AT144165B - Kernbohrer für Erdbohrungen. - Google Patents

Kernbohrer für Erdbohrungen.

Info

Publication number
AT144165B
AT144165B AT144165DA AT144165B AT 144165 B AT144165 B AT 144165B AT 144165D A AT144165D A AT 144165DA AT 144165 B AT144165 B AT 144165B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
core
protection tube
core drill
drilled
tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Haniel & Leug G M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haniel & Leug G M B H filed Critical Haniel & Leug G M B H
Application granted granted Critical
Publication of AT144165B publication Critical patent/AT144165B/de

Links

Landscapes

  • Earth Drilling (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kernbohrer für Erdbohrungen. 



   Bei Kernbohrern zum Erdbohren ist es bekannt. in einem äusseren, unten mit einer Messer-, Flügeloder Rollenkrone versehenen Mantelrohr ein auf Kugellager gestütztes oder lose eingesetztes Kernschutzrohr anzuordnen, das zur Aufnahme des erbohrten Kerns dient und die Drehungen des äusseren Mantelrohres nicht mit macht. Am unteren Ende des Mantelrohres befindet sieh eine Fangvorrichtung, die den erbohrten Kern beim Ziehen des gesamten Bohrrohres am Herausfallen hindert. Ferner wird als bekannt vorausgesetzt, dass das innere Kernschutzrohr aus einem oder mehreren zusammengesetzten Schüssen besteht und ferner, dass es sowohl bei ein-wie auch mehrteiliger   Ausführung   in der   Längsrichtung   geteilt ist. Diese Ausführungsformen zeigten verschiedene Nachteile. 



   Zum Heraufholen des erbohrten Kerns musste bisher der obere zum   Anschluss   an das Bohrgestänge dienende Übergang abgeschraubt werden, um dann mittels einer Öse das ganze innere   Kernsehutzrohr   nach oben herausziehen zu können. Hiebei wurde das gesamte Bohrrohr in der   Drehtischöffnul1g   lotrecht stehend abgefangen. Mit   diesen Massnahmen   waren Erschütterungen des Bohrrohres verbunden, so dass stets die Gefahr eines Herausfallens des erbohrten Kerns bestand. Nahm man, um dies zu vermeiden. das ganze Bohrrohr aus der   Drehtischöffnung   heraus, so war das Abschrauben des Übergangsstückes zum Bohrgestänge bei waagrecht liegendem Bohrrohr eine nicht minder schwierige und zeitraubende Massnahme.

   Ausserdem wurde das Gewinde am oberen Übergangsstiick und am Mantelrohr sehr bald infolge des oftmals   erforderliehen Los-und Festschraubens beschädigt,   da es meist wegen der 
 EMI1.1 
 des Gewindes an der Flügelkrone nicht so leicht eintreten konnte, da es sich hier meist um grobgängiges Gewinde handelt und auch in der Regel ein Schutzübergang zwischengeschaltet war. der bei der Anwendung einer Rollenkrone gleichzeitig als Träger für die Seitenrollen diente. 



   Die beschriebenen Massnahmen bezwecken das Herausnehmen des inneren Kernschutzrohres. 



  Die Entnahme des erbohrten Kerns konnte aber erst vor sich gehen, wenn ein auf das Kernschutzrohr aufgesetztes Ventilgehäuse abgeschraubt war, worauf bei einteiligem Kernschutzrohr der Kern nach dieser Seite mittels einer besonderen Vorrichtung herausgedrückt werden musste. Bestand das Kernschutzrohr aus mehreren zusammengesetzten Schüssen, so   konnte man diese Schüsse einzeln absehrauben   und vom Kerne abziehen, um das Herausdrücken des Kerns zu vermeiden. Bei längsgeteiltem Kernschutzrohr war es ebenfalls nötig, das Ventilgehäuse und den Kernfängerträger abzusehrauben.   um   den erbohrten Kern freizulegen. 



   Es ist ersichtlich, dass bei unvorsichtiger Handhabung der erbohrte Kern leicht zerstört wurde, so dass ein einwandfreies Erkennen der Lagenfolge der Gebirgsschichten nicht mehr möglich war. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Übelstände beseitigt, indem bei einem Kernbohrer mit im Mantelrohr von dessen Drehbewegung unabhängig gelagertem Kernrohr ein weiteres, zur Aufnahme des erbohrten Kerns dienendes Rohr eingesetzt ist. Dieses besondere   Kernschutzrohr   lässt sich lediglich nach Entfernung des Bohrkopfes und Kernfängerträgers ohne weiteres entfernen und zwecks Freilegung des erbohrten Kerns leicht zerlegen. Es ist längsgeteilt und wird am oberen Ende durch eine Kappe und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 über seine Länge mittels offener Ringfedern zusammengehalten. Die Kappe und die Ringfedern lassen sich ohne Mühe und Störung des erbohrten Kerns lösen. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Bohrrohres ist in Fig. 1 mit angeschraubter Flügelkrone 
 EMI2.1 
 zusammengehalten. Die Aussparungen   4'können   alle einseitig, d. h. nur in einem oder abwechselnd in dem   einen und ändern Rohrlängsteil   angeordnet sein. Oben ist das Kernschutzrohr 1 mit einem ebenfalls geteilten Kopfstück 5 versehen und durch dieses abgeschlossen. Eine einteilige Kappe 6 dient zum besonderen Zusammenhalten des Kernschutzrohres. Die Kappe 6 ist durch einen Splint 6'gesichert. Durch einen Bund 7 am unteren Ende des Kernschutzrohres wird diesem eine grössere   Stützauflage-   fläche am   Kernfänger   10 geboten, und zwei oder mehrere gegenüberliegende   Löcher 7'im Kernschutx-   rohr dienen zur Aufnahme eines Ziehwerkzeuges 8. 



   Um einen erbohrten Kern freizulegen, wird wie folgt vorgegangen : Nachdem das gesamte Bohrrohr aus dem Bohrloch herausgenommen ist, wird zweckmässig in seiner waagrechten Lage die Messer-, Flügel-oder Rollenkrone abgeschraubt und unter Festhalten des Kernfängerträgers 9 der Kernfänger 10 herausgeschraubt. Das Kernschutzrohr 1 bleibt hiebei in der Ruhelage. Sodann wird mittels der in die   Locher ?'eingesetzten Ziehvorrichtung   das ganze Kernschutzrohr 1 herausgezogen. Nach Lösen des Splintes 6'und dem Entfernen der Kappe 6 sowie der Ringfederklammern 4 erfolgt das Zerlegen des Rohres 1 und das Freilegen des erbohrten Kerns. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kernbohrer für Erdbohrungen, in dessen Mantelrohr ein sich nicht mitdrehendes Kernrohr gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass in das Kernrohr   (2)   ein längsgeteiltes, zur unmittelbaren Aufnahme des erbohrten Kerns dienendes Schutzrohr   (1)   eingesetzt ist, dessen Längsteile durch übergeschobene Haltemittel verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Kernbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Kernschutzrohr (1) umfassenden Mittel aus federnden Ringklammern (4) bestehen, die mit hakenförmigen Enden in Aus- sparungen (4') greifen.
    3. Kernbohrer nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine das geteilte Kernschutzrohr (1) am oberen Ende umfassende einheitliche Kappe (6).
    4. Kernbohrer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernschutzrohr (1) am unteren Ende zum Eingriff eines Ziehwerkzeuges ausgebildet ist.
AT144165D 1934-03-05 1935-03-02 Kernbohrer für Erdbohrungen. AT144165B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE144165X 1934-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT144165B true AT144165B (de) 1935-12-27

Family

ID=5670076

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT144165D AT144165B (de) 1934-03-05 1935-03-02 Kernbohrer für Erdbohrungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT144165B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69703553T2 (de) Zentriervorrichtung
AT144165B (de) Kernbohrer für Erdbohrungen.
DE618444C (de) Kernbohrer, in dessen Mantelrohr ein sich nicht mitdrehendes Kernrohr gelagert ist
DE592023C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stativfuesse
US1942088A (en) Adjustable strut for stagings
DE2903936A1 (de) Vorrichtung zur gewinnung von kernen
DE606008C (de) Wasserpfosten
DE2513712B2 (de) Unterflurhydrant
AT122560B (de) Vorrichtung zur Verhinderung der schädlichen Stoßwirkungen bei der Absenkung von Schachtverrohrungen.
DE625897C (de) Mehrteiliger Vortreibkern zum Eintreiben von Blechhuelsen fuer Ortpfaehle
DE642469C (de) Doppelkernrohr fuer Erdbohrungen
AT205999B (de) Hülsenpuffer
AT130068B (de) Ventil.
DE419281C (de) Aufhaengung der Oberwalze eines Walzwerks
DE1014469B (de) Skistock
AT141616B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des Kernes bei Tiefbohrvorrichtungen.
DE717057C (de) Gesteinsschlagbohrer mit auswechselbarer Bohrkrone
DE1208714B (de) Schlagkernbohrgeraet mit Fangvorrichtung
AT143059B (de) Raumsparende Fußstütze.
DE520617C (de) Abschlussventil fuer Gestaengerohre
DE627939C (de) Rollenbohrer mit loesbaren Schneidrollen fuer Tiefbohrungen
DE422358C (de) Staubfaenger fuer Aufbruchbohrmaschinen
DE626286C (de) Aus zwei an- oder ineinander verschiebbaren Teilen bestehender eiserner Grubenstempel
AT133934B (de) Schubstangenverschluß für Mähmaschinen.
DE1940592C (de) Mechanisch wirkende Verankerungsvor richtung, insbesondere fur Gestein