AT205269B - Brennstoffbehälter für ein Gasfeuerzeug - Google Patents

Brennstoffbehälter für ein Gasfeuerzeug

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Publication number
AT205269B
AT205269B AT35058A AT35058A AT205269B AT 205269 B AT205269 B AT 205269B AT 35058 A AT35058 A AT 35058A AT 35058 A AT35058 A AT 35058A AT 205269 B AT205269 B AT 205269B
Authority
AT
Austria
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tube
valve
fuel container
pin
throttle
Prior art date
Application number
AT35058A
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English (en)
Inventor
Alex Fellner
Hermann Zahn
Original Assignee
Hermann Zahn
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Publication date
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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Brennstoffbehälter für ein Gasfeuerzeug 
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 daran anliegend eine das Ventil abdeckende Haube vorgesehen sind, wobei im Zusammenwirken mit dem Feuerzeugdeckel, u. zw. durch Druck des Deckels gegen die Haube, der Stössel elastisch zum Ventilsitzkörper verschiebbar ist und so das Ventil verschliesst. Diese Konstruktion erwies sich als besonders zuverlässig und hat den weiteren Vorteil einer sehr geringen Anzahl von Bauteilen, welchem Umstand bei der Massenfertigung des Erfindungsgegenstandes besondere Bedeutung zukommt. 



   Vorzugsweise übergreift die Haube einen oberen Teil des Behälters und erstreckt sich teilweise über diesen, wobei die Haubenaussenfläche entsprechend einem Deckelteil, der z. B. die Löschkappe eines üblichen Feuerzeuges bildet, geformt ist, mit dem sie beim Schliessen des Ventils zusammenwirkt. Das Übergreifen des oberen Behälterteiles durch die Haube verhindert, dass Frem ikörper, wie Feuerzeugsteinpartikel, zwischen Ventilstössel und Rohr gelangen und hiedurch die leichte Beweglichkeit des Stössels im Rohr stören können. Die Anpassung der Haubenaussenfläche . an die Löschkappe ermöglicht die einwandfreie   . kraftschlüssige Übertragung des   Schliessdruckes auf den Ventilstössel, wobei die Funktion der Löschkappe erhalten bleibt. 



     Gemäss   einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der im Rohr mit 
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 Richtung mindestens eine Bohrung auf, deren obere Mündung von der Dichtungsscheibe mittels des Ventilstössels   verschliessbar   und deren untere Mündung mit einer als Drossel wirkenden 
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Wirkungdurch einen in das Rohr von unten eingesetzten Stift regelbar ist. 



   Die Erfindung soll nunmehr an Hand der 
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 das   erfindungsgemässe   Feuerzeug als Ganzes, Fig. 2 den erfindungsgemässen Brennstoffbehälter im Schnitt und Fig. 3 den   Brennstoffbehälter In für   den Transport vorbereitetem Zustand veranschaulicht. 



   In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse des Feuerzeuges bezeichnet, das auf der einen Seite 2 den Zündmechanismus enthält, auf der andern 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Seite 3 hingegen den Brennstoffbehälter 4 unter Reibungsschluss festhält. Dieser Teil des Gehäuses ist im vorliegenden Fall ein oben und unten offener Zylinder. Der Brennstoffbehälter 4 ist von unten in den Zylinder eingeschoben, wobei ein geriffelter Ansatz 5 ausserhalb des Zylinders bleibt. Der erzielte Reibungsschluss reicht vollkommen aus, den   Brennstoffbehälter 4 im   Gehäuse 1 festzuhalten. Am oberen Ende des Gehäuses erstreckt sich ein schwenkbar gelagerter Deckel 6 über beide Gehäuseteile 2 und 3.

   Er trägt eine napfartige Kappe 7, die bisher dazu diente, den Brennstoffbehälter mit dem Docht in Schliesslage nach aussen abzudichten, um das Entweichen von Brennstoffdämpfen zu verhindern oder mindestens zu drosseln. 



   Der erfindungsgemässe   Brennstoffbehälter   4 (Fig. 2) ist ein. der Länge nach von einem Rohr   8   durchsetzter zylindrischer Hohlkörper, dessen Boden 9 und Kappe 10 mit dem Rohr 8 dicht verlötet ist. Etwas unterhalb der Mitte besitzt das Rohr 8 eine Querbohrung 11. Im oberen Teil des Rohres 8 ist ein Einsatzkörper 12 mit Haftsitz eingeschoben, der eine längsaxiale Bohrung 12' aufweist. Während seine untere Sitzfläche sich senkrecht zu seiner Längsachse erstreckt, ist die obere Sitzfläche eine Kegelfläche, auf der eine Dichtungsscheibe 13 aus Gummi, Polyvinylchlorid od. dgl. aufliegt.

   Im obersten Teil des Rohres 8 ist der eigentliche Ventilkörper 14 axial leicht 
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 bohrt oder zumindest mit einem Sackloch versehen, wobei er an seinem unteren abgesetzten Ende eine Querbohrung oder Nut 15 aufweist, welche die Bohrung 16 mit dem Inneren des Rohres   8   verbindet. Etwa in seiner Mitte, an der Stelle   14'ist   der Ventilkörper ebenso wie an seinem unteren Ende mit einer halsartigen Eindrehung versehen. Diese dient im Zusammenwirken mit dem entsprechend ausgebildeten oberen Ende des Rohres   8,   das zu diesem Zweck konisch zugespitzt und etwas nach innen gestaucht ist, zur Begrenzung der Bewegung des Ventilkörpers. 



  Oberhalb der Eindrehung   14'ist   ein tellerartiger Ansatz 17 als Widerlager für eine Schraubenfeder 18 vorgesehen, die ihrerseits eine napfartige Haube 19 trägt. Ein in einer Ringnut 20 eingesetzter Sprengring- 20'verhindert da's Abheben der Haube 19 unter der Wirkung der vorgespannten Feder 18. Die Haube 19 erstreckt sich zumindest teilweise über die Abschlusskappe 10 des Brenn-   stoffbehälters , wodurch   das Eindringen von Fremdkörpern, wie Feuersteinpartikel od. dgl. in die obere Mündung des Rohres 8 verhindert ist, so dass die Beweglichkeit des Ventilkörpers 
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Unterhalb des Einsatzkörpers 12 ist eine Scheibe 21 aus Watte, Filz od. dgl. angeordnet, die von einem Stift 22 mit einem gewissen Druck 
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 wird. Der Stift 22 hat einen Gewindeansatz 23, mit dem er im Rohr 8 eingeschraubt ist.

   Nach unten zu ist der Stift 22 abgesetzt und trägt eine Dichtungsscheibe 24, die von einem zylindrischen, in, einer Versenkung des Gehäusebodens 9 angeordneten Schraubenkopf gegen die Rohrmündung   25 gepresst   wird. Diese Konstruktion   ermöglicht   somit die einwandfreie Abdichtung des Rohres 8 nach unten ; die Drehung des Stiftes 22 gestattet zufolge des Gewindes 23 die jeweils gewünschte Anpressung der Scheibe 21 an die untere Fläche des Einsatzkörpers 12. Damit wirkt der Stift 22 und die Scheibe 21 als regelbare Drossel, durch welche die Grösse der Flamme einstellbar ist. Der Stift 22 kann beispielsweise mittels einer Münze 
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 od. dgl. als Handhabe vorzusehen, mit der der Stift 22 verbunden und somit leicht gedreht und eingestellt werden kann.

   Der Drosselstift 22 kann dabei aus einem Material hergestellt sein, dessen   Wärmeausdehnungskoeffizient grösser   als der des Rohres 8 ist, wodurch eine selbsttätige Regelung der Drossel bei sich ändernden Temperaturen und damit sich ändernden Gasdrücken im Brennstoff-   behälter zur   Erzielung einer gleichbleibenden 
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 geleinrichtung wird dadurch ermöglicht, dass die   erfindungsgemässe Ventileinrichtung   sich über die gesamte Höhe des Brennstoffbehälters erstreckt, wodurch für den genannten Zweck einfache, 
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Im geschlossenen Zustand des Feuerzeuges drückt die Kappe 7 des Feuerzeugdeckels 6 auf die Haube 19 und damit elastisch auf den Ventilkörper 14. Dieser verschliesst mittels der Scheibe   13, die Austrittsöffnung   des Einsatzkörpers 12. 



  Wird das Feuerzeug betätigt, so kann sich unter dem Druck des Gases der Ventil stift 14 heben und das Gas entsprechend der Einstellung der Drossel   21,   22 nach oben austreten. 



   Das Ventil des Brennstoffbehälters wird nach dem Abfüllen durch ein elastisches Band 26 aus Gummi oder Kunststoff verschlossen gehalten und in diesem Zustand in den Handel gebracht. Dieses Band umschliesst den Brennstoffbehälter in einer Längsebene desselben, (Fig. 3), wobei es einen Druck auf die Kappe 19 ausübt, so dass das Ventil geschlossen gehalten wird ; dabei kommt das obere Ventilende in einem Loch des Bandes 26 zu liegen. Damit das Band 26 vom Behälter nicht herabgleiten kann, wird es durch ein weiteres Band 27 in einer Querebene gehalten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Brennstoffbehälter für ein Gasfeuerzeug, d sen Deckel die Gasaustrittsöffnung des vorzugsweise eingeschobenen Brennstoffbehälters übergreift, der von einem Rohr durchsetzt ist, das einen durch eine Öffnung mit dem Inneren des Behälters verbundenen Gaskanal bildet, wobei die untere Rohrmündung durch eine Dichtung, die obere Rohrmündung hingegen durch ein Ventil verschliessbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass <Desc/Clms Page number 3> das Ventil einen im Rohr eingesetzten Ventilsitzkörper (12) und unter Zwischenschaltung einer Dichtungsscheibe (13) einen den Behälter über- ragenden Ventilstössel (14) aufweist, an dessen oberem Ende eine Schraubenfeder (18) und daran anliegend eine das Ventil abdeckende Haube (19)
    vorgesehen sind, wobei im Zusammenwirken mit dem Feuerzeugdeckel (6), u. zw. durch Druck des Deckels gegen die Haube, der Stössel elastisch zum Ventilsitzkörper verschiebbar ist und so das Ventil verschliesst.
    2. Brennstoff behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, die Haube (19) einen oberen Teil (10) des Behälters (4) übergreift und sich teilweise über diesen erstreckt, wobei die Hau- benaussenfläche entsprechend einem Deckelteil (7), der z. B. die Dochtkappe eines üblichen Feuerzeuges bildet, geformt ist, mit dem sie beim Schliessen des Ventils zusammenwirkt.
    3. Brennstoffbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Rohr (8) mit Haftsitz eingesetzte Ventilkörper (12) in längsaxialer Richtung mindestens eine Bohrung (12') aufweist, deren obere Mündung von der Dich- 'tungsscheiibe (13) mittels des Ventilstössels (14) verschliessbar und deren untere Mündung mit einer als Drossel wirkenden Dichtungsscheibe (21) versehen ist, deren Wirkung durch einen in das Rohr (8) von unten eingesetzten Stift (22) regelbar ist.
    4. Brennstoffbehälter nach Anspruch 3, da- durch gekennzeichnet, dass das Verschlussorgan der unteren Mündung (25), des Rohres (8) eine stiftartige Verlängerung aufwelst, welche den Drosselstift (22) bildet.
    5. Brennstoffbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drosselstift (22) aus einem Material besteht, dessen Wärmeausdehnung grosser als die des Rohres (8) ist, so dass eine selbsttätige Regelung der Drossel bei sich ändernden Temperaturverhältnissen ermöglicht ist.
    6. Brennstoffbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Drosselstift (22) mit einem Gewinde (23) versehen und hiemit im Rohr (8) verstellbar ist, wobei er unterhalb des Behälterbodens mit einer Scheibe, einem napfartige Teil od. dgl. verbunden ist, welcher als Handhabe zur Verdrehung des Drosselstiftes dient.
AT35058A 1958-01-16 1958-01-16 Brennstoffbehälter für ein Gasfeuerzeug AT205269B (de)

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BE574764A BE574764A (fr) 1958-01-16 1959-01-15 Réservoir pour briquet à gaz et briquet muni dudit réservoir
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3077759A (en) * 1960-03-15 1963-02-19 Augusta Zunder Feuerzeugfabrik Gas lighter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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