DE559192C - Brenner fuer fluessige Brennstoffe - Google Patents

Brenner fuer fluessige Brennstoffe

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DE559192C
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DE
Germany
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fuel
oil
nozzle needle
liquid fuel
burner
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Expired
Application number
DE1929559192D
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English (en)
Inventor
Karl Mayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/24Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space by pressurisation of the fuel before a nozzle through which it is sprayed by a substantial pressure reduction into a space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles For Spraying Of Liquid Fuel (AREA)

Description

  • Brenner für flüssige Brennstoffe Die Erfindung erstreckt sich auf einen Brenner für flüssige Brennstoffe, dessen belastete Düsennadel von dem Flüssigkeitsdruck des geförderten Heizöls verstellt und derart angehoben wird, daß jeweils ein der zu zerstäubenden Ülmenge angepaßter Austrittsquerschnitt freigegeben wird.
  • Die bekannten Brenner dieser Art arbeiten insofern nicht feinfühlig genug, als es zum Verstellen der Düsennadel immer erst einer gewissen öldruckssteigerung bedarf, um die Reibung der Ruhe zu überwinden und die Nadel in die neue Stellung zu bringen. Diese Erscheinung wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Düsennadel von der zur Zuleitung des Brennstoffs dienenden Bohrung ausgehende gekrümmte Kanäle aufweist, durch die der Brennstoff zur Erzeugung einer kreisenden Bewegung der Düsennadel in die Zerstäuberkammer übertritt. Hierdurch wird gleichzeitig die Reibung bei der Nadelverstellung vermindert und dem 01 im Brenner eine kreisende Bewegung erteilt, die uneingeschränkt an der Brennermündung zur Wirkung kommt und die Durchmischung der zerstäubten Brennstoffteilchen mit der Verbrennungsluft begünstigt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i einen Längsschnitt durch den neuen Brenner, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil desselben mit der Düsennadel in Ansicht, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Brenner in Höhe der in Fig. i eingezeichneten Schnittlinie d-b und Fig. q. einen herausgebrochenen Teil des Längsschnitts nach Fig. i in größerem. Maßstab.
  • Das zur Verwendung gelangende Heizöl tritt durch das Rohr 33 in das Brennergehäuse 8o ein. Dieses ist am oberen Ende zum Überschrauben einer Kappe 82 mit Gewinde versehen. Die Kappe besitzt zum Verstellen Handgriffe 83 und dient als Widerlager für einen Teller 84., der sich seinerseits gegen die Feder 85 abstützt. Die Feder ist im Ausführungsbeispiel als Doppelfeder dargestellt. Ihr unterer Teil legt sich gegen den Teller 86. Mit diesem Teller ist beispielsweise durch \Terschweißung eine balgartig geformte Membran 87 verbunden, deren oberes Ende durch eine Hülse 88, die in das Gehäuse 8o eingeschraubt wird, gegen eine scharfe Kante 89 gedrückt und dadurch so fest gespannt wird, daß sie einen flüssigkeitsdichten Abschluß bildet. In die Hülse 88 ist ein Rohr go eingeschraubt, das eine Führung für die Feder bildet' und als Abstandsstück wirkt. Das untere Ende des Rohres 9o befindet sich nämlich- nur in verhältnismäßig geringer Entfernung von dem Teller 86 und verhindert dadurch, daß die Membran 87 durch zu starkes Zusammendrücken gefährdet wird. Der Teller 86 besitzt einen mit Gewinde versehenen Teil 9i, der in einen becherförmigen Körper 92 eingeschraubt wird. Dabei kann die Tiefe des Einschraubens durch verschiedene Unterlegscheiben 93 bestimmt werden. Weiter besitzt der Teller 86 an seinem unteren Ende eine ballige Vertiefung zur Aufnahme einer Druckkugel 94, auf deren entgegengesetzter Seite ein auf Kugeln-96 drehbar gelagerter und durch einen kegeligen Teil 97 mit einem zylindrischen Körper 98 verschraubter Körper 95 angeordnet ist. Der Teil 98 ist seinerseits in dem Gehäuse 80 auf Kugeln 99 drehbar gelagert und besitzt in seinem Innern einen mit Abzweigungen zu dem Ölraum 16 versehenen Kanal i. An seinem unteren Ende trägt der Körper 98 einen Körper 2, der mit ihm verschraubt ist und sich mit einem Absatz 3 gegen die zwischen die Körper 98 und 2 eingeschaltete Scheibe 4 legt. Durch den Körper 2 führen radiale Ölbohrungen 5, die mit der Hauptleitung-i in Verbindung stehen und in einen ringförmigen, durch die Unterlegscheibe 4 gebildeten Kanal 6 münden. Aus dem ringförmigen Kanal 6 führen kurvenförmige Bob rungen 7 nach außen, die das 01 in den Raum 8 außerhalb und unterhalb der Unterlegscheibe 4 leiten. Diese Bohrungen wirken während des Öldurchtritts infolge der Rückstoßwirkung der austretenden Ölstrahlen als Antrieb und erzeugen eine Drehbewegung der Teile 2, 98 und 95. Der aus dem Ölraum 8 austretende Brennstoff durchströmt einen schraubenförmigen Kanal 9 und erhöht hierbei noch die Drehbewegung der Nadel. Schließlich gelangt er in den durch die Diisenplatte 12 begrenzten Raum io. Eine Überwurfmutter i i preßt die Düsenplatte 12 flüssigkeitsdicht gegen den unteren Teil des Gehäuses 8o. In die Düse ragt die Düsennadel 13 hinein, die entweder zylindrisch oder leicht konisch ausgeführt sein kann.
  • Die Wirkungsweise des Brenners ist folgende: Die gewünschte Anfangsbelastung wird durch die Feder 85 eingestellt, und zwar durch Anziehen der Haube 82. Das Öl wird in den Raum 16 gepumpt. Mit der wachsenden Menge entsteht ein höherer Druck, der auf die Teile 92, 86 usw. wirkt und schließlich die Feder 85 zusammendrückt, sobald die eingestellte Federbelastung überschritten wird. In diesem Falle werden die beweglichen Teile angehoben und eine Durchtrittsöffnung durch die Düse freigegeben, so daß das Brennöl aus dem Raum 16 durch die Bohrung i und die übrigen Kanäle in den Ölraum io gelangen und von dort durch die Düsenöffnung fein zerstäubt austreten kann. Der strömende Brennstoff ruft eine Drehbewegung der Teile 95, 98, 2 usw. hervor, die die Aufundabbewegung der einzelnen Teile erleichtert und damit die Zerstäubung unterstützt. Eine Drehbewegung tritt jedoch nicht auf, wenn die Nadel 13 die Düsenöffnung geschlossen hält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brenner für flüssige Brennstoffe, dessen belastete Düsennadel von dem Flüssigkeitsdruck verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennadel von der zur Zuleitung des Brennstoffs dienenden Bohrung (i) ausgehende gekrümmte Kanäle (7) aufweist, durch die der Brennstoff zur Erzeugung einer kreisenden Bewegung der Düsennadel in die Zerstäuberkammer (8) übertritt.
DE1929559192D 1929-04-03 1929-04-03 Brenner fuer fluessige Brennstoffe Expired DE559192C (de)

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