung von Frequenzen, die durch eine kleine Anzahl von Ausgangsfrequenzen definiert werden. Neben dieser überwiegenden Gruppe von Anwendungsmöglichkeiten können ausserdem noch einige besondere Eigenschaften der erfindungsgemässen Schaltungsanordnungen für Sonderzwecke eingesetzt werden. 



   In Fig. 22 ist die Blockschaltung eines Empfängers für frequenzmodulierte Signale dargestellt, in dem eine Pendelrückkopplungsstufe 200 gemäss der Erfindung als Überlagerer (Mischstufe) verwendet wird. Der Empfänger besteht aus der Hochfrequenzvorstufe 810, der Mischstufe 200, dem Zwischenfrequenzverstär- 
 EMI10.2 
 Gleichrichter 870, der durch ein Wechselstromsignal Sfm niedriger Frequenz   (z. B. Netzfrequenz   50 Hz aus der   Übertragerwicklung 880)   fremdgesteuert wird, weiterhin aus dem veränderbaren Oszillator 122 (Frequenz   Af),   dem frequenzstabilisierenden   Kristall 110   und dem von der Schwundregelungsspannung gesteuerten Glied 123.

   Die Modulationsfrequenz-wird vom Kristall 110 stabilisiert, die synchronisierende Frequenz f wird als Differenz oder Summe der Kristallfrequenz 121 und der verhältnismässig niedrigen, stetig veränderbaren Frequenz Af gewonnen. Auf diese Weise entsteht eine Frequenzzentrale, die eine genaue Einstellung der Frequenz des lokalen Oszillators der Mischstufe durch Verschieben des Frequenzspektrums um einen Einzelsignalabstand f gestattet, wobei durch Quarzkontrolle aller höheren Fre- 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 12> gekoppeltes Schwingsystem mit der inmitten des Frequenzbereiches F liegenden Eigenfrequenz f verwendet wird, dessen veränderbare Rückkopplung durch das Signal Sf derart gesteuert wird, dass im Ver- lauf einer jeden Periode 1/f die Eigenschwingungen des Systems unter dem Pegel der Rauschspannungen oder anderer anwesenden Signale abklingen, dadurch gekennzeichnet, dass die Phase und/oder Amplitude des Anfangssignals, aus dem die Eigenschwingungen neu anschwingen, durch ein weiteres Signal Sfz in stärkerem Masse festgelegt wird, als durch die Rauschspannungen, die Pendelfrequenzoberwellen, oder andere anwesende Signale, indem durch die Anwendung eines genügend starken Signals S, bzw.
    einer genügend starken Ankopplung dieses Signals an das Schwingsystem dem Signal S ein überwiegender An- teil am Aufbau des Anfangssignals eingeräumt wird.
    2. Schaltung nach Anspruch 1 zur Erzeugung von Frequenzspektren mit n - 1 voneinander unabhän- gigen und in ihrer Frequenzlage beliebig einstellbaren Reihen von in gleichmässigen Frequenzabständen fi angeordneten Einzelsignalen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schwingsystem gleichzeitig weitere Si- gnale Sf...... Sfn mit solchen Amplituden zugeführt werden, dass ihr Anteil am Aufbau des Anfangssi- gnals grösser wird als der Anteil der Oberwellen von S,, wobei Phase, Schwingungsdauer und/oder gege- benenfalls auch Maximalamplitude der Schwingungen Sfo im Schwingsystem vorwiegend durch das Zu- sammenwirken der Signale Sf, Sfs...... Sfnbestimmt werden.
    3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2 zur Gewinnung von Überlagerungssignalen zwischen den Ein- zelsignalen des Spektrums und einem weiteren zugeführten Signal S,. dadurch gekennzeichnet, dass das Signal Sfxdem Schwingsystem mit einer solchen Amplitude zugeführt wird, dass sein Anteil am Aufbau des Anfangssignals ungefähr gleich gross wird, wie der Anteil des Signals Sf (wie die Anteile weiterer zu- geführter Signale Sf...... Sen) wobei das Anfangssignal und die aus diesem Anfangssignal entstehenden Schwingungspakete (Eigenschwingungen des Schwingsystems) sich periodisch im Takte des Überlagerungs- signals Sfz verändern.
    4. Schaltung nach Anspruch 3 zur Gewinnung von Überlagerungssignalen aus den periodischen Ände- rungen der Schwingungspakete im Schwingungssystem, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlagerungs- signal als Wechselkomponente aus einer in Abhängigkeit von der Dauer und/oder der Amplitude der Schwingungspakete sich ändernden Betriebsgrösse (Strom, Spannung usw.) des verstärkenden Elementes im Rückkopplungsweg der Schwingschaltung entnommen wird.
    5. Schaltung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlagerungssignal Sfz mit Hilfe eines nichtlinearen Elementes (z. B. eines Spitzengleichrichters) gewonnen wird, dessen Ausgangssignal von der Amplitude der Schwingungen Sfo im Schwingsystem und/oder von deren Dauer bei den einzelnen Schwingungspaketen abhängig ist.
    6. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement, durch das eines oder mehrere der Fremdsignale Sfx, Sf...... Sfn zugeführt werden, eine solche Frequenzab- hängigkeit besitzt, dass die Einwirkung des Fremdsignals auf die Schwingschaltung etwa umgekehrt pro- portional der Empfindlichkeit dieser Schaltung gegenüber Fremdsignalen der betreffenden Frequenz wird.
    7. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fremdsignal Sfx oder die Fremdsignale Sf. Sf...... Sfn oder eines dieser Signale auf der Eingangsseite des verstärkenden Ele- mentes des Rückkopplungsoszillators, insbesondere über ein im Sinne des Elektronenstromes gesehen, vor der Rückkopplungsschaltung befindliches Steuergitter eingeführt werden, derart, dass diese Signale ver- stärkt und ihre Quellen von Rückwirkungen des Pendelrückkopplungsoszillators -entlastet werden.
    8. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung von Ein- zelsignalen des Spektrums Filter angemessener Trennschärfe verwendet werden, die an das Schwingsystem über ein nur in der Richtung vom Schwingsystem zum Filter durchlässiges Element (Verstarkerstufe, Gy- rator usw. ) angeschlossen werden, das eine Trennung des Schwingsystems von den Rückwirkungen des Fil- ters bewirkt.
    9. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Trennung der Überla- gerungssignale Sfz von den sonstigen Signalen ein Tiefpass (300) oder ein Bandfilter benützt wird, das Dämpfungspole auf der Grundfrequenz fi bzw. auch auf Oberwellen dieser Frequenz besitzt.
    10. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 9 zur lückenlosen Erfassung beliebiger, im Gesamte- reich Fp liegender Frequenzen, bei geringstmöglicher Veränderung der Frequenz der zugeführten Signale, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Frequenz des Fremdsignals Sr (der Fremdsignale Sf...... Sfn) um den Betrag A f = fi stetig und messbar zu ändern.
    11. Schaltung nach den Ansprüchen 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlagerungssignal Sfz einer Auswertungsvorrichtung (z. B. Frequenzmesser, Diskriminator usw. ) mit fester, stufenweise <Desc/Clms Page number 13> EMI13.1 <Desc/Clms Page number 14> 24. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 9 bis 23, angewendet in der Mischstufe eines Überlagerungsempfängers, dadurch gekennzeichnet, dass dem Pendelrückkopplungsoszillator (200) die Vor- EMI14.1
    25. Schaltung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass ein Niederfrequenzsignal Sfs (z. B.
    Netzfrequenz 50 Hz) den synchronen Gleichrichter (870) steuert und gleichzeitig der Schwundregelspannung (AVC) überlagert wird, so dass eine Hilfsmodulation des empfangenen Signals Sfx in den Vorstufen zustande kommt, nach deren Demodulation im fremdgesteuerten Gleichrichter (870) eine in ihrem Vorzeichen von der Modulationsphase hinter der Mischstufe abhängige Gleichspannung entsteht, die erfindungsgemäss derart als Schwundregelspannung (AVC) eingesetzt wird, dass automatisch jenes Fremdsignalverhältnis (Amplitudenverhältnis) Uf2 Ufxbei dem das Überlageruhgssignal (Zwischenfrequenzsignal) Sfz seinen Maximalwert annimmt und eine Unterdrückung der Amplitudenmodulation des empfangenen Signals Sfx in der Mischstufe erfolgt, aufrechterhalten wird.
    26. Schaltung nach den Ansprüchen 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal S,, über ein fremdgesteuertes Regelglied (z. B. Verstärkerstufe) geleitetwird, das von der Ausgangsspannung des synchronen Gleichrichters (870) derart gesteuert wird, dass im Sinne einer Aufrechterhaltung des optimalen Fremdspannungsamplitudenverhältnisses Uf2 : Ufx nach Anspruch 24 eine, Vergrösserung der Amplitude des Signals S beim Anwachsen der Amplitude des empfangenen Signals Sfx zustande kommt.
    27. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 26 zur Fernsteuerung von Überlagerungssignalen Sfz auf vorgegebenen Frequenzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendelrückkopplungsoszillator (200) mit einer Antenne (910) versehen ist, wobei die Femwirkung durch Zusammenwirken mit weiteren Antennen (920. 930), die an Resonatoren hoher Güte Q (111', 111") angeschlossen sind. erreicht wird.
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