AT20457B - Seitenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Seitenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge.

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AT20457B
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AT
Austria
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loop
hook
coupling
shaft
side coupling
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English (en)
Inventor
Max Perlmutter
Alexander Diamantidi
Original Assignee
Max Perlmutter
Alexander Diamantidi
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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der   äusseren     8,   das äussere Ende der Schraube 9   horahgehen   und die äussere Schleife um die Zapfen 10 gedreht, so dass ihr äusseres Ende emporschnellt. Man braucht dann bloss den Handhebel C zu senken, um die Schleife 8 in den Haken 12 einfallen zu lassen. 



   Sind die Puffer der zu kuppelnden Fahrzeuge nicht aneinander gestossen, so geht man in genau der vorstehend beschriebenen Weise vor, nur wird, da die äussere Schleife 8 nicht an den Haken des zweiten Fahrzeuges stösst, die Kuppel ohne Durchbiegung unmittelbar bis über den Haken gehoben. In dieser Stellung wird das Aneinanderfahren der beiden Fahrzeuge abgewartet und dann die gehobene Kuppel gesenkt. 



   Bei der Aufwärtsbewegung der Kuppel hebt der Arm 4 der Welle 1 durch Vermittlung der Schleife 14 den Scherhaken 15. Um die Sicherheitskupplung herzustellen, braucht man nur, während die Hauptkuppel des einen Fahrzeuges im Haken des anderen eingehängt ist, die   Hauptkuppel   des zweiten Fahrzeuges mittelst ihrer Welle 1 anzuheben, bis die Schleife in den Scherhaken des ersten Wagens einfällt. Es erübrigt nur noch, die Kupplung festzuziehen, was gleichfalls von der Seite aus durch einen Haken an einer Stange (beispielsweise an der Fahnenstange des Bedienungsmannes) geschehen kann, mit dem man ein auf der Schraube sitzendes Schaltwerk bekannter Art betätigt. 



   Um die Kupplung zu lösen, wird, wenn nötig, durch Zurückdrehen der Schraube   mittelt   des Schaltwerkes die Hauptkuppel gelockert, dann mittelst der Welle 1 und der Arme 2 und 3 wie vorhin gehoben und dabei zunächst notwendigerweise gestreckt, so dass das   äussere   Ende der äusseren Schleife 8 sich gegen die Rückseite der Öffnung des Kupplung-   hakens stemmt.

   Bei Fortsetzung   der   Aufwärtsbewegung   der Arme 2 und 3 wird dann das innere Ende der äusseren Schleife 8 mit den Zapfen 10 gehoben, bis die Zapfen 11 über die Zapfen 10 zu liegen kommen, bis schliesslich die Zapfen 10 gegenüber dem Kupplungs- haken   U. eine   solche Lage eingenommen haben, dass die Schleife 8 durch das Gewicht der
Schraube 9 und der inneren Schleife 13 um die Zapfen 10 gedreht wird und aus dem   Haken ? S   tritt. Dieses Heraustreten der Schleife aus dem Haken erfolgt, wie die Erfahrung lehrt, nur dann mit Sicherheit, wenn der Zapfen 10 oberhalb der Schleife liegt ; andern- falls verklemmt sich die Schleife sehr leicht im Haken.

   Diese Drehung der Schleife erfolgt mit ansehnlicher Geschwindigkeit, so dass ihr äusseres Ende infolge der Trägheit soweit zurückschnellt, dass, wenn man im Augenblick, wo die Schleife aus dem Haken tritt, die
Arme 2, 3 rasch senkt, die Schleife an der Vorderseite des Hakens herabgleitet, ohne in denselben einzufallen ; die Hauptkupplung ist dann gelöst. 



   Das Lösen der Sicherheitskupplung geschieht entweder vor dem vorstehend be- schriebenen Lösen der Hauptkupplung, indem man durch Drehung der Welle 1 des anderen
Fahrzeuges die äussere Kuppelschleife dieses letzteren aus dem Scherbaken des ersten Fahr- zeuges schiebt oder indem man beim Lösen der   Hauptkupplung   die Hauptkuppel höher   emporhebt'M.ls zum Ausheben   der Schleife 8 aus dem Haken 12 nötig ist, wo dann der
Arm 4 den Scherhaken 15 soweit vorwärtsschiebt, dass dieser aus der äusseren Schleife der   Kuppel dos   anderen Fahrzeuges tritt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Seitenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit einer in Lagern am Brustbaum der Länge nach verschiebbaren Welle, auf welcher Arme   (2)   festgekeilt sind, welche durch Stangen   (8)   unmittelbar mit der äusseren Schleife   8   der jetzt gebräuchlichen Schraubenknppei gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die die Stangen   (3)   mit dieser Schleife verbindenden Zapfen   (10)   oberhalb der Mittelebene der Schleife liegen und dass unter dem   Kup-plungshaken   (12) eine von diesem zum   Brustbaum   sich erstreckende Platte   (5)   angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Seitenkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der zur Betätigung der Welle (1) dienenden Handhebel (6) mit dieser Welle unter Zuhilfenahme einer Klauenkupplung dadurch auf Drehung gekuppelt wird, dass man ihn gegen das äussere Ende der Welle zieht, sonst aber auf dieser Welle frei drehbar ist, um den Hebel, wenn er nicht benützt wird, an der Seite des Fahrzeuges so legen zu können, dass er nicht im Wege steht.
AT20457D 1903-02-17 1903-02-17 Seitenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge. AT20457B (de)

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AT20457B true AT20457B (de) 1905-06-26

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ID=3526578

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