AT205085B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Teilnemeranschlußleitungen mittels Kopplung gruppenweise zusammengefaßt sind - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Teilnemeranschlußleitungen mittels Kopplung gruppenweise zusammengefaßt sindInfo
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Description
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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Teilnehmeranschlussleitungen mittels Kopplung gruppenweise zusammengefasst sind
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Die Erfindung sei nun an Hand des in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles im einzelnen näher beschrieben. Hat eine Nebenstelle in bekannter nicht näher dargestellter Weise eine abgehende Amtsübertragung belegt, so wird das Anlassrelais AN der Teilnehmerfeststelleinrichtung über + zum Punkt An, zho, zzo, AN, - erregt, welches die Identifizierung der Nebenstelle, die die Amtsübertragung belegt hat, einleitet. Da der Stromkreis für das Anlassrelais AN über die Nullkontakte der Zählmagnete ZH und ZZ verläuft, erfolgt die Anlassung der Identifizierungseinrichtung nur bei Nullstellung der Zählmagnete.
Wird eine Identifizierung angefordert, wenn sich die Zählmagnete nicht in ihrer Nullstellung befinden,
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Stromkreis für das Relais n, welches sich über seinen eigenen Kontakt 2111 hält und durch seinen Kontakt 2II den Stromkreis für das Relais I unterbricht. Während der Abfallzeit des Relais I wird Über +, 211, 111, 2IV, MI, Punkt H Erde zum Speicher der Amtsübertragung gegeben, wodurch die die Hunderterziffer zäh-
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terziffer speichernde Einrichtung einen Fortschaltestromstoss.
Da angenommen wurde, dass eine Nebenstelle des zweiten Hunderts die Amtsübertragung belegt hatte, kommt folgender Kontrollstromkreis zustande : +, Wechselspannungsquelle, anIII, lI, phVI, hVI, zhl, Kontakt der Relais Gl, G2, G3, Kopplungswiderstände Wi, a/b-Ader zur Amtsübertragung, Primärseite des Übertragers Ü, +.
Durch den Übertrager Ü wird der im Kontrollstromkreis fliessende Wechselstrom auf den Eingang des Transistors übertragen, sodass der im nichtleitenden bistabil geschalteten Zustandbefindliche Transistor Tr leitend wird und das Relais Pl zum Ansprechen kommt. Kontakt plI unterbricht den Stromkreis für die Fortschalteketten X, Y des Zählmagnaten ZH, und er schliesst gleichzeitig einen Stromkreis für das Relais PH, welches anspricht. Kontakt phI erregt das Relais H, welches sich über seinen eigenen Kontakt hin hält. Kontakt phIV unterbricht den Stromkreis für das Relais Pl. Durch den Abfall des Relais Pl wird durch den Kontakt plI der Stromkreis für das Relais PH unterbrochen.
Mit dem Ansprechen des Relais H wurde Über +, hIV, U, -, das Relais U erregt, welches mit seinen
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des Zählmagneten ZZ, welcher durch die schon beschriebenen Zählketten I, II, und X, Y, nachdem durch den Kontakt g3I das Relais Z erregt worden ist, fortgeschaltet wird und die Dekade der Nebenstelle sucht, welche die Amtsübertragung belegt hat. Mit der Einstellung des Zählmagneten ZZ werden gleichzeitig über die Leitung Z zum Speicher der Amtsübertragung die Impulse gegeben und somit die entsprechende Dekade der rufenden Nebenstelle aufgenommen. Liegt z. B. die Nebenstelle in der 4. Dekade, so
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:Amtsübertragung, Übertrager Ü, +.
Durch den Übertrager Ü wird wiederum der in diesem Prüfstromkreis fliessende Wechselstrom auf den Eingang des Transistors Tr übertragen, sodass, wie schon beschrieben, das Relais Pl zum Ansprechen kommt und mit seinem Kontakt plI den Stromkreis für die Relaiskette X, Y, die den Zählmagneten ZZ steuert, unterbricht. Gleichzeitig wird das Relais PH erregt. Über +, phVlI, flI, g2IIIl, EI, E2, E3, - werden die Relais El, E2, E3 erregt. Durch Umlegen des Kontaktes e31 werden die Relais Gl, G2, G3 stromlos. Mit dem Ansprechen des Relais PH wurde der Stromkreis für das Relais Pl unterbrochen, sodass der Kontakt plI das Relais PH zum Abfallen bringt. Über +, g3I, e3II2, phVIlI, E,-wird das Relais E erregt.
Die Prüfwechselspannung wird erneut an den Zählmagneten ZZ gelegt. Vorher war mit Anspre-
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(II), Wil,-die Abwerfwicklung ZZ (II)erregt worden, so dass der Zählmagnet ZZ in die Nullstellung gelangt ist. Wie schon beschrieben, werden die Relaisketten I, Il und X, Y angelassen und der Zählmagnet ZZ schrittweise geschaltet. Wiederum wird gleichzeitig über den Punkt E der Speicher in der Amtsübertragung gesteuert. Der-Zählmagnet schal- tet die Prüfwechselspannung nacheinander auf die durch eine gesonderte Gruppenbildung zusammenge- fasten. Dekaden zur Feststellung der Einergruppe.
Beim Aufprüfen des Zählmagneten auf die Einemummer des sprechenden Teilnehmers schliesst sich der Wechselstromkreis über den Übertrager Ü. Das Relais P1 wird erregt, und es unterbricht den Stromkreis für die Relaiskette. Über den Kontakt plI wird das Relais PH erregt, dessen Kontakt phIV den Stromkreis für das Relais P1 unterbricht, welches somit abfällt und seinerseits den Stromkreis für das Relais PH unterbricht, welches verzögert abfällt. In der Zeit, in der das Relais P1 abgefallen ist, das Relais PH aber noch angesprochen hat, wird über +, anII, IM, plI, p"eill, LI,-das Relais L, welches sich über sei- nen eigenen Kontakt 1111 hält, erregt.
Mit der Einschaltung dieses Relais L wird das Ende der Teilnehmer- feststellung angezeigt und die Zählmagnete in ihre Nullstellung über +, fIV, in, ZH (II), ZZ (II), Wil,- zurückgeschaltet.
Der Teilnehmer ist identifiziert, wobei gleichzeitig mit der Identifizierung die Teilnehmernummer der Amtsübertragung aufgenommen ist.
Kommt aus irgendwelchen Gründen beim Aufprüfen auf die rufende Nebenstelle der Wechselstromkontrollkreis nicht zustande bzw. spricht das Relais Pl, das die Fortschaltung der Zählmagnete durch die Relaiskette unterbindet, nicht zustande, so schaltet der Zählmagnet bis zum letzten Teilanker durch, wodurch über diesen letzten Kontakt des Teilankers ZZ10 bzw. ZH10 das Relais I und das Relais AL erregt werden. Mit dem Ansprechen des Relais AL kann in nicht dargestellter Weise ein Signal zum Vermittlungsplatz zum Zeichen einer fehlerhaften Identifizierung gegeben werden. Beim Ansprechen des Relais I öffnet der Kontakt 1IV den Kurzschluss für die Wicklung III des Relais L, welches somit anspricht, das Ende der Teilnehmerfeststellung kennzeichnet, d. h. die Zählmagnete in die Nullstellung zurückschaltet.
Die Identifizierung kann von vom beginnen.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Teilnehmeranschlussleittmgen mittels Kopplung gruppenweise zusammengefasst sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilnehmerleitungen über Widerstände (Wi) symmetrisch gekoppelt und dekadenweise zusammengefasst sind (Teilnehmer 11 bis 10 und bzw. oder Teilnehmer 11 bis 01) und die Symmetrieleitungen an Wurzeln von Umschaltekontakten (gl, g2..... : el, e2.....) liegen, deren zugehörige Relais (G1, G2 und G3, El, E2 und E3) in Serie geschaltet sind, so dass die einzelnen Dekaden zuHundertergruppen verbunden werden können und bei Wirksamwerden der Relais die Umschaltung durch Kontakte dieser Relais auf die Ausgänge verschiedenartig zusammengefasster Dekaden erfolgt.
Claims (1)
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feststellung der Zugehörigkeit der über Kontakte (glll.....) eines Teiles der genannten. Relais (z. B. Gl, G2 und G3) verbundenen Dekaden (z. B. 11 bis 10) zu einer bestimmten Hundertergruppe ein Zählmagnet (ZH) mit mehreren Schaltstellungen (zhO bis zh9) vorgesehen ist und die auf Kontakte (e1I2.....) des anderen Teiles der genannten Relais (El bis E3) verbundenen Dekaden (z. B. 11 bis 01) an Erde gelegt sind.3. Schaltungsanordnung nach-den Ansprüchen 1 und 2. dadurch. gekennzeichnet. dass ein weiterer EMI3.2 takte mittelbar oder unmittelbar die Zehner- und Einergruppe nacheinander in den Prüfkreis einschaltbar sind, so dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zehner- und Einergruppe festgestellt werden kann.4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Relais (Pl und PH) und deren Kontakte teilweise in einem Wechselstromkontrollkreis, teilweise in Hilfskreisen angeordnet sind, dass bei jeder Gruppenfeststelltmg (Hunderter, Zebner, Einer) immer diese gleichen weiteren Relais betätigbar sind und somit die Steuerung der Prüfung der in der Rangfolge nächstniedrigen Gruppe durch diese gleichen weiteren Relais durchführbar ist.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfwechselspannung kurzzeitig über die Ankopplung (Wi) und die Kontakte der Zählmagnete (ZH, ZZ) angeschaltet ist.6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige die Zählmagnete (ZH, ZZ) steuernde Relaiskette (I, II, X, Y) vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 4>7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 ! md 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zurückstellung der Zählmagnete vor jeder erneuten Feststellung auf einen Stromkreis, in welchem die Abwurfwick- lungen des Zählmagneten liegen (+, An, anI, lII, ZHH, ZZI1, Wil,-), erfolgt.8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ruhelage der Zählmagnete für die Prüfung der ersten Gruppe (Hunderter, Zehner, Einer) ein Stromkreis über den Nullkontakt des Zählmagneten (zho) und danach andere Stromkreise über einen oder mehrere Kontakte (21V, lU, 211) von Hilfsrelais (I, H) geschlossen sind.9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige einer Fehlprüfung mit dem letzten Schritt des Zählmagneten (ZH, ZZ) noch weitere die Anzeige betätigende Relais (lui, AL) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE205085X | 1954-09-01 |
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ID=5785315
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|---|---|---|---|
| AT466655A AT205085B (de) | 1954-09-01 | 1955-08-18 | Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, bei denen die Teilnemeranschlußleitungen mittels Kopplung gruppenweise zusammengefaßt sind |
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- 1955-08-18 AT AT466655A patent/AT205085B/de active
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