<Desc/Clms Page number 1>
Bestrahlungseinrichtung mit einem Quarzbrenner und einem Warmluftgebläse
Die Erfindung betrifft eine Bestrahlungseinrichtung mit einem Quarzbrenner und einem Warmluftge- bläse.
Es ist schon seit einiger Zeit bekannt, drus durch die Kombination eines Quarzbrenners mit einem Warmluftgebläse eine besonders zweckmässige Bestrahlungseinrichtung erzielt werden kann. Diebisher bekannten Einrichtungen dieser Art waren eigens im Sinne der genannten Kombination konstruiert, und ermöglichen nicht, den Quarzbrenner vom Warmluftgebläse auf einfache Weise zu trennen, für den Fall, dass der Quarzbrenner nicht benötigt wird. Dementsprechend sind die bekannten Apparate auch verhältnismässig schwer und umfangreich.
Die erfindungsgemässe Bestrahlungseinrichtung unterscheidet sich von den bekannten im wesentlichen dadurch, dass das Warmluftgebläse ein Haartrockner üblicher Bauart ist und der Quarzbrenner in ein diffusorähnliches Gehäuse eingebaut ist, das auf die Ausblasmündung des Warmluftgebläses aufgesetzt werden kann.
Diese durch ihre Einfachheit überraschende Lösung ermöglicht die Schaffung eines Bestrahlungsgerätes der eingangs genannten Art, bei dem ein Teil ein an sich bekannter Warmluft-Haartrockner ist, was den technischen und wirtschaftlichen Vorteil bietet, dass jeder bereits im Besitze des Käufers befindliche Haartrockner nachträglich noch durch den Zusatzteil mit dem Quarzbrenner ergänzt und so zu einem Bestrahlungsgerät ausgebaut werden kann. Der Zusatzteil kann dabei erstaunlich kleine Abmessungen aufweisen und zu einem verhältnismässig niedrigen Preis erzeugt werden. Auf diese Weise wird vielen Leuten ermöglicht, sich ein Bestrahlungsgerät zu beschaffen, denen das sonst der verhältnismässig hohen Kosten wegen verwehrt wäre.
Im Hinblick auf einen niedrigen Preis und geringe Abmessungen des Zusatzteiles ist es besonders zweckmässig, bei der erfindungsgemässen Einrichtung sämtliche elektrischen Teile des Warmluftgebläses in an sich bekannter Weise als strombegrenzenden Vorschaltwiderstand des Quarzbrenners zu benutzen.
Um dies ohne Eingriff in das Warmluftgebläse auf einfachste Art bewerkstelligen zu können, ist gemäss einem andernMerkmal der Erfindung vorgesehen, den Quarzbrenner über ein elektrisches Kabel mit einer Anschlussvorrichtung zu verbinden, welche Steckerstifte zum Einführen in eine Steckdose sowie zwei Steckerbuchsen aufweist, in die ein Anschluss-Stecker des Warmluftgebläses einschiebbar ist, wobei die eine Steckerbuchse mit dem einen Steckerstift direkt und die andere Steckerbuchse mit dem zweiten Steckerstift über den Quarzbrenner in Verbindung steht.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die ganze Bestrahlungseinrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 stellt einen Teil des Erfindungsgegenstandes im Schnitt und in grösserem Massstab dar, Fig. 3 ist eine Ansicht, von rechts in Fig. 2 gesehen, Fig. 4 zeigt eine die Reihenschaltung des Quarzbrenners und des elektrischen Teils des Warmluftge- bläses ermöglichende Anschlussvorrichtung im Schnitt, Fig. 5 stellt das elektrische Schaltschema derBe- strahlungseinrichtung dar.
Bei der inFig. 1 veranschaulichtenBestrahlungseinrichtung ist als Warmluftgebläse ein üblicher Haar- trockner 10 vorhanden, der einen Ventilator, einen zugehörigen Elektromotor 11 und ein elektrisches Widerstandsheizelement 12 (Fig. 5) aufweist. Der Handgriff 13 des Haartrockners 10 ist in einen Halter 14
<Desc/Clms Page number 2>
lösbar eingesteckt, der mit Hilfe eines Bolzens 15 schwenkbar und durch eine Flügelmutter 16 feststellbar an einem Ständer 17 angeordnet ist. In bekannter Weise ist der Haartrockner 10 mit einem Anschlusskabel 18 und einem zugehörigen Anschluss-Stecker 19 versehen.
Auf die Ausblasmündung 20 des Haartrockners 10 ist ein diffusorähnliches Gehäuse 21 aus Isoliermaterial lösbar aufgesetzt. Das Gehäuse 21 enthält gemäss Fig. 2 und 3 einen stabförmigen Quarzbrenner 22 und einen zugehörigen Reflektor 23. l. etzterer weist zwei Ausnehmungen 23a auf, durch welche die mit Anschlussdrähten 24,25 und 26 versehenen Enden des Quarzbrenners 22 hindurchgesteckt sind. Ferner ist der Reflektor mit zwei Durchlassöffnungen 27 für die im Haartrockner 10 erzeugte Warmluftströmung versehen. An der Rückseite des Reflektors 2 : 1 ist eine mehrpolige Klemme 28 befestigt, in welche die Anschlussdrähte 24 bis 26 des Quarzbrenners und eines Anschlusskabels 29 eingeklemmt sind.
In der gleichen Klemme 28 sind ferner die Anschlussdrähte eines elektrischen Widerstandes 30 befestigt, über welchen die Zündelektrode des Quarzbrenners 22 angeschlossen ist.
Das Anschlusskabel 29 steht mit einer Anschlussvorrichtung 31 in Verbindung, welche in einem Isolierkörper 32 zwei Steckerstifte 33 und 34 sowie zwei Steckerbuchsen 35 und 36 aufweist (Fig. 4). Der eine Steckerstift 33 ist unmittelbar mit der einen Buchse 35 elektrischleitend verbunden, indem diese beiden Teile aus einem und demselben Metallstück bestehen. Der zweite Steckerstift 34 und die zweite Buchse 36 sind je mit einem Leiter des Anschlusskabels 29 verbunden, so dass sie miteinander über den Quarzbrenner 22 in Verbindung stehen. Die beschriebene Anschlussvorrichtung 31 ermöglicht, die elek- trischen Teile des Warmluftgebläses 10 und den Quarzbrenner 22 miteinander in Reihe zu schalten und an eine Steckdose des Lichtstromverteilnetzes anzuschliessen.
Zum Gebrauch der Bestrahlungseinrichtung werden die Stifte des Anschluss-Steckers 19 in die Buchsen 35 und 36 eingeführt und die Steckerstifte 33 und 34 in eine Netzanschluss-Steckdose eingeschoben.
Dadurch werden der Quarzbrenner 22 und die elektrischen Teile 11 und 12 des Warmluftgebläses 10 miteinander in Reihe geschaltet und unter Strom gesetzt. Die entsprechende elektrische Schaltung ist in Fig. 5 veranschaulicht. Die elektrischen Teile 11 und 12 des Gebläses 10, welche parallel zueinander liegen, bilden zusammen einen zur Strombegrenzung dienenden Vorschaltwiderstand zum Quarzbrenner 22. Als Vorschaltwiderstand kann auch der Heizwiderstand 12 allein verwendet werden, der zugleich zur Erzeugung der Heissluft für das Warmluftgebläse dient. Die ausgesandte Ultraviolettstrahlung und die Warmluftströmung sind im wesentlichen gleich gerichtet, so dass ein zu bestrahlender Körper zugleich mit Hilfe der Warmluftströmung erwärmt wird.
- Nimmt man das diffusorähnliche Gehäuse 21 von der Mündung 20 des Warmluftgebläses 10 ab und zieht man den Anschluss-Stecker 19 aus der Anschlussvorrichtung 31 heraus, so lässt sich das Warmluftgebläse in üblicher Weise als Haartrockner ohne den Quarzbrenner verwenden. Der Anschluss-Stecker 19 wird dann direkt in eine Netzanschluss-Steckdose eingeführt.
Die beschriebene Bestrahlungseinrichtung hat gegenüber bekannten Höhensonnen mit Infrarotstrahlern den Vorteil, dass bei Nichtgebrauch des Quarzbrenners das Warmluftgebläse auch zur Haartrocknung benutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil des gezeigten Ausführungsbeispiels liegt darin, dass zu einem bereits vorhandenen Haartrockner 10 nachträglich nur noch das aus den Teilen 21 - 36 bestehende Quarz- brenner-Zusatzaggregatbeschafft werden muss, um eine vollständige Bestrahlungseinrichtung zu erhalten.
Es ist daher zweckmässig, das genannte Zusatzaggregat auch einzeln auf den Markt zu bringen, was zu verhältnismässig niedrigem Preis möglich ist.
Im Gehäuse 21 oder innerhalb der Anschlussvorrichtung 31 kann gewünschtenfalls noch ein Radiostörschutz-Kondensator eingebaut sein.
EMI2.1
in die Ausblasmündung des Warmluftgebläses eingebaut ist. In diesem Falle wird für den Quarzbrenner kein besonderes Anschlusskabel 29 benötigt, da der elektrische Anschluss innerhalb des Gehäuses des Warmluftgebläses bewerkstelligt sein kann. Mit Vorteil ist dann ein Schalter vorhanden, mit dessen Hilfe der Quarzbrenner wahlweise in den Stromkreis eingeschaltet oder aber elektrisch überbrückt werden kann, letzteres, um die Verwendung des Warmluftgebläses auch ohne Quarzbrenner zu ermöglichen.
Ein wesentlicher Vorteil der beschriebenen Bestrahlungseinrichtung ist der, dass die von aen Strombegrenzungsmitteln 11, 12 und vom Quarzbrenner 22 erzeugte Wärme durch den Luftstrom des Gebläses zum grössten Teil abgeführt wird. Dadurch wird es möglich, die Strombegrenzungsmittel in kleinerer und gedrängterer Bauart auszuführen und auch das Gehäuse 21 des Quarzbrenners 22 verhältnismässig klein zu bauen und aus thermoplastischem Kunststoff herzustellen.