AT207413B - Fugenüberbrückung bei Zungenweichen für Einschienenstandbahnen - Google Patents
Fugenüberbrückung bei Zungenweichen für EinschienenstandbahnenInfo
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- AT207413B AT207413B AT185259A AT185259A AT207413B AT 207413 B AT207413 B AT 207413B AT 185259 A AT185259 A AT 185259A AT 185259 A AT185259 A AT 185259A AT 207413 B AT207413 B AT 207413B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Fugenüberbrückung bei Zungenweichen für Einschienenstandb ahnen EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Die an den Seitenflächen der Tragkörper befindlichen Fugen der Führungsbahnen werden vorteilhaft durch ineinandergreifende Fingerplatten überbrückt, die fest an den aneinanderstossenden Enden von Weichenzunge und Anschlussstrecke angeordnet sind und die derart ausgebildet sind, dass beim Verschwenken der Weichenzunge ein ungehinderter Durchgang der Finger der Fingerplatten durch die Lücken des jeweiligen Gegenstücks gewährleistet ist. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen stellen dar : Fig. 1 eine erfindungsgemässe Fugenüberbrückung an den aneinanderstossenden Enden von Weichenzunge und Anschlussstrecke ; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Fugenüber- EMI2.1 nach der Schnittlinie z - III von Fig. 5. In Fig. 1 ist ein ausschwenkbares Weichenzungenende 1 dargestellt, das an die beiden Anschluss- strecken 2 und 3 angeschlossen werden kann. Zwischen den aneinanderstossenden Enden von Weichen- zunge 1 und Anschlussstrecke 2 ist eine Lücke 4, die an der Tragbahn 5 durch ineinandergreifende Finger- platten 6 und 7 und an den Führungsbahnen 8 durch die Fingerplatten 9 und 10 überbrückt ist. Von den bündig mit der Tragbahn 5 liegenden Fingerplatten 6 und 7, die mit im Querschnitt trapezförmigen Fingern 11 bzw. 12 versehen sind, ist die an der Weichenzunge 1 befestigte Fingerplatte 6 nach oben schwenkbar. Die bündig mit den Führungsbahnen 8 liegenden Fingerplatten 9 und 10 sind fest an den aneinanderstossenden Enden von Weichenzunge 1 und Anschlussstrecke 2 bzw. 3 angeordnet. Die Finger 13 bzw. 14 der Fingerplatten 9 und 10 haben rechteckigen Querschnitt und können beim Verschwenken der Weichenzunge 1 ungehindert durch die Lücken des jeweiligen Gegenstücks hindurchtreten. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab eine Draufsicht auf die ineinanderliegenden Fingerplatten 6 und 7. Die Fingerplatte 6 ist scharnierartig um eine horizontalliegende Achse 15 schwenkbar gelagert. Die Finger 11 der Platte 6 liegen teilweise mit ihren unteren, schmaleren Seiten auf einer Stützplatte 16 auf, die sich unter der Fingerplatte 7 befindet. Eine Schnittansicht nach der Schnittlinie I - I von Fig. 2 bzw. 4 zeigt in Fig. 3 die trapezförmigen Querschnitte der Finger 11 und 12. Die schrägen Seitenflächen 17 der Finger 11 und 12 liegen in einem Winkel zur Vertikalen, der grösser ist als der Reibungswinkel. Die Finger 13 und 14 haben rechteckiger Querschnitt. Fig. 4 zeigt den Längsschnitt II - II von Fig. 2 durch die erfindungsgemässe Fugenüberbrückung beim Verschwenken der Weichenzunge 1. Die Seitenflächen der Finger 11 und 12 gleiten aufeinander, wodurch die Fingerplatte 6 von der Stützplatte 16 abgehoben und um die Achse 15 nach oben geschwenkt wird, bis sie unter der Wirkung ihres Eigengewichtes und gegebenenfalls unter der Wirkung eirer Zugfeder 18, die an einem mit der Fingerplatte 6 verbundenen Hebel 19 angreift, in die nächstfolgende Lücke zurückfällt. Die Anschläge 20 und 21 verhindern beim Verschwenken der Weichenzunge 1 ein Herunterklappen der Fingerplatte 6, so dass beim Einschwenken der Weichenzunge 1 an die andere Anschlussstrecke die Seitenfläche des aussenliegenden Fingers 11 der Platte 6 auf die Seitenfläche des aussenliegenden Fingers 12 der Platte 7 aufgleitet. Die Schwenkbarkeit der Fingerplatte 6 ist nach oben durch Anschlagen des Hebels 19 gegen einen Anschlag od. dgl. begrenzt. In den Fig. 5-7 sind seitlich an der Unterseite der schwenkbaren Fingerplatte 6 Steuernocken 22 angeordnet, die von einer am Ende der Anschlussstrecke 2 angeordneten und von Konsolträgern 24 gehaltenen Steuerleiste 23 geführt sind. Dadurch wird verhindert, dass beim Ein- bzw. Ausfahren der Weichenzunge 1 die Fingerplatte 6 nach Verschieben um jeweils eine Fingerbreite. jedesmal in die Lücken der Gegenplatte 7 einrastet. Die Seitenflächen der Steuernocken 22 sind als schiefe Ebenen ausgebildet, die den gleichen oder einen kleineren Winkel zur Vertikalen haben als die Seitenflächen 17 der Finger 11 und 12 (vgl. Fig. 6). In Fig. 7 ist der rechte Steuernocken 22 auf die Steuerleiste 23 auf- gelaufen, wodurch die Fingerplatte 6 so weit angehoben ist, dass sie, ohne die Finger 12 der Gegenplatte zu berühren, zusammen mit der Weichenzunge 1 seitlich verschoben werden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Fugenüberbrückung bei Zungenweichen für Einschienenstandbahnen mittels Fingerkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, dass an den aneinanderstossenden Enden von Weichenzunge (1) und Anschlussstrecke (2 bzw. 3) je eine mit im Querschnitt trapezförmigen Fingern (11 bzw. 12) versehene und mit der Tragbahn (5) bündig liegende Fingerplatte (6,7) angeordnet ist, von denen eine um eine horizontale Achse (15) nach oben schwenkbar ist. <Desc/Clms Page number 3>2. Fugenüberbrückung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerplatte (6) gegen die Wirkung einer Feder (18) nach oben schwenkbar ist.3. Fugenüberbrückung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als schiefe Ebenen ausgebildeten Seitenflächen (17) der im Querschnitt trapezförmigen Finger (11 und 12) gehärtet sind.4. Fugenüberbrückung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der schwenkbaren Fingerplatte (6) Steuernocken (22) angeordnet sind, die von einer am Gegenstück angeordneten Steuerleiste (23) geführt sind.5. Fugenüberbrückung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugen der seitlichen Führungsbahnen (8) durch ineinandergreifende Fingerplatten (9, 10) überbrückt sind, die fest an den aneinanderstossenden Enden von Weichenzunge (1) und Anschlussstrecke (2 bzw. 3) angeordnet sind, und die derart ausgebildet sind, dass beim Verschwenken der Weichenzunge (1) ein ungehinderter Durch- EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE207413X | 1958-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT207413B true AT207413B (de) | 1960-02-10 |
Family
ID=5793710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT185259A AT207413B (de) | 1958-03-20 | 1959-03-09 | Fugenüberbrückung bei Zungenweichen für Einschienenstandbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT207413B (de) |
-
1959
- 1959-03-09 AT AT185259A patent/AT207413B/de active
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