AT203439B - Gesteinsbohrhammer mit Spülmittelkanälen - Google Patents

Gesteinsbohrhammer mit Spülmittelkanälen

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AT203439B
AT203439B AT240956A AT240956A AT203439B AT 203439 B AT203439 B AT 203439B AT 240956 A AT240956 A AT 240956A AT 240956 A AT240956 A AT 240956A AT 203439 B AT203439 B AT 203439B
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drill
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Boehler & Co Ag Geb
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    Gesteinabohrhammer   mit Spülmittelkanälen 
Die Erfindung bezieht sich auf Gesteinsbohrhämmer, bei   dunen   Nuten od. dgl., die zur Führung des Hammers dienen, gleichzeitig zur Leitung des Spülmittels durch den Hammer zur Bohrstange verwen- det werden. 



   Zur Reinigung des Bohrloches von Bohrmehl wird der Bohrsohle ständig oder nur in den Arbeitspauspn ein Spülmittel, z. B. Wasser oder Luft, zugeführt. Bei den bekannten Gesteinsbohrhämmern fliesst das   Spülmittel   vom Zylinderkopf in einem axialen Kanal durch den Zylinder und den Kolben über die Bohrstange zur Bohrsohle. Bei der Ausbildung der Form und der Anordnung der Lage der einzelnen Teile des
Werkzeuges muss auf die   Spülkanäle   Rücksicht genommen und ein entsprechender Raum vorgesehen werden. Die einzelnen Teile müssen zusätzlich bearbeitet werden. Dadurch ergibt sich eine bedeutende   Mehrarbeit.   



   Zur Vermeidung der Nachteile, die durch die Länge der Spülmittelleitung bedingt sind, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass zur Leitung des Spülmittels der der Bohrstange benachbarte Teil der zur Umsetzbewegung vorgesehenen Drallnuten herangezogen wird, der nicht von den Zähnen des Sperrades ausgefüllt ist. 



   Der Gegenstand der Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die Fig. 1 stellt einen Gesteinsbohrhammer im Längsschnitt, die Fig. 2 im Schnitt A-B dar. 



   Zwischen dem Zylinder 1 und dem Zylindervordergehäuse 3, die üblicherweise durch Spannschrauben 20   zueinandergehalten   sind, ist das Sperrgehäuse 2 eingefügt. In dem Sperrgehäuse ist das Sperrad 4 eingeschoben und in seiner Stellung von der Umsetzhülse 5, die sich gegen die Bohrerhulse 6 abstützt, gehalten. Im Kolbenhals 7 sind bis an das Ende des Kolbenhalses reichende gerade Nuten 8 und Drallnuten 9 angeordnet. In die geraden Nuten greifen Stege 10 der Umsetzhülse 5 und in die Drallnuten Zähne 11 des Sperrades ein. Beim Schlaghub gleiten die Zähne des Sperrades längs eines Teiles der Drallnuten und verdrehen das Sperrad entsprechend der Verwindung der Drallnuten. Während des Rückhubes kann sich das Sperrad infolge des Eingreifens der Sperrklinker 12 nicht   zurückdrehen.

   Es muss   daher der Kolben während des Rückhubes eine Schraubenbewegung ausführen. Durch diese   Schraubenbewcgung   führen die Stege 10 der Umsetzhülse 5, die in die geraden Nuten des Kolbenhalses eingreifen, eine Drehbewegung aus, verdrehen die Umsetzhülse 5 und die mit ihr verbundene Bohrerhülse 6, in die der Vierkant der Bohrstange eingeschoben ist, und setzen damit die Bohrstange 13 um. Da in die Drallnuten nur das   Sperrad4eingreift   und jener Teil dieser Nuten, der in Richtung zur Bohrstange hinter dem Sperrad liegt, frei ist, können die Nuten, als Spülkanäle verwendet werden. Hiebei ist es ohne Bedeutung, dass sich die Nuten mit der Kolbenbewegung hin-und herbewegen. 



   Das Spülmittel wird den Drallnuten vom Einströmkanal 14 über einen Kanal 15 im Zylinder und im Sperrgehäuse 16 einem Ringkanal 17 zugeführt und fliesst durch eine Bohrung 18 im Sperrad und in   ! 1 der   Umsetzhülse zu den Drallnuten und gelangt durch die Bohrung in der Bohrstange zur Bohrlochsohle. Da der Hammerkolben während des Schlaghubes auf dem Bohrstangenende fester aufliegt, wird innerhalb dieser Zeit der Bohrsohle weniger Spülmittel zugeführt als während des Kolbenrückhubes, in der sich der Kolben vom Bohrstangenende und die Bohrstange von der Bohrsohle abheben und die Spülung besonders vorgenommen werden soll. 



   Zum starken Blasen während der Arbeitspausen ist das Kücken 19 im Einströmventil als Dreiweghahn ausgebildet. Zum Blasen während der Bohrarbeit besitzen das Kücken und das   Kückengehäuse   einen Anschliff, so dass ständig Spülmittel dem Kanal 15 zufliessen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gesteinsbohrhammer, bei dem Nuten od. dgl., die zur Führung des Hammers dienen, gleichzeitig zur Leitung des Spülmittels durch den Hammer zur Bohrstange verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Leitung des Spülmittels der der Bohrstange benachbarte Teil der zur Umsetzbewegung vorgesehenen Drallnuten herangezogen wird, der nicht von den Zähnen des Sperrades ausgefüllt ist.
    2. Gesteinsbohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Teil des Zylindergehäuses ein Ringkanal zur Spülmittelleitung vorgesehen ist.
    3. Gesteinsbohrhammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umsetz- hülse und/oder im Sperrad eine Bohrung als SpülmitteDeitung zu den Drallnuten angeordnet ist.
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