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Anordnung des Schutzverdecks und des Brennstoffbehälters bei einspurigen und ihnen ähnlichen Motorfahrzeugen
Die Erfindung betrifft die Anordnung des Schutzverdecks und des Brennstoffbehälters bei einspurigen Motorfahrzeugen mit offenem Rahmen und mit in der Vorderpartie des Fahrzeuges angeordnetem Schutzverdeck, bei denen der Brennstoffbehälter ebenfalls in der Vorderpartie des Fahrzeuges angebracht ist.
Bei Einspurfahrzeugen dieser Type verwendet man Schutzverdecke, deren Zweck der Schutz des Fahrers ist. Sie sind aus einer geeignet geformten Platte oder Platten gefertigt und in der Vorderpartie des Fahrzeuges im Raum zwischen dem Lenkkopf und der unteren Partie des Rahmens bzw. dem Motor in senkrechter oder schiefer Ebene angebracht. Bei diesen Fahrzeugen wird in der Regel eine offene Type des Rahmens verwendet, damit da's Aufsitzen auf das Fahrzeug erleichtert werde. Aus diesem Grunde ist auch der Brennstoffbehälter ebenfalls in der Vorderpartie des Fahrzeuges so angebracht, dass er den Vorderteil des offenen Rahmens nicht stört und das Aufsitzen nicht erschwert.
Die Brennstoffbehälter pflegen bei diesen bekannten Konstruktionen als ein selbständiger Bauteil ausgeführt zu werden, der in verschiedener Weise entweder am Schutzverdeck oder an einem andern Tragteil des Fahrzeuges hinter dem Schutzverdeck befestigt ist. Der Nachteil dieszr bekannten Anordnungen ist eine Erhöhung des Fahrzeuggewichtes'und des Materialaufwandes.
Ausserdem ist die Befestigung des Brennstoffehälters kompliziert und pflegt auch eine Quelle mechanischer Geräusche zu sein, da sich die Wände des Brennstoffbehälters in unmittelbarer Nähe des Schutzverdecks befinden.
Es sind weiters auch Konstruktionen bekannt, bei denen der Brennstoffibehälter und das Schutzverdeck derart zusammengebaut sind, dass das Schutzverdeck gleichzeitig eine oder mehrere Wände des Brennstoffbehälters bildet. Diese Konstruktionen sind jedoch schwierig herzustellen, da das ganze Verdeck samt Brennstoffbehälter allzu vielgliedrig ist. Insbesondere das Schweissen eines so komplizierten Bauteiles ist kostspielig und schwierig. Ein weiterer Nachteil ist auch die schwierige und komplizierte Befestigung dieses Bauteiles auf dem Rahmen des Fahrzeuges.
Ein Nachteil besteht schliesslich darin, dass die Verdecke mit Brennstoffbehälter in einer Einheit ziemlich schwer sind, insbesondere wenn der Brennstoffbehälter gefüllt ist, so dass im Betrieb die Verbindungen dieses Teiles mit dem Rahmen leiden. Bei Konstruktionen, bei denen das Schutzverdeck auch noch mit den Fussboden-Trittbrettern verbunden ist, vergrössern sich diese Schwierigkeiten.
Die Erfindung löst die Anordnung des Schutzverdecks mit dem Brennstoffbehälter in vorteilhafter Weise. Das Schutzverdeck ist aus zwei Teilen zusammengestellt. Der obere Teil ist als Brennstoffbehälter ausgebildet, wobei die Wand des Verdecks gleichzeitig eine von den Wänden des Brennstoffbehälters bildet. Der untere Teil ist dann gemeinsam mit den Fussboden-Trittbret- tern ausgebildet. Der Rahmenträger zwischen Rahmenkopf und Motor ist mit einem Querträger versehen, auf dem der obere Teil gelagert und an dem gleichzeitig der untere Teil mit seinem Vorderende befestigt ist.
Durch diese Anordnung werden gegenüber den bekannten Konstruktionen Vorteile erzielt, die darin bestehen, dass eine von den Wänden des Schutzverdecks gleichzeitig eine von den Wänden des Brennstoffbehälters bildet, ohne dass hiebei ein formmässig allzu gegliederter Bauteil entsteht, der nur schwierig und auf kostspielige Art herstellbar ist. Der obere und auch der untere Teil des Verdecks, die gegenseitig durch einen Querträger verbunden sind, bilden in Funktionen und Aussehen einen einzigen Bauteil, der sicher und fest am Fahrzeugrahmen angeschlossen ist, wobei der schwerste Teil des Schutzverdecks, d. h. der Brennsioffbehälter, auf diesem Querträger gelagert ist. Die Demontage und Montage des Brennstoffbehälters wird hiedurch einfacher.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der beigeschlossenen Zeichnung dargestellt. In Fig. 1 ist eine
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Seitenansicht der Vorderpartie des Fahrzeuges und in Fig. 2 eine Stirnansicht veranschaulicht.
Der vom Rahmenkopf schief abwärts zum Motor verlaufende Rahmenträger 1 ist mit einem Querträger 2 versehen. Das Schutzverdeck besteht aus einer Wand 3 und einer Wand 4. Die Wand 4 bildet gleichzeitig'die Pussbretter J. An die Wand 3 ist ein Mantel 6 angeschweisst, so dass die Wand 3 mit dem Mantel 6 und dem Boden 7 den Brennstoffbehälter bildet. Der Brennstoffbehälter ist mit dem Boden 7 auf dem Querträger gelagert und befestigt und ausserdem noch am Träger 1 beim Rahmenkopf befestigt. Die Wand 4 ist mit dem oberen vorderen Ende ebenfalls auf dem Querträger aufgehängt und befe- stigt. Am hinteren Ende ist sie in bekannter Weise an der hinteren Tragpartie des Rahmens befestigt.