AT203771B - Schmuckkette - Google Patents

Schmuckkette

Info

Publication number
AT203771B
AT203771B AT460756A AT460756A AT203771B AT 203771 B AT203771 B AT 203771B AT 460756 A AT460756 A AT 460756A AT 460756 A AT460756 A AT 460756A AT 203771 B AT203771 B AT 203771B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chain
links
link
slot
jewelry
Prior art date
Application number
AT460756A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Neumann & Wenzel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neumann & Wenzel filed Critical Neumann & Wenzel
Priority to AT460756A priority Critical patent/AT203771B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT203771B publication Critical patent/AT203771B/de

Links

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schmuckkette 
Es sind Schmuckketten mit nach Druckknopfverschlussart miteinander verbundenen und voneinander lösbaren Kettengliedern bekannt. Derartige Ketten haben den Vorteil, dass sie beliebig verkürzbar oder verlängerbar sind, und dass auch einzelne oder mehrere Kettenglieder gegen anders geformte oder gefärbte Glieder je nach Wunsch ausgewechselt werden können, wobei die verschiedenen Abänderungen der Kette weder fachmännisches Können noch ein Werkzeug erfordern. Bei den bisherigen Schmuckketten dieser Art sind die Kettenglieder einerseits mit in einem Kugelkopf endenden Fortsätzen versehen und weisen anderseits eine Kugelpfanne auf, in die der Kugelkopf des Fortsatzes des jeweils benachbarten Gliedes unter elastischer Deformation der Öffnung der Kugelpfanne eingesteckt wird.

   Diese Ausbildung hat selbstverständlich zur Voraussetzung, dass die Kettenglieder wenigstens im Bereich der Kugelpfannen aus einem elastisch nachgiebigen Material, in der Regel aus Kunststoff bestehen, wogegen Metallglieder oder Glieder mit Metallfassung für Schmucksteine nicht verwendet werden können. Die Art und Form der Kettenglieder ist also bisher bei solchen Schmuckketten durch den erforderlichen Werkstoff sehr eingeschränkt und erschöpft sich in Rotationskörpern verschiedener Grösse und Farbe, während beispielsweise das Einsetzen von Schmucksteinen in die Kettenglieder unmöglich ist, weil sich Kunststoff   od. dgl.   nicht zur Steinfassung eignet. 



   Es ist zwar auch schon   bekannt,   zur Schmucksteinaufnahme geeignete metallische Kettenglieder durch ebenfalls metallische Zwischenglieder zu verbinden, die jeweils in dem einen Kettenglied festgehalten sind und durch einen Schlitz in das nächste Kettenglied eingreifen. Dabei sind die Zwischenglieder aber als U-Bügel ausgebildet, die so in jedes Kettenglied eingesetzt werden, dass die an ihren Enden mit auswärts gerichteten Nasen versehenen   U-Schenkel   aus zwei Löchern in der einen Seitenwand des Kettengliedes vorragen. Zur Aufnahme dieser vorragenden Schenkel weist die gegenüberliegende Seitenwand des benachbarten Kettengliedes einen Schlitz und eine vor dem Zusammenschluss einwärts gebogene Zunge auf.

   Die U-Schenkel der Zwischenglieder werden zusammengebogen, damit das Einfahren in den Schlitz des Nachbargliedes trotz der Aussennasen erfolgen kann. Anschliessend wird die Seitenwandzunge zurückgebogen, die dabei zwischen die U-Schenkel des Zwischengliedes tritt und letztere ausein-   anderdrückt,   so dass die Aussennasen als Widerhaken wirken können und ein neuerliches Zusammenbiegen der U-Schenkel des Zwischengliedes verhindert ist. Die so erreichte Verbindung der Kettenglieder ist daher praktisch unlösbar, und es können derartige Ketten weder in ihrer Länge noch durch Austausch einzelner Glieder verändert werden. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Mängel und die Schaffung einer Schmuckkette, deren Glieder, obwohl sie in ihren tragenden Teilen aus Metall gefertigt sind und daher wesentlich mehr Möglichkeiten der Gestaltung und Ausstattung bieten, leicht lösbar miteinander verbunden sind. 



   Die Erfindung geht von einer Schmuckkette, deren Kettenglieder durch Zwischenglieder verbunden sind, aus und besteht darin, dass jedes Kettenglied in an sich bekannter Weise an einer Seite mit einem Zwischenglied fest verbunden ist und dass das freie Ende des Zwischengliedes in einen Schlitz des benachbarten Kettengliedes eingreift, wobei am freien Ende desselben ein federnder, vorstehender Teil vorgesehen ist, der das Zwischenglied am benachbarten Kettenglied lösbar festlegt. Das Zusammenstecken bzw.

   Lösen der einzelnen Kettenglieder voneinander erfolgt also nicht wie bisher unter elastischem Erweitern der Eintrittsöffnung des Kettengliedes selbst, sondern es sind die Zwischenglieder mit einem vorragenden, federnden Teil ausgestattet, und es bleibt die   Eintrittsöffnung,   also der Schlitz,   unverändert,   so dass sowohl die Kettenglieder als auch die Zwischenglieder, aus Metall mit allen Vorteilen dieses Werkstoffes hergestellt werden können. Dennoch aber ist das beliebige druckknopfverschlussartige Zusammenschliessen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bzw.

   Voneinanderlösen der einzelnen Kettenglieder gewährleistet und der federnde Teil, der beim Durchtritt durch den Schlitz selbständig niedergedrückt wird, setzt dem Durchziehen des Zwischengliedes durch den Schlitz genügend Widerstand entgegen, um ein ungewolltes Lösen der Kettenglieder voneinander zu verhindern. 



   Eine besonders einfache und zweckentsprechende Konstruktion wird dadurch erreicht, dass der federnde, vorstehende Teil des Zwischengliedes als ein aus diesem ausgestanzter   bzw. -gepresster Federbügel   ausgebildet ist. Ferner weist das Zwischenglied zur festen Verbindung mit dem einen Kettenglied an seinem in dieses durch einen Schlitz eingreifenden Ende eine widerhakenartig aufgebogene Zunge auf. Die Zwischenglieder können daher in einem einzigen   Press- bzw.   Stanzvorgang hergestellt werden. Die einseitig aufgebogene Zunge erlaubt zwar das Einschieben in den entsprechenden Schlitz der Kettenglieder, wirkt aber dann als Widerhaken, der ein Herausziehen aus dem Schlitz sicher verhindert.

   Der ausgepresste Federbügel besitzt hinreichende Elastizität, um als Teil einer druckknopfverschlussartigen Verbindung zu wirken, wobei er als symmetrischer Bügel in beiden Bewegungsrichtungen gleiche Wirkung ausübt. Da die Zwischenglieder in den Schlitzen der Kettenglieder Spielraum haben, ist die Beweglichkeit der Kette gewährleistet. 



   Die Zwischenglieder können zwischen den Kettengliedern zur Begrenzung der beiderseitigen Ein- 
 EMI2.1 
 wäre es auch möglich, die Zwischenglieder mit den Kettengliedern, mit   d ; nen   sie fest verbunden sind, zu einem Stück zu vereinen bzw. die Zwischenglieder als gelenkigen Fortsatz der Kettenglieder auszubilden. Ebenso wäre es denkbar, die Zwischenglieder statt der einseitig festen Verbindung mit einem Kettenglied mit den Kettengliedern beiderseits in gleicher Weise lösbar zu verbinden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u. zw.   zeigen die   Fig. 1   und 2 einen Teil einer Schmuckkette im vertikalen Mittelschnitt und in Draufsicht in bedeutender Ver-   grösserung.   



   Die Kettenglieder 1 bestehen aus einer napfförmigen Fassung, in der ein Schmuckstein 2 (linke Bildhälfte) mit Hilfe abgebogener Krallen 3 gehalten ist. Die einander gegenüberliegenden Seitenwände der Kettenglieder 1 weisen je einen zum Boden parallelen Schlitz 4,5 auf. Zur Verbindung der Kettenglieder 1 sind Zwischenglieder 6 vorgesehen, die Zungenform besitzen und durch die Schlitze 4, 5 in die Kettenglieder 1 eingreifen. Zur festen Verbindung der Zwischenglieder mit dem Kettenglied weisen die Zwischenglieder 6 an einem Ende eine einseitig aufgebogene Zunge 7 auf, die ein Herausziehen aus dem Schlitz 5 widerhakenartig verhindert, das Einführen derselben aber durch Zurückbiegen der Zunge 7 ermöglicht.

   Am andern Ende der Zwischenglieder 6 weisen diese einen ausgestanzten   bzw. -gepressten   Fe-   derbügel   8 auf, der dem Durchtritt durch den Schlitz 4 einen gewissen Widerstand entgegensetzt. Wird dieser Widerstand Überwunden, so kann das Zwischenglied 6 aus dem Kettenglied 1 durch den Schlitz 4 herausgezogen und damit die Kette an dieser Stelle getrennt werden. Das Zwischenglied 6 ist zwischen den Kettengliedern 1 mit Anschlägen 9 versehen, die ein zu weites Eindringen in die Kettenglieder verhindern und letztere somit in einem bestimmten Abstand voneinander halten. Da die Zwischenglieder 6 in den Schlitzen 4,5 genügendes Spiel besitzen und auch zwischen der Zunge 7 bzw. dem Federbügel 8 und den Anschlägen 9 ein ausreichender Abstand vorhanden ist, ist die Beweglichkeit der Kette gewährleistet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schmuckkette, deren Kettenglieder durch Zwischenglieder verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kettenglied (1) in an sich bekannter Weise an einer Seite mit einem Zwischenglied (6) fest verbunden ist und dass das freie Ende des Zwischengliedes (6) in einen Schlitz (4) des benachbarten Kettengliedes eingreift, wobei am freien Ende desselben ein federnder, vorstehender Teil (8) vorgesehen ist, der das Zwischenglied am benacnbarten Kettenglied lösbar festlegt.

Claims (1)

  1. 2. Schmuckkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde, vorstehende Teil des Zwischengliedes (6) als ein aus diesem ausgestanzter bzw. -gepresster Federbugel (S) ausgebildet ist.
    3. Schmuckkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (6) zur festen Verbindung mit dem einen Kettenglied (1) an seinem in dieses durch einen Schlitz (5) eingreifenden Ende eine widerhakenartig aufgebogene Zunge (7) aufweist.
    4. Schmuckkette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglie- <Desc/Clms Page number 3> der (6) zwischen den Kettengliedern (1) zur Begrenzung der beiderseitigen Eindringtiefe bzw. zur Abstandhaltung verbreitert sind bzw. Anschläge (9) od. dgl. aufweisen.
AT460756A 1956-07-28 1956-07-28 Schmuckkette AT203771B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT460756A AT203771B (de) 1956-07-28 1956-07-28 Schmuckkette

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT460756A AT203771B (de) 1956-07-28 1956-07-28 Schmuckkette

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT203771B true AT203771B (de) 1959-06-10

Family

ID=3566105

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT460756A AT203771B (de) 1956-07-28 1956-07-28 Schmuckkette

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT203771B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2306969B2 (de) Klemmvorrichtung zur befestigung langgestreckter koerper
DE3109792A1 (de) Schliesse oder schnalle, insbesondere fuer uhrarmbaender
DE2622280C3 (de) Einem der beiden Bandenden eines Uhrarmbandes zugeordnete und diesem gegenüber in Längsrichtung verstellbare Längeneinstellvorrichtung
DE1750660A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer leicht loesbaren Verbindung zwischen zwei Teilen,insbesondere Tafeln,Platten,Wandteilen u.dgl.
WO1995035050A1 (de) Beschlag zum verbinden von bauteilen
AT203771B (de) Schmuckkette
DE1910635A1 (de) Stethoskopbuchse
DE3715435C2 (de)
DE1252878B (de) Befestigung von Trag- und Zugschnueren an der Unterleiste einer Lamellen-Jalousie
DE803684C (de) Gliederverbindung, insbesondere fuer Gliederarmbaender
AT229609B (de) Schließe für Halsbänder, Halsketten u. dgl. sowie Schließengruppe
DE2905638A1 (de) Koppelstrebe fuer mehrflaechige verbindungselemente
AT164187B (de) Bauspielzeug aus Metall
DE2004420A1 (de) Steckverbinder
DE504884C (de) Verschluss fuer Halsketten u. dgl.
DE1975976U (de) Klemmverschluss fuer armbaender.
AT201904B (de) Dehnbares Gliederband
DE412993C (de) Befestigungsvorrichtung fuer Ohrringe und aehnliche Schmuckgegenstaende
DE2647040A1 (de) Matratze mit in matratzenquerrichtung verlaufenden federelementen
DE743058C (de) Riemenklammer, namentlich fuer Armbanduhrriemen
DE1557500C (de) Dehnbares Ghederband
AT167189B (de) Uhrarmband
DE685341C (de) Befestigung fuer das Matratzengeflecht im Matratzenrahmen
DE102008007311A1 (de) Zusammensetzbarer Schmuck, insbesondere Gliederarmband und Verfahren zur Herstellung
DE202007010356U1 (de) Halsband oder Halfter für Tiere, insbesondere für Pferde, Hunde oder Katzen