AT205110B - Schaltwarte - Google Patents

Schaltwarte

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AT205110B
AT205110B AT22155A AT22155A AT205110B AT 205110 B AT205110 B AT 205110B AT 22155 A AT22155 A AT 22155A AT 22155 A AT22155 A AT 22155A AT 205110 B AT205110 B AT 205110B
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AT
Austria
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lines
switch
control
preparation
signaling
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AT22155A
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Licentia Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltwarte 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 an den   Steuer- und Meldeleitungen   14. Beim Niederdrücken eines der Vorbereitungsschalter 10,11 werden die Sammelschienen im Bedienungsgerät 7 über die Kontaktbrücken dieser Schalter mit den gemeinsamen   Steuer- und Meldeleitungen   14 verbunden. Über die jedem Vorbereitungsschalter erfindungsgemäss zugeordneten Betätigungskontakte 15a wird über eine Auswahlleitung 15 das Zwischenrelais 16 an Spannung gelegt. Durch die Betätigung eines Vorbereitungsschalters werden daher die Steuer- und Meldeleitungen 14 an Spannung gelegt. Darüber hinaus wird über eine jedem Vorbereitungsschalter für sich zugeordnete Auswahlleitung 15 das entsprechende Zwischenrelais 16 in der ferngesteuerten Anlage erregt.

   Dieses Zwischenrelais schliesst seine Kontakte und stellt über die Zweigleitungen   14'die   Verbindung mit den Ein- und Ausschaltspulen bzw. Meldekontakten des angewählten Hochspannungsschalters her, der dem betätigten Vorbereitungsschalter in dem Bedienungsgerät entspricht. Der in der Zeichnung dargestellte Schaltplan lässt erkennen, dass beispielsweise die Zahl der bisher üblichen vier Steuer- und Meldeleitungen für jeden fernzusteuernden Schalter durch je eine Auswahlleitung 15 ersetzt wird. Lediglich die vier   Steuer-und Meldeleitungen   14 sind für alle von diesem   Bedienungsgerät   aus gesteuerten Hochspannungschalter der Anlage gemeinsam.

   Bei dem dem Ausführungsbeispiel zugrunde liegenden Bedienungsgerät mit fünf Vorbereitungsschaltern werden also vier gemeinsame Steuer- und Meldeleitungen sowie je eine Auswahlleitung von jedem Vorbereitungsschalter zu einem der Relais 16 benötigt. Bei praktischen Ausführungen ergibt sich z. B., dass die Relais 16 eine gemeinsame   Rückleitung   haben können. Somit wären insgesamt also für dieses Bedienungsgerät zehn   Steuer- und Meldeleitungen notwendig.   Bei dem Ausführungsbeispiel des Stammpatentes dagegen sind für jeden Vorbereitungsschalter vier Betätigungsleitungen erforderlich. Bei den Rückleitungen könnten je zwei Rückleitungen zusammengefasst werden, so dass insgesamt 4 x   5 + 2   = 22 Leitungen erforderlich sein würden.

   Die Zahl der nach der Erfindung zu verlegenden Leitungen beträgt also weniger als die Hälfte. 



   Ausser der Leitungsersparnis bringt die Erfindung noch den Vorteil der grösseren Sicherheit bei der Anwahl und Kommandogabe mit sich. Man könnte nämlich daran denken, im Ausführungsbeispiel die gemeinsamen Steuer- und Meldeleitungen 14 direkt an den gemeinsamen   Steuerquittungsschalter   des Bedienungsgerätes und lediglich die einzelnen Auswahlleitungen 15 über Kontakte der Vorbereitungsschalter zu führen. Es sind aber mit voller Absicht auch die gemeinsamen Steuer-und Meldeleitungen 14 über Kontakte der einzelnen Vorbereitungsschalter geführt, weil dann in jedem Falle zwei Kontakt- oder Unterbrechungsstellen in Reihe geschaltet sind,   u. zw.   an dem jeweils betätigten Vorbereitungsschalter sowie an dem zugehörigen über die Leitung 15 angewählten Relais 16.

   Auf diese Weise wird eine zuverlässige Unterbrechung der jeweils nicht benötigten Leitungen erreicht. Eine Fernbetätigung eines Hochspannungsschalters der Schaltanlage ist daher nur möglich, wenn ein Vorbereitungsschalter und das ihm zugeordnete Relais   16.   übereinstimmende Stellungen haben. Nur wenn diese beiden Voraussetzungen erfüllt sind, besteht eine Leitungsverbindung von dem gemeinsamen Steuerquittungsschalter zu den Einoder Ausschaltspulen des   femzubetätigenden   Schalters. 



   Das Bedienungsgerät ist genau wie im Ausführungsbeispiel des Stammpatentes mit   Einschubkontakten   für die davon ausgehenden Steuer- und Meldeleitungen versehen. Die stark verkleinerten Bedienungsgeräte sind in Griffweite auf dem Pult des Schaltwärters angebracht und die Schalttafelfelder der Wandschalttafel in der Schaltwarte enthalten keine Bedienungsgeräte mehr, so dass sie dementsprechend schmaler gehalten werden können. Jedem Schalttafelfeld ist ein Bedienungsgerät der angegebenen Art zugeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltwarte nach Patent Nr. 194467, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Vorbereitungsschalter (10,11) eines einem Schalttafelfeld zugeordneten Bedienungsgeräts untereinander parallel geschaltet, d. h. an gemeinsame Steuer- und Meldeleitungen (14) angeschlossen sind, und dass von jedem Vorbereitungsschalter eine besondere Auswahlleitung (15) zu einem dem betreffenden Vorbereitungsschalter zugeordneten Zwischenrelais (16) in der ferngesteuerten Anlage führt, das bei seinem Ansprechen die gemeinsamen Steuer- und Meldeleitungen (14) auf zu den Betätigungsvorrichtungen bzw. Meldekontakten des angewählten Schalters führende Zweigleitungen (z. B. 14') schaltet.
AT22155A 1954-01-18 1955-01-14 Schaltwarte AT205110B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE205110T 1954-01-18

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AT205110B true AT205110B (de) 1959-09-10

Family

ID=29591828

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AT194467D AT194467B (de) 1954-01-18 1954-12-28 Schaltwarte
AT22155A AT205110B (de) 1954-01-18 1955-01-14 Schaltwarte

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AT194467D AT194467B (de) 1954-01-18 1954-12-28 Schaltwarte

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AT194467B (de) 1958-01-10

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