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Regeleinrichtung für den Gasstrom zur Zündstelle bei Gasfeuerzeugen
EMI1.1
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eine sich in radialer Richtung erstreckende Randausnehmung vorgesehen ist, in die eine aus dem Gehäuse
15 zum Teil ausgestanzte und in das Gehäuse hineingebogene Zunge 15c eingreift.
Im Brennstoffbehälter 1 ist die Büchse 2 (Fig. 2) z. B. durch Löten befestigt sie weist einen Bo- den 3 und eine zentrale Durchtrittsöffnung 4 auf, durch die ein Docht 5 eingebracht ist, der vom Regelkörper 6 fixiert ist. Der Regelkörper besteht aus elastisch deformierbaremMaterial und weist eine
Kegelfläche 6a mit der Spitze zur Brennerdüse 11 gerichtet sowie einen zentralen Gasdurchström- kanal 6b auf. Auf der Kegelfläche 6a sitzt eine trichterförmige Zwischenlage 7, die vom Schraubnippel 8 axial gegen den Regelkörper 6 drückbar ist.
Der Schraubnippel 8 weist einen gegen dieZwischenlage 7 wirkenden Hohlkegel 8d auf, ist durch eine Dichtung 9 nach aussen ab- gedichtet und besitzt eine zentrale Bohrung 8a sowie eine Ausnehmung 8b, in der ein an sich bekannter Ventilkegel 10 z. B. aus Metall, mittels einer Feder 12 gegen die Mündung des Durchströmkanals 6b gedrückt ist, um diesen ständig geschlossen zu halten, wenn das Feuerzeug ausser Betrieb ist.
Oberhalb des Ventilkegels 10 weist dessen Schaft lOd einen axialen Kanal 10e auf, der in die Brennerdüse 11 mündet. Zum Anheben des Ventilkegels 10 ist am Ventilschaft ein über ein vom Zündmechanismus betätigbares Anhebeorgan 19 geschlitztes Plättchen 20 aufgesteckt. Der Schraubnippel 8 trägt in an sich bekannter Weise die Verstellscheibe 18.
Errindungsgemäss weist der denHohlkegel aufweisende Teil des Schraubnippels 8 auf der Seite des Brennstoffbehälters einen Bund 8c auf, dessen Durchmesser grösser als der äussere Gewindedurchmesser des Schraubnippels 8 ist. Um den Schraubnippel in die Büchse montieren zu können, ist der Schraubnippel 8 in einen Schraubdeckel 13 eingeschraubt, der in der Büchse 2 befestigt ist. Durch den Bund 8c und dieVerstellscheibe 18 ist derHub desSchraubnippels 8 in einfacher Weise begrenzt, so dass der Schraubnippel nicht unbeabsichtigt durch Drehen des Brennstoffbehälters an seinem, aus dem Gehäuse 15 herausragenden Ende 1a aus derBüchse 2 herausgeschraubt werden kann. Der Hub des Schraubnippels muss dabei so gross sein, dass der Kanal 6b in seinem Durchströmquerschnitt in den weitesten Grenzen veränderbar ist.
Die Regeleinrichtung kann auch bei einem Ventil verwendet werden, das ohne Anhebemechanismus funkioniert, wobei der Abschluss des Ventils bzw. der Düse in an sich bekannter Weise durch die Dochtkappe 17 erfolgt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bezeichnet. Die Ausführung nach Fig. 3 unterscheidet sich von jener nach Fig. 2 dadurch, dass die Büchse 2 nicht in den Behälter l eingelötet, sondern unter Zwischen- lage einerDichtungsscheibe eingeschraubt istund dass derSchraubnippel 8 unmittelbar in die Büchse 2 eingeschraubt ist, wobei jedoch die Büchse einen Einschraubboden 14 aufweist, auf dem der Regelkörper. 6 aufsitzt und der die Durchtrittsöffnung 4 aufweist, unterhalb welcher ein Korb 21 zur Un- terbringung von Plättchen 22 aus Filterpapier, Presswatte, Kork, Filz od. dgl. vorgesehen ist, die an Stelle des Dochtes 5 einen Widerstand für den Gasdurchtritt bilden.
Die Plättchen 22 können aber auch unterhalb des Regelkörpers 6 entweder im Boden 3 oder im Einschraubboden 14 angeordnet sein.