<Desc/Clms Page number 1>
Hülsenpuffer
EMI1.1
ringen 5, 6 und anderseits von den voneinander distanzierten Hülsen 2, 12 begrenzt wird, zur Aufnahme einer Sperrsicherung 8, beispielsweise des Bolzens einer Schraube ausgebildet. Für diese Schraube ist in der Pufferhülse eine entsprechende Gewindebohrung vorgesehen. Wird der Anschlagring 4 von der Pufferhülse abgeschraubt, so kann die Stösselhülse 12 dennoch nicht aus der Pufferhülse herausgezogen werden, solange nicht auch die Sicherungsschraube 8 aus der Pufferhülse entfernt ist. Beim Ausführungsbeispiel sind zwei einander gegenüberliegende Sicherungsschrauben vorgesehen.
Es ist durchaus möglich und auch im Rahmen der Erfindung gelegen, den Schraubenkopf nur zum Angriff für ein besonderes Demontagewerkzeug auszubilden, so dass das Lösen der Schraube nicht möglich ist, ohne dass diesem Lösevorgang eine noch weiter erhöhte Aufmerksamkeit, wie sie die Anwendung des Sonderwerkzeuges zur Folge hat, zugewendet werden muss.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit ist in Fig. 2 veranschaulicht. Dort dient als Sperrsicherung ein Sprengring 9, welcher in eine innere Nut der Pufferhülse 2 eingelegt ist. Um die Stösselhülse 12 aus der Pufferhülse 2 völlig herausziehen zu können, muss der Sprengring 10 aus der Bewegungsbahn, die der rückwärtige Führungsring 6 beim Herausziehen der Stösselhülse beschreibt, entfernt werden.
Dies kann durch Einführen eines dornartigen Hilfswerkzeuges in die in der Pufferhülse 2 vorgesehenen Bohrungen erfolgen. Der Sprengring wird zusammengedrückt und bei gleichzeitiger Ausziehbewegung der Stösselhülse 12 im zusammengedrückten Zustand vom rückwärtigen Führungsring 6 mitgenommen, so dass er beim weiteren Ausschiebevorgang in dem Raum zwischen der Stösselhülse und der Pufferhülse gespannt verbleibt und in dieser Lage die Ausschiebebewegung der Stösselhülse 12 aus der Pufferhülse 2 nicht mehr zu hindern vermag.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 3 in Anwendung auf die Bauart eines Hülsenpuffers mit über der Pufferhülse 2 gleitender Stösselhülse 12. Die Pufferhülse 2 ist an ihrem vorderen Ende selbst mit dem Anschlagring 4 ausgebildet, indem sie an diesem Ende flanschartig radial nach aussen umgebogen ist. Die Führungsringe 5, 6 sind innerhalb der Stösselhülse vorgesehen. Sie sind mit der Stösselhülse nicht verschweisst, vielmehr ist der Führungsring 5 mittels einer Schrau-
<Desc/Clms Page number 2>
be 15 und der Führungsring 6 mittels einer Schraube 11 festgehalten. Soll die Stösselhülse von der Pufferhülse abgezogen werden, so muss zuerst die Schraube 15 gelöst werden, wonach die Stösselhülse an dem am Anschlag 4 verbleibenden Anschlagring 5 gleitend nach aussen gezogen werden kann, bis der Anschlagring 6 an den Anschlagring 5 anstösst.
Ein vollkommenes Abziehen der Stösselhülse 12 von der Pufferhülse 2 ist jedoch erst möglich, sobald auch der innere Anschlagring 6 durch Lösen der Schraube 11 freigegeben wird.
Das Ausführungsbeispiel zeigt zusätzlich eine Sicherung gegen vorzeitiges Lösen der Schraube 11. Die Sicherung kann in einem Bügel 19 bestehen, welcher mit einer Kappe 14 den Schraubenkopf 11 überdeckt und normalerweise unzugänglich macht. Der Bügel 19 kann beispielsweise mit der den Führungsring 5 an der Stösselhülse 12 festhaltenden Schraube 15 gleichzeitig auf der Stösselhülse 12 festgeschraubt sein. Erst nach Entfernen der Schraube 15 wird die Schraube 11 zugänglich. Eine ähnliche Sicherung für den Sicherungsring 9 ist gemäss Fig. 2 dadurch gegeben, dass der Sicherungsring 9 nur durch die Bohrungen 10 für Lösungsdorne zugänglich ist, so dass die Bohrungen 10 in Fig. 2 etwa die gleiche Rolle spielen wie die Sicherungskappe 14 in Fig. 3.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hülsenpuffer, bei welchem an einer der Hülsen zwei Führungsringe angeordnet sind, die zur Distanzierung und konzentrischen, durch Anschlag begrenzten Verstellbarkeit der demontierbar zusammenwirkenden Hülsen dienen, dadurch gekennzeichnet, dass in den von den äusseren Kanten der Führungsringe (5, 6) axial und von den Hülsen (2, 12) radial begrenzten Bereich (7) hineinragende lösbare Sperrsicherungen (8, 9, 11) gegen ein bei der Demontage unbeabsichtigtes Lösen der Hülsen , voneinander vorgesehen sind.