AT204880B - Einäugige Spiegelreflexkamera mit Vorwahlblende - Google Patents
Einäugige Spiegelreflexkamera mit VorwahlblendeInfo
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Description
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Einäugige Spiegelreflexkamera mit Vorwahlblende
Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einer Vorwahlblende, die sich selbsttätig im Augenblick der Aufnahme unmittelbar vor Öffnen des Verschlusses auf den vorgewählten Blendenwert einstellt.
Bei derartigen Kameras hat der komplizierte Aufbau der Vorwahleinrichtung, insbesondere die Anordnung der Spannfeder in Bauteilen, die am Objektiv befestigt sind, vielfach zu Störungen Anlass gegeben.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass eine Blendenverstellvorrichtung, die einen Blendenmitnehmer sowie einen damit über eine Reibungskupplung verbundenen, von einer kameraseitig angeordneten Antriebsfeder betätigten Verstellring umfasst und einen mittels einer Blendenvorwahl-Einrichtung gesteuerten Anschlag für den Mitnehmer, vorgesehen ist.
Vorteilhaft weisen der Mitnehmer und das Verstellglied zusammenwirkende Reibflächen auf, die unter Federwirkung gegeneinander geführt sind. Dabei ist zweckmässig das ringförmig ausgebildete Verstellglied in den topfförmig gestalteten Blendenmitnehmer eingesetzt. Am Mitnehmer ist mindestens eine Anpressfeder für das Verstellglied gelagert. Die Anpressfeder kann aus einem in axialer Richtung federnden Wellring bestehen.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind bei Kameras mit Auswechselobjektiven die Blendenverstellvorrichtung an dem auswechselbaren Objektiv und die Blendenvorwahleinrichtung kamerafest angeordnet.
Vorzugsweise ist der verstellbare Anschlag für den Mitnehmer bei Einstellung nach Lichtwerten mit dem Zeiteinsteller kuppelbar. Weiterhin weist das Verstellglied vorzugsweise am Innenradius eine Verzahnung auf, in die eine Lasche eines an der Kamera drehbar gelagerten Betätigungsringes eingreift.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind zumindest die Betätigungsfedem der Antriebsvorrichtung im Kameragehäuse untergebracht.
Vorteilhaft umfasst die Antriebsvorrichtung eine durch den Auslöser gespannte Antriebsfeder und eine. dauernd in entgegengesetzter Richtung wirkende schwächer dimensionierte Rückholfeder. Dabei greift die Antriebsfeder an einem Schwinghebel an, der mit dem Betätigungsring über eine Stift-Schlitzverbindung zusammenwirkt. Die Antriebsfeder ist dann als Spiralfeder ausgebildet, deren eines Ende an einem Widerlager am Schwinghebel und deren anderes Ende an einem Anschlag eines um die Achse des Schwinghebels in Spannrichtung der Feder schwenkbaren, zweiarmigen Spannhebels anliegt, der durch den Auslö- ser verstellbar ist. Der Schwinghebel weist zweckmässig einen Arm auf, mit dem ein durch den Spannhebel auslösbarer Sperrhebel zusammenwirkt.
Der Arm des Schwinghebels ist weiterhin mit einem Steuerschlitz versehen, in den ein fest am Schwenkspiegel angeschlossener Stift eingreift.
Vorteilhaft arbeitet ein Anschlag des Betätigungsringes mit einer am Ende des Schwenkweges vorge- sehenen Verschlussschaltklinke zusammen, die ein mit dem Verschluss ablaufendes Schaltrad freigibt. Dabei kann weiterhin ein vom Auslöser unmittelbar betätigter Steuerhebel vorgesehen sein, dessen eines Ende eine schwenkbar gelagerte, mit einem Anschlag zur Mitnahme des Spannhebels versehene Klinke trägt.
Mit der Klinke wirkt ein Sperrhaken zusammen, der diese während des Auslösevorganges feststellt. Zweckmässig weist das Schaltrad einen Ansatz auf, der am Ende der Auslösebewegung den die Rückführung des Steuerhebels hemmenden Sperrhaken ausschwenkt. Dabei ist vorteilhaft weiterhin ein vom Schaltrad betätigter Hebel vorgesehen, der mittels einer Anschlagfläche die Klinke des Steuerhebels zur Freigabe des Spannhebels verschwenkt.
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Die erfindungsgemässe Kamera zeichnet sich durch eine ausserordentliche Betriebssicherheit aus. Sie ist darüber hinaus besonders geeignet für die Verwendung von Wechselobjektiven, bei denen dann mit einer Antriebsvorrichtung die in die verschiedenartigen Objektive eingebauten Blenden betätigt werden können. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die selbständige Rückstellung des Klappspiegels unabhängig von der Dauer der Betätigung des Auslösers.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. l eine Objektiv-
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der Linie III - III in Fig. l.
Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Anordnung, die die Verwendung auswechselbarer Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten und Öffnungsverhältnissen gestattet. Die Objektivfaô3ung umfasst dabei eine Blendenvorwahleinrichtung. die fest an der Kamera angeschlossen ist und eine Blendenverstellvorrichtung, die einen Teil des Wechselobjektivs bildet, dessen optische Teile nicht dargestellt sind.
Die Blendenverstellvorrichtung besteht aus einem Bajonettring 1 mit einer äusseren Handhabe la und Bajonettansätzen lb, in den verdrehbar ein Blendenmitnehmer 2 eingesetzt ist. Der Blendenmitnehmer 2 ist topfförmig ausgebildet und weist einen sich in radialer Richtung zur optischen Achse erstreckenden ringförmigen Ansatz 2a auf. In den Blendenmitnehmer 2 ist ein ringförmiges Verstellglied 3 in Achsrichtung verschiebbar eingesetzt. Der Innenumfang des Verstellgliedes ist mit einer Verzahnung 3a versehen.
Der Blendenmitnehmer 2 trägt weiterhin einen Sprengring 5, der den rückwärtigen Anschlag für einen am Verstellglied anliegenden federnden Wellring 6 bildet. Das Verstellglied weist weiterhin einen sich in Richtung des Ansatzes 2a erstreckenden, im oberen Bereich parallel zur optischen Achse abgewinkelten Steueransatz 2b auf, der an einem Steuerstift 7a der Blende 7 anliegt. Weiterhin ist parallel zum Aussenumfang eine Anschlaglasche 2c vorgesehen, die sich durch eine schlitzförmige Ausnehmung Ic des Bajonettringes 1 erstreckt.
An dem Bajonettring 1 ist ferner ein Indexring 8 unverdrehbar angeschlossen, der den Index 8a fürdie Entfernungseinstellung und eine Skala 8b mit Blendenwerten zur Ablesung der Tiefenschärfe trägt. Der In- dexring 8 übergreift teilweise einen drehbar gelagerten Entfernungseinsteller 9, der eine Skala 9a mit den einstellbaren Entfernungswerten trägt.
Die Blendenvorwahleinrichtung besteht aus einem ringförmig ausgebildeten Vorwahleinsteller 10, der drehbar gelagert ist und eine Handhabe 10a sowie eine Blendenskala LOb aufweist, die mit einem Index 1d am Bajonettring 1 zusammenwirkt. Fest mit dem Vorwahleinsteller 10 ist ein Anschlagring 11 verbunden, der einen radialen, mit der Anschlaglasche 2c zusammenwirkenden Anschlag ila und einen axialen Anschlag llb aufweist. Der axiale Anschlag llb wirkt mit einem Anschlag 12a einer sich in radialer Richtung nach aussen erstreckenden Kante 12b des Zwischenringes 12 zusammen. Das kameraseitige Ende des Zwischenringes 12 ist mit einer Rastverzahnung 12c versehen. Zwischen der Kante 12b und einem ringförmigen radialen Ansatz 10c des Vorwahleinstellers 10 ist eine Wellfeder 13 angeordnet.
Das kameraseitige Ende des ringförmigen Vorwahleinstellers 10 weist eine Verzahnung 10d auf, in die das eine Ende einer Rastfeder 4, die fest mit dem gegenüber der Kamera verdrehbar gelagerten Zeiteinsteller 14 verbunden ist, eingreift. Das andere Ende der Rastfeder 4 wirkt mit der Verzahimg t. 2c des kamerafesten Zwischenringes 12 zusammen.
Zur Führung des Zeiteinstellers 14 und zur Halterung des Zwischenringes 12 ist ein Ansehlussring 15
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l feststellbarnere erstreckenden Bolzen 17 und eine in entgegengesetzter Richtung abgewinkelte Lasche 16a aufweist, deren Spitze so ausgestaltet ist, dass sie in die Verzahnung 3a des Verstellgliedes 3 eingreifen kann. Die
Lasche 16a ist dabei durch einen Schlitz le im Bajonettring 1 geführt, dessen Länge die Bogenlänge des
Drehwinkels der Blende von der grössten bis zur kleinsten Öffnung und den Rend-reg des Bajonetts über- steigt. Zur Einstellung der Zeit dient ein kamerafest auf dem Anschlussring angeordneter Index 14a.
Die Verbindung der an der Objektivfassung angeordneten Blendenverstellvorrichtung mit der An- triebsvorrichtung, die im Kameragehäuse untergebracht ist, wird über den Bolzen 17 durchgeführt.
Die Antriebsvorrichtung umfasst einen Schwinghebel 18, der um eine kamerafeste Achse 19 drehbar gelagert ist. Auf den Schwinghebel ist ein Anschlagstift 18a vorgesehen, an dem der eine Schenkel einer
Antriebsfeder 20 anliegt. Die Antriebsfeder 20 ist als Spiralfeder ausgebildet und um die Achse 19 gewun- I den. Der andere Schenkel der Antriebsfeder liegt an einem Ansatz 21a eines ebenfalls um die Achse 19 verschwenkbaren zweiarmigen Spannhebels 21 an. Am Schwinghebel 18 ist ferner ein Arm 22 angebracht.
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In eine Bohrung des Armes 22 ist das eine Ende einer Rückholfeder 23 eingehängt, deren anderes Ende an einem kamerafesten Bolzen 24 angeschlossen ist. Der Arm 22 weist ferner einen Steuerschlitz 22a auf, in dem ein am Schwenkspiegel 25 des Reflexsuchers angeordneter Stift 25a geführt ist.
Das dem Drehpunkt gegenüberliegende Ende des Schwinghebels 18 ist als einseitig offene Schlitzführung 18b ausgebildet, in die der Bolzen 17 eingreift. Auf der Achse 19 ist weiterhin ein Steuerhebel 26 gelagert, der über einen Ansatz 26a mit dem am Kameragehäuse27 geführten Auslöser 28 in Verbindung steht. Am freien Ende des Steuerhebels 26 ist eine zweiarmige Klinke 30 um eine Achse 29 drehbar gelagert. Die Klinke 30 steht unter der Wirkung einer Feder 31 und weist eine Anschlagfläche 30a auf, die mit einem Anschlag 21b des Spannhebels 21 zusammenwirkt. Der andere Arm ist mit einem seitlichen Ansatz 30b versehen.
Zur Auslösung des Verschlusses ist am Betätigungsring 16 ein sich in das Kamerainnere erstreckender Anschlag 16b vorgesehen. In den Weg, den der Anschlag 16b bei Auslösung durchläuft, ragt eine Nase 32a einer Verschlussschaltklinke 32, die mit einer weiteren Nase 32b ein auf der Verschlussantriebswelle 33 angeordnetes Schaltrad 34 in Ruhestellung festlegt.
Das Verschlussschaltrad weist ferner eine axial abgewinkelte Nase 34a auf, die nach Auslösung einen Sperrhaken 35 und einen Hebel 36 entgegen der Wirkung je einer Rückstellfeder 37 bzw. 38 um eine gemeinsam Achse 39 verschwenkt. Der Sperrhaken 35 sowie der Hebel 36 liegen dabei in Ruhestellung unter der Federspannung an einem gehäusefest angeordneten Stift 40 an. Der Sperrhaken 35 weist eine Klaue 35a auf, die so bemessen ist, dass sie den Ansatz 30b der Klinke 30 festhalten kann.
Weiterhin ist ein zweiarmiger Sperrhebel 41, der um eine gehäusefeste Achse 42 schwenkbar ist, vorgesehen. Der eine Arm 41a des Sperrhebels liegt in Ruhestellung am Arm 22 des Schwinghebels an, der andere Arm 41b ist in dem durch Pfeil x bezeichneten Weg angeordnet, den der Ansatz 21a des Spannhebels. 21 nach Auslösung zurücklegt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung des Erfindungsgegenstandes ist folgende : Wird bei der in Fig. 3 dargestellten Ruhestellung der Auslöser 28 betätigt, so nimmt dieser über den Ansatz 26a den Steuerhebel 26 mit. Da der Steuerhebel 26 und der Spannhebel 21 mittels der Klinke 30 verbunden sind, wird auch der Spannhebel 21 verschwenkt. Durch die Schwenkbewegung des Ansatzes 21a werden die beiden Enden der Antriebsfeder 20 gegeneinander verstellt und diese dadurch gespannt. Der Ansatz 21a betätigt weiterhin in der Endstellung den Sperrhebel 41 derart, dass der Arm 41a vom Arm 22 abgehoben wird. Da die nunmehr wirksame Federkraft der Feder 20 wesentlich grösser als die Kraft der Rückholfeder 23 ist, verschwenkt der eine Schenkel der Antriebsfeder 20 über den Anschlagstift 18a den Schwinghebel 18. Dieser nimmt dabei den Bolzen 17 mit.
Infolge der Schlitzführung 18b, in der der Bolzen 17 gleiten kann, wird der mit dem Bolzen 17 fest verbundene Betätigungsring 16 um die optische Achse verschwenkt und löst dadurch die Blendenverstellvorrichtung aus. Gleichzeitig wird der Schwenkspiegel 25 über den Steuerschlitz 22a des Armes 22 und den Stift 25a aus dem Aufnahmestrahlengang herausgeführt.
Während der Spannbewegung des Spannhebels 21 ist der Steuerhebel 26 so weit verschwenkt worden, dass sich die Klinke 30 mit dem Ansatz 30b hinter der Klaue 35a des Sperrhakens 35 festgelegt hat. Dabei ist der Spannhebel 21 weiterhin gegenüber dem Steuerhebel 26 arretiert.
Gegen Ende der Drehbewegung des Betätigungsringes 16 schlägt der Anschlag 16b gegen die Nase 32a der Verschlussschaltklinke 32 und nimmt diese über einen kurzen Winkelweg mit. Dadurch wird das Schaltrad 34 freigegeben und dreht sich unter der Wirkung einer nicht dargestellten, im Verschluss angeordneten Feder in Richtung des Pfeiles y. Hiedurch wird die Nase 34a gegen den Sperrhaken 35 und den Hebel 36 geführt und verschwenkt diese. Dabei wird der Sperrhaken 35 so weit ausgelenkt, dass die Klaue 35a den Ansatz 30b der Klinke 30 freigibt. Gleichzeitig verschwenkt der Hebel 36 die Klinke 30, so dass die Verbindung zwischen dem Spannhebel 21 und dem Steuerhebel 26 unterbrochen wird. Beide Hebel können nunmehr getrennt in die Ausgangsstellung zurückgehen. Hiedurch wird die Antriebsfeder 20 völlig entspannt.
Der Schwinghebel 18 kann nun unter der Wirkung der Rückholfeder 23 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückgeführt werden. Dabei wird infolge der Stift-Schlitzverbindung 22a, 25a der. spiegel 25 in die Beobachtungslage geführt.
Der Zweck dieser Anordnung besteht darin, einerseits bei langen Belichtungszeiten eine sichere Funktion auch dann zu gewährleisten, wenn der Auslöser 28 nur sehr kurz betätigt wird. In diesem Falle hält der Sperrhaken 35 unabhängig von der Betätigung des Auslösers, auch nach dessen Freigabe den Steuerund den Spannhebel 26,21 so lange in der Auslösestellung, bis der Verschluss betätigt worden ist und das Schaltrad 34 über Sperrhaken 35 und Hebel 36 die Schaltklinke 30 freigibt. Anderseits wird bei sehr kurzen Belichtungszeiten erreicht, dass die gesamte Einrichtung einschliesslich des Spiegels 25 wiederum unabhängig von der Betätigung des Auslösers 28 sofort nach Beendigung einer Aufnahme in die Ruhestellung
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zurückgeführt wird.
Hiebei gibt der Sperrhaken 35 nicht nur die Klinke 30 frei, sondern diese wird zusätzlich durch den Hebel 36 so weit verschwenkt, dass sie ihrerseits den Spannhebel 21 freigibt, der dann unter der Wirkung der Antriebsfeder 20 in die Ruhestellung zurückkehrt. Der Steuerhebel 26 wird dann erst nach Freigabe des Auslösers unter der Wirkung einer schwachen Rückstellfeder 43 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückgeschwenkt, wobei die Klinke 30 wiederum den Steuerhebel 26 mit dem Spannhebel 21 kuppelt.
Durch den im vorstehenden beschriebenen Ablauf der Antriebsvorrichtung ist über den Bolzen 17 der Betätigungsring 16 über einen Winkelweg verschwenkt worden, der etwas grösser ist als der Winkelweg zur Einstellung der Blende auf die kleinste Öffnung. Diese Bewegung ist über die Lasche 16a und die Verzahnung 3a, in die diese Lasche eingreift, auf das Verstellglied 3 übertragen worden. Das Verstellglied nimmt dabei den Blendenmitnehmer 2 infolge der Reibungskupplung so weit mit, bis die Anschlaglasche 2c an dem Anschlag 11a der Blendenvorwahleinrichtung zur Anlage kommt. Ist diese Stellung erreicht, bleibt der Blendenmitnehmer 2 inseiner Lage, während das Verstellglied 3 die Drehbewegung bis zum Ende mitmacht. Der Mitnehmer 2 hat dabei mittels des Steueransatzes 2b und des Steuerstiftes 7a die Blende 7 auf den jeweils eingestellten Wert verstellt.
Sei der Rückbewegung des Betätigungsringes 16 werden wiederum das Verstellglied 3 und der Blendenmitnehmer 2 einschliesslich seiner Anschlagteile 2b und 2c bis in die grösste Öffnungsstellung der Blende zurückgeführt.
Zur Einstellung der Blendenwerte wird der Vorwahleinsteller 10 so weit verdreht, bis der gewünschte Blendenwert der Skala 10b auf den Index 1d eingestellt ist. Bei dieser Stellbewegung wird der fest mit dem Einsteller 10 gekuppelte Amchlagring 11 verdreht und dadurch der Anschlag lla für die Anschlaglasche 2c in die gewünschte Stellung gebracht.
Die dargestellte Vorwahleinrichtung ist zur Einstellung von Lichtwerten mit dem Ze teirsteller 14 über die Rastfeder 4 gekuppelt. Soll lediglich die Blende verstellt werden, so wird derVorwahleinsteller 10 in Richtung der optischen Achse entgegen der Wirkung der Wellfeder 13 so weit vorgeschoben, bis die Verzahnung 100 aus der Rastfeder 4 ausrastet. Nunmehr kann die Blendenvorwahleinrichtung ohne Beeinflussung der Zeiteinstellung auf andere Blendenwerte verstellt werden.
Zur Auswechslung des Objektivs wird der Bf. jonettring l so weit verdreht, bis die Bajonettansätze 1b aus dem Bereich der Haltelaschen 15a herausgeführt sind. Dann kann die Optik nach vorn abgezogen werden. Die zur Auswechslung verwendeten Objektive sind jeweils mit gleichartig ausgestalteten Blendenverstellvorrichtungen ausgerüstet.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt. So kann beispielsweise die Antriebsvorrichtung dadurch vereinfacht werden, dass der Spannhebel 21 unmittelbar mit dem Auslöser 28 gekuppelt wird. Bei dieser Einrichtung wird die Zurückführung von Teilen der Antriebseinrichtung und des Spiegels 25 in die Ruhe- bzw. Beobachtungsstellung von der Betätigung des Auslösers 28 abhängig gemacht.
Die erfindungsgemässe Anordnung ist unabhängig davon anwendbar, ob-wie beim Ausführungsbeispiel vorgesehen-ein Schlitzverschluss oder ein anderer Verschluss, beispielsweise ein Zentralverschluss, benutzt werden soll.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit Vorwahlblende, gekennzeichnet durch eine Blendenverstellvorrichtung, die einen Blendenmitnehmer (2) sowie einen damit über eine Reibungskupplung verbundenen, von einer kameraseitig angeordneten Antriebsfeder (20) betätigten Verstellring (3) umfasst und einen mittels einer Blendenvorwahl-Einrichtung (10, 11) gesteuerten Anschlag (lla) für den Mitnehmer (2).
Claims (1)
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (2) und das Verstellglied (3) zusammenwirkende Reibflächen aufweisen, die unter Federwirkung gegeneinander geführt sind.3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmig ausgebildete Verstellglied (3) in den topfförmig gestalteten Blendenmitnehmer (2) eingesetzt und am Mitnehmer (2) mindestens eine Anpressfeder für das Verstellglied (3) gelagert ist.4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressfeder aus einem in axialer Richtung federnden Wellring (6) besteht.5. Kamera mit Auswechselobjektiven nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenverstellvorrichtung (2, 3, 5,6) an dem auswechselbaren Objektiv und die Blendenvorwahleinrichtung (10, 11) kamerafest angeordnet sind.6. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare Anschlag (11) für den Mitnehmer (2) bei Einstellung nach Lichtwerten mit einem Zeiteinsteller (14) kuppelbar ist. <Desc/Clms Page number 5>7. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellglied (3) vorzugsweise am Innenumfang eine Verzahnung (Sa) aufweist, in die eine Lasche (16a) eines an der Kamera drehbar gelagerten Betätigungsringes (16) eingreift.8. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung eine durch den Auslöser (28) gespannte Antriebsfeder (20) und eine dauernd in entgegengesetzter Richtung wirkende, schwächer dimensionierte Rückholfeder (23) umfasst.9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsfeder (20) an einem Schwinghebel (18) angreift, der mit dem Betätigungsring (16) über eine Stift-Schlitzverbindung (17, 18b) zusammenwirkt.10. Kamera nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsfeder (20) als Spiralfeder ausgebildet ist, deren eines Ende an einem Widerlager (18a) am Schwinghebel (18) und deren anderes Ende an einem Ansatz (21a) eines um die Achse des Schwinghebels (18) in Spannrichtung der Feder schwenkbaren, zweiarmigen Spannhebels (21) anliegt, der durch den Auslöser (28) verstellbar ist.11. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwinghebel (18) einen Arm (22) aufweist, mit dem ein durch den Spannhebel (21) auslösbarer Sperrhebel (41) zusammenwirkt.12. Kamera nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (22) des Schwinghebels (18) mit einem Steuerschlitz (22a) versehen ist, in den ein fest am Schwenkspiegel (25) angeschlossener Stift (25a) eingreift.13. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (16b) des Betätigungsringes (16) mit einer am Ende des Schwenkweges vorgesehenen Verschlussschaltklinke (32) zusammenarbeitet, die ein mit dem Verschluss ablaufendes Schaltrad (34) freigibt.14. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 13, gekennzeichnet durch einen vom Auslöser (28) unmittelbar betätigten Steuerhebel (26), dessen eines Ende eine schwenkbar gelagerte mit einem Anschlag (30a) zur Mitnahme des Spannhebels (21) versehene Klinke (30) trägt, und einen Sperrhaken (35), der die Klinke (30) während des Auslösevorganges festhält.15. Kamera nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad (34) einen Ansatz (34a) aufweist, der am Ende der Auslösebewegung den die Rückführung des Steuerhebels (26) hemmenden Sperrhaken (35) ausschwenkt.16. Kamera nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Schaltrad (34) betätigter Hebel (36) vorgesehen ist, der mittels einer Anschlagfläche die Klinke (30) des Steuerhebels (26) zur Freigabe des Spannhebels (21) verschwenkt.
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