AT203770B - Knopf - Google Patents

Knopf

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AT203770B
AT203770B AT809057A AT809057A AT203770B AT 203770 B AT203770 B AT 203770B AT 809057 A AT809057 A AT 809057A AT 809057 A AT809057 A AT 809057A AT 203770 B AT203770 B AT 203770B
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AT
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button
edge part
clamping ring
fabric
button according
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AT809057A
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English (en)
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Gustav Kuss
Original Assignee
Gustav Kuss
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Knopf 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Knopf, bestehend aus einem Mittelteil und einem ringförmigen Randteil, wobei der Mittelteil im Randteil einrastbar ist. 



   Bei den bisher verwendeten, mit Stoffüberzug versehenen Knöpfen, die zu ihrer Herstellung komplizierter Formen und Geräte bedurften, wurde ein Formteil mit Stoff überzogen, danach durchgenäht oder in einen Metallteil eingepresst. Diese Knöpfe wurden im Gebrauch an den Rändern der Knopfoberseite stark abgegriffen und der Stoff dadurch bald schleissig, oder es bekam der Stoff des Kleidungsstückes durch den Metallring dunkel verfärbte Stellen. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen, und besteht darin, dass der gegebenenfalls mit Stoffüberzug versehene Mittelteil an seinem Umfang eine Keilnut und der ringförmige Randteil an seiner Innenseite eine keilförmige Feder aufweist. 



   Neben seiner Verwendung als mit Stoff überziehbarer Knopf, der leicht hergestellt und in einfacher Art bemustert werden kann, besteht ein Vorzug des erfindungsgemässen Knopfes auch darin, dass er als Druckknopf verwendbar ist ; in diesem Falle ist in an sich bekannter Weise der Mittelteil an dem einen und der Randteil an dem andern der zu verbindenden Stoffbahnen   od. dgl. angeordnet, c  
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, in der Ausführungsformen des Knopfes gemäss der Erfindung dargestellt sind. Fig. 1 zeigt einen noch nicht zusammengesetzten und Fig. 2 einen mit Stoff überzogenen, bereits zusammengesetzten Knopf im Schnitt, während Fig. 3 die Anordnung der Knopfteile bei Verwendung als Druckknopfverschluss   veran-   schaulicht. 



   Der Knopf nach den Fig. 1 und 2 besitzt einen Mittelteil1, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel einen zylindrischen Schaft 2 aufweist und an seiner Unterseite mit einer   Annäh-Öse   3 versehen ist. 



  Als Basis für den Schaft 2 ist an dessen unterem Rand eine vorspringende kreisförmige Grundplatte 4 vorgesehen. 



   Der zweite Knopfteil ist ein ringförmiger Randteil, der hier als Klemmring 5 ausgebildet ist ; wobei die Form seiner Mittelausnehmung 6 dem Querschnitt des Schaftes 2 entspricht. Der Klemmring 5   lässt   sich daher auf den Schaft 2 aufdrücken und ist nach dem Aufdrücken, wie aus Fig. 2 hervorgeht, auf dem Mittelteil festlegbar, wobei zur Sicherung der lösbaren Verbindung der beiden Knopfteile bei dem dar-   gestellten   Ausführungsbeispiel   in dem Schaft 2 eine Keilnut 7 ausgenommen ist, in die eine in der Ausnehmung 6 des Klemmringes 5 vorspringende keilförmige Feder 8 eingreifen kann. Auf diese Weise wird eine Rast gebildet, so dass nach Eingriff der keilförmigen Feder 8 am Klemmring in die Nut des Schaftes am Mittelteil die beiden Teile lösbar miteinander verbunden sind. 



   Bei der dargestellten Ausführung greift der Randteil 9 des Klemmringes 5 über die Umfangskante 10 der Grundplatte 4 des Mittelteiles, so dass letztere durch den Randteil abgedeckt ist. 



   Die Form der Ausnehmung 6 und der dieser entsprechend ausgebildete Querschnitt des Schaftes kann beliebig gestaltet sein ; insbesondere können dabei viele Arten von Musterungen, wie Kreise, Sterne, Vielecke u.   dgl.,   vorgesehen werden. 



   Als Werkstoff für die beiden Teile des Knopfes hat es sich vorteilhaft erwiesen, einen Teil aus elastischem und den andern Teil aus unnachgiebigem Werkstoff herzustellen. Für den Mittelteil des Knopfes kommen vorzugsweise elastische Werkstoffe in Frage, z.. B. Gummi, aber auch Kunststoffe, wie Polystyrol und Polyäthylen, während der Klemmring selbst aus unnachgiebigem und hartem koch-und bügelfestem Werkstoff bestehen kann, wie Holz, Metall oder Keramik ; auch Kunststoffe, wie Bakelit, Plexiwerkstoffe und Aminoplaste eignen sich hiefür. 

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   Verwendet man den Knopfmittelteil gemäss Fig. 2 mit einem Stoffüberzug 11, dann wird der Klemmring 5 nach der Stärke dieses Stoffüberzuges bemessen, um ein ausreichendes Spiel für dessen Festhaltung zwischen den beiden Knopfteilen zu belassen. 



   Nach dem Aufdrücken des Klemmringes auf den Mittelteil bewirkt die Nut- und Federverbindung nicht nur die Festlegung der beiden Knopfteile zueinander, sondern auch gleichzeitig das   sichere Festhal-   ten des dazwischen geklemmten Stoffes. Der Stoffüberzug wird vor dem Aufdrücken des Klemmringes entsprechend zugeschnitten, um ein Vorstehen über die Grundplatte hinaus zu vermeiden. 



   Bei der Verwendung als Druckknopf nach Fig. 3 wird der Verschluss zur Gänze aus elastischem, vorzugsweise thermoplastischem Werkstoff hergestellt, wobei der Klemmring 5 mit der keilförmigen Feder 8 einerseits und der Mittelteil 1 mit der Keilnut 7 anderseits jeweils mit einer der zu verbindenden Stoffbahnen 12, 13 od. dgl. in üblicherweise, etwa durch Annähen oder im Falle der Verwendung von thermoplastischen Kunststoffen durch Verschweissen, miteinander verbunden werden oder zweckmässig gleich selbst mit diesen Teilen 12, 13 in einem Stück hergestellt werden. Diese Anwendung eignet sichbesonders für Regenbekleidung, Planen oder Decken. 



   Innerhalb des Rahmens der Erfindung sind Abänderungen an den beschriebenen Ausführungen möglich. 



  Form, Farbe und Oberflächengestaltung des Klemmringes und des Schaftes lassen sich jeweiligen Moderichtungen entsprechend beliebig gestalten. Der ringförmige Randteil des Knopfes kann quadratisch, rechteckig oder vieleckig ausgebildet sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Knopf, bestehend aus einem Mittelteil und einem ringförmigen Randteil, wobei der Mittelteil im Randteil einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der gegebenenfalls mit Stoffüberzug (11) versehene Mittelteil (l) an seinem Umfang eine Keilnut (7) und der ringförmige Randteil (5) an seiner Innenseite eine keilförmige Feder (8) aufweist (Fig. 1).

Claims (1)

  1. 2. Knopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (i) eine an seinem unteren Rand vorspringende Grundplatte (4) mit einer Annäh-Öse (3) aufweist, wobei die Grundplatte in eine Ausnehmung des Randteiles (5) eingreift.
    3. Knopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (1) aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Kunststoff oder Gummi und der Randteil (5) aus einem harten und unnachgiebigen, koch-und bügelfesten Werkstoff besteht oder umgekehrt.
    4. Knopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise der Mittelteil (1) an dem einen (13) und der Randteil (5) an dem andern (12) der zu verbindenden Stoffbahnen od. dgl. angeordnet ist (Fig. 3). EMI2.1
AT809057A 1957-12-16 1957-12-16 Knopf AT203770B (de)

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AT203770B true AT203770B (de) 1959-06-10

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Cited By (6)

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